Dienstag, 21. Mai 2013


Abt. Impressionen aus Baselland


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Abt. Fremdwörter - heute: Pietät
Wär ich Kader bei der Kleidermarke "Jack & Jones" und liesse u.a. in 36 Fabriken in Bangladesh produzieren...



... würde ich aus Pietät, wenigstens bis die Trauerfeiern für alle Opfer des Einsturzes der Textilfabrik vorüber sind, Displays wie diese...



... aus meinen Filialen entfernen. Trotz nettem "Sustainability Report". Gesehen im "Jack & Jones" Ableger in der Steinenvorstadt.

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Abt. Whodunnit? - heute: Bitcoin
Der japanische Mathematiker Shinichi Mochizuki war's! Er stecke hinter dem bis heute nicht gelüfteten Pseudonym "Satoshi Nakamoto", dem Erfinder von Bitcoin, argumentiert in diesem, am vergangenen Freitag publizierten, Video Ted Nelson, seinerseits der Erfinder u.a. des Begriffs "Hypertext":


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Abt. FC Hülftenschanz


Eigentlich wollte ich mir ja den glorreichen Sieg des FC Basel im Schweizer Cupfinal anschauen. Offensichtlich bin ich aber versehentlich beim Spiel des FC Baselland gelandet, und der hat bitterlichst verloren.

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Montag, 20. Mai 2013


Abt. neulich im... - heute: Bird's Eye
Hip Hop met Jazz gestern Abend. Im ersten Set ab 20:30 gab's Interpretationen von Standards zu hören. Verrappt, umgedichtet, neugeschrieben. My funny Valentine, Just a Gigolo etc. Very nice!

Das zweite Set gehörte zu 90% dem Freestyle. Hier Pyro (links) und BugsMC (?) am Mic:



Kalmoo:



von rechts: Luana, Gwen und eine Sängern mit überzeugender Stimme, deren Namen - sorry - mir entfallen ist:



von links: Luana, Skelt!, Black Tiger:



Und da waren noch viele mehr. Merci! allen Sängerinnen & Sängern und der grossartigen Band für den coolen Abend! It was big fun! Fand auch mein (bald) 11jähriger (der weitaus Jüngste im Publikum)!

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Sonntag, 19. Mai 2013


Abt. vorher / nachher - heute: Scientology in the 'hood
Vorher: ein seit vielen Monaten sträflich leer stehender Büroklotz, ein Annex des Implenia HQs an der Burgfelderstrasse 211:



Nachher: ein Treff für - gelinde gesagt - fehlgeleitete Science-Fiction Fans. Wikileaks bietet verdankenswerterweise einigen Einblick in deren Vorstellungswelten. Ich sag nur: Xenu!



Aline Wanner von der "Schweiz am Sonntag"
hat die Bilder zugespielt erhalten.

Hier hört der Spass auf! Was meine unmittelbare Nachbarschaft braucht an der Stelle ist zu allerhinterletzt eine Zombiezucht. Sondern ein lebendiges Quartierzentrum, wie schon vor längerem hier vorgeschlagen. Mein Bauchgefühl sagt mir: Sobald die Hubbard-Jünger ihr Baugesuch eingeben, wird es Einsprachen hageln!

Ach, hätten die SchiessstandbesetzerInnen doch diesen Block gekapert nach ihrer Vertreibung aus Allschwil...

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Abt. Piratensender @ Basel - heute: Radio Energy Bern
Die Funkkonzession von Radio Energy Basel ist eindeutig. Ihr Artikel 1 sagt klar und deutlich:

Die Konzessionärin erhält das Recht, ihr Programm gemäss Veranstalterkonzession des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 7. Juli 2008 in der Region Basel nach Massgabe von Ziffer 4, Nummer 17 nach Anhang 1 zur RTVV mit den im beiliegenden funktechnischen Netzbeschrieb aufgeführten UKW-Frequenzen in analoger Technik zu verbreiten.
Wir merken uns die Betonung auf "ihr Programm". In der Programmkonzession von Radio Energy Basel steht in Artikel 4:
Die Konzessionärin veranstaltet ein tagesaktuelles Radioprogramm, das vorwiegend über die relevanten lokalen und regionalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge informiert sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet beiträgt.
2 Die Konzessionärin stellt werktags während den Hauptsendezeiten (06.30-08.30, 11.30-13.30,
17.00-19.00) sicher, dass ihre lokalen und regionalen Informationsangebote:
a. in erster Linie relevante Informationen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport beinhalten;
b. thematisch vielfältig sind;
c. eine Vielfalt an Meinungen und Interessen wiedergeben;
d. eine Vielfalt von Personen beziehungsweise Personengruppen zu Wort kommen lassen, und
e. das gesamte Versorgungsgebiet berücksichtigen.
Wir merken uns "vorwiegend über die relevanten lokalen und regionalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge".

Heute Morgen lief (und läuft derzeit noch!) auf der Basler UKW-Frequenz von Radio Energy (101,7 MHz) stundenlang ein, gemäss Internetlivestreams, in Bern, Zürich und Basel identisches Programm. Dem Akzent der Moderatorin nach zu urteilen ist es "Radio Energy Bern". Also nicht das vom Bundesrat konzessionierte Programm für diese Frequenz.

Wenn ein dafür nicht konzessioniertes Radio auf einer ihm nicht zugesprochenen Frequenz in einem dafür nicht vorgesehenen Verbreitungsgebiet sendet, darf man es wohl mit Fug und Recht als Piratensender bezeichnen.

Insofern sendete heute Morgen - und sendet derzeit noch - in Basel auf der Frequenz von Radio Energy ein Piratensender.

Vermutlich handelt es sich dabei um ein in Bern hergestelltes Mantelprogramm.

So in der Sache nachvollziehbar es ist, dass Ringier die Produktionskosten für seine "Hit-Music-Only"-Klitschen minimieren will durch zeitweises Networking unter den "Radio Energys" dieses Landes, so konzessionsrechtlich zumindest fragwürdig ist diese Praxis. Hallo Aufsichtsbehörde Bakom???

NACHTRAG: Auf DAB+ läuft unter "Enery Basel" derzeit ebenfalls dasselbe wie unter "Energy Zürich". Auf DAB gelten allerdings andere, laschere Spielregeln als auf UKW. Insofern handelt es sich hierbei allenfalls um "Ettikettenschwindel".

(full disclosure: Der Autor ist Minderheitsbeteiligter an der RX AG, die die Stiftung Radio X auf die Beine stellen half.)

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Freitag, 17. Mai 2013


Abt. Wir ...


... gratulieren ainewäg ;)

Edit:Nachsatz war doof, daher getilgt.

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Reminder: See you tommorow:

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Abt. Zahl des Tages - heute: 10'620


So viele Kilometer (!) lang sind insgesamt die Wurzelhaare einer einzigen (!) vier Monate alten Roggenpflanze. Die erstaunlichen Daten stammen aus "A Quantitative Study of the Roots and Root Hairs of a Winter Rye Plant (Secale Cereale)" von Howard J. Dittmer, erschienen im "American Journal of Botany", Vol. 24, No. 7 (Jul., 1937), pp. 417-420, veröffentlicht von der "Botanical Society of America". Die weiteren Angaben in der Tabelle im Bild umgerechnet:

  • Wurzeloberfläche insgesamt (mit Wurzelhaaren): 639 m2
  • davon Wurzelhaare 402 m2
  • Gesamtlänge des Wurzelsystems (ohne Wurzelhaare): 622 km
  • Länge der Wurzelhaare insgesamt: 10'620 km (!)
  • Wachstum des Wurzelsystems pro Tag (mittel, ohne Wurzelhaare): 4,99 km
  • Wachstum der Wurzelhaare pro Tag: 89 km
Das heisst u.a., Wurzeln und Wurzelhaare dieser einen Roggenpflanze wuchsen in den 4 Monaten im Durchschnitt 1,5 Meter. Pro Sekunde! Jetzt steh mal vor ein Roggenfeld ...

