Montag, 8. August 2011


Abt. Ohrenfutter - heute: Hörbox @ Radio X


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Neuer Fixpunkt für akustische Grenzüberschreitungen

Akustische Kunstwerke, literarische Monologe oder Gespräche in verschiedenen Sprachen - solche Inhalte haben es im Radioalltag schwer, denn sie überschreiten die Grenzen der gängigen Sendeformate. Mit der "Hörbox" bekommen solche Grenzüberschreitungen einen neuen Raum. Jedes Wochenende präsentiert Radio X akustische Experimente, kulturelle Fundstücke und innovative Hörerlebnisse dieser grenzüberschreitenden Art.

Zum Auftakt sind am kommenden Samstag 13. August Ausschnitte aus dem Hörbuch "Katalog von Allem" von Peter K. Wehrli zu hören. Die Idee zum "Katalog von Allem" entstand 1968, als der junge Autor und Journalist Peter K. Wehrli auf seiner Reise mit dem Orient-Express den Fotoapparat vergessen hatte und darum beschloss, die Bilder zu schreiben, die er sonst fotografiert hätte. Diese "literarischen Schnappschüsse" waren der Anfang des Katalogs in Buchform, der seit nun 43 Jahren kontinuierlich wächst. Peter K. Wehrli hat für den "Katalog von Allem" mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten.

Jetzt hat er die 115 besten Katalogeinträge für ein Hörbuch zusammengestellt. In der "Hörbox" auf Radio X wird neben den Hörbuchausschnitten auch ein Interview mit dem Autor zu hören sein, und der Christoph Merian Verlag hat drei Hörbuch-CDs für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Am 16. August wird Peter K. Wehrli im Rahmen der 125-Jahr-Jubiläumswoche der Christoph Merian Stiftung um 20.00 Uhr im Merian-Park lesen.

"Hörbox"-Höhepunkte der nächsten Wochen:

13./14.8.: Katalog von Allem / Hörbuchausschnitte und Interview mit dem Autor und ehemaligen Fernsehjournalist Peter K. Wehrli

20./21.8.: Blinde und Kunst / Sendung der "Sichtpunkt"-Redaktion, in der blinde, sehbehinderte und sehende RadiomacherInnen zusammen arbeiten

10./11.9.: Illegal. Berichte aus dem Untergrund / Hörstück der Basler Theaterfrau Mirjam Neidhardt

17./18.9.: Parkbankgespräche / Generationenübergreifende Dialoge in Deutsch und Französisch im Merianpark

Regelmässig zum Monatsende bietet das Team von "Fata Morgana" Reflexionen, Visionen und Hintergründe zu Kultur und Kulturen.

Hörbox auf Radio X

jeden Samstag 16-17 Uhr / Wiederholung Sonntag 10-11 Uhr

Start: 13. August 2011

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(Disclaimer: Der Schreibende gehört zum Gründungsteam von Radio X und ist weiterhin stiller Teilhaber an der Radio X AG)


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Sonntag, 7. August 2011


Abt. Lichtblick des Tages


Dieses schöne Bild wurde uns heute von M.S. aus der Lichtstrasse geschickt. Dankeschön!


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Abt. Und alle so: "Yeah!" - heute: Constantin Seibt


