Dienstag, 21. Oktober 2014


Abt. Taschenspielertrick - heute: Die Analytik blenden


Wie Du als Trinkwasserlieferant die Gifte in unserem Trinkwasser (z.B. Hexachlorbenzol) zum Verschwinden bringst: Du machst die Analytik weniger sensibel. So geschehen offenbar bei den IWB/Hardwasser, schreibt Martin Forter:

Haben IWB/Hardwasser AG 2005 noch Schadstoffe mit 1 ng/l im GC/MS-Screening ausgewiesen, so schneiden sie heute Substanzen mit Konzentrationen von kleiner 100 ng/l einfach weg. Mit anderen Worten: Die Schadstoffe mit einer Konzentration unter 100 ng/l Trinkwasser schauen die IWB/Hardwasser AG gar nicht mehr an. Sie haben somit bei dieser Analysemethode die Bestimmungsgrenze um einen Faktor 100 verschlechtert. Die IWB/Hardwasser AG haben also mit einem Trick die Trinkwasserverunreinigung verschwinden lassen. Dies haben die Kantonalen Laboratorien Baselland und Basel-Stadt als Trinkwasserbehörden offensichtlich gutgeheissen.
Verantwortungslos und unprofessionell! Wer sowas zulässt, hat jegliches Vertrauen verspielt und jede Legitimation verloren!

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Abt. R.I.P. - heute: René Burri

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Dienstag, 14. Oktober 2014


Abt. Ob das gut kommt?
Naja, war ja eigentlich zu erwarten:

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Abt. Risikoverhalten - heute: Brandung aufnehmen
Eine halbe Sekunde nach dem Schnappschuss warf die vorderste auf dem Bild sichtbare Welle das Zoom H2n ins Meer und die Brandung sog es sofort und nicht mehr auffindbar davon. Stupid me!



Erst 18 Stunden später entdeckte ich es etwa 20 Meter westlich und 10 Meter vor der Küste in knapp 2 Metern Tiefe zufällig wieder.

Zoom H2n nachher

Die Aufnahmen auf der SD-Karte überlebten! Auch die allerletzte, unmittelbar bevor das Zoom im Meer verschwand. Das ist die weiter oben zu hörende...

Nachdem ich die Salzkruste auf den Kontakten abgeschabt hatte, erkannte das Laptop die Karte, zeigte alle Aufnahmen an und sie liessen sich problemlos runterkopieren.

Das Gerät allerdings ist hinüber.

Zoom H2n nachher

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Montag, 13. Oktober 2014


Abt. Pausenmusik
Fühlen Sie sich gut unterhalten mit Future Islands aus den USA. Der Sänger ist übrigens nicht der Sohn von Marlon Brando, auch wenn er manchmal wie der Wild One aussieht.
Wie sagt Letterman nach dem Auftritt: "Wow, ich nehme alles, was diese Jungs genommen haben."
Bitteschön:

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Samstag, 11. Oktober 2014


Abt. Grossdemo in Basel "Recht auf Vergessen"



Zum Glück sind wir hier nicht betroffen, zumindest wenn es nach der BaZ geht; für die findet nämlich die einzige erwähnenswerte Grossdemo zu Kobane in Düsseldorf statt.
Was man von Google gerne einfordert, wird in Basel schon mal im vorauseilenden Gehorsam erledigt: Alle Teilnehmer einer gewissen Grossdemo, die wohl die grösste des Jahres bislang ist, brauchen später keine Anträge auf Löschung von Fotos und Berichten stellen; die gibt es nämlich gar nicht. Wie praktisch.
Sollte ich mich täuschen, man möge mich korrigieren.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014


Abt. Rojava ist mehr - heute: Lies Graeber & Flückiger!
Worum es in der Schlacht um Kobanê...



