Dienstag, 14. Oktober 2014


Abt. Ob das gut kommt?
Naja, war ja eigentlich zu erwarten:

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Abt. Risikoverhalten - heute: Brandung aufnehmen
Eine halbe Sekunde nach dem Schnappschuss warf die vorderste auf dem Bild sichtbare Welle das Zoom H2n ins Meer und die Brandung sog es sofort und nicht mehr auffindbar davon. Stupid me!



Erst 18 Stunden später entdeckte ich es etwa 20 Meter westlich und 10 Meter vor der Küste in knapp 2 Metern Tiefe zufällig wieder.

Zoom H2n nachher

Die Aufnahmen auf der SD-Karte überlebten! Auch die allerletzte, unmittelbar bevor das Zoom im Meer verschwand. Das ist die weiter oben zu hörende...

Nachdem ich die Salzkruste auf den Kontakten abgeschabt hatte, erkannte das Laptop die Karte, zeigte alle Aufnahmen an und sie liessen sich problemlos runterkopieren.

Das Gerät allerdings ist hinüber.

Zoom H2n nachher

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Montag, 13. Oktober 2014


Abt. Pausenmusik
Fühlen Sie sich gut unterhalten mit Future Islands aus den USA. Der Sänger ist übrigens nicht der Sohn von Marlon Brando, auch wenn er manchmal wie der Wild One aussieht.
Wie sagt Letterman nach dem Auftritt: "Wow, ich nehme alles, was diese Jungs genommen haben."
Bitteschön:

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Samstag, 11. Oktober 2014


Abt. Grossdemo in Basel "Recht auf Vergessen"



Zum Glück sind wir hier nicht betroffen, zumindest wenn es nach der BaZ geht; für die findet nämlich die einzige erwähnenswerte Grossdemo zu Kobane in Düsseldorf statt.
Was man von Google gerne einfordert, wird in Basel schon mal im vorauseilenden Gehorsam erledigt: Alle Teilnehmer einer gewissen Grossdemo, die wohl die grösste des Jahres bislang ist, brauchen später keine Anträge auf Löschung von Fotos und Berichten stellen; die gibt es nämlich gar nicht. Wie praktisch.
Sollte ich mich täuschen, man möge mich korrigieren.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014


Abt. Rojava ist mehr - heute: Lies Graeber & Flückiger!
Worum es in der Schlacht um Kobanê...



...auch geht: Gestern schrieb David Graeber darüber beim Guardian:
Why is the world ignoring the revolutionary Kurds in Syria?
Amid the Syrian warzone a democratic experiment is being stamped into the ground by Isis. That the wider world is unaware is a scandal
Heute erreicht uns ein Bericht aus der Feder von Martin Flückiger über die Reise einer Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel - Van, worin er - unabhängig davon - ganz in Graebers Sinn unter anderem schreibt:
(...) Rojava ist mehr als irgendein von KurdInnen bewohntes Gebiet. Rojava ist quasi die Zukunftswerkstatt der Kurdinnen und Kurden. Was diese dort in der kurzen Zeit, die man ihnen gelassen hat, aufgebaut haben, ist beeindruckend und hat Vorbildcharakter nicht nur für den ganzen mittleren und Nahen Osten, sondern weltweit. In Rojava ist eine Gesellschaftsform entstanden, die sich nicht entlang religiöser oder ethnischer Unterschiede organisiert, sondern alle Teile der Bevölkerung in einer Art Rätesystem in die Gestaltung des Gemeinwesens einbezieht: Aleviten, Sunniten, Schiiten, Christen, Armenier, Kurden, Syrer etc. Eine Demokratie „von unten“ eben, wie sie Abdullah Öcalan in seinem Manifest vorgezeichnet hat. Dieses Demokratiemodell entspricht nicht der direkten Demokratie, wie wir sie hier in der Schweiz kennen. Wir haben eine Sonntags­demokratie, die vor dem Alltag Halt macht: Am Arbeitsplatz sind wir der Willkür der Arbeitgeber ausgesetzt, auf dem Wohnungsmarkt der Geldgier der Hausbesitzer und Spekulanten. Nicht so in Rojava, wo demokratische Strukturen alle Lebensbereiche umfassen.

Es liegt auf der Hand, dass dieses Gesellschaftsmodell weder den mächtigen, autoritären Ölstaaten in der Region noch den USA oder der EU in den Kram passt. Es ist wohl kein Zufall, dass die USA vor allem Stellungen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Nordirak bombardieren und die Kurdinnen und Kurden in Rojava ihrem Schicksal überlassen. Diese besitzen ja kein Öl. Und mit Barzani im Nordirak kann man sich verständigen. Der ist – im Unterschied zu Abdullah Öcalan – kein Politiker, und schon gar nicht ein gesellschaftlicher Erneuerer, sondern vor allem Milliardär und Ölmanager, ein Kapitalist eben.(...)
Eine Delegation des Vereins Städtepartnerschaft Basel-Van hat vom 28. September bis 03. Oktober 2014 Diyarbakir und Van besucht. Das ist der ausführliche Reisebericht: Delegationsreise_2014 (application/pdf, 93 KB)

Das politisch eher konservative Blatt "Die Welt" betitelte übrigens noch im Juni eine Reportage aus Rojava mit:
Wo Syrien schon frei und demokratisch ist
Autor: Alfred Hackensberger.