Das Publikum gratuliert ihm im Netz allerorten zu seiner Tirade gegen die Neurechten, die er im letzten Satz, in der Pointe quasi, als "Feinde der Zivilisation" betitelt. Seibts "Feinde der Zivilisation" sind die Agenten jener Barbarei, deren Alternative Sozialismus heisst. Seibt beschreibt gekonnt einige Oberflächenphänomene des neurechten Erfolgs. Und zitiert gerne Krugman. Aber bei aller Eloquenz des Artikels blieb ich am Ende doch recht ratlos zurück. Weder las ich wirklich Neues. Noch Originelles. Noch Erhellendes. Dafür reichlich Wirres. Zufällig ausgewählte Beispiele für "Wirres": "Ausgerechnet die harten Kerle an der Macht, die sich deshalb als noch härtere Realisten sahen, wurden zu Träumern: zu Idealisten des Nichthandelns, zu Zen-Buddhisten im Chefbüro. (...) Die Führungspersönlichkeit des 21. Jahrhunderts ist: das Modeopfer. (...) Denn es ist ein Fehler der Linken und Liberalen, diese Parteien aus langer Gewohnheit heraus für Politiker zu halten. (...) Ökonomie ist keine Wissenschaft, sie ist eine Kunst." Was will der Dichter mir sagen? Seibt prophezeit, es bleibe "kein Weg, die neurechte Wir-oder-Ihr-Position zu vermeiden". Es werde "ein langer, harter, zäher, frucht- und freudloser Kampf." "Blood, sweat and tears" sozusagen verspricht "Winston" Seibt. Als Rezept gegen die "Feinde der Zivilisation" rät er, man solle a) "genau hinsehen", die Linken und Liberalen dürften b) "nicht mehr eine Krise verschwenden" und man solle c) "die alten Konservativen ein wenig stärken". Dabei fielen diese Feinde der Zivilisation aber - auch in der Schweiz - nicht vom Himmel. Ihre Kaderschmieden und "Think Tanks" sind seit 10, 20, 30 und mehr Jahren aktiv (Wolfsberg, Avenir Suisse, Liberales Institut, WEF etc. pp.). Und jetzt, in den letzten vielleicht 5 bis 10 Jahren, geht deren Saat halt so richtig auf. Ihre Ideologie wird heute unhinterfragt und - seit 1989 sowieso - alternativlos gelehrt an ökonomischen Fakultäten von Universitäten, den vielfältigen Pendants an den Fachhochschulen, in Fort- und Weiterbildungsprogrammen, MBAs, Kaderkursen, Migros Klubschule (!) etc. pp. Die CAS, MAS, DAS und EMBAs à la "Betriebswirtschaft für NichtbetriebswirtschafterInnen", "Changemanagement" etc. sind Legion! In jedem werden kleine Seibt'sche Zivilisationsfeinde herangezüchtet. Ihre Zahl geht in die zehntausende. Schau Dir deren Absolventen in Deiner Umgebung ganz genau an. Sozialist oder Barbar? Du weisst es sofort! Die neuen Barbaren beherrschen das mittlere und obere Kader dieses Landes in Wirtschaft und Verwaltung in allen Sektoren. Sie reproduzieren sich laufend selber. Nur wer dieselbe Gehirnwäsche durchlaufen hat wie sie, darf zu und mit ihnen aufsteigen. Diesem hegemonialen Apparat hat die Linke an intellektueller Substanz, Analysefähigkeit und Anknüpfungspunkten was entgegenzusetzen? Ein paar Unentwegte im Umfeld von "Widerspruch", "Aufbau" und "Vorwärts", ein bisschen WoZ, ein bisschen Gewerkschaft, ein bisschen JuSo und PdA, zusammengerechnet ein halber Soziologieprofessor und eine Politologin im Exil. That's about it. Oder hab ich einen relevanten Hort des Widerstandes in West- oder Südschweiz vergessen? Mit dem kleinen Häuflein Versprengter wird das wahrlich ein - wie sagen Sie, Genosse Seibt? - "ein langer, harter, zäher, frucht- und freudloser Kampf" gegen die "Feinde der Zivilisation". Toitoitoi!


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Samstag, 6. August 2011


Abt. Wo ist eig. ...- heute: Peter Fox' "Haus am See" II?


Zunächst dachten wir, es sei in Kastanienbaum. Seit gestern sind wir aber verunsichert. Meint er vielleicht doch jenes in Binz?


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Abt. Was macht eigentlich... - heute: Reiner @ Rügen


Er diversifiziert:


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Abt. It's not my fault! - heute: YouTube


Wenn ich auf meine YouTube-Seite gehe, heisst es da:

Von 11 JULI - 18. Juli, haben YouTube viewcounts nicht konsequent Aktualisierung für viele Videos. Bitte seien Sie versichert, dass alle Ansichten derzeit nicht aktualisiert werden noch immer festgehalten werden.Wir arbeiten daran, dieses Problem zu beheben, und können Sie die neuesten Updates finden Sie hier
Wenn man draufklickt, wird einem bestimmt das Bankkonto geleert.


