Donnerstag, 29. August 2013


Abt. freiwillige Kongressinserate - heute: OKCon


16.-18.9.2013 - Gehet hin und bildet euch! Es gibt nicht so schnell wieder eine so gute Gelegenheit so viele so inspirierte und inspirierende Leute auf einem Haufen anzutreffen.


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Abt. Aufklärung 2013 "Eltern, das unbekannte Wesen"


Der ED-Chef lässt sich in der Tageswoche zitieren mit: "Eymann bedauerte etwa, dass er immer wieder extrem «aggressive» E-Mails von Eltern erhalte. Aus diesen schliesst er sinngemäss, dass man sich nicht wundern müsse, wenn sich in der Folge «viele Leute über den fehlenden Anstand der Jugend beklagen», wenn die Eltern ein derart schlechtes Vorbild abgäben." Ja, und gestern im Trämli standen die Banausen für RR Eymann auch nicht auf. Auch Patricia von Falkenstein, Grossrätin und Leiterin des Vereins für Kinderbetreuung Basel, stimmt ihrem Ex-Mann Eymann zu und hadert in dem Artikel bisweilen mit dem Verhalten mancher Eltern. Unterm Strich sei eigentlich auf ED-Seite in Sachen Tagesbetreuung alles tipptopp, wenn da nur die Eltern nicht wären. Trefflich betitelt ist der Artikel dann auch mit "Die Eltern machen Ärger". 44 Jahre nach "Dein Kind, das unbekannte Wesen" ist es nun offenbar Zeit für "Eltern, das unbekannte Wesen". Oswalt Kolle verstarb 2010, kann das also nicht mehr erledigen. Meister am Werk, ran an den Speck. Ihr könnt eigentlich nur gewinnen! Falls Herr Eymann lieber seinen Apotheker oder gar die Ärzte fragen will:


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Abt. Gurkengrüne - heute: in Basel-Stadt


The guy called Guy hat seine Schäfchen gestern an der Delegiertenversammlung hinter sich scharen können:

Die Mitglieder lehnen die Initiative Bezahlbares und sicheres Wohnen für alle! klar ab und unterstützen den Gegenvorschlag. Der Bedarf neuen Wohnraum für alle Bedürfnisse in Basel zu schaffen wird von den Grünen erkannt. Das Wohnraumfördergesetz unterstützt den genossenschaftlichen Wohnungsbau und fördert ökologische Sanierungen.
Eventuell tut es das. Auf jeden Fall fördert es die Zerstörung von günstigem Wohnraum, weil es das "Gesetz über Abbruch und Zweckentfremdung von Wohnhäusern", erkämpft in den 70er Jahren von Linken und Gewerkschaften gegen Spekulation und Profitmaximierung, ersatzlos streicht! Aber das ist einem gürkengrünen Exekutivvertreter natürlich egal. Morins letztes, an der DV vor Zeugen genannte Argument war: Wenn die Initiative des Mieterverbandes angenommen würde, würden in Basel Verhältnisse einziehen, "wie in der DDR".


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Abt. Bilderverbot - heute: Herzog & de Meuron


Der BaZ entnehmen wir, wie HdM die Phantasien und Vorstellungen zu kontrollieren versucht, die sich die Oeffentlichkeit von ihrem Projekt "Überbauung Nau" in Laufen machen darf:

Wie ein Zerberus wachte eine Mitarbeiterin des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron (HdM) darüber, dass ja niemand ein Foto des dreidimensionalen Modells machte. Das Modell der geplanten Überbauung Nau – des früheren Steiner-Areals – war im Foyer des Kulturzentrums Alts Schlachthuus aufgestellt. Damit sollte veranschaulicht werden, worüber die gut 120 Laufnerinnen und Laufner im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens an diesem Abend diskutieren sollten.
Antidemokratische Kontrollfreaks!


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Abt. One less - heute: Tara Hill, Ex-TagesWoche


Die TagesWoche streicht Stellenprozente in der Kultur: Via ihren Facebookeintrag (hinter Login) erfahren wir von Tara Hill, dass Dani Winter ihr per Ende Jahr gekündigt hat. Sie kommentiert es:

es ist soweit: zu gunsten der vielbeschworenen optimalen ressourcennutzung – und damit leider zu lasten meines bald aufgelösten arbeitsvertrags - wird meine festanstellung ende jahr ehrenvoll eingespart, und die kurzweilige ära als kulturredaktorin der tageswoche ist drum demnächst definitiv abgelaufen. schade! (...) leb wohl, du holdes hybridmedium, du beflissenstes aller basler start-ups, adios, ihr eisernen workaholics, tollkühnen texter und investigativen undercover-amigos 2.0: may you all stay beta forever! tja, und demfall: ahoi jobwechsel (ächz). tipps und tricks zur beruflichen neuorientierung werden daher ab sofort mit freuden entgegen genommen, lukrative und spannende angebote dazu mit ganz herzlichem handkuss – oder für potentielle sabbatical-sponsoren sogar: freibier!
Keep up the spirit! Good Luck!