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Mittwoch, 8. Oktober 2014


Abt. Verkehrsfunk
"Auf der A2 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Fahren Sie äusserst rechts und überholen Sie nicht."
Für solche Durchsagen wird der Äther in ein paar Jahren schon nicht mehr gebraucht. Denn: Die selbstfahrenden Autos kommen! Guckst Du hier: www.20min.ch
Und weil die schlauer und effizienter seien werden, braucht es auch nicht mehr die Verkehrswege, wie wir sie heute kennen und planen. Deswegen: Moratorium für alle grossen Verkehrsprojekte. Die Verkehrsplaner müssen sich neu rechtfertigen, und zwar unter Berücksichtigung der bald kommenden neuen Mobile.
Ach, hatte ich das infam.antville.org schon mal gesagt? infam.antville.org Egal, hab' ichs halt nochmal gesagt.

Jüngst auf dem Claraplatz, ÖV-Verkehrsknotenpunkt. Stundenlang stand die Kiste so da. Vielleicht doch lieber abschaffen?

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Samstag, 4. Oktober 2014


Abt. Livestream - heute: aus Kobane
Einen Video-Livestream aus Kobane, der umkämpften Stadt unmittelbar an der türkisch-syrischen Grenze...



..., gibt es hier bei DHA.

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Donnerstag, 2. Oktober 2014


Abt. Blinkenbasel - nächste Chance
"Blinkenbasel" wär "Blinkenlights in Basel". Blinkenwas? Kurz gesagt: Hochhausfenster als Computer-Display-Pixel. Und demnächst ist ja mal wieder ein Hochhaus einzuweihen am Rheinknie… Das wär doch eine Gelegenheit!

IMG_20141001_135725

Vor 11 Jahren gab's einen ersten Versuch dazu in Basel. Damals stand der Messeturm kurz vor seiner Vollendung. Die Bar Rouge sah noch so aus:

Rohbau Bar Rouge

2 vom plug-in (remember?) eingeladene Fachleute vom CCC begutachteten den Turm tatsächlich ausführlich:

102-0219_IMG

zusammen mit u.a. Annette Schindler & Wolfgang Hockenjos:

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Noch ohne Innenausbau wär das der ideale Moment gewesen

102-0203_IMG

für etwas, das 2001 in Berlin begann und mehrere, jeweils angepasste Neuinstallationen erlebte, zuletzt in 2008 Toronto:



Leider scheiterte das 2003er-Vorprojekt schliesslich am Geld.

Ob sich die in der Hinsicht vielleicht grosszügigeren Bauverantwortlichen bei Roche wohl einen Ruck geben, und der Stadt sowas schenken könnten? Quasi als kleine, poetisch-künstlerische Entschädigung dafür, dass wir sie mit ihrem Ding auf Dauer den Basler Himmel usurpieren lassen…?

Aber vielleicht plant Roche zur Einweihung ja auch nur einen "Apéro riche pour les riches" und lässt nachher die Kantonsregierung in einem Communiqué jubilieren darüber, dass der Turm jetzt in Betrieb sei. Das wär aber irgendwie doch ein wenig schäbig.

Man hat schon aus geringerem Anlass ganze Stadtfeste durchgeführt... Und hier geht's immerhin um die Einweihung eines neuen Wahrzeichens von Basel, das - zumindest für einige Jahrzehnte - dem Münster optisch und symbolisch den Rang ablaufen wird!

Da geht's übrigens zum Kontaktformular von blinkenlights.net. Und hier zum Kontakt mit Tim Pritlove, einem der Masterminds von blinkenlights.

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Montag, 29. September 2014


Abt. Gelungene Tweets
Heute von Mario Sixtus, auch bekannt als Elektrischer Reporter:


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Sonntag, 28. September 2014


Abt. Mikropolitik - heute: Zonenplanrevision
11 Wohntürme, Position gemäss Testplanung BVD

Das Schlussresultat:

Stadtrandentwicklung Ost, Ja-Stimmen: 49,23%



Stadtrandentwicklung Süd, Ja-Stimmen: 45,6%



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Abt. Zahlenspiele: 4444 Tage infamy
Zahlenspiele gab es hier in den vergangenen Wochen ja des öftern zu lesen. Aber nein, hier soll es für einmal nicht um Wohnungen und Bevölkerungswachstum gehen, sondern ganz einfach um infamy selber. Den Blog unserer Wahl gibt es heute exakt seit 4444 Tagen. Das wäre ja eigentlich ein Grund zu feiern, wenn nicht aller Augen auf das Abstimmungsresultat über die Stadtrandentwicklung gerichtet wären ...

