Donnerstag, 23. August 2012


Abt. Kleingedrucktes - heute: auf Kondompackung


Das Departement für Vereinigung, Bevölkerungsschutz und Sex teilt mit: Die Verwendung dieses Kondoms kann ihre Gesundheit gefährden!

Unbenannt

Wörtlich:

Wenn Sie oder Ihr(e) Partner(in) während der Verwendung dieser Kondome Atemprobleme oder blaue Lippen bekommen, brechen Sie die Verwendung sofort ab und rufen sie einen Arzt.
Oder, so rät infamy, ändern Sie die Stellung! Vor allem aber: Rufen Sie keine Aerztin!

Die eigentliche Gefahrenquelle: Das "Gleitmittel innen" enthält 5% Benzocain. Ein Lokalanaesthetikum... Offenbar wurde dieses Verhütungsmittel auch heute Morgen in mindestens 4 Fällen eingesetzt. Wie diese um 07:53 entstandene Aufnahme belegt:

Unbenannt

Warum sässen sonst diese vier Störche untätig auf dem Feld herum?


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Mittwoch, 22. August 2012


Abt. Komik ist... - heute: Glückssache


Das

ist freiwillige. Das

ist unfreiwillige.

UPDATE 11.55: Die Freunde von der TaWo haben den Satz inzwischen ins Mainstream-Deutsch abgeändert:

Bis jetzt trieb die Basler Polit-Elite vor allem eine Frage im aufkommenden Wahlkampf um:
Dabei war die vorherige Form (ich umtreibe die Frage; Du umtreibst die Frage; er umtreibt die Frage) eigentlich noch originell... Nun gut. Dann suchen wir halt im rotgrünen Propagandavideo nach der unfreiwilligen Komik, wenn die TaWo uns die Pointe kaputt macht ;-) Da finden wir sicher 'was.


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Abt. Bildung für Kids


Im Zeitalter der Globalisierung kann man mit der Wissensvermittlung nicht früh genug beginnen. Diesem Anliegen kommt der amerikanische Discounter "Fred Meier" mit einem Lernglobus für Kinder nach


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Abt. Newsmeldungen der vergangenen Tage


Dass es einige Leute gibt die es besonders erstrebenswert finden, den Rest ihres Lebens in einer Metalltonne oder einer künstlichen Höhle in einer radioaktiven Wüste auf einem unwirtlichen Planeten zu verbringen, ist infamy-Lesern ja seit längerem bekannt. Viel weniger erstaunlich ist es, dass viele Leute in die Schweiz reisen wollen. Damit dieser Trend nicht abbricht, bietet der Bund ein Tourismusförderungsprogramm Rückkehrhilfe von CHF 1000 bis 4000 Franken an; wer also in Tunesien wohnt und eine Europareise plant, sollte sich einen Abstecher in die Schweiz nicht entgehen lassen. Wer allerdings gar eine Firmengründung erwägt, müsste für die CHF 15'000 Franken Startkapital auf jeden Fall eine Schweizreise in seinem Businessplan vorsehen. Assad brauchte nach Meinung einiger Leute ehr Ausreisehilfe; er begründet Obamas indirekte Kriegsdrohung mit "Wahlkampf" - eine Sorge von der er gänzlich unbelastet ist. Derweil auch in den USA die Meinungen zum nächsten Präsidenten geteilt sind: gesehen in Portland OR


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Dienstag, 21. August 2012


Abt. Studien-PR - heute: Intrum Justitia


"Radar Jugendverschuldung" nennt der Schuldeneintreiber, was er heute Morgen den Medien auf den Tisch knallte. Und was die meisten brav wiederkäuen, von 20min bis NZZ. Auf der letzten Seite des "Radars" steht unter "Datenlage und Methodik":

Zum letzten Punkt schreibt die von Intrum genannte „Kondeor“ in Wien über ihre Arbeit für Intrum:

