Freitag, 9. September 2016


Abt. Verlautbarungen - heute: WG Klybeck


Presseerklärung der WG Klybeck zum Nichtweiterzug ihrer Einsprache gegen das Veranstaltungskontingent am Klybeckquai (BBG 9'084'985)

Die WG Klybeck reicht keinen Rekurs ein gegen die Bewilligung des Veranstaltungskontingentes von Shift Mode und I_Land.

Erfreulicherweise wird die Abteilung Lärmschutz des Amtes für Umwelt und Energie AUE-L eine „Dauermessstelle zur Überwachung der Lärmimmissionen“ im Inselschulhaus einrichten. Dazu entschloss sich das Amt dank unserer Einsprache, aber auch wegen verdeckter Messungen, mit denen es im ersten Halbjahr immer wieder Verstösse von Shift Mode gegen Lärmschutzbestimmungen feststellte.

Weil Shift Mode diverse lautstarke Anlässe ohne irgendeine Bewilligung durchführte (s. Pkt 13 des Bauentscheides), werden für 2016 nur noch zwei der beantragten zehn Veranstaltungen zugelassen.

Natürlich nützt diese Messstelle nur etwas, wenn festgestellte Lärmemissionen über das Veranstaltungskontingent hinaus von den zuständigen Behörden sanktioniert werden – was bis jetzt überhaupt nicht geschehen ist.

Erst seit der Nacht auf Pfingstsonntag, den 15. Mai, als Techno aus dem „Roten Korsar“ das Quartier bis um 6h morgens wach hielt, protestiert die WG Klybeck gegen die Lärmbelastung – obwohl den Winter hindurch Konzerte und Disco in der „Tour Vagabonde“ an den Wochenenden routinemässig bis um 2h morgens zu hören waren.
Erst nach Pfingsten gelangte die WGK an die drei involvierten Ämter Bau- und Gastgewerbeinspektorat BGI, die AUE-L und die KSTE und verlangte wenigstens eine Abmahnung durch den Vertragspartner KSTE wie im unterdessen verifizierten Vertrag vorgesehen und es geschah - nichts.

Wie lasch das Vorgehen der drei Ämter ist, zeigt auch dieses Zitat aus einem Schreiben des AUE-L vom 1. September:
„Shift Mode hat von Seiten Lärmschutz noch keine Bussen erhalten, da wir das direkte Gespräch für das geeignetere Mittel halten, um eine Veränderung des bisherigen Verhaltens zu bewirken. Gemeinsam mit dem Präsidialdepartement, dem Bau- und Gastgewerbeinspektorat BGI und der Polizei arbeiten wir an Massnahmen, die ein Umdenken einleiten sollen.“

Solange das BGI seinen Pflichten nicht nachkommt, braucht man sich nicht zu wundern, dass Shift Mode weiter auf die Pauke haut – mit Konsequenzen müssen sie ja offensichtlich nicht rechnen.

Die WGK wird sich auch nach dem Einrichten dieser Messstelle unbeliebt machen und darauf drängen müssen, dass das BGI seine Arbeit macht und die Bevölkerung vor unzumutbarem Lärm zu schützt.

Bitte maile mir, wenn Du die Unterlagen zum Hintergrund dieser Erklärung haben möchtest:
Kontakt: Martin Brändle 061 631 21 94 / 078 961 14 94 / velomech1@gmx.ch


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Samstag, 3. September 2016


Abt. Qualitätsjournalismus: Wie das Gerücht eines Suizidversuchs in den Medien breitgeschlagen wird


«Die Medien werden um zurückhaltende Berichterstattung ersucht», schreibt die Basler Staatsanwaltschaft in einer Medienmitteilung. Was ist passiert? Im Park des Bethesda Spitals wurde ein schwer verletzter Mann aufgefunden. Fremdeinwirkung könne ausgeschlossen werden, also wird es sich wahrscheinlich um einen Suizidversuch handeln. Die Aufforderung um eine «zurückhaltende Berichterstattung» ist also nachvollziehbar. Der Mann lebt ja noch. Also wäre es nicht nur angesichts seines Umfelds, sondern auch für ihn selber nichts als anständig, wenn man es bei der kurzen und diskreten Beschreibung der Staatsanwaltschaft belassen würde.

