Montag, 27. April 2015


Abt. R.I.P. - heute: Michael Kutter
Quelle: C:\fakepath\michaelkutter.png

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Sonntag, 26. April 2015


Abt. Sonntagsjournalismus - heute: SchwamS
Die Sonntagspresse als Vehikel für PR-Testballons: nächste Lieferung!

Matthias Geering hat Christian Mensch eingeflüstert, dass er der Kommunikator sei für den Verein "phaenovita" und letzterer einen Plan habe für die Markthalle. Mehr Namen der Strippenzieher verriet er Mensch nicht. Und fand letzterer auch selber nicht raus, bzw. nennt er nicht, auch wenn er sie vielleicht kennte.

"phaenovita" würde gerne die Markthalle vollstellen mit einer "Life Science" Dauerausstellung.

Mit dem, was ihm Geering diktierte, und drei Nachfragen (allerdings nicht bei den aktuellen NutzerInnen der Markthalle... sondern bei Novartis, Wincasa und dem Technorama), plus einer grossen Visualisierung, füllt Christian Mensch Dreiviertel Seite:

Untitled

Laut Bildlegende stammt die Visualisierung aus dem Hause bellprat.

Woher aber stammt die Idee für ein "Life Science"-Technorama in Basel? Mensch deutet an, ohne Namen zu nennen, dass sie aus demselben Kreis stammt, wie jene zum "Fest der Moleküle" von 2011. Mensch munkelt, für jenen Anlass hätten sich…

drei Roche- und Novartis-Kadermitarbeiter sowie ein Ausstellungsmacher
zusammengefunden. Aus demselben Kreis käme auch jetzt der Anstoss.

Wir vermuten mal, es könnte auch die "Advocacy AG" ihre Finger drin haben. Irgendwie würd das noch zu deren Profil passen.

Aber die Markthalle ist doch eigentlich gar nicht leer?!?!

Quelle: C:\fakepath\MH_ZEL_W30_14__DSC4496.jpg

Geering hat Mensch dazu diktiert:
Man wolle niemanden vertreiben, biete aber eine Alternative. Diese könne unter Umständen auch an einem anderen Ort umgesetzt werden.
Gute Idee! Baut den "Life-Science"-Spielplatz - wenn schon - auf den Novartis-Campus!

Die Markthalle ist definitiv zu schade dafür!


Auch wenn dort "die Wertschöpfung" in Franken und Rappen mit der derzeitigen Nutzung "weiterhin bescheiden" sei "für die Eigentümerin Credit Suisse", wie Mensch einfach so hinrotzt, ohne eine Quelle zu nennen für seine möglicherweise geschäftsschädigende Aussage.

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Samstag, 25. April 2015


Abt. legal, illegal, Scientology - heute: Allmendbewilligung
Für die Eröffnung ihres neuen HQ in Basel...

Untitled

...mit ihrem obersten Boss...



... sperrten die Scientologen Teile der Kaysersbergerstrasse und liessen zeitweise niemanden ohne Badge, der den Status als geladenen Gast nachwies, durch.

Der Einsatzleiter der Basler Polizei, Offizier Thommen, bestätigte, dass dieses Verhalten illegal ist:



Dass die Scientologen die Grenzen der Legalität mit ihrer extensiven Interpretation der Allmendbewilligung bereits jetzt überschreiten, ist kein gutes Omen für die künftige Entwicklung des Verhältnisses zur Nachbarschaft!

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Freitag, 24. April 2015


Abt. R.I.P. - heute: Alois Bischoff
Quelle: C:\fakepath\aloisbischoff.jpg

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Dienstag, 21. April 2015


Abt. Anti-Scientology - heute: mit Pauken & Trompeten
Am 25.4. eröffnen die Hubbardisten ihr neues HQ:

Quelle: C:\fakepath\Bildschirmfoto 2015-04-21 um 19.15.47.png


Sie sind bereits am Aufbauen:

Scientology baut auf

Die Organisatoren der Gegenveranstaltung teilen soeben mit, was sie vorhaben:

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Kapo BS die Standkundgebung gegen Scientology bewilligt hat. Wir wollen die Eröffnungsfeier der Scientologen nicht sang und klanglos hinnehmen.

PROGRAMM

13.30 Uhr Besammlung bei der Burgfelderstrasse 216
14.00 Beginn der Kundgebung:
Verschiedene Redebeiträge und Information
14.30-35 ALLES WAS KRACH MACHT - 5min lautstarker Protest
14.40 weitere Redebeiträge und Musik
15.30-35 ALLES WAS KRACH MACHT - 5min lautstarker Protest
15.40 weitere Redebeiträge und Musik
16.30 Ende der Kundgebung

Es kommen prominente Gastredner aus Wien und Irland. Weiter werden ehemalige Scientologen aus Basel sowie besorgte AnwohnerInnen sprechen. Musikalisch wird die Kundgebung von Hilarius und Co. begleitet.

WICHTIGE HINWEISE an die TeilnehmerInnen:

Wir veranstalten eine friedliche, lustige und kraftvolle Standkundgebung.