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Dienstag, 27. August 2013


Abt. zu spät...



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Montag, 26. August 2013


Abt. amerikanische Kriegspropaganda


das Thema würde Bücher füllen. Unvergessen ist auch Colin Powells Auftritt an der UNO Versammlung: Beim zweiten Irakkrieg diente ein angebliches Satellitenbild das ein paar Reifenspuren eines Lastwagens im Sand zeigte als Beweis, dass der Irak "mobile Biowaffenlabors betreibe". Colin Powell bedauerte den Auftritt später. Zur Abwechslung hyperventilieren nun die gesammelten Medien westlich von Russland über Giftgas. Bewiesen ist bisher bestenfalls nichts. Im Mai hatte die UN-Beobachterin Carla Del Ponte berichtet, dass die Untersuchungskommission eine hohe Wahrscheinlichkeit ausgemacht habe, dass die Rebellen bei einem früheren Einsatz Sarin verwendet hätten. Sie sagte im italienisch-sprachigen Fernsehen der Schweiz, dass das Sarin „auf der Seite der Opposition und nicht von der Regierung eingesetzt worden war“ Weiter wurde nach Wikileaks Dokumenten bereits seit 2011 ein Angriffskrieg auf Syrien vorbereitet. www.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de.


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Abt. Central Park


Das Projekt Central Park - auch das eine eine Idee die der Kantonsbaumeister zusammen mit RR Wessels zu sabotieren versucht. Like Central Park! Am 22. September wird abgestimmt. Wär nid jo stimmt isch kai Basler!


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Abt. Läden runter, google is mapping yor street


Heute gesehen an der Wattstrasse in Basel: Das Google-Streetview-Kääreli. Allerdings ist die Wattstrasse ja längst gemappt (siehe Screenshot unten). Vielleicht geht es aber um eine Korrektur, schliesslich wurde in der Zwischenzeit ja die Lampe beim Hauseingang ausgewechselt und der Tag übermalt.

Die Frage bleibt nun aber: Warum sieht das Auto aus wie ein Produkt von M-Budget? Der Link auf der Autotüre bringt kein Licht in die Sache, sondern nur eine Error-Meldung.


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Abt. smart wohnen - heute: mit Renzo Piano


Wir erinnern kurz daran, wie Fritz Schumacher, seines Zeichens baselstädtischer Kantonsarchitekt, uns, laut BaZ, näher zueinander bringen will, um den Quotienten aus vorhandener Wohnfläche im Kanton und Anzahl EinwohnerInnen (a.k.a. "Wohnflächenbedarf pro Person") zu senken:

Macht die grossen Flächen teurer! Solange die Leute es bezahlen können, ändert sich nichts.
Im Gegensatz dazu intelligent, sozial und nachhaltig hat sich Architekt Renzo Piano der Frage angenommen. Sein Vorbild: Diogenes. Pianos genialische aktualisierung vom "Leben im Weinfass", zu bestaunen gleich um die Ecke bei Vitras im Garten: Diogene!

Diogene von Renzo Piano

Damit liesse sich auch auf dem Bruderholz oder im Gellert, laut Schumacher verdichtungsresistente Problemzonen, in Null Komma Nichts ganz anständig was machen:

Stellt den ineffizientesten Bodenverbrauchern im Kanton (dem infamy-Publikum seit bald zwei Jahren bekannt) dutzendweise "Diogene" in die Gärten! 1 Diogene à 6 m2, pro Person. Ob Studi, Expat oder Grossfamilie. An der Lage gehen die Weg "wie warme Weggli" bei einem Kaufpreis von 20-50'000€!

Problem gelöst. Nächste Frage?

(via brandeins, S. 138)

Diogene von Renzo Piano

P.S. Die Wagenleute, in der Hinsicht eine Avantgarde, bewohnen sozusagen "Diogene auf Rädern".

NACHTRAG 1.9. - Noch mehr kleine Häuser gibt's hier.


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Sonntag, 25. August 2013


Abt. unheimliche Komplizen - heute: Polizei und Spital


Gemäss Aussagen des Opfers gegenüber 20min, schnitten Basler Polizisten letzten Donnerstag einem Velofahrer den Weg ab, traktierten ihn mit Pfefferspray, holten ihn vom Fahrrad, stiessen ihn zu Boden, schlugen dem am Boden Liegenden mehrfach ins Gesicht und stiessen seinen Kopf mehrfach auf den Asphalt. Dabei brach ihm ein Zahn heraus.

Der Velofahrer hatte bei der Markhalle eine Polizeikontrolle gesehen, wollte da nicht reinkommen und kehrte um. Die Polizei verfolgte ihn im Auto mit Sirene, schnitt ihm den Weg ab etc., siehe oben.