Nicht so für gewisse Medien. Der «Blick» veröffentlichte das Gerücht, dass es sich um einen mehr oder weniger prominenten Basler handeln könnte. Mit Namen. (Deshalb verzichten wir hier auf Links). Und die Basler Medien – von der «Basler Zeitung», über die bzbasel, Tele Basel bis Onlinereports, nehmen das vom Blick kolportierte Gerücht gleich auf. Meist mit einem Foto des Prominenten. Radio SRF 3 bettete die Meldung gar als Frage in sein lustig-lockeres Wochenquiz ein!

Diese Medien beschränken ihre journalistische Sorgfaltspflicht (oder Anstand) darauf, dass sie ein Fragezeichen hinter die Meldung setzen.

Es ist nicht so sehr die Frage, ob man das nun darf oder nicht, sondern ob man es soll. Und die Frage, ob der Wert dieser Veröffentlichung so gross ist, dass man innersten Kern der Privatsphäre so weit nach aussen kehren muss. Auch hier sei ein Fragezeichen gesetzt. Ein besonders grosses, das einen dunklen Schatten auf diese Medien werfen soll.


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Dienstag, 16. August 2016


Abt. bazille der Woche: Der Offizier wird Lokalchef


Landad auf, landab wird in Medien gemunkelt, dass Blocher die «Basler Zeitung» verkaufen oder abtauschen möchte. Und/oder der Uebervater und Medienguru der SVP eine Gratis-Sonntagszeitung lancieren möchte. Natürlich wird alles sogleich dementiert – was letzlich nicht viel heissen muss.

Klar und nachvollziehbar scheint jedoch, dass Blocher das Experiment BaZ abbrechen möchte. Schlicht, weil es in die Hosen gegangen ist. Und dass Chefredaktor und Haushistoriker Markus Somm sich gerne wieder näher bei Zürich sehen würde, nachdem er versagt hat im Auftrag, die Basler SVP wirklich zu stärken, ist spätestens seit seinem (missratenen) Flirt mit der NZZ-Spitze eh kein Geheimnis mehr.

Seit Jahren tun Blocher und Somm alles, um die BaZ so zu verschlanken, dass sie zum bequemen Uebernahmekandidaten wird (Aussage eines ehemeligen, aber langjährigen BaZ-Redaktors). Mittlerweile ist die Verschlankungstaktik so erfolgreich, dass die BaZ ihre Redaktoren gar nicht mehr entlassen muss, sondern dass sie alle von alleine gehen (Aussage eines amtierenden, hohen Redaktors).

Wie aber muss man nun die Nachricht interpretieren, dass Christian – «ich bin Offizier der Schweizer Armee» – Keller neu Alleinchef der Regio-Redaktion sein darf? Wortlaut Somm:

«Christian Keller, ein ebenso eigenständiger Journalist wie unerschrockener Rechercheur, wird die ­beiden Ressorts künftig leiten – zugleich tritt er als Mitglied in die Chefredaktion ein. Bisher war er als Bundeshaus-Korrespondent für die BaZ tätig.

Darf Keller also so «unerschrocken», wie er Andreas Glarners (Oberwil-Lieli) Politik kürzlich erst stützte, ...

«Vor vier Monaten, als Glarner wegen seiner Stacheldraht-Aussage durch den medialen Fleischwolf gedreht wurde (...), habe ich an dieser Stelle den beinharten Kritiker der geltenden Asylpraxis verteidigt. Denn in den Grundsätzen liegt Glarner vollkommen richtig.»
... nun auch die Basler SVP zum Sieg pushen? So quasi als letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Crash (oder gar als Anfeuerung des letzten Brandes, der nur noch Schutt und Asche übriglassen wird)?

Denn Blochers Standpauke an die Adresse des Basler SVP-Präsidenten, der «seinen» Karren nicht weiter auf Erfolgskurs halten konnte, dürfte auch Somm getroffen haben, dessen Kampagnenjournalismus vor den Nationalratswahlen mit einem Eigentor geendet hatte.


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Montag, 15. August 2016


Abt. Schnäppchen des Tages



Diesen eleganten klimatisierten Mercedes-Benz - GEFÄNGNISBUS NEOPLAN gibt es für 9'900 Euros zu kaufen. Ideal für Ferienreisen in die Türkei.


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Freitag, 12. August 2016


Abt. Menschenrechte abschaffen? Nie!


Irgendsoeine Nepp-Partei, die ihren Wählern eine Rückkehr zu den guten alten Zeiten verspricht, die es so gar nicht gegeben hat, geht wieder mal auf Bauernfang.
Doch es regt sich Widerstand gegen die dämliche Initiative. Guckst du hier:


Und machst du da Schutzfaktor M.