Unbedingt mit dem Tram 3 oder Bus 36 anreisen: Station Luzernering. Wir haben keine Parkplätze im Quartier.

Es gilt das Vermummungsverbot, auch für Anon-Masken.

Wir machen keinen Umzug im Quartier und wir gehen auch nicht auf direkte Konfrontation mit den Scientologen. Diese feiern auf der anderen Seite des Gebäudes. Wir bleiben auf der Nordseite der Burgfelderstrasse. Sollten viele Leute kommen, können wir auch die Bungestrasse belegen.

Wir lassen uns von Scientologen nicht persönlich provozieren, sondern verhalten uns ruhig und gelassen.

Keine Sachbeschädigungen / Vandalismus oder Graffitis.

Keine gefährlichen Gegenstände oder Waffen (z.B. Laser und so einen Mist).

Den Anordnungen der Veranstalter und der Polizei ist unbedingt Folge zu leisten.

Wir machen zweimal 5 Min. Krach und zwar richtig. Bringt Pauken, Trompeten etc. mit: 14.30 und 15.30 Uhr

Die direkten Anwohner an der Oltingerstrasse und Kaysersbergerstrasse können sich an der Lärmaktion beteiligen, indem sie mal für 5Min ihre Musikanlagen bei offenen Fenster testen und hören, was die so drauf haben. Nachbarn, die dort ihre Autos parkiert haben, könnten hupen etc.

Transparente machen sich in den Medien immer gut. Leider hatten wir bis jetzt keine Zeit, welche zu malen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Wir beenden die Kundgebung um 16.30 Uhr. Wir verlassen den Platz sauber und besenrein. Die angekündigte Grillaktion findet nicht statt.
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen!

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Abt. Langstrumpf-Politik II - heute: Morin
Im jüngsten Interview der TaWo mit Morin kommt das Gespräch auch auf den geleakten Vertrag zwischen Kanton und Shift Mode zu sprechen. Und Morin wagt sich in seiner Antwort ganz ganz weit hinaus auf's sehr sehr dünne Eis...

Tawo: Zurück zu Shift Mode: Der Vertrag – so es denn der echte ist – tauchte vor wenigen Wochen auf der Plattform «D Made im Daig» auf. Wie konnte das passieren?

Morin: Es ist der echte Vertrag. Aber es gilt ja auch das Öffentlichkeitsprinzip und sowohl die Regierung wie auch die Verwaltung haben hierbei nichts zu verbergen. Wieso dieser Vertrag nicht von Anfang an veröffentlicht wurde, weiss ich auch nicht. Es unterliegt meines Wissens nichts Wesentliches im Vertrag dem Datenschutz. Die Veröffentlichung war nicht kritisch.
Daraus spricht entweder eine erschreckende Unkenntnis über die tatsächliche Rechtslage, sprich die tatsächliche Version von "Oeffentlichkeitsprinzip", die in BS gilt (die himmelweit entfernt ist von einem "freedom of information act"), oder er versucht die für ihn peinliche Sache schönfärberisch kleinzureden.

Natürlich wendet der Kanton auf Verträge mit privaten Dritten das Öffentlichkeitsprinzip NICHT an.

Er hat sich dafür in § 2 & 29 des Informations- und Datenschutzgesetzes sowie § 19, 20, 23 & 24 der dazugehörigen Verordnung eine lange Liste mit Ausnahmen zurechtgelegt, damit er das nicht tun muss. Beispiele siehe Fall Swisslosentscheid und Fall Bodenkaufvertrag.

P.S. Nicht zu verpassen: Die Replik von Daniel Kurmann auf Morins Unterstellungen und Schuldzuweisungen.

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Montag, 20. April 2015


Abt. Tramfreuden - heute: 3er Verlängerung
Tramfreuden für die Tramfreunde. Offenbar gingen keine Einsprachen ein gegen die massive Verbreiterung der Burgfelderstrasse im Abschnitt bisherige 3er-Endstation <-> Burgfelden Grenze und gegen den Neubau der Tramschlaufe beim Zoll und die Haltestelle dort.

Das ist die "Visualisierung des Siegerprojekts beim Architekturwettbewerb für die Gestaltung der Zollanlage", ziemlich nichtssagend, wie die meisten offiziellen Visualisierungen von Neubauprojekten...:

gewinnerprojekt wettbewerb tram3 zoll

Die offizielle Bildlegende dazu: "Auf dem ersten Rang beim Projektwettbewerb für die Gestaltung der Zollanlage und der neuen Tramhaltestelle Burgfelderhof: Das überzeugende Projekt „BREEL“ des Teams Nord Architekten aus Basel, zusammen erarbeitet mit WAM Planer und Ingenieure aus Bern. Visualisierung: Copyright Nord GmbH"

Zur Erinnerung: Das ist die geplante Linienführung:



Sie frisst sich u.a. in die Familiengärten. Sie zwingt zur Verschiebung des Sportplatzes Pfaffenholz um einige Meter und zum Bau einer Trennmauer zur Rehab, um die Privatsphäre der PatientInnen weiterhin zu gewährleisten, weil das Tram so nahe an ihren Zimmer vorbeifährt... Beides zusammen kostet, laut Ratschlag, 2,365 Mio., bei Gesamtkosten der Verlängerung von knapp 100 Mio.