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Abt. Verkehrte Welt – heute: @Tiki-Bar


Foto von Marc Krebs' Facebook-Account geklaut

Die drei Backfische, die wir an das Konzert von Johnny Trouble und Iris Romen in "die schönste Sommer-Bar Basels" (Marc Krebs) schleppten, waren von der Performance der Band leicht überfordert, fanden die Aufmachung des Publikums aber exotisch und einen Jungen hübsch genug, um sich zu amüsieren. In den Genuss eines Johnny & June-Duetts kamen wir aber alle nicht. Weil die Polizei einmarschierte, um das in besserer Wohnzimmerlautstärke aufgeführte Konzert zu stoppen, noch bevor Iris alias June die Bühne betreten hatte. Kurz nach halb elf. Wenn das Konzert weiterginge, würden alle Gäste von der Polizei vom Areal geholt, liessen die Corps über Veranstalterin Charlotte wissen. Was ja noch originell gewesen wäre, denn das eine Girl, das gerade bei uns zu Besuch ist, ist selbst Tochter eines Polizisten. Und der, meinte sie gleich zu Anfang, hätte "diese Musik echt gemocht". Bei ihnen auf dem Land käme auch niemand auf die Idee, so ein Konzert zu stoppen. Dort verscheucht man eher die Jungen, wenn sie irgendwo rumlungern. "Siehst du", hab ich zu ihr gesagt, "bei uns in der Stadt schaut man zu, wie sich die Kids in der Steinen bis zur Besinnungslosigkeit besaufen. Aber wir Alten, die die Steuern zahlen, dürfen nicht mal ein bisschen Countrymusik hören am Samstagabend."


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Freitag, 5. August 2011


Abt. Happy Birthday - heute: CNN iReport


Mehr als 590'000 iReports hat es in der 5-jährigen Geschichte von CNN iReport gegeben. 44843 davon wurden "vetted", was nicht etwa kastriert heisst, wie man vielleicht meinen könnte. Sondern:

iReport stories that have a red "CNN iReport" stamp in the corner have been vetted and cleared. That means they've been selected and approved by a CNN producer to use on CNN, on air, or on any of CNN's platforms.
Also doch kastriert? Das hast du gesagt!


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Donnerstag, 4. August 2011


Abt. Rügen ist überall – heute: Wollbach


20 cm in Rügen, 150 cm in Wollbach – und die Moral von der Geschicht: Im Süden ham se doch mehr Licht!


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Mittwoch, 3. August 2011


Abt. Jööö, Schnüffi!



Mariachi Band Serenades a Beluga Whale - Watch more Funny Videos


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Abt. Was läuft eigentlich... - heute: auf Rügen?


Dasselbe wie in Basel. Aufbauschen, skandalisieren, dramatisieren. 20 Zentimeter hohe Pflänzchen in 5 Töpfchen, versteckt in einer Lichtung sind: eine Hanfpflantage! Meine Tischnachbarn drehten sich irritiert zu mir um, weil ich unvermittelt laut loslachte, als ich das las. Und "Hauswirth" heisst auf Rügen "Herold". Aber ansonsten: Beste Grüsse aus den Ferien!


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Abt. konstruktive Vorschläge - heute: für's Stücki


Weil wir bekanntermassen eine Schwäche für die angehende Investitionsruine haben, geben wir gerne den Kommentar eines "Peter Müller" von 09:08 Uhr gestern wieder, zu finden beim Artikel der besten aller über die jüngsten Flächenschiebereien beim kommenden "1-Franken-Shop" a.k.a. Stücki:

Mein Tipp, schliesst den Stücki und macht ein riesengrosses Vivarium aus diesem Gebäude. Das würde Europaweit [sic!] die Touristen anziehen.
Wir fänden natürlich ein Polarium immer noch passender und attraktiver. Aber als Übergangslösung akzeptierten wir ein Vivarium durchaus. Wo jetzt die Schaufenster der Shops sind, Gitter und Fenster hochziehen, ein paar Schlangen, Krokodile und Warane reinschieben et voilà!


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infamous for 8577 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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