...auch geht: Gestern schrieb David Graeber darüber beim Guardian:
Why is the world ignoring the revolutionary Kurds in Syria?
Amid the Syrian warzone a democratic experiment is being stamped into the ground by Isis. That the wider world is unaware is a scandal
Heute erreicht uns ein Bericht aus der Feder von Martin Flückiger über die Reise einer Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel - Van, worin er - unabhängig davon - ganz in Graebers Sinn unter anderem schreibt:
(...) Rojava ist mehr als irgendein von KurdInnen bewohntes Gebiet. Rojava ist quasi die Zukunftswerkstatt der Kurdinnen und Kurden. Was diese dort in der kurzen Zeit, die man ihnen gelassen hat, aufgebaut haben, ist beeindruckend und hat Vorbildcharakter nicht nur für den ganzen mittleren und Nahen Osten, sondern weltweit. In Rojava ist eine Gesellschaftsform entstanden, die sich nicht entlang religiöser oder ethnischer Unterschiede organisiert, sondern alle Teile der Bevölkerung in einer Art Rätesystem in die Gestaltung des Gemeinwesens einbezieht: Aleviten, Sunniten, Schiiten, Christen, Armenier, Kurden, Syrer etc. Eine Demokratie „von unten“ eben, wie sie Abdullah Öcalan in seinem Manifest vorgezeichnet hat. Dieses Demokratiemodell entspricht nicht der direkten Demokratie, wie wir sie hier in der Schweiz kennen. Wir haben eine Sonntags­demokratie, die vor dem Alltag Halt macht: Am Arbeitsplatz sind wir der Willkür der Arbeitgeber ausgesetzt, auf dem Wohnungsmarkt der Geldgier der Hausbesitzer und Spekulanten. Nicht so in Rojava, wo demokratische Strukturen alle Lebensbereiche umfassen.

Es liegt auf der Hand, dass dieses Gesellschaftsmodell weder den mächtigen, autoritären Ölstaaten in der Region noch den USA oder der EU in den Kram passt. Es ist wohl kein Zufall, dass die USA vor allem Stellungen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Nordirak bombardieren und die Kurdinnen und Kurden in Rojava ihrem Schicksal überlassen. Diese besitzen ja kein Öl. Und mit Barzani im Nordirak kann man sich verständigen. Der ist – im Unterschied zu Abdullah Öcalan – kein Politiker, und schon gar nicht ein gesellschaftlicher Erneuerer, sondern vor allem Milliardär und Ölmanager, ein Kapitalist eben.(...)
Eine Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel-Van hat vom 28. September bis 03. Oktober 2014 Diyarbakir und Van besucht. Das ist der ausführliche Reisebericht: Delegationsreise_2014 (application/pdf, 93 KB)

Das politisch eher konservative Blatt "Die Welt" betitelte übrigens noch im Juni eine Reportage aus Rojava mit:
Wo Syrien schon frei und demokratisch ist
Autor: Alfred Hackensberger.

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Mittwoch, 8. Oktober 2014


Abt. Verkehrsfunk
"Auf der A2 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Fahren Sie äusserst rechts und überholen Sie nicht."
Für solche Durchsagen wird der Äther in ein paar Jahren schon nicht mehr gebraucht. Denn: Die selbstfahrenden Autos kommen! Guckst Du hier: www.20min.ch
Und weil die schlauer und effizienter seien werden, braucht es auch nicht mehr die Verkehrswege, wie wir sie heute kennen und planen. Deswegen: Moratorium für alle grossen Verkehrsprojekte. Die Verkehrsplaner müssen sich neu rechtfertigen, und zwar unter Berücksichtigung der bald kommenden neuen Mobile.
Ach, hatte ich das infam.antville.org schon mal gesagt? infam.antville.org Egal, hab' ichs halt nochmal gesagt.

Jüngst auf dem Claraplatz, ÖV-Verkehrsknotenpunkt. Stundenlang stand die Kiste so da. Vielleicht doch lieber abschaffen?

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Samstag, 4. Oktober 2014


Abt. Livestream - heute: aus Kobane
Einen Video-Livestream aus Kobane, der umkämpften Stadt unmittelbar an der türkisch-syrischen Grenze...



