Freitag, 12. November 2010


Abt. infamy Vexierbild-Rätsel


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Weil ich gleich in die Ferne muss, geb ich euch noch ein kleines Suchbildrätsel zum Knacken: Auf diesem Bild ist etwas versteckt, das man nur mit sehr genauem Hinschauen findet. Damit ihr überhaupt eine Chance habt, müsst ihr das Bild anklicken und auf der grossen Version suchen. Wer als erster die richtige Antwort postet, hat gewonnen. Mit der Auflösung kann es aber ein Weilchen dauern, denn ich bin den Rest des Tages unterwegs.


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SVP-Sammelbilder


Ich habe die Schnauze voll. Seit Jahren beschimpft mich die SVP auf ihren Abstimmungsplakaten als rote Ratte (weil Linker) oder Meuchelmörder, schwarzes Schaf, Wolf im Schafspelz und anderes Ungeziefer (weil Ausländer). Der Tiervergleich und die primitive Bildsprache entlehnt der, übrigens deutsche, Stammgraphiker der SVP zwanglos den Plakaten der NSDAP in den 30er und 40er Jahren. Jetzt wird zurück enthumanisiert. Bis zum Abstimmungstermin am 28. November werde ich jeden Werktag ein SVP-Sammelbild mit Tiermotiv zeichnen. Wer mir ein ekliges Tier nennt, das mir nicht selbst in den Sinn gekommen ist, erhält die entsprechende Originalzeichnung (A4) gerahmt als Präsent und die gesammelten Schmähbilder als postkartengrosse Klebeetiketten. Ansonsten kann man die Klebeetikettensammlung für 20 Franken, die Originale (gerahmt) für 70 Franken das Stück bestellen. Per mail bei theiss@infam.ch oder per Telefon 079 679 34 21.


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Abt. indiskret - heute: Arkady Dvorkovich


Wenn ihn das mal nicht den Kopf kostet... Dvorkovich twitpict munter drauf los, während sein Chef Putin (weisser Pfeil) dem Italiener, dessen Namen mir grad entfallen ist (roter Pfeil), zuhören muss in Seoul. In gross gibt's das Bild hier drüben.


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Abt. Heureka! Eine Fussgängerinnenschaftenzone


Pisa hat eine, Dehli auch, Zermatt ist eine, in Bochum kenn man sie ebenso wie in Moskau oder Mailand oder Barcelona oder ...

Ja! Und jetzt soll auch Basel eine bekommen:

Das «Neue Verkehrskonzept Innenstadt» schafft die Basis zur Erweiterung der Fussgängerbereiche in der Innenstadt. Es strebt eine Vereinheitlichung und deutliche Vereinfachung der Verkehrsregelungen in der Innenstadt an.
Der komplizierten Rede kurzer Sinn: Eine Fussgängerzone soll her. "Was denn?", wird sich jetzt der stets aufgebrachte Gewerbler fragen, "noch mehr Fussgängerzoge? Wir haben doch bereits eine?"

Stimmt. Das Imbergässlein und der Leonhards-Stapfelberg samt ca. zwei Stückchen Freie Strasse und Spalenberg, (wo sich aber kein Autoschwein daran hält). Ansonsten sind ja mit Ausnahme des Münsterplatzes alle Basler Plätze nicht viel mehr als erweiterte Tramhaltestellen und Durchgangsstrassen.

Aber jetzt soll Basel wirklich eine Fussgängerzone bekommen, die auch als solche erkennbar ist. Das soll die Stadt zwar schon seit ca. 25 Jahren, aber irgendwie kam bis heute nichts zustande. Aber jetzt soll alles anders werden. Wir glauben fest daran. Hoffen zumindest ein bisschen. Vielleicht klappt es ja. Nun, ein Versuch wäre es ja wert ...

PS: zum Beitrag unten. Was nützen Fahr- und Parkverbote, Geschwindigkleitsbegrenzungen und sonstige Regeln, wenn sie nicht kontrolliert werden? An einem einzigen Abend vor der Hauptpost lauernd, könnte ein Polizist wohl sein Jahresgehalt eintreiben.