Ausgehend von beim Auftraggeber intern vorliegenden Daten und Datenanalysen werden Fragestellungen zur Datenaufbereitung und zur Ergebnisinterpretation diskutiert. Die wichtigsten Inhalte dieser Reviews werden darüber hinaus in schriftlichen Kurzberichten festgehalten.
Ich konnt’s nicht lassen und hab kurz nach Wien angerufen. Was „Intrum Justitia“ „verifizieren“ nennt, bestand darin, dass jemand von denen jemandem von der Kondeor erzählt hat, was sie mit ihren Daten tun. Der von der Kondeor hat aber die Originaldaten nie gesehen und konnte auch nichts selber nachrechnen. Insofern ist die Aussage von Intrum, die "Analyse" sei von Kondeor "verifiziert", gelinde gesagt, hochgegriffen! Bestenfalls konnte jemand von dieser Kondeor, anhand der Angaben von Intrum, beurteilen, ob grundsätzlich plausibel ist, was Intrum mit ihren unter Verschluss gehaltenen Zahlen tut. Mehr nicht. "Verifiziert" geht anders!

Und wenn es schon einen „Schweizer Verband der Geldeintreiber“ gibt, und der auch ab und zu Statistiken veröffentlicht, die entstehen aus den Daten mehrerer Mitglieder, und die darum etwas neutraler daherkommen, warum ist es für die Medien ein Thema, wenn ein einzelnes Mitglied des Vereins seine privaten Zahlen auswertet und präsentiert, die NICHT wissenschaftlich abgestützt sind, NICHT wirklich repräsentativ sind, NICHT wirklich unabhängig verifiziert sind, und deren Präsentation ganz offensichtlich primär dazu dient, den Namen von Intrum Justitia in der Oeffentlichkeit zu platzieren im Zusammenhang mit etwas „Positiverem“ („Sorge“ um Jugendverschuldung; Appell für Prävention) als das, womit jeder den Laden verbindet, der schon mal mit ihm zu tun hatte: Ruppige Geldeintreibermethoden? Darüber ist bei ktipp und beobachter ausführlich nachzulesen.

Die SDA schreibt in ihrer Meldung von 10:29 heute Morgen

Das Inkassounternehmen hat zum zweiten Mal die Verschuldung junger Erwachsener in der Schweiz untersucht.
Das ist irreführend, und fast 1:1 aus dem Communiqué von Intrum. Korrekt wäre
Der Geldeintreiber hat zum zweiten Mal seine Zahlen jener jungen Erwachsenen untersucht, denen die Auftraggeber seine Schweizer Filiale auf den Hals hetzten.
Eine wirklich wasserdichte, umfassende Analyse der Verschuldungssituation junger Leute in der Schweiz scheint mir das nicht zu sein, auch wenn das fast alle Medien so nachbeten. Warum kommt - bisher - nirgends in der Berichterstattung eine Zweit- oder Drittmeinung zu dieser "Studie" zu Wort? Eine Schuldenberatungsstelle o.ä.? Qualitätsjournalismus!


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Abt. Sing sing


Wer den Beitrag auf DRS2 über den www.kinderchorkolibri.ch heute Morgen verpasst hat, kann ihn hier nachhören: www.drs.ch Foto: Bläsischule Und am Donnerstag erhält der multikulturelle Kinderchor, der auch schon beim Gryffemähli auftrat, den Intergrationspreis der Stadt Basel. Wir gratulieren!


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Abt. Trouvaille - heute: Sternenfeld International Airport


Vom "Sternenfeld", Birsfelden,


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wo auch dem Segelfliegen

gefrönt wurde, sind in einem Privatarchiv sensationelle Filmaufnahmen, sogar in Farbe, aufgetaucht:


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Abt. lausiger Studiservice - heute: @ Uni Basel


12'037 Studierende erreichen ihre Administration telephonisch gerade mal werktags von 14 bis 16 Uhr. Dabei weist der Jahresbericht 2011 der Uni auf Seit 100 aus, dass die so hundslausig bedienten Studis als "Amelde- und Semstergebühren" nicht weniger als 13'648'142.- in die Kasse der Uni spülen. Für das Geld, immerhin 2,1% der gesamten Einnahmen der Institution, hätten die Studis eigentlich wahrlich in der Hinsicht einen besseren Service als Gegenleistung verdient, als diese prohibitiv kurzen Zeitfenster. Warum sind telephonische Auskünfte nicht während der ganzen, leicht grosszügigeren Schalteröffnungszeiten möglich? Unverständlich! Ehemalige, die von der Uni eine Auskunft wollen betreffend z.B. der von ihnen dort noch vorhandenen Daten, haben sich an dieselben Zeitfenster zu halten.

