Dienstag, 2. August 2011


Abt. Spam of the day – heute: von @propstphilipp


Letztens bin ich auf Twitter wieder mal ein paar neuen Leuten gefollowt. Unter jenen, die mir der Roboter vorgeschlagen hat, war Philipp Probst. Ja, genau, der Initiant und Chefredaktor des Journal de Bâle. "Autor und Journalist. Newsjunkie. Aber auch Fahrer schwerer Lastwagen und Busse." Interessant genug, denk ich mir, und ist ja auch mit einem Klick gemacht, das Followen. Aber wie das halt so ist, guck ich natürlich auch nicht die ganze Zeit rein in die Timeline. Und wie es in meinem Alter halt auch so ist, hatte ich heute auch schon wieder vergessen, dass ich ein Follower des Mannes bin. Bis er mich um 09:09 PM wieder daran erinnerte. Mit der oben abgebildeten Direktnachricht.

Ja, was macht man in so einem Fall? Erst mal denken, der Mann macht einen Witz. Oder verlinkt zu einem solchen. Andrerseits soll man solche Spamlinks ja gar nicht anklicken, und irgendwie schmeckts ja schon nach so einem. Aber immerhin hab ich ja einen Auftrag. Nicht zuletzt, um euch vor Unheil zu bewahren, klickte ich den Link also an. Und kam auf die Seite success30athome.com, von der ihr unten einen kleinen Screenshot seht. Einen Trojaner hab ich mir glaub nicht grad geholt, aber wurmen tat's mich natürlich schon, wer und was dahinter steckt. Also flugs dem Herrn Probst eine DM zurückgeschrieben, mit der Frage, was ich denken soll.

Und in der Zwischenzeit herausgefunden: Im Footer der Seite steht "Copyright 2011 Basel's BusinessJournal - All Rights Reserved". Nie was von gehört, und Google auch nicht. Schon wieder ein neues Magazin von Philipp Probst? Ender weniger: Laut whois.com wurde die Domain von einer Svetlana Poltavceva in der Russischen Föderation registriert. Es gibt sie seit – heute. Finanziert Probst sein Heft durch Geschäfte mit der Russenspammafia? Ein Fall für Knechtli! Oder hat Svetlana Probsts Twitter-Account gehijackt? Ähm, ich geh mal eben mein Passwort wechseln. Ihr könnt ja derweil das Interview mit P.P. in der Medienwoche lesen. Falls sich Herr Probst meldet, keep ich euch posted!


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Montag, 1. August 2011


Abt. Das Wetter – heute mit: Jörg Kachelmann


Kachelmann ist wieder auf Sendung – mit Wetterkarten und allem drum und dran!

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Abt. Jööö, Schnüffi!™


via solipsism/duckweek.com


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Abt. Lass gut sein, Google! - heute: google.ch


google.ch (aber keine andere google-Domain!) zeigt heute... ...und keiner weiss warum. Der 1. August kann es nicht sein. Dass der heute ist, wissen wir hierzulande schon ziemlich lange. Das den Helvetiern zu verkünden wär sehr redundant. So als ob Du am 14.7. Deinen französischen Tischnachbarn anrempelst und ihm zuraunst, "ihr habt übrigens heute quatorze juillet!" Der würde Dich etwa ähnlich irritiert anglotzen, wie ich das heutige Google-Doodle!


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Abt. tell it like it was - heute: Op. Geronimo


Was in der Nacht auf den 1. Mai in Abbottabad geschah, erzählt der New Yorker ausführlich nach in seiner neuesten Ausgabe. Ein Ausschnitt:

“There was never any question of detaining or capturing him—it wasn’t a split-second decision. No one wanted detainees,” the special-operations officer told me. (The Administration maintains that had bin Laden immediately surrendered he could have been taken alive.) Nine years, seven months, and twenty days after September 11th, an American was a trigger pull from ending bin Laden’s life. The first round, a 5.56-mm. bullet, struck bin Laden in the chest. As he fell backward, the SEAL fired a second round into his head, just above his left eye. On his radio, he reported, “For God and country—Geronimo, Geronimo, Geronimo.” After a pause, he added, “Geronimo E.K.I.A.”—“enemy killed in action.” Hearing this at the White House, Obama pursed his lips, and said solemnly, to no one in particular, “We got him.”
Und als guter Christ drehte Biden während der Aktionen einen Rosenkranz in den Fingern und meinte danach...:
At one point, Biden, who had been fingering a rosary, turned to Mullen, the Joint Chiefs chairman. “We should all go to Mass tonight,” he said.
Trotz unseres Aufrufs wurde übrigens "situationrooming" nicht zu einem neuen MEM. Schade. Eigentlich. Via


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Abt. Copy + paste – heute: Spiegel Online


Olaf Storbeck macht im Handelsblatt-Blog seinem Ärger über Spiegel Online Luft, der einen Artikel aus dem Handelsblatt, leicht umgeschrieben, übernommen hat:

Die journalistische Eigenleistung des Kollegen beschränkte sich darauf, einen Faktenfehler in seinen Text einzubauen.
Eine Gegenüberstellung der Texte findet sich hier. Gehen tut's in dem Artikel übrigens um eine Studie, die besagt, dass Heiraten Männer reich macht. Zumindest, wenn sie Baseball-Profis in der Major League sind.


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Sonntag, 31. Juli 2011


Abt. Einer weiss es sicher


Worum gings eigentlich bei der (unbewilligten) Demo gestern in Basel? Hab's nur auf der BVB-Anzeige gesehen, und in den hiesigen Medien findet sowas ja keine Erwähnung.