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Freitag, 26. September 2014


Abt. Mikropolitik - heute: 240'000m2 BGF Lysbüchel
Seit spätestens Ende Februar 2014 ist allen, die am Mitwirkungsprozess zum Lysbüchel-Areal teilnahmen, also knapp 50 teils prominenten Personen aus Verwaltung, Politik, Immobilienverwaltungen, Architekturbüros, SBB, Stadtteilsekretariat, Quartiervereinen etc. (we know who you are!), bekannt, dass dort im Laufe der nächsten 5 bis 20 Jahre bis zu knapp 240'000m2 Bruttogeschossfläche (BGF) an Nutzraum möglich sind.

Das entspricht 33,6 Fussballfeldern. Unter anderem diese Grafik ist in den Unterlagen zu finden, die die Damen und Herren vor 7 Monaten erhielten:

mögliche BGF Lysbüchel

Wie die BGF zwischen Wohnen und Arbeiten aufgeteilt wird, ist natürlich noch sehr offen. Dass mindestens die Hälfte davon Wohnraum werden wird, ist eine konservative Schätzung. Auf dem Lysbüchel-Areal sind also etwa 120'000m2 neuer Wohnraum für Basel möglich!

Die elf Türme, über die Basel-Stadt am kommenden Wochenende abstimmt,

11 Wohntürme, Position gemäss Testplanung BVD

bringen, sollte die Zonenplanrevision Ost angenommen werden, ebenfalls maximal 120'000m2.

Das heisst? 1 Lysbüchel = 2 Ostblöcke. Das Lysbüchel-Areal hat ergo das doppelte Potenzial der sog. "Stadtrandentwicklung Ost"!

Wobei auf dem Lysbüchel-Areal Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nachbarschaft kombiniert werden können. Ganz anders als im (noch) grünen Osten, wo eine anständige Erschliessung per ö.V. erst erfunden werden muss!

Und Grün muss - anders als unter den Ostblöcken - auf dem Lysbüchel-Areal übrigens auch kaum ein Quadratmeter verschwinden. Ganz im Gegenteil. Es sind neue öffentliche Grünanlagen möglich, wo jetzt Park- und Lagerhäuser etc.

Lysbüchel Rundgang 24.9.2014
Lysbüchel Rundgang 24.9.2014

etwas unmotiviert in der Landschaft herumstehen! Und, ja, es wird auch nachher dort noch Werkstätten, Gewerbe, Büros etc. pp. haben.

Ist es Zufall, dass dieses spannende Entwicklungsgebiet, das Verdichtung nach innen beispielhaft ermöglichen wird, in der Debatte rund um die Zonenplanrevision nie prominent zu Sprache kam?

Hätten die Promotoren der Wohntürme ihre Felle davonschwimmen gesehen, wenn wirklich breit bekannt gewesen wäre, dass a) ihr Vorhaben objektiv überflüssig ist und b) an anderer Stelle in der Stadt ähnlich rasch im Bestand neuer Wohn- UND Gewerberaum entstehen kann?

Fakt ist, dass sehr viel bereits angedacht ist für das Lysbüchel-Areal. Wer aber z.B. beim Stadtteilsekretariat Basel-West nach Unterlagen darüber sucht, findet erst mal gar nichts Konkretes, sondern wird vertröstet auf eine öffentliche Infoveranstaltung im Oktober, nota bene nach der Abstimmung. Und an BVD-Sprecher Marc Keller verwiesen.

Warum sind die öffentlichen Unterlagen des Mitwirkungsverfahrens zum Lysbüchel-Areal nicht prominent auf der Website des zuständigen Stadtteilsekretariates sichtbar? Nicht mal eine Suche nach "Lysbüchel" findet etwas. Wobei nicht mal die Suche nach "Basel" ein Resultat liefert, die ganze Such-Funktion scheint defekt. Das ist alles insgesamt mehr als ärgerlich!

11 Wohntürme, Position gemäss Testplanung BVD
Die 11 Wohntürme, um die's am Sonntag geht, vom Friedhof am Hörnli aus gesehen.

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Für die Kaffeekasse:
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Singles ist ein geniales Album, Fall From Grace mag ich sehr. Auch das erste...
by sojaluvr (18.10.14 18:43)
Oh weh! Wenigstens sind die Aufnahmen aus der Vergangenheit nicht vergangen.
by gnom (14.10.14 23:05)
Abt. Ob das gut kommt? Naja, war ja eigentlich zu erwarten:
by bagger (14.10.14 19:03)
Abt. Risikoverhalten - heute: Brandung aufnehmen Eine halbe Sekunde nach dem Schnappschuss warf die vorderste...
by patpatpat (14.10.14 12:36)
1. Der sieht eher aus wie der frühe Orson Welles. 2. Tanzen tut er...
by ridikühl (14.10.14 08:47)
Heute (jetzt) auch in Deutschland bei Pro 7.
by SiriusCH (13.10.14 23:12)
Abt. Pausenmusik Fühlen Sie sich gut unterhalten mit Future Islands aus den USA. Der Sänger...
by bagger (13.10.14 13:37)
langsam geht was... Grosse Demonstration in der Basler Innenstadt gegen den Terror in Syrien. Die...
by bagger (11.10.14 18:04)