..., gibt es hier bei DHA.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014


Abt. Blinkenbasel - nächste Chance
"Blinkenbasel" wär "Blinkenlights in Basel". Blinkenwas? Kurz gesagt: Hochhausfenster als Computer-Display-Pixel. Und demnächst ist ja mal wieder ein Hochhaus einzuweihen am Rheinknie… Das wär doch eine Gelegenheit!

IMG_20141001_135725

Vor 11 Jahren gab's einen ersten Versuch dazu in Basel. Damals stand der Messeturm kurz vor seiner Vollendung. Die Bar Rouge sah noch so aus:

Rohbau Bar Rouge

2 vom plug-in (remember?) eingeladene Fachleute vom CCC begutachteten den Turm tatsächlich ausführlich:

102-0219_IMG

zusammen mit u.a. Annette Schindler & Wolfgang Hockenjos:

102-0213_IMG

Noch ohne Innenausbau wär das der ideale Moment gewesen

102-0203_IMG

für etwas, das 2001 in Berlin begann und mehrere, jeweils angepasste Neuinstallationen erlebte, zuletzt in 2008 Toronto:



Leider scheiterte das 2003er-Vorprojekt schliesslich am Geld.

Ob sich die in der Hinsicht vielleicht grosszügigeren Bauverantwortlichen bei Roche wohl einen Ruck geben, und der Stadt sowas schenken könnten? Quasi als kleine, poetisch-künstlerische Entschädigung dafür, dass wir sie mit ihrem Ding auf Dauer den Basler Himmel usurpieren lassen…?

Aber vielleicht plant Roche zur Einweihung ja auch nur einen "Apéro riche pour les riches" und lässt nachher die Kantonsregierung in einem Communiqué jubilieren darüber, dass der Turm jetzt in Betrieb sei. Das wär aber irgendwie doch ein wenig schäbig.

Man hat schon aus geringerem Anlass ganze Stadtfeste durchgeführt... Und hier geht's immerhin um die Einweihung eines neuen Wahrzeichens von Basel, das - zumindest für einige Jahrzehnte - dem Münster optisch und symbolisch den Rang ablaufen wird!

Da geht's übrigens zum Kontaktformular von blinkenlights.net. Und hier zum Kontakt mit Tim Pritlove, einem der Masterminds von blinkenlights.

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Montag, 29. September 2014


Abt. Gelungene Tweets
Heute von Mario Sixtus, auch bekannt als Elektrischer Reporter:


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Sonntag, 28. September 2014


Abt. Mikropolitik - heute: Zonenplanrevision
11 Wohntürme, Position gemäss Testplanung BVD

Das Schlussresultat:

Stadtrandentwicklung Ost, Ja-Stimmen: 49,23%



Stadtrandentwicklung Süd, Ja-Stimmen: 45,6%



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Für die Kaffeekasse:
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Abt. Taschenspielertrick - heute: Die Analytik blenden Wie Du als Trinkwasserlieferant die Gifte in unserem...
by patpatpat (21.10.14 16:14)
Abt. R.I.P. - heute: René Burri
by patpatpat (21.10.14 00:41)
Singles ist ein geniales Album, Fall From Grace mag ich sehr. Auch das erste...
by sojaluvr (18.10.14 18:43)
Oh weh! Wenigstens sind die Aufnahmen aus der Vergangenheit nicht vergangen.
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Abt. Ob das gut kommt? Naja, war ja eigentlich zu erwarten:
by bagger (14.10.14 19:03)
Abt. Risikoverhalten - heute: Brandung aufnehmen Eine halbe Sekunde nach dem Schnappschuss warf die vorderste...
by patpatpat (14.10.14 12:36)
1. Der sieht eher aus wie der frühe Orson Welles. 2. Tanzen tut er...
by ridikühl (14.10.14 08:47)
Heute (jetzt) auch in Deutschland bei Pro 7.
by SiriusCH (13.10.14 23:12)