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Mittwoch, 10. August 2016


Abt. Was? Erst 200'000 views? Damned! Go4it



... und beim 40. Geburtstagsfest des Hirschi 2019 auf dem Theodorskirchplatz will ich auch diese Strophe zum Finale hören. Wenn das denn ginge...


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Abt. Geballte Sach- und Fachkenntnis



Irgendwie nur in einer Basler Zeitung möglich: Jetzt das Drämmli Eurer Wahl zur Vorsorgeuntersuchung anmelden!

Im konkreten Fall in der heutigen Ausgabe. Auf Seite 18.


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Montag, 8. August 2016


Abt. Na dann fangen wir mal gaaaanz langsam an


mit leichten Fingerübungen.


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Freitag, 5. August 2016


Abt. Phönix – quo vadis?



Sehr verehrtes Publikum, liebe Bloggerinnen und Blogger

Seit dem schmerzhaften Verlust unseres geliebten und von manchen auch gehassten Mitbloggers PPP scheint dieser Blog als Grabstein zu dienen.

Das ist bestimmt nicht in Patriks Sinne.

Lasst uns deshalb dieses Portal wieder auftauen und neu beleben. Zu viel wurde hier geschrieben, gelästert und gestritten, in liebevoller, phantasievoller, absurder oder angriffiger Manier, als dass man nun einfach einen Punkt setzen dürfte.

Die letzten Jahre herrschte hier eine geradezu infame Durststrecke – nicht zuletzt darum, weil einige Blogger sich vom stiftungsfinanzierten Lokaljournalismus einspannen liessen und aus Loyalität ihrem Arbeitgeber gegenüber nicht mehr voll der infamen Publizistik frönen konnten.

Da in Bebbihausen ein enormes Manko an Satire und giftigen Kommentaren herrscht, das die klassischen Medien nicht füllen wollen/können, müssen unbedingt wieder die Federn gespitzt, die Tastaturen geölt und die arroganten, halblustigen Gut- und Schlechtmenschen, vor allem aber die relevanzversessenen Medien mit publizistischen Florettstössen, Degenstichen oder – falls nötig – gerne auch mit Zweihänderhieben eingedeckt werden.

Let’s do it!


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Montag, 2. Mai 2016


Abt. Trauer


Patrik Tschudin, unser geliebter patpatpat, ppp, ist gestern gestorben.
Quelle: Patrik.jpg


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Montag, 25. April 2016


Abt. Poetryslam - Training?


Quelle: C:\fakepath\image.jpeg
Wer bietet mehr-dogan?


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Dienstag, 19. April 2016


Abt. Bike-Doping


Weil das Doping im Radsport immer riskanter wird, geht der Trend zum (E-) Bike-Doping - so wie morrow vor über 10 Jahren prophezeite.


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infamous for 5173 Days
Sperrfrist: 16.09.16 22:23

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Für die Kaffeekasse:
Neuzugänge:
nur mal so zum Sagen:
Wer fundiert das Thema nächtliche Ruhestörung im Kleinbasel durch Partyvolk...
by bagger (16.09.16 22:23)
dass es auf infamy fetzt
ist ja nichts neues. Die gleichen Massstäbe wie andernorts...
by morrow (15.09.16 20:34)
Ich bin einigermassen erschüttert über
die Plattheit der Kommentare hier auf infamy und den...
by martin.braendle (14.09.16 11:43)
und ich fühl mich belästigt
davon dass weit entfernte Anwohner den letzten Freiraum Basels...
by morrow (13.09.16 23:38)
Die WG Klybeck sprach gegen
das Veranstaltungskontingent ein, weil die (ohne jegliche Bewilligung) tatsächlich...
by martin.braendle (13.09.16 13:30)
Das finde ich jetzt aber...
... doch sehr böse und übertrieben von Ihnen, Tromboni; warum...
by Matteo Lautenschlager (10.09.16 12:57)
Ich stifte die ersten hundert
Franken an eine 20 meter hohe Lärmschutzwand rund um...
by tromboni (09.09.16 19:27)
Abt. Verlautbarungen - heute: WG
Klybeck Presseerklärung der WG Klybeck zum Nichtweiterzug ihrer Einsprache gegen...
by martin.braendle (09.09.16 10:48)