(Was wohl Herzog & de Meuron davon halten, dass zwischen ihre beiden Frühwerke Pfaffenholz und Rehab eine Tramlinie und eine Sichtschutzmauer reingezwängt werden? Herr Marcolli, übernehmen Sie!)

Die Strecke endet beim Bahnhof St. Louis, neben den dereinst ein neues Quartier, entworfen von H&dM, auf der grünen Wiese, nämlich hier

P6260425

zu stehen kommen soll:



Nach offizieller Lesart:

Das Tramprojekt übernimmt hier auch die Funktion eines „Entwicklungsmotors“: Es wird zu Neuansiedlungen und Verdichtungen von Wohnraum und Dienstleistungen führen. Zudem trägt das Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Basel dazu bei, Mobilität, Siedlung, Städtebau und Landschaft binational zu entwickeln. Die «nördliche Friedmatt» mit dem REHAB, dem Bürgerspital Basel und dem Sportzentrum Pfaffenholz wird an das Tramnetz angebunden.
Noch sieht es entlang der geplanten Strecke so aus:



Die Einzelbilder gibt's hier.

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Abt. Bilder aus dem Elend - heute: vom Flüchtlingsschiff
Die Journalistin Jenan Moussa vom Sender Al Aan TV aus Dubai traf vor kurzem einen Syrer, der per Schiff nach Italien floh, überlebte und von unterwegs Bilder und Videos mitbrachte.

Das ist ihr Bericht:



Das sind Fotos, die der Syrer in dem Schiff aufnahm:


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Abt. Im Sinkflug II - heute: SRF Radios
Der Jahresbericht 2014 von mediapulse über die Nutzung u.a. der SRF-Radios ist vor einigen Tagen erschienen. Darin ist unter anderem zu finden, wie viele Personen in einer bestimmten Viertelstunde einen bestimmten Sender hörten. Die Zahlen sind über das Jahr und über die Wochentage gemittelt.

Sie sind also zum Beispiel so zu lesen: 2014 hörten über's Jahr und über alle Wochentage gemittelt morgens um 9 Uhr 47'300 Personen in der Deutschschweiz SRF2 Kultur. Das ist das Tagesmaximum des Senders und sind 35% weniger als noch 2009 zur gleichen Zeit.

Die Mittagsinformationen um 12:30 auf SRF 1 verloren in den letzten 5 Jahren 26% ihres Publikums. Das "Echo der Zeit" verlor im gleichen Zeitraum auf SRF 1 um 18 Uhr 25% seines Publikums. Seine Zweitausstrahlung um 19 Uhr auf SRF 2 Kultur verlor seit 2009 ebenfalls 25%.

Der Sinkflug setzt sich bei SRF 1 - 3 fort, SRF 4 News ist einigermassen stabil auf sehr tiefem Niveau.

Hier die aktualisierte Zusammenstellung aller Zahlen von 2008 bis 2014 (x-Achse: Tageszeit, y-Achse: Anzahl Zuhörende in Tausend):

SRF 1 (Grossansicht)



SRF 2 Kultur (Grossansicht)



SRF 3 (Grossansicht)



SRF 4 News (Grossansicht)



In der Fussnote zu den Zahlen ist auf Seite 55 des Jahresberichtes zu lesen: "SRF-Einzelsender: Gemäss Marktkonvention werden die SRF-Sender auf Grund von Simulcasting im 2. Semester 2014 nur als Gruppe ausgewiesen (mit Ausnahme von Marktanteilen). Für die Einzelsender werden die Ergebnisse vom 1. Semester 2014 aufgeführt."

"Abt. Im Sinkflug I" ist hier.

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Sonntag, 19. April 2015


Abt. Jubiläum des Tages
heute: 50 Jahre Moores Law.

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Freitag, 17. April 2015


Abt. think big - heute: P.M. erklärt die Zukunft
Naja, nicht die ganze. Aber er entwickelt und erklärt hier immerhin sein Konzept von der Nachbarschaft der Zukunft, von dem in Zürich z.B. die Kalkbreite inspiriert ist, und in Basel z.B. die Bau- und Wohngenossenschaft LeNa (nicht ganz zufällig leicht zu verwechseln mit der Genossenschaft NeNa1 in Zürich):


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Donnerstag, 16. April 2015


Abt. Verkehrsfunk
Quelle: 2015-04-16 002.JPG
Wow, denk' ich: Jetzt wird gehandelt, endlich gibt es einen Fussgängerüberweg über die Clarastrasse; schliesslich ist es ja nicht zuletzt ein vielbegangener Schulweg.
Aber denkste! Es wird gewerkelt...
Quelle: GIFMob_20150416_143315_638.gif
... und am Ende guckt leider nur ein 30er Hinweis für die Autofahrer raus:
Quelle: 2015-04-16 004.JPG
Tja. Vielleicht wird es ja was beim nächsten Mal.
Den 30-Hassern noch das mit auf den Weg:

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T +41 61 681 61 77
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