Samstag, 27. Juli 2013


Abt. Namensvettern - heute: Buscemi & Buscemi


War er

Steve Buscemi 2009 by David Shankbone

eigentlich

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je

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hier? Heute jedenfalls ziemlich sicher nicht.


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Abt. Quote of the day - heute: Markus Somm


Die BaZ ist "eine Weltanschauungszeitung", lautet Tito Tettamantis offizielle Vorgabe für das Blatt, das zu füllen Somms Herzensangelegenheit ist. Immer, wenn er zum Griffel greift, sondert er die von seinem Herrn und Meister bestellte, nach Mont Pelerin und Verwandten riechende Weltanschauung ab. Im jüngsten Elaborat behauptet er, unter ideologisch verblendeter Verdrehung der realen Machtverhältnisse:

Auch Löhne sind Preise, sie geben an, zu welchem Betrag ein Angestellter bereit ist zu arbeiten – sie zeigen aber auch, wie ein Unternehmer oder Manager dessen Produktivität einschätzt. Kurz, ob er sich diesen Arbeitnehmer leisten kann oder will. Weil es um Menschen geht, haben wir Hemmungen, hier von Preisen zu sprechen, ebenso passt vielen instinktiv nicht, dass Angebot und Nachfrage auch über Löhne entscheiden sollen, wenn es doch für die Betroffenen, uns alle, um die bare Existenz geht. Das ist verständlich.

Aber alle Versuche, diesem anonymen Mechanismus auszuweichen, führen zu viel übleren Verhältnissen. Wenn wir heute mit Schrecken vernehmen, wie viele Junge in Spanien keine Arbeit haben, dann müssen wir daran denken, woran das auch liegt: an staatlich und gewerkschaftlich festgelegten Mindestlöhnen, die es für viele Unternehmen schlicht zu kostspielig machen, einen Jungen, der wenig kann, aber umso mehr leisten möchte, wenn er nur dürfte, einzustellen.

Ein rhetorisch geschickter Schachzug von Somm, dass er im Instinkt versorgt, wozu aufgeklärte Zeitgenossen durch rationale, politische Überlegungen kommen.

Was einem "instinktiv nicht passt", kann nicht durchdacht sein, ist drum vielleicht zwar "verständlich", "aber" lässt sich von Somm leicht mit der evidenzfreien, dem Wall Street Journal abgeschriebenen Behauptung, Mindestlöhne seien an der Spanischen Jugendarbeitslosigkeit mitschuld, vom Tisch wischen.

Den jungen JournalistInnen, die Manager Somm unlängst auf die Strasse stellte, zischelte er angeblich zum Abschied ins Ohr: "Den Betrag, zu dem Du bereit bist zu arbeiten, will ich mir nicht mehr leisten. Die Produktivität der Übrigbleibenden schätze ich so ein, dass sie aus Angst um den Job bald ansteigt und euch spielend ersetzt. Alle Versuche, diesem einfachen Mechanismus auszuweichen, führen zu viel übleren Verhältnissen."


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Abt. Blick-ille des Tages



Elektronisches Ticketing hätte gegenüber Cash eindeutig Vorteile.


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