Montag, 1. September 2014


Abt. Boulevard à la Baloise II - heute: Horburgstrasse
Boulevard à la Baloise Teil 2

Damit's nicht vergessen geht: Auf der anderen Rheinseite, in der Verlängerung der Voltastrasse, in der Horburgstrasse, mit demselben Un-Design, stehen ebenfalls völlig überdimensionierte Spuren für Trams und fahrende und stehende Blechkarrossen marginalen Velo- und Fussgängerräumen gegenüber.

Für eine detailierte, und schon lange formulierte Kritik nicht nur davon verweisen wir gerne nach klybeck.org!

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Samstag, 30. August 2014


Abt. Blattkritik
Unter „Aufgeschnappt“ teilt die bz Basel / Aargauer Zeitung vom 30. August mit, dass Christoph Blocher zur Blattkritik der „Schweiz am Sonntag“ empfangen wurde. Gerne würde man erfahren, warum die Wannersche „Schweiz am Sonntag“ ausgerechnet Christoph Blocher zur Blattkritik einlädt, gibt sie doch immer noch vor, auf dem Medienplatz Basel eine nicht-verblocherte Alternative zu sein. Und bei der Gelegenheit würde man auch gleich fragen wollen, zu welcher Nummer denn Blocher gebeten wurde. Zur Nummer mit dem journalistischen Rohrkrepierer rund um Geri Müller plus doppelseitigem Interview mit Christoph Blocher? Oder zur Nummer mit der Weiterführung des journalistischen Rohrkrepierers rund um Geri Müller, ohne Interview mit Christoph Blocher? Im zweiten Fall können wir uns gut vorstellen, was Blocher im Wesentlichen bemängelt hat.

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Freitag, 29. August 2014


Abt. Boulevard à la Baloise - heute: Voltastrasse
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Von links nach rechts, das Profil quer über die Strasse:

Links "ein Block, der aussieht, wie die Freizeitjacht von Darth Vader" (friedmann), dann ein bisschen was für die FussgängerInnen, dann ein Streifen Parkplätze, dann eine Autofahrbahn, dann zwei exklusive Fahrspuren für's Tram, dann wieder eine Autofahrbahn, dann ein Streifen Parkplätze, und dann, ganz rechts aussen, wieder in bisschen Platz für die FussgängerInnen.

Aber die Stadtentwicklung nennt diese Fehlplanung ohne rot zu werden "Boulevard".

Dabei wär's so einfach gewesen: Tramspuren zusammenrücken, Autofahrbahnen darüber legen, Parkplätze nachrücken, und fertig sind links und rechts vor den Wohnhäusern breite Fussgängerareale, die Platz böten für z.B. Strassencaffees etc.

So wie die Spurlagen jetzt sind, muss sich niemand wundern, dass die Ladenlokale im Darth-Vader-Block immer noch, Jahre nach Fertigstellung, zur Hälfte leer stehen.

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Mittwoch, 27. August 2014


Abt. Leerstand à la Baloise - heute: Bockstecherhof
Bockstecherhof @ Totentanz @ Basel

Seit einigen Wochen und wohl noch viele weitere Monate (ev. zwecks Renovation) steht der Bockstecherhof am Totentanz leer. Seit 1999 gehört das schmucke Ensemble Klaus Wecken, u.a. VR der Swiss Prime Site.

Auf dem Latrinenweg hat infamy das Gerücht vernommen, das wir hier gerne weitergeben, dass die Immobilie an bester Lage zum Verkauf stehe.

Unsere nicht sehr zuverlässige Quelle murmelte, sie habe ihrerseits informiertere Leute drei mögliche Interessenten nennen gehört: Novartis, das Hotel Drei Könige und - Surprise, Surprise! - Herzog & de Meuron.

Abzuklären, was an dem Gerücht dran ist, das überlassen wir gerne den Profis. Und zitieren muss man uns übrigens auch nicht. Ehrenwort! Wir sind schliesslich kein Onlinereport!

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Montag, 25. August 2014


Abt. geschmackvoll - heute: Making Peace
Remember die Liftmusik zur OSZE-Konferenz? Jetzt läuft ein Teil davon: Die Ausstellung auf DVD, freundlicherweise ausgedruckt von creaplot, steht am Oberen Rheinweg. Wer ist nicht für den Weltfrieden?

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Besonders geschmackvoll im engeren Sinne platziert ist das Element mit einem Bild einer Mahnwache in memoriam der zivilen Opfer der US-Invasion in den Irak. Kein Meter neben einem toitoi-Pissoir.