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Abt. Krankes Land


Nach dem Lesen dieses Berichts bleibt eigentlich nur die Frage: Wie werden all die Politiker, Richter, Strassenverkehrsamt-Beamten, Rechtsmediziner, Polizisten (etc. etc. etc.) ihr tägliches Brot verdienen, wenn die führerlosen Google-Fahrzeuge einmal in Serienproduktion gehen?


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Donnerstag, 11. November 2010


Skandal um französische Polizisten


Skandal um französische PolizistenBeim Castor-Einsatz in Niedersachsen ist auch ein französischer Polizist handgreiflich geworden. Während die Polizei von Notwehr spricht, wittern Grüne und Linkspartei einen handfesten "Skandal". www.n24.de


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Abt. Ad of the day – heute: @Newsnetz


Beim ersten Hinschauen denkt man natürlich an einen technischen Fehler, wenn sich beim Mouseover über das Inserat diese schwarze Fläche über die Tagiseite schiebt. Es könnte natürlich auch volle Absicht gewesen sein.


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Abt. TV-Sternstunden


Die Moderateuse des Nachrichtensenders n-tv erlitt heute Schiffbruch bei der Anmod ihrer Kollegin resp. ihres offenbar ansonsten ungewaschenen Kollegen...


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Abt. Zwenig Hirn – heute: Pimmelzensur


tagesanzeiger.ch

Ein erigierter Pimmel in diesem im Bahnhof Thalwil ausgestellten Werk des basler-zürcherischen Künstlerduos milk and wodka führte zu zwei Reklamationen empörter Passagiere. Die SBB kuschten sogleich und liessen die inkriminierten Figuren entfernen.


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Abt. Verwirrung stiften - heute: Zweitwohnungen


Mischa Hauswirth stiftet Verwirrung um Zweitwohnungen, wenn er auf der Frontseite des Lokalbundes in der BaZ von heute titelt:

Verwirrung um Zweitwohnungen - Forderung von SP und Grünen stützt sich auf Zahlen aus Zürich
Was ist Sache? Auf dem Tisch der Regierung liegt der "Anzug betreffend Wohnsitzpflicht auf dem Areal des Alten Kinderspitals". Darin bitten die Anzugstellenden den Regierungsrat, er solle, stark zugespitzt, denen, die sich das immobilieninvestorische Filetstück "Kinderspital" unter den Nagel reissen und dort ihre Luxuswohnungen bauen dürfen, ins Stammbuch schreiben, dass sie ihrerseits jene Wohlhabenden, die sich diese Domizile kaufen werden, dazu verpflichten müssen, auch dort ihren Erstwohnsitz zu nehmen. Sonst hat der Staat steuertechnisch ja nix bis wenig davon. Soweit so nachvollziehbar und logisch. Dass FDP-Präsi Stolz, von der BaZ darauf angesprochen, davon schwadroniert, das käme einer Verstaatlichung der Liegenschaften gleich, ist so erwartbar wie hanebüchen. Schwamm drüber! Der Artikel in der BaZ stellt die Anzugstellenden insofern in ein schiefes Licht, als er insinuiert, sie würden sich auf eine fragwürdige Quelle beziehen in ihrer Aussage, die Anzahl der Zweitwohnungen in Basel sei innert 20 Jahren von 2'500 auf 8'000 hochgeschnellt, nämlich lediglich auf einen Artikel von Hans Kissling im Magazin. Und die Schätzungen betreffend dadurch verursachter Steuerausfälle beruhten auf Züricher Zahlen. Damit delegitimiert er das Hauptanliegen des Anzugs.

Dabei ist die Sache völlig transparent und einfach!

Hans Kissling erklärt Schritt für Schritt, wie er auf seine Zahl kommt:

Besitzt jemand in der Stadt Zürich mit einem steuerbaren Einkommen von 120 000 Franken eine (unbelehnte) Zweitwohnung im Wert von einer Million Franken, so muss diese Person in der Stadt Zürich zirka 3000 Franken Steuern bezahlen (= Summe der Steuern auf dem Eigenmietwert und auf dem Wert der Wohnung). Würde die gleiche Person diese Wohnung als Erstwohnung nutzen, so würde die Steuer rund 9000 Franken, also dreimal so viel betragen. Der Stadt entgehen somit jährlich 6000 Franken Steuern. Noch krasser fällt die Rechnung aus, wenn eine Mietwohnung als Zweitwohnung benützt wird. In diesem Fall zahlt der Zweitwohnungsmieter überhaupt keine Steuern in der Stadt Zürich. Der Steuerverlust der Stadt beträgt in diesem Fall 9000 Franken. Geht man von der — vermutlich realistischen — Annahme aus, dass es sich bei den Zweitwohnungen mehrheitlich um Wohnungen mit einem gehobenen Standard handelt, die von Personen mit einem mittleren bis höheren Einkommen bewohnt werden, so entgehen der Stadt Zürich pro Zweitwohnung schätzungsweise Steuereinnahmen in der Höhe von rund 6000 bis rund 9000 Franken. In der Stadt Zürich gibt es heute —– wenn man die Entwicklung von 1980 bis 2000 auf das Jahr 2010 hochrechnet — schätzungsweise 15'000 Zweitwohnungen. Diese Zweitwohnungen führen demnach zu jährlichen Mindereinnahmen an Steuern in der Höhe von 90 bis 135 Millionen Franken. Zweitwohnungen sind für die Stadt Zürich also ein schlechtes Geschäft. Und nicht nur für die Stadt, auch deren Einwohner: Ohne Zweitwohnungen könnten die städtischen Steuern um rund 4 bis 6 Prozent gesenkt werden.
So, und jetzt wenden wir die Methode für Basel an. Die Basler Zahlen sind ebenfalls öffentlich zugänglich beim Bundesamt für Statistik. Und erst noch gratis herunterladbar! In der Publikation über "Gebäude, Wohnungen und Wohnverhältnisse" (backup) lesen wir auf Seite 64 in der Spalte "Zeitweise bewohnt", dass in Basel-Stadt im Jahr 2000 8'395 Einheiten in diese Kategorie fallen. Die Zahl für 1980 findet sich auf Seite 62 von Band 19 der Auswertung der Eidgenössischen Volkszählung von 1980 (backup) (BfS, I love you!). Damals waren es 2'726. Soll ich eine Grafik aus dieser Entwicklung machen? Ich lass es ausnahmsweise... 8'395 Zweitwohnungen in Basel X für Zürich angenommener Steuerverlust pro Wohnung CHF 6'000.- = ziemlich exakt CHF 50'000'000.-.

Wo ist die Verwirrung, was das Problem?

Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Stimmen die von Zürich übernommenen CHF 6'000.- Differenz zwischen Steuerbetrag Erstwohnung und Zweitwohnung für Basel-Stadt. Aber das wissen die entsprechenden Fachleute im Publikum sicher zu beantworten!

Das Thema Zweitwohnungen scheint in Basel-Stadt insofern auf dem Radar der Behörden zu sein, als bei den FAQ der Steuerverwaltung zur Handänderungssteuer steht:

Ich möchte mir in Basel-Stadt eine Zweitwohnung kaufen. Muss ich eine Handänderungssteuer bezahlen? Ja, denn der Erwerb von Zweitwohnungen ist nicht privilegiert.
Würde niemand sich für Zweitwohnungen interessieren, stünde das wohl nicht dort...


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Abt. Das Bild des Tages (bzw. der Minute)



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Abt. In Liestal ist etwas los


Wer sagt denn, dass im Stedtli Liestal nichts los sei?

"Versuchen sie sich als Jesse James im Wilden Westen, lustwandeln sie auf den Spuren Goethes oder sehen sie Leonardo da Vinci bei der Arbeit über die Schulter. Dies, sind nur ein paar von vielen Möglichkeiten, die ihnen der Lifestyle-Club History zu bieten hat.
Dass es mit der Gross- und Kleinschreibung nicht ganz so klappt auf auf der Website des "History Lifestyle-Club" wollen wir mal nicht allzu sehr ins Gewicht legen. Auf Goethes Spuren lustwandeln, das ist es doch, was wir vom Poetennest Liestal erwarten. Allerdings könnten Literaturliebhaber etwas enttäuscht werden, denn lustwandeln hat hier mehr mit Lust als mit Wandeln zu tun. Es handelt sich um ein Nest der käuflichen Liebe.

In Liestal ist etwas los!


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