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Abt. Vergleich des Tages – heute: USA vs. Bill Gates


Dass die USA pleite sind, hat man ja mitgekriegt. Wie dreckig es ihnen konkret geht, zeigt der Vergleich von theatlanticwire.com:

Here's one way to think about the debt ceiling debate: on Thursday, the U.S. Treasury Department said that Washington now has a total operating balance of only US$73.768-billion. The Financial Post was quick to note that this is less than the cash reserve of Apple (US$75.876-billion).

As we continue to eat into our cash supply over the debate, the figures only gets worse. On July 18th, the Federal government had $114,326 billion in cash in the back. As of today, it has only $54 billion, which Business Insider pointed out is $2 billion less than Bill Gates.

Schnürt schon mal Schoggipakete!


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Abt. Kotzmittel des Tages – heute: Blocher


Dir ist schlecht und kannst doch nicht kotzen? Remedur schafft – heute erst noch kostenlos! – das unübertroffene Brechmittel Blocher heute im Interview im Sonntag:

Druck auf unser Land ist eine Konstante. Die Frage ist nur, ob man die Kraft und den Willen hat, Widerstand zu leisten. Die Schweiz hat bewiesen, dass sie das erfolgreich kann. Sogar für die schlimmsten Fälle hat sie darum eine Armee.
Steht da so. Stimmt aber sogar irgendwie trotzdem. Oder glaubt ihr, die Schweiz rüste sich gegen den Einmarsch der Hottentotten? Die Sonntag-Journalisten Müller und von Matt offenbar schon:
Eine militärische Aktion aus der EU gegen die Schweiz? Das ist grotesk. Dass ein EU-Land die Schweiz besetzt, ist sicher unwahrscheinlich, kann aber nie ausgeschlossen werden. Die Geschichte lehrt: Politiker werden schnell zu Dieben. Und Staaten, die Hunger haben, werden zu Raubrittern. Da muss man wachsam bleiben.
Weiter erfahren wir, warum sich die SVP nicht von Breivik distanziert. Weil sie damit nämlich nichts zu tun hat. Gäbe es in Norwegen eine SVP, wäre es gar nie soweit gekommen! Gedeihen tun solche Extremisten nämlich nur dort, wo man die Masseneinwanderung und die durch sie verursachten Probleme verniedlicht. Ein Beispiel: Wenn alle Ausländer in die Schweiz kommen, brauchen die bereits anwesenden keine Briefe mehr in die Heimat zu schicken. Wer leidet darunter? Die Schweizer Post natürlich. Wer zahlt dafür? Wir alle. Wir alle können aber auch etwas dagegen tun. Dank der SVP-Initiative gegen Masseneinwanderung (Achtung: Facebook-Link)!


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Samstag, 30. Juli 2011


Abt. remember - heute: Generalstreik 1919


5 Menschen erschossen in Basel die vom Regierungsrat aufgebotenen Truppen vor 92 Jahren. Sie waren aus Solidarität mit den für bessere Löhne streikenden Färbereiarbeitern auf die Strasse gegangen. In der Sprache von geschichte.bl tönt das weichgespült so:
Um den Streik niederzuringen, bot der baselstädtische Regierungsrat Truppen auf. Als diese von den Waffen Gebrauch machten, starben drei Frauen und zwei Männer.
Der Aufbau klingt deutlich konkreter:
Den ersten Toten gab es an diesem Tag, als DemonstrantInnen einen Militärwagen mit Steinen bewarfen. Dieser holte vier weitere Lastwagen bei der Kaserne. Wieder zurück eröffneten die Soldaten auf dem Claraplatz das Feuer auf die Masse. Kurz darauf wurde eine Frau niedergeschossen, die ihr Kind von der Strasse holen wollte; die Soldaten hatten sie für ein "rotes Flintenweib" gehalten. Die Militärwagen fuhren dann die Rebgasse entlang, in der sie weiter wild umherschossen. Derweil trug ein Teil der DemonstrantInnen den Toten zur Kaserne und verlangte dort, dass dieser in der Kaserne aufgebahrt werden solle. Plötzlich schossen die Soldaten in die Menge, drei Menschen wurden im Kugelhagel getötet, Dutzende verletzt.
Der beim Aufbau erwähnte Thalmann ist übrigens der Paul Thalmann. Auch Nationalrätin Silvia Schenker schrieb vor einigen Jahren über den Generalstreik in Basel. Sehr ausführlich aus gutbürgerlicher Sicht berichtet das Stadtbuch von damals über die Ereignisse.

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Mittwoch, 27. Juli 2011


Abt. Schnäppchen des Tages


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Sonntag, 24. Juli 2011


Abt. Stadtentwicklung 2.0 - heute: @ procedural


Ein Zürcher ETH-Spinoff namens "procedural", vor kurzem grad aufgekauft, hat ein Programm feil, das "CityEngine" heisst. Ganz offensichtlich ist damit die Aera der Laubsägearbeiten zur Visualisierung von Varianten der Stadtentwicklung definitiv passé! Wer sich angesichts solcher Werkzeuge der Demokratisierung des Blicks auf die Stadt in den Weg stellt, muss erklären, warum er diese Form von digitaler Aufklärung verhindern und die Betroffenen blind halten will. Natürlich hat auch diese Aufklärung ihre Dialektik! Aber: Wer über das Bild der Stadt in den Köpfen der Leute herrscht, herrscht auch über die Stadtentwicklung. Und diese Herrschaft ist in Frage zu stellen.

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infamous for 8577 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)