Sonntag, 23. November 2014


Abt. funny old men - heute: John Clees & Eric Idle
John Cleese (75) sass unlängst mit Eric Idle (71) in Los Angeles auf eine Bühne - und die beiden plauderten einfach drauf los:



Die Veranstaltungsreihe heisst "Live Talks LA".

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Freitag, 21. November 2014


Abt. Mikropolitik - heute: "Stararchitekten"
Letzte Warnung an alle Kanalarbeiterinnen und Contentschaufler:

Immer, wenn Herzog & de Meuron in den Medien "Stararchitekten" genannt werden, statt korrekt "Architekten", dann stirbt ein kleiner Stern am Himmel!

Neulich gehört in den Radionews von SRF, heute in der BaZ:

HdM

H&dM sind Häuserarchitekten, Stadionarchitekten, Opernarchitekten, whatever. Aber keine "Stararchitekten".

Und jetzt soll niemand sagen, das sei nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinn gemeint, mit dem Zusatz "Star-" sei ihr Status in der Medienöffentlichkeit beschrieben, nicht das Objekt ihrer Tätigkeit.

Danke! Das wissen wir auch! Darum geht's ja.

"Stars" sind "Stars" genau so lange, wie noch ein Medium sie als tumbes Echo ihrer PR-Trompeten "Stars" nennt. Mehr ist da nicht.

Dass ein Medium eine Person "Star" nennt, sagt etwas aus über das Medium, nicht über die Person. In einem Medium, wo eine Person "Star" genannt wird, hat der rechte oder linke oder indifferente Boulevard-Journalismus das Ruder übernommen. Genau daran erkennt ihr die qualitätsniedrigen in der Herde!

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Abt. Wünsch Dir was. Heute mit der WoZ

Das ist Werbung für die Wunschausgabe der www.woz.ch am 18.12.

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Donnerstag, 20. November 2014


Abt. No Justice, No Peace! - heute: WoWoWohnige
Weil die anderen, wenn überhaupt, nur verstümmelte Versionen bringen, hier der directors cut, direkt aus der Parteizentrale:

Neuauflage der Stadtrandüberbauung ist keine Option

Die Stadtrandüberbauung Ost wurde abgelehnt, weil sie raumplanerisch fragwürdig war und zu einer Erweiterung des Baugebiets auf Kosten der knappen Grünflächen geführt hätte, anstatt das Potential innerhalb der Stadt zu nutzen. Zudem hatte BastA! kritisiert, dass noch mehr teure Wohnungen statt der dringend benötigten günstigen entstehen würden. Die Bauform der Hochhäuser war höchstens ein untergeordnetes Argument. Dass die Regierung nun mit einem neuen Projekt vorprescht, zeugt nicht nur von schlechtem Stil, sondern zeigt auch, dass sie nicht verstanden hat, worum es geht. Dass die Pläne zuerst an einem Treffen mit möglichen Investoren kommuniziert wurden, macht erneut deutlich, für wen die Regierung hauptsächlich plant.

Argument ‚Nähe zum Arbeitsplatz‘ ist Hohn

Die neuen Bauprojekte der Roche für den weiteren Zusammenzug der Arbeitsplätze in Basel an der Grenzacherstrasse ist kein Grund, sich über einen unliebsamen Abstimmungsentscheid hinweg zu setzen. Das Argument der Nähe zum Arbeitsplatz ist in diesem Zusammenhang absurd und auch ein Hohn für alle, die aufgrund der steigenden Wohnungspreise in der Stadt gezwungen sind, immer weitere Strecken zu pendeln.

Es kann doch nicht sein, dass die Stadt zu Studierenden sagt, sie sollen sich Wohnraum in der Agglomeration suchen, aber kaum gibt die Roche neue Bauabsichten bekannt, lässt die Regierung alles stehen und liegen und macht sich daran, für die Roche-Mitarbeitenden Wohnungen möglichst direkt neben dem Roche-Turm bereit zu stellen.