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Den einen Baum hätte man vielleicht auslassen oder die Urinwannen wenigstens umplatzieren können. Irgendwie würdelos!

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Abt. vorher / nachher - heute: Faeschscher Garten
Vorher:



Heute:

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Der ehemals schmucke Garten neben dem Faeschschen Haus (siehe Google Maps hier und hier), beides zusammen, laut online-Grundbuchverzeichnis, 1'875m2 Grundfläche umfassend und im Eigentum von Daniel Wüest in Hergiswil, ist nicht mehr.

Interessanterweise ist im Kantonsblatt - zumindest auf die Schnelle - keine Eingabe für die Umpflügaktion zu finden.

Man darf gespannt sein, was auf diesem Acker künftig angebaut werden wird!

UPDATE 26.8.

Laut Bauarbeiter X vor Ort soll es wieder ein Garten werden.

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Freitag, 22. August 2014


Abt. Qualitätspresse: Wer findet den Fehler?
Aus unserer Zürcher Lieblings-Onlinetante:


Hier die mutmassliche Quelle:

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Abt. Zwischenstand - heute: @ Erlenmatt
Vorher:



Gestern:



44 von 48 Eigentumsobjekten weg. Noch 535 Mietwohnungen plus 63 Alterswohnungen to go, auf den Markt kommend zwischen Herbst 2014 und Herbst 2015.




Nicht zu vergessen: Gegenüber, auf Erlenmatt Ost...,



entstehen mittel- bis langfristig ebenfalls einige hundert Wohnungen.

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Abt. Langstrumpf-Politik - heute: verfassungswidrig
Die baselstädtische Regierung bricht die Bundesverfassung mit ihrer letzten Montag beschlossenen, revidierten Verordnung zur Verwendung der Swisslos-Gelder.

Sagte, sinngemäss, Benjamin Schindler, Professor für öffentliches Recht an der Universität St. Gallen, gestern im Regionaljournal.

Konkret geht es um §106, Absatz 6, der da lautet:

Die Kantone stellen sicher, dass die Reinerträge aus den Spielen gemäss Absatz 3 Buchstaben a und b vollumfänglich für gemeinnützige Zwecke, namentlich in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport, verwendet werden.
Swisslos-Gelder für's kommerzielle Musikantenstadl oder kommerzielle Musicals oder kommerzielle Tennis-Turniere seien damit nicht gemeint, urteilt Schindler. Ausgerechnet an solche und ähnliche Events will die Regierung in Zukunft mehr und ungehindert Gelder ausschütten können.

Übrigens steht in §106 der Bundesverfassung nirgends, dass ausgerechnet die Regierung die Verteilhoheit über die Swisslos-Gelder haben soll.

Drum:

Die 10 Millionen gehören der Regierung entzogen und in die Verfügungsgewalt der Stadtteilsekretariate überführt!

Diese den Kanton bisher läppische 300'000.- kostenden Einrichtungen müssten dazu ausgebaut werden und sollen danach über ein noch zu definierendes, demokratisches Verfahren die Swisslos-Gelder "vor Ort" verteilen!

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Abt. Paartherapie - heute: für Architekten
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Es sah aus wie blanker Hass und kalte Verachtung, was vorgestern Mittwoch kurz aus ihren Architektenaugen blitzte, als Roger Diener und - wenig später - Jacques Herzog den Vertretern des Referendumskomitees gegen die Stadtranderweiterungen mehrfach in genervt herablassendem Ton erklärten, sie, die Opponenten gegen Dieners "Stadtpark mit Wohninseln", wüssten nicht, wovon sie redeten.

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Bild: Wohntürme auf dem Murifeld vor Bern

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Herzog rief aus dem Publikum drohend zum Podium, die Erweiterung Ost meinend:

Es gibt keine Gründe, hier dagegen zu stimmen, aber keinen einzigen.
Ein akuter Rückfall in seine theokratische Phase? Wir erinnern uns, 2010 schrieb die BaZ über Herzogs Vortrag:
An der jüngsten Veranstaltung «Rede-Zeit», die das Wochenblatt «Die Zeit» in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel veranstaltet, plädierte der Architekt innerhalb von nur knapp zwei Stunden a) für die Abschaffung der Demokratie «wie wir sie kennen», b) die Abschaffung der Parteien («kann man nicht mehr brauchen, die sind von gestern») und c) die Etablierung eines «guten Fürsten», der keine eigenen Machtinteressen besitze. Wahlweise wäre er auch mit der Einführung von Verhältnissen wie in China einverstanden, wo es noch möglich sei, wirklich korrigierend-gestaltend einzugreifen. In der Schweiz jedoch, mit ihrem «spezifischen Trägheitsmoment, das das Schweizsein in Gang hält», walte die Tendenz zur «Vereitelung» – mit den störrischen Gemeinden als «ideologischer Urzelle». (...) «Wohin treibt die Schweiz?», so lautete ja das Thema. Aber Herzog sah sie nur treiben, in geschäftiger Mittelmässigkeit, in unverrückbarer Selbstgewissheit, wohin auch immer. Und was ersetzt die Demokratie, wenn sie denn endlich abgeschafft wäre? Herzog, lächelnd: «Das Göttliche halt.»
Herzog schien vorgestern kurz davor zu sein, die Wohntürme - ganz à la chinoise - als "alternativlos" bezeichnen zu wollen.

