Donnerstag, 23. Oktober 2014


Abt. Mikropolitik - heute: Leerstand
Nicht nur in Darth Vaders Freizeitjacht stehen viele Ladenlokale seit Jahren leer, sondern auch gleich nebenan, im ersten Stock von was aussieht wie das Raumschiff, auf dem in "The Fifth Element" Diva Plavalaguna auftritt. a.k.a. Voltacenter,...

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...herrscht mehrheitlich gähnende Leere in Ladenlokalen, die ebenfalls seit Jahren im Rohbau auf Mieter warten:

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Abt. Mikropolitik - heute: Novartis Hochhäuser
Novartis kann auch Hochhaus. Seit es der Grosse Rat ihr am letzten Mittwoch erlaubt hat (bis auf E.W. einstimmig). Man beachte den schönfärberischen, subtilen Weisston, in dem die Klötze in der Visualisierung im Ratschlag, der Entscheidungsgrundlage des Parlaments, gehalten sind. Um nicht aufzufallen:



Natürlich werden die in Tat und Wahrheit eher so aussehen:



Aber das will nachher niemand gewusst haben können. Drum das Weiss.

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Abt. Mikropolitik - heute: Genossenschaftshochhaus
Soeben erreichen uns neue Visualisierungen des Projektes Lysette 1 auf dem Lysbüchelareal.

Der Blick von der Pfalz:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick von der Dachterrasse des HQ von Herzog & de Meuron:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick vom Novartis-Campus:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick von der Dreirosen Brücke:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick von der Mittleren Rheinbrücke:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick vom Bruderholz:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Der Blick vom Euroairport:

Genossenschaftliches Hochhausprojekt Lysette 1 @ Lysbüchelareal

Diese und noch mehr Visualisierungen: Hier lang!

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Mittwoch, 22. Oktober 2014


Abt. Hochhausboom - heute: genossenschaftlich
Nach Roche ...

Roche Bauten bis 2025

...hat heute auch der Dachverband "Wohngenossenschaften Nordwestschweiz" sein neues, von 12 seiner Mitglieder getragenes Hochhausprojekt vorgestellt. Die Genossenschaften tauften es "Lysette 1".

Hier eine Ansicht von der Schlachthofstrasse aus (zusammen mit weiteren geplanten Neubauten auf dem Lysbüchel-Areal):



Laut René Brigger, Vizepräsident von "Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz", soll "Lysette 1" insgesamt 322,5 Meter hoch werden (275 bis zum Dach). Das Haus soll 78 Geschosse umfassen, 209'100m2 Nutzfläche und 526 Wohnungen zu Mieten markant unter den aktuellen Marktpreisen bieten für mindestens 1'500 Menschen.

"Dass wir deutlich höher bauen als Roche, hat seinen Grund. Wir wollen zeigen, dass der Himmel über Basel der Bevölkerung gehört, und nicht der Pharmaindustrie", betonte Jörg Vitelli, Präsident der "Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz".

In der 77. und 78. Etage, und somit einiges über den Hochhäusern von Roche und Novartis, ist die öffentliche Aussichtsplattform "¡No pasarán!" für bis zu 400 Personen vorgesehen. Sie werde eine Sicht auf das gesamte Dreyeckland bieten, versprach Vitelli. Ebenfalls dort in 230 m Höhe ist ein Café und eine Lounge Bar geplant. Ein weiterer Aussichtspunkt ist die in 180 m Höhe vorgesehene Außenterrasse.

"Besonders freuen wir uns auf den 'Mini-Regenwald', der zwischen dem 60. und dem 70. Stockwerk insgesamt 30 Meter hoch sein wird", erklärte René Brigger, "er entsteht in Zusammenarbeit mit dem Zolli."

"Lysette 1 versteht sich als 'Nachbarschaft' im Sinne von Neustart Schweiz", ergänzte Jörg Vitelli. "Wir arbeiten für die Nahrungsmittelversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner eng mit Bauernbetrieben im Dreyeckland zusammen."

Am Fusse von "Lysette 1", auf dem weiteren Lysbüchelareal, soll ein Erholungsbereich mit Gartenanlagen, Schwimmbad, Kino- und Konzertsäälen entstehen. Außerdem sind ein Spa-Bereich, ein Theater, Restaurants, Schulen, ein Secondhand-Depot, Freizeitwerkstätten, eine Wäscherei, ein Geräteverleih, ein Kinderparadies und ein Fitnesscenter geplant.