Abgesehen davon ist innerhalb der Stadt fast alles problemlos mit dem Fahrrad erreichbar, und diejenigen Mitarbeitenden, die nicht bereits jetzt für die Roche arbeiten und ohnehin schon in der Region wohnen, sind nicht darauf angewiesen, direkt bei der Roche eine Wohnung zu haben. Wohnungen im höheren Preissegment sind zudem deutlich weniger knapp als die günstigen, was inzwischen auch die Immobilienwirtschaft erkannt hat.

Viel wichtiger als neue teure Wohnungen auf der grünen Wiese sind sichere und attraktive Veloverbindungen und die Verbesserung der Erreichbarkeit der Roche mit dem öffentlichen Verkehr. Zudem braucht es ein Konzept für mehr Wohnraum für jene Personen, die Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt haben.

Potential für günstige Wohnungen aktivieren

Anstatt vergangenen Projekten nachzutrauern, sollten Regierung und Verwaltung nun ihre Arbeit machen und das Potential für mehr Wohnungen innerhalb der Stadt aktivieren. Dabei müssen sie einen Schwerpunkt auf günstige Wohnungen legen, bei denen die Knappheit mit Abstand am grössten ist.

Solange im bestehenden Siedlungsgebiet mehrere Areale zur Überbauung bereitstehen und der Leerstand bei den Büroräumen enorm ist, solange nicht eine Mehrheit der neu entstehenden Wohnungen günstig vermietet wird, ist BastA! nicht bereit, auf eine erneute Diskussion um eine Überbauung von Grünflächen einzutreten.
Nein, wir sind nicht die Prawda! infamy ist allenfalls Samisdat!

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Dienstag, 18. November 2014


Abt. Mindere Pietät


Eros ist gestorben. Dem Basler Schimpansenvater einen angemessenen Nachruf zu widmen, ist durchaus angebracht. Aber vielleicht hätte der Nachruf doch einen würdigeren Titel verdient, als er vom Regionaljournal Basel von Radio SRF bekam.

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Freitag, 14. November 2014


Abt. Liebling, die neuen Parkplätze sind da!

Leider hat die Farbe nur ausgereicht, um die Parkfelder beim Claraplatz neu aufzumalen. Da blieb kein Weiss mehr übrig, um einen Sicherheitsstreifen für das Fussvolk aufzumalen. Sinnlos gewesen wäre das beileibe nicht. Denn schliesslich schlängeln sich hunderte von Schülern und Kindergärtnern tagtäglich ohne sicherendes Trottoir durch anliefernde Lastwagen und parkplatzsuchende Karren. Und werden dabei nicht selten angehupt und geraten in gefährliche Situationen.
Ist sowas eigentlich zulässig, eine geschätzt 30 Meter breite Strasse, die an mehreren Schulen und Kindergärten vorbeiführt, OHNE resp. nur mit einseitigem Trottoir zu bauen? Von dem fehlenden Fussgängerüberweg über die Clarastrasse mal ganz zu schweigen. Zumindest ein grosses, zur Rücksicht mahnendes Schild, wäre an der Einfahrt zum grosszügigen Park- und Rangierfeld doch angezeigt, odrr?
Von einer 30 Meter breiten Strasse den Fussgängern gerade mal 2 Meter zuzugestehen, den Rest den Autos, ist schon 's bizzeli crazy.
Also es bleibt dabei: Stoppt endlich den Autowahn!

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Donnerstag, 13. November 2014


Abt. Qualitätsjournalismus. Heute: niedergestreckt
Onlinereports schreibt im Titel des Berichts zur Schiesserei an der Klybeckstrasse:

"Klybeckstrasse: Mann durch Schüsse niedergestreckt"
Huch! Niedergestreckt. Das ist ja fast wie im Wilden Westen. Ein Schuss Mitten ins Herz. Oder so.