Laut dem Velofahrer ist im Polizeirapport u.a. von einem Sturz die Rede, bei dem er sich "auf der Flucht" seine Verletzungen selber zugezogen habe: auch den ausgeschlagenen Zahn. Diese Version bestreitet der Velofahrer vehement. Wenn seine Version stimmt, wovon wir hier ausgehen, dann stammen die Verletzungen davon, dass ihn die Polizisten zu Boden stiessen und dann weiter malträtierten.

Im Austrittsbericht des Universitätsspitals steht, laut 20min, die Version der Polizei: verletzt auf der Flucht.

Wenn stimmt, was 20min schreibt, dann macht sich das medizinische Personal des Basler Universitätsspitals zu Komplizen der Polizei und deckt deren Brutalität.

"Verletzt auf der Flucht", wenn - sehr wahrscheinlich - die Polizisten die Täter sind? Wie kommt das Universitätsspital dazu, sich - offenbar - auf die Seite der Polizei zu stellen? Warum verweigern die Mediziner in der Notfallstation nicht die Unterschrift unter den allem Anschein nach gezinkten, von der Polizei diktierten "Austrittsbericht", sondern machen sich zu Helfershelfern der mutmasslichen Schläger?

In der Version der Institutionen hat sich das Opfer "auf der Flucht verletzt", obwohl's, laut dem Opfer, umgekehrt war: Die Vertreter der Institution haben das Opfer zur Flucht gezwungen und schliesslich niedergeschlagen.

Im Herbst 1933 beendete Karl Kraus das Buch "Dritte Walpurgisnacht", seine Analyse Nazi-Deutschlands (Lesen!). Auf Seite 63 der Suhrkamp Taschenbuch Ausgabe von 1989 schreibt Kraus von einem jüdischen Münchner Anwalt, "der bei der Polizei wegen der Verschleppung seines Klienten angefragt hatte". Der Anwalt, so Kraus, wurde dafür ins Konzentrationslager abgeführt, "wo dann die Erschiessung auf der Flucht erfolgte."

An die Passage musste ich denken, als ich las, der Velofahrer habe sich, in der Version der Polizei, "auf der Flucht verletzt". Ein Zahn ausschlagender Basler Polizist ist kein mordender KZ-Wächter, logisch. Aber eine institutionelle Lüge über die Gewalt gegen ein Opfer ist eine solche 1933 und 2013.

P.S. Was für ein widerliches Pack, das sich da in den Kommentaren bei 20min austobt!

NACHTRAG 27.8. - Die TagesWoche ist der Geschichte ebenfalls nachgegangen.


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Freitag, 23. August 2013


Abt. Ultrafeinstaub - heute: in Basel


Pascale Hofmeier berichtet in der BZ über Ultra-Feinstaubforschung an der Basler Luft. Die Zwischenresultate erstaunen zwar nicht, aber immerhin schaut mal jemand genau hin!:

Wie viel Ultrafeinstaub jemand auf seinem Arbeitsweg in Basel einatmet, hat Martina Ragettli im Rahmen ihrer Dissertation am TPH an sich selber untersucht. Sie trug das Messgerät bei sich auf dem Weg zur Arbeit vom Kleinbasel über die Feldbergstrasse bis zum Institut an der Socinstrasse.

«Es hat sich gezeigt, dass die Belastung schon geringer wird, wenn man auf die Nebenstrassen ausweicht», sagt Ragettli. Obwohl ihr Arbeitsweg mit dem Velo pro Tag nur eine halbe Stunde dauerte, war sie in dieser kurzen Zeit bis zu 20 Prozent der täglichen Ultrafeinstaubbelastung ausgesetzt.

In einer zweiten Studie hat sie die Belastung abhängig vom Transportmittel untersucht. Gemessen hat sie entlang der Achse Bahnhof SBB – Kannenfeldplatz. Das Resultat: Den meisten ultrafeinen Partikeln ausgesetzt war, wer während der Hauptverkehrszeiten mit dem Auto oder dem Velo zur Arbeit fuhr.

«Auf dem Velo gab es wenig erstaunlich immer einen Peak hinter Töffs, Lastwagen und Bussen.» Weniger belastet waren Fussgänger. Im Bus war die Luft am Besten. «Das könnte mit der Aircondition zusammenhängen. Zudem waren die Fenster immer geschlossen.»

Auch untersuchte sie die Luft während Spaziergängern auf dem Bruderholz, im Stadtzentrum, im Gundeli und in Liestal. «Am geringsten waren die Werte auf dem Bruderholz», sagt Ragettli. Am stärksten verschmutzt war die Luft dort, wo es viel Verkehr hatte: im Gundeli und in Liestal.

Könnte Martina Ragettli bitte mal auf der Erlenmatt vorbeigehen und auf dem Pausenplatz und in den Schulzimmern des Schulhausprovisoriums direkt neben der Ultrafeinstaub- und Feinstaubschleuder A2 messen, was die Kids dank Erziehungs- und Bau- und Verkehrsdepartement in ihre jungen Lungen saugen? Ohne Gegenbericht nehme ich an, dort ist die Luftqualität etwa so wie auf dem Velo hinter einem Lastwagen!


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infamous for 8558 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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