In einer ersten Reaktion äusserte sich die baselstädtische Kantonsregierung, anders als beim Roche-Vorhaben, sehr skeptisch zu dem genossenschaftlichen Grossprojekt. Eva Herzog meinte auf Anfrage, "das können die nie finanzieren!" Und Christoph Brutschin befürchtete, "Lysette 1" würde wegen der sie überragenden Höhe die Firmenspitzen von Roche und Novartis verärgern. "Das gibt böses Blut! Mir fallen lediglich baldige Gewinnsteuersenkungen ein, die eine mögliche Eskalation verhindern könnten". Im Hintergrund nickten die ehemaligen Roche-Angestellten Baschi Dürr und Lukas Engelberger dazu deutlich sichtbar.

"Alles nur geklaut!", lachte Hans-Peter Wessels. "Das hab ich in meinen Ferien in Australien schon gesehen! Das sieht aus genau wie der Q1-Tower in Brisbane!".

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Abt. Weitblick
Weil der Ausblick vom derzeit noch in Bau befindlichen Roche-Turm bei der ersten Begehung in doch ansehnlicher Höhe von ca. 130m nicht dem entsprach, was sich die Herren für ihr als Büro getarntes Penthouse vorgestellt haben, setzen sie noch einen drauf:
(Spass zuende:)
468: Roche/BS verkündet den weiteren Ausbau des HQ in Basel für 1,7 Mrd CHF; u.a. geplant ist bis 2021 ein 2.Turm/205m neben dem im Bau befindlichen/150m.

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Dienstag, 21. Oktober 2014


Abt. Taschenspielertrick - heute: Die Analytik blenden


Wie Du als Trinkwasserlieferant die Gifte in unserem Trinkwasser (z.B. Hexachlorbenzol) zum Verschwinden bringst: Du machst die Analytik weniger sensibel. So geschehen offenbar bei den IWB/Hardwasser, schreibt Martin Forter:

Haben IWB/Hardwasser AG 2005 noch Schadstoffe mit 1 ng/l im GC/MS-Screening ausgewiesen, so schneiden sie heute Substanzen mit Konzentrationen von kleiner 100 ng/l einfach weg. Mit anderen Worten: Die Schadstoffe mit einer Konzentration unter 100 ng/l Trinkwasser schauen die IWB/Hardwasser AG gar nicht mehr an. Sie haben somit bei dieser Analysemethode die Bestimmungsgrenze um einen Faktor 100 verschlechtert. Die IWB/Hardwasser AG haben also mit einem Trick die Trinkwasserverunreinigung verschwinden lassen. Dies haben die Kantonalen Laboratorien Baselland und Basel-Stadt als Trinkwasserbehörden offensichtlich gutgeheissen.
Verantwortungslos und unprofessionell! Wer sowas zulässt, hat jegliches Vertrauen verspielt und jede Legitimation verloren!

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Abt. R.I.P. - heute: René Burri

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Dienstag, 14. Oktober 2014


Abt. Ob das gut kommt?
Naja, war ja eigentlich zu erwarten:

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Abt. Risikoverhalten - heute: Brandung aufnehmen
Eine halbe Sekunde nach dem Schnappschuss warf die vorderste auf dem Bild sichtbare Welle das Zoom H2n ins Meer und die Brandung sog es sofort und nicht mehr auffindbar davon. Stupid me!



Erst 18 Stunden später entdeckte ich es etwa 20 Meter westlich und 10 Meter vor der Küste in knapp 2 Metern Tiefe zufällig wieder.

Zoom H2n nachher

Die Aufnahmen auf der SD-Karte überlebten! Auch die allerletzte, unmittelbar bevor das Zoom im Meer verschwand. Das ist die weiter oben zu hörende...

Nachdem ich die Salzkruste auf den Kontakten abgeschabt hatte, erkannte das Laptop die Karte, zeigte alle Aufnahmen an und sie liessen sich problemlos runterkopieren.

Das Gerät allerdings ist hinüber.

