Dienstag, 28. August 2012


Abt. Kiffen macht... - heute: blöd


good 'ol fuzzy tweets:

Aber stimmt's auch? Über unseren toten Briefkasten erreichte uns das pdf des Originalartikels "Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife" in den "Proceedings of the National Academy of Sciences of the Unites States of America", auf den sich die SDA bezieht in der Aussage in ihrer Meldung
Für ihre Studie untersuchten die Forscher über 1000 Menschen, die Anfang der 70er Jahre in Neuseeland geboren worden waren. Meier und ihre Kollegen begleiteten die Teilnehmer 38 Jahre lang.
Weil das Thema relevant genug ist, geben wir das eigentlich kostenpflichtige Dokument weiter: pnas (application/force-download, 830 KB) . Durchaus lesenswert! Darin ist u.a. diese Tabelle zu finden:

Daraus ersehen wir: Wer zwischen Alter 7 und 38 ab und zu mal kifft, aber nicht regelmässig, ("Used, never regularly", in der beobachteten Gruppe entsprachen dem 508 Personen [die mit dem höchsten Start-IQ!]) riskiert 1 IQ-Punkt. Wer zwischen 7 und 38 mehr als drei mal eine Cannabisabhängigkeit diagnostiziert bekommt (in der untersuchten Gruppe von knapp 900 Personen trifft das 41), risikiert gut 5 IQ-Punkte. Wie 20min darauf kommt, zu schreiben

Durchschnittlich erreichten sie beim zweiten Test einen um acht Punkte tieferen Wert.
kann ich mir nicht erklären. Denn nirgendwo sinkt der IQ um mehr als gut 5 Punkte.

Ob die Cannabis-Wirkung Dir das doch eher bescheidene IQ-Minus wert ist?

Und morgen stellen wir daneben die Zahlen für die Langzeitfolgen von Alkoholkonsum.


... link (4 comments)   ... comment


Montag, 27. August 2012


Abt. Montagsfernsehen - heute: Lennon, NYC



... link (no comments)   ... comment



Abt. Basel ist berühmt für... heute: Augentropfen


Anders ist der von cR erfundene Slogan "City of Vision" (Ob die gleichnamige Augenklinik in Rio Rancho, New Mexiko bereits Klage eingereicht hat?), mit dem die Karawane vom Rheinknie in ein paar Tagen durch Moskau ziehen wird, nicht zu erklären. Oder liegt's am defekten Auge des Ehrenmitglieds der russischen Akademie der Wissenschaften, Leonard Euler, auf dem "key visual"?

Man weiss es nicht. Wozu überhaupt Moskau? Einige Berichte in russischen Medien - Sabine Horvath behält deren Namen für sich - nach der letzten Moskaureise der Hiesigen werden gefeiert; einige Moskauer