Kornfeld bei Bingen

... und stell Dir vor, was da im Untergrund los ist!

(foto: leo.laempel @ flickr [click on it!])

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Abt. Forza Bläsi!
Ab dem Sommer müssen über 300 Primarschulkinder ab 6 Jahren der Kleinbasler Bläsischule in ein Provisorium auf der Erlenmatt gehen.


Schulweg auf einer größeren Karte anzeigen

Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ist aber bis heute nur mangelhaft an das Matthäus-Quartier angeschlossen.
Schon bei Bekanntwerden der Umzugspläne äusserten sich viele Eltern besorgt über die Schulwegsicherheit. Auf einer Info-Veranstaltung im November 2012 stellten Vertreter der Stadt Basel angemessene Massnahmen in Aussicht und baten die Eltern um Vertrauen und Geduld.
Als Eltern und Schüler nun im Mai 2013 auf Einladung der Schule mit den Schulpolizisten den neuen Schulweg begingen, wurde klar, dass sich am Gefahrenherd Riehenring nichts Wesentliches geändert hat: Während des Einübens der Kinder der Riehenring-Überquerung missachteten zahlreiche Autofahrer vor den Augen der Polizei die Grundregeln für das Verhalten am Fussgängerüberweg: Sie "huschten" noch schnell hinüber, obwohl die Kinder schon auf der Strasse waren, hielten die Streifen beim Rückstau von der Ampel Feldbergstrasse nicht frei usw. Zudem müssen die Kinder hier auch den obligatorischen Tramvortritt beachten.


Die grundsätzliche Problematik mit Fussgängerüberwegen können weder Kinder, noch Eltern oder die Polizei lösen, wohl aber lässt sich die Gefährdung der Kinder reduzieren und zwar durch eine Ampelanlage, die allen Verkehrsteilnehmern klare Ansagen macht. Die Eltern fordern Politik und Verwaltung auf, sich für den konkreten Schutz der Kinder einzusetzen. Viele Eltern wollen ihre kleinen Kinder nicht auf sich alleine gestellt über so eine grosse Strasse gehen lassen.
Die Eltern haben sich zusammengetan und fordern schnellstmöglich eine sichere Möglichkeit zur Überquerung der Verkehrsachse Riehenring. Sie schlagen vor, das zur Sicherung der Tramhaltestelle «Musical Theater» bereits installierte Lichtsignal für Autos, mit einer Fussgängerampel zu ergänzen.
Weil bis heute keine akzeptable Lösung für diese gefährliche Stelle vorliegt und die Verantwortlichen diese Gefahr offensichtlich unterschätzen, lancieren die Eltern eine Petition für eine Ampelanlage.


Update:
Die www.tageswoche.ch berichtet über die Petition und drehte gestern auch ein kleines Video vor Ort:

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Donnerstag, 16. Mai 2013


Abt. info blackout Zürich - heute: Mars-Aspirant
Nikolaus Wyss, u.a. der ehemalige Rektor der "Hochschule Luzern - Design & Kunst" und in einem früheren Leben Mitherausgeber der genialischen Zeitschrift "Der Alltag", will mit dem KamikazeUnternehmen Mars One (fungiert bei uns in der "Abt. durchgebrannte Sicherungen") zum Roten Planeten fliegen:

Hier geht's zu seinem Bewerbungsvideo.

Newsnetz schreibt darüber, aber Posting-Autorin Anna Jikhareva ist offenbar zu jung, um zu erkennen, wer der "64-jährige Nikolaus" ist, denn mehr als die abgeschriebene Altersangabe fiel ihr nicht zu ihm ein.

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Abt. Impressionen aus Baselland
by peyrol (21.05.13 23:31)
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by patpatpat (21.05.13 16:37)
gab es nicht... ... vor einiger zeit eine untersuchung, die besagte, dass die mehrheit der...
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Abt. FC Hülftenschanz Eigentlich wollte ich mir ja den glorreichen Sieg des FC Basel im...
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