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Gerne hätte man Diener und Herzog (letzterer 2010 Freund chinesischer Verhältnisse in Sachen Stadtplanung) tags darauf zu Saskia Sassen

Saskia Sassen & Richard Sennet @ Aula Uni Basel on "The Open City"

und Richard Sennett (Selbstbeschreibung: "the oldest living socialist")

Saskia Sassen & Richard Sennet @ Aula Uni Basel on "The Open City"

in die Anti-Aggressions-Therapie geschickt (H & dM wurden von aufmerksameren als uns tatsächlich gesehen in der Aula).

Sennett nannte gestern Chinas Stadtentwicklungspolitik "gescheitert". Die Chinesen gäben heute zu, dass sie ein "Desaster" sei. Vielleicht sollte Herzog mehr Sennett (und Sassen) lesen, und weniger le Corbusier?

Saskia Sassen & Richard Sennet @ Aula Uni Basel on "The Open City"

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Mittwoch, 20. August 2014


Abt. Langstrumpf-Politik - heute: @ Basel-Stadt

Wir haben schon lange und regelmässig immer wieder die Spielregeln gebrochen. Und weil wir die Spielregeln selber machen und niemand uns dabei dreinreden kann, passen wir jetzt die Spielregeln unserem Verhalten an.
Das ist, kurz zusammengefasst und infamy-like interpretiert, der Ansatz, dem der baselstädtische Regierungsrat folgte bei der gestern beschlossenen Revision der "Verordnung über die Verwendung von Geldern aus dem Swisslos-Fonds".

Natürlich verpackt das Departement Dürr diesen Kern der Revision in reichlich Styropor, so dass er nicht auffällt. Siehe "Erläuterungen und Synopse zur Revision der Verordnung über die Verwendung von Geldern aus dem Swisslos-Fonds (Swisslos-Fonds-Verordnung) vom 19. August 2014".

Für's Archiv hier die bisher geltende Version: verordnung_swisslos-fonds-stand-17-08-2014 (application/pdf, 45 KB)

supra formuliert es in der TagesWoche so:
Unter dem Strich hat die Regierung nun also die Verordnung in weiten Teilen der gängigen Praxis angepasst und somit zumindest eine grössere Rechtssicherheit geschaffen. Projekte, die in der jüngeren Vergangenheit in Frage gestellt wurden, können nun neu unterstützt werden, ohne dass die Exekutive bei der Bewilligung ein Auge zudrücken muss. Das gilt zum Beispiel für Beiträge an Veranstaltungen wie Musikantenstadl, «Swiss Indoors» oder «Lion King», die von den einzelnen Departementen nun neu als «Schwerpunkt-Projekte» eingebracht werden können.
"Rechtssicherheit" ist, wenn die Regierung ihre Verordnung ihrem zuvor notorisch verordnungswidrigen Verhalten anpasst. Kann man natürlich so sehen. Anderenorts hiesse das vielleicht Willkür?

Und weil schon vorher in Basel-Stadt keine tatsächliche Transparenz herrschte über die Vergabepraxis - anders als in Zürich, wo die Kantonsregierung detailiert Einblick gibt in Ziel, Zweck und Finanzierung der bewilligten Gesuche (siehe z.B. diese vergleichende Darstellung) - und vom politischen Personal auch niemand Transparenz forderte diesbezüglich, bleibt am Rheinknie alles beim intransparenten Alten.

Das Kantonsparlament? Hat nichts zu sagen zu dieser Revision à la Pippi Langstrumpf:
Zwei mal drei macht vier,
widewidewitt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt,
widewide wie sie mir gefällt

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Montag, 18. August 2014


Abt. Preview - heute: Sassen & Sennett
Saskia Sassen & Richard Sennett come to town on Thursday! They talk about "The Open City" in the Aula of the University at 18:30. Must see!

And only if you really can't make it to the University, you may watch this older talk of his with the same title:


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