Dienstag, 10. September 2013


Millionengrab centralpark


Nun, es muss ja wohl nicht erwähnt werden, dass vorallem der centralpark ein millionengrab werden wird, und wahrscheinlich teurer zu stehene kommt, als die unterführung, wenn man die nullen richtig zählen kann.

In der unterführung wird man nur kurz abgeführt, kommt aber am tageslicht mit dem zug an. Mit einem deckel von park obendran, kommt man schon im loch an mit dem zug und braucht ziemlich sicher auch eine unterführung um von unter dem park an der bahnhofsplatz zu kommen.

Ich habe bisher auf jeden fall bisher keine überzeugende wegführung für die pendlerströme im park gesehen, die nicht grosse umwege versprechen. Man sieht leider meist nur die anbindung des parkes auf gundeliseite, doch wie stehts auf der seite, wo der grösste teil der pendler hinzieht? Das steht schön und gross dass bahnhofsgebäude, der franzöische bahnhof und das bald leerstehende cargo-glasgebäude. Dazwischen gibts nen durchgang mit einem sehr gewaltigen niveaunterschied auf die höhem park und engen verhältnissen, neben der strasse. Ich seh schon das chaos, das dort herrschen wird, wenn zwei drei pendlerströme dort durchwollen....

Also brauchts die unterführung auch mit der variante park. Aber eben, all die details, wie anbindung an bhfplatz, an direkte wege etc, werden von den centralparklern natürlich gerne ausgeschwiegen...

Auch ausgeschwiegen wird, dass diese abstimmung leider noch mehr am vertrauen des volkes in die demokratie kratzt. Eine abstimmung, deren resultat egal ist, weil der grundeigentümer diesen park nie wird bauen. Wie bitte soll dies im nachhinein dem stimmvolk erklärt werden.

Ein toller park verträgt die stadt garantiert, aber dann bitte einen echten und nicht einen gefakten und problemverursachenden.


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Abt. Gartenzwerg-Mentalität


Basel Hauptbahnhof

Klar, die penetrante Art und Weise, wie sich die "Basler Zeitung" als Sprachrohr gegen das Centralpark-Projekt von Donald Jacob in Szene setzt, wie sich bekannte Basler Architekten für diese Kampagne einspannen lassen, ist schwer erträglich. Aber es soll hier an dieser Stelle, an der vor allem für das Projekt geweibelt wird, für einmal auch die andere Stimme zum Ausdruck gelangen.

Also: Die Idee, die Bahngeleise beim Bahnhof SNCF mit einem grünen Deckel zuzudecken (ja, ich weiss, es gibt Schlitze, in die dann die Bälle der Fussball spielenden Kinder runterfallen) zeugt von einer provinziellen Gartenzwerg-Mentalität. Und sie ist Ausdruck einer pseudogrünen Nutzungsmaximierungsmentalität. Adieu Fernweh! hat der Basler NZZ-Korrespondent seinen sorgfältig kritischen Artikel über das Projekt übertitelt. Wie recht er doch hat.

Ok. Jetzt werde ich vielleicht etwas sentimental. Ich liebe Bahnhöfe. Ich liebe Gleisanlagen und Züge, die darauf verkehren. Und ich blicke auch sehr gerne auf sie. Eine meiner Lieblings-Beobachtungsposten ist die Margarethenbrücke, der Blick hinunter auf die vielen Schienen, Weichen, Mäste und Leitungen, auf die Signalanlagen, Perrons und Züge. Auf Züge, die nach Paris fahren zum Beispiel. Dort am Brückengeländer zu stehen und in Gedanken ins Marais abzuschweifen, sich am Fernweh zu erfreuen, sich vorzunehmen, bald wieder mal hin- oder einfach wegzufahren ...(bevor ich zu kitschig werde, beende ich diese Aufzählung.)

Und jetzt soll ein begrünter Deckel über das Ganze gelegt werden? Als Alternative zur als düster gebrandmarkten Unterführung also gleich den ganzen Bahnhof zudecken? Für mich eine schreckliche Vorstellung. Reicht es denn nicht, dass man die andere Seite des Bahnhofs mit dem schrecklichen Postreitergebäude bereits zur Gruft degradiert hat? Warum soll denn der Bahnhof in Basel nicht einfach Bahnhof sein können? Ein Ort, der bereits einen Nutzwert hat, einen, der zugegebenermassen als Spielplatz oder Nächsterholungszone nicht soviel taugt, aber eben den unvergleichlichen Charme von "Hinter den sieben Geleisen" ausstrahlt. Der ein urbanes Gelände ist und kein halbgarer Vorgarten für ein Stadtquartier.

Ich will hier nicht für die SBB Partei ergreifen, die sich in ihrer Bahhofentwicklung eingeschränkt sehen würden. Ich will mich auch nicht zu den Kosten äussern – ein gutes Projekt darf durchaus etwas kosten. Aber es müsste ein gutes Projekt sein ...


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Abt. Millionengrab - heute: Unterführung SBB 2.0


In der BaZ, Seite 13, das Interview mit Urs-Martin Koch, "zuständig für die SBB-Infrastruktur in der Nordwestschweiz". Die Fragen stellt Daniel Wahl.

Auf den Punkt gebracht: Egal wie die Abstimmung herauskommt, Sie bauen die Unterführung.

Ja.

Wie viel kostet sie?

Gemäss heutigen Grobschätzungen wird es ein knapp neunstelliger Betrag sein.

Uns FussgängerInnen darunter
120425-Visualisierung-Buchner-Bruendler-Architekten-Basel-Staedtebau-Sudie-Hochstrasse-Quartierabschluss-Gleisfeld-Sued-SBB-cam2
zu begraben, kostet eine knappe Milliarde knapp hundert Millionen. Kanton und SBB bestehen darauf. Offenbar kann sie nur ein deutliches JA zum Central Park Basel vielleicht in letzter Sekunde noch davon abbringen...

KORRIGENDUM: Wir sind zuerst um einen Faktor 10 verrutscht! "knapp neunstellig" heisst natürlich "knapp hundert Millionen" (100'000'000), nicht knapp eine Milliarde, was "knapp 10 stellig" hiesse. Wir bitten um Entschuldigung...


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Abt. hack it! - heute: Dein Smart Meter Echelon


Falls die IWB mit den SmartMetern namens ECHELON keine Anleitung liefern, was darin alles festgehalten wird, hier die Erklärungen: echelon-display-codes (application/pdf, 175 KB)

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Gemeinde Bürglen im schönen Kanton Thurgau.


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