Aber lesen wir doch weiter:
"Es sei ihm noch gelungen, sich zum Clara-Polizeiposten zu begeben."
"Ihm", das ist der Niedergestreckte. Keine schlechte Leistung für so jemanden, sofern es sich nicht um einen lebenden Toten handelt. Oder so.

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Mittwoch, 12. November 2014


Abt. touchdown - Philae ist gelandet!




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Dienstag, 11. November 2014


Abt. Wie intim ist die Baloise Session?


"Musikalische Sternstunden in intimer Clubatmosphäre mit Kerzenlicht", schreibt das Standortmarketing auf dem Internetportal des Kantons. Also das Kerzenlicht können wir ganz knapp noch erahnen, aber als "intime Clubatmosphäre" würde ich die Szenerie in der Eventhalle der Messe Basel mit ca. 1500 Plätzen, zumindest wie sie sich auf dem Bild präsentiert, wohl eher nicht taxieren.

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Freitag, 7. November 2014


Abt. Und jetzt no s Wätter ...


Ich weiss es, ich hab mal im Studio Basel von SRF gearbeitet: Die Büros haben Fenster dort oben. Was aber das Regionaljournal heute früh um 08.30 Uhr (das Bild oben wurde um eben diese Zeit geschossen) nicht davon abhielt, treu nach Blatt von Nebel zu sprechen, der sich erst im Verlauf des Vormittags auflöse.

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Mittwoch, 5. November 2014


Abt. Luxembourg-Leaks resp: Geldgier
468: Luxemburg genehmigte über 340 int. Konzernen geheime Steuer-Deals, ausgeheckt von PWC, mit denen Mrd an Steuern vermieden wurden, so NDR und ICIJ.
-
Um es ganz "banal" mit "Lanz" zu sagen: "Darüber wird noch zu Reden sein."
More Details:
www.sueddeutsche.de

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Abt. Makropolitik - heute: Gemeinwohlökonomie
Christian Felber hat heute Abend an der FHNW im Rahmen der Ringvorlesung "Leben 3.0 - Wie wir leben werden" 90 Minuten über das Konzept der Gemeinwohlökonomie berichtet.

Wer nicht dabei war, hat hier Gelegenheit, den Vortrag und die Q&A danach nachzuhören (oder runterzuladen, wenn er/sie sich an diese CC Lizenz hält):


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Sperrfrist: 21.11.14 15:19

Kontakt:
Medienbüro Dominique Spirgi
Murbacherstrasse 34
CH-4056 Basel
T +41 61 681 61 77
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Abt. funny old men - heute: John Clees & Eric Idle John Cleese (75) sass...
by patpatpat (23.11.14 13:51)
Abt. Mikropolitik - heute: "Stararchitekten" Letzte Warnung an alle Kanalarbeiterinnen und Contentschaufler: Immer, wenn Herzog...
by patpatpat (21.11.14 15:34)
Abt. Wünsch Dir was. Heute mit der WoZ Das ist Werbung für die Wunschausgabe der...
by bagger (21.11.14 15:19)
Danke für Deine ... ... grossartige Recherche. Ein Link auf die BastA!-Website hätte da ganz...
by supra (21.11.14 10:15)
Abt. No Justice, No Peace! - heute: WoWoWohnige Weil die anderen, wenn überhaupt, nur verstümmelte...
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Abt. Mindere Pietät Eros ist gestorben. Dem Basler Schimpansenvater einen angemessenen Nachruf zu widmen, ist...
by supra (18.11.14 14:23)
Abt. Liebling, die neuen Parkplätze sind da! Leider hat die Farbe nur ausgereicht, um die...
by bagger (14.11.14 17:36)
Abt. Langstrumpf-Politik - heute: verfassungswidrig Die baselstädtische Regierung bricht die Bundesverfassung mit ihrer letzten Montag...
by patpatpat (14.11.14 08:15)