Zoom H2n nachher

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Montag, 13. Oktober 2014


Abt. Pausenmusik
Fühlen Sie sich gut unterhalten mit Future Islands aus den USA. Der Sänger ist übrigens nicht der Sohn von Marlon Brando, auch wenn er manchmal wie der Wild One aussieht.
Wie sagt Letterman nach dem Auftritt: "Wow, ich nehme alles, was diese Jungs genommen haben."
Bitteschön:

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Samstag, 11. Oktober 2014


Abt. Grossdemo in Basel "Recht auf Vergessen"



Zum Glück sind wir hier nicht betroffen, zumindest wenn es nach der BaZ geht; für die findet nämlich die einzige erwähnenswerte Grossdemo zu Kobane in Düsseldorf statt.
Was man von Google gerne einfordert, wird in Basel schon mal im vorauseilenden Gehorsam erledigt: Alle Teilnehmer einer gewissen Grossdemo, die wohl die grösste des Jahres bislang ist, brauchen später keine Anträge auf Löschung von Fotos und Berichten stellen; die gibt es nämlich gar nicht. Wie praktisch.
Sollte ich mich täuschen, man möge mich korrigieren.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014


Abt. Rojava ist mehr - heute: Lies Graeber & Flückiger!
Worum es in der Schlacht um Kobanê...



...auch geht: Gestern schrieb David Graeber darüber beim Guardian:
Why is the world ignoring the revolutionary Kurds in Syria?
Amid the Syrian warzone a democratic experiment is being stamped into the ground by Isis. That the wider world is unaware is a scandal
Heute erreicht uns ein Bericht aus der Feder von Martin Flückiger über die Reise einer Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel - Van, worin er - unabhängig davon - ganz in Graebers Sinn unter anderem schreibt:
(...) Rojava ist mehr als irgendein von KurdInnen bewohntes Gebiet. Rojava ist quasi die Zukunftswerkstatt der Kurdinnen und Kurden. Was diese dort in der kurzen Zeit, die man ihnen gelassen hat, aufgebaut haben, ist beeindruckend und hat Vorbildcharakter nicht nur für den ganzen mittleren und Nahen Osten, sondern weltweit. In Rojava ist eine Gesellschaftsform entstanden, die sich nicht entlang religiöser oder ethnischer Unterschiede organisiert, sondern alle Teile der Bevölkerung in einer Art Rätesystem in die Gestaltung des Gemeinwesens einbezieht: Aleviten, Sunniten, Schiiten, Christen, Armenier, Kurden, Syrer etc. Eine Demokratie „von unten“ eben, wie sie Abdullah Öcalan in seinem Manifest vorgezeichnet hat. Dieses Demokratiemodell entspricht nicht der direkten Demokratie, wie wir sie hier in der Schweiz kennen. Wir haben eine Sonntags­demokratie, die vor dem Alltag Halt macht: Am Arbeitsplatz sind wir der Willkür der Arbeitgeber ausgesetzt, auf dem Wohnungsmarkt der Geldgier der Hausbesitzer und Spekulanten. Nicht so in Rojava, wo demokratische Strukturen alle Lebensbereiche umfassen.

Es liegt auf der Hand, dass dieses Gesellschaftsmodell weder den mächtigen, autoritären Ölstaaten in der Region noch den USA oder der EU in den Kram passt. Es ist wohl kein Zufall, dass die USA vor allem Stellungen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Nordirak bombardieren und die Kurdinnen und Kurden in Rojava ihrem Schicksal überlassen. Diese besitzen ja kein Öl. Und mit Barzani im Nordirak kann man sich verständigen. Der ist – im Unterschied zu Abdullah Öcalan – kein Politiker, und schon gar nicht ein gesellschaftlicher Erneuerer, sondern vor allem Milliardär und Ölmanager, ein Kapitalist eben.(...)
Eine Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel-Van hat vom 28. September bis 03. Oktober 2014 Diyarbakir und Van besucht. Das ist der ausführliche Reisebericht: Delegationsreise_2014 (application/pdf, 93 KB)

Das politisch eher konservative Blatt "Die Welt" betitelte übrigens noch im Juni eine Reportage aus Rojava mit:
Wo Syrien schon frei und demokratisch ist
Autor: Alfred Hackensberger.

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Eigener Bahnhof Ein Vorteil von Lysette 1, den patpat nicht erwähnt: Anders als die Roche-Türme...
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