Und wenn man dem Studiensekretariat eine Anfrage per Mail schickt, kommt per Autoresponder innert Sekunden die Antwort:

Besten Dank für Ihre Anfrage. Aufgrund der zahlreichen Anfragen kann Ihre E-Mail nicht umgehend beantwortet werden. Die Bearbeitung kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. Wir bitten Sie um Geduld.
"ein paar Tage"??? Ah ja?

Merkwürdige Prioritätensetzung und Ressourcenallokation! Da lob ich mir die Zürcher Hochschulen! Die sind deutlich zugänglicher und auskunftsfreudiger!

NACHTRAG: Wenn man dann mal jemanden am Apparat hat, dann ist das Gegenüber sehr freundlich, kompetent und hilfsbereit!!! Das muss auch gesagt sein.


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Montag, 20. August 2012


Abt. LOLcats - heute: à la bâloise


Ecke Bernerring, Neubadstrasse:

klauender Kater

In der Mitte der Wäscheleine hängt:

Unbenannt


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Abt. Somm zum Tagi?


infosperber" berichtet:

"Der SVP-nahe Chefredaktor der BaZ und frühere Chef-Stv. der Weltwoche soll Markus Eisenhut in der TA-Chefredaktion ersetzen."
Hoppla! Somm zum Tagi? Viele (ehemalige) BaZ-LeserInnen würden sich sicherlich sehr freuen. Aber sehr wahrscheinlich klingt dies nicht. Als Quelle nennt infosperber Kreise, "die dem Zürcher FDP-Nationalrat und Verleger der Basler Mediengruppe, Filippo Leutenegger, nahe stehen". Ist ein bisschen diffus. So ist weiter zu lesen:
"Doch alle Beteiligten haben ausdrücklich dementiert."
Doch wie oft wurde im Umfeld der BaZ bereits dementiert, dass Christoph Blocher seine Finger ...

Interessant, wenn auch etwas abenteuerlich klingt die Begründung, warum der Tagi den Blocher-Spezi nach Zürich holen möchte:

"Als einleuchtend sehen Beobachter, dass Tamedia-Chef Pietro Supino an Somm interessiert sein könnte. Denn mit einem TA-Chefredaktor Somm und einem Somm-Statthalter bei der BaZ käme Tamedia ihrem Ziel näher, die BaZ mit der Zeit an den «Tages-Anzeiger» zu binden."
Das wären ja schöne Aussichten.


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Abt. Kanton Basel: Zuerst die Fusion, dann die Simulation


Die Regierungen beider Basel haben sich, wie sie bekanntgeben, an einer gemeinsamen Klausur über die Idee einer Fusion der beiden Kantone ausgetauscht. Zur Sprache gekommen seien auch die parlamentarischen Vorstösse in beiden Kantonen zu einer Simulation eines Kantons Basel, ein Geschäft, das vor allem im Baselbiet bislang nicht mit sehr viel Engagement behandelt wurde. Aber auch Basel-Stadt scheint im Moment nicht sehr viel Lust auf solche Sandkastenspiele zu haben, obschon diese im Hinblick auf die lancierten Volksinitiativen für eine Fusion der beiden Basel sehr nützliche Erkenntnisse bringen könnte. So haben die beiden Regierungen ...

...auf Vorschlag des Kantons Basel-Landschaft beschlossen, die Simulation nach einer allfälligen Annahme der Initiativen im Rahmen der Vorbereitung und Erarbeitung der neuen Verfassung durchzuführen.
Wie bitte? "Nach einer allfälligen Annahme" der Initiativen? Dann sollte es doch eigentlich nicht mehr um Simulation, sondern um die konkrete Umsetzung der Fusion gehen!


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Abt. Ein Prosit auf zehn Jahre infamy


Am 20. August 2002, also vor genau zehn Jahren, wurde auf infamy der erste Beitrag aufgeschaltet. fuzzy, der sich damals noch anders nannte, war der Autor. Wir freuen uns mit allen, die diesen Blog geprägt haben, über das kleine grosse Jubiläum.

Auf diesen Geburtstag wollen wir, das heisst die liebe infamy-Gemeinde, doch anstossen. Mit einem (selber bezahlten) Bier oder so um 18 Uhr in der Cargo Bar.


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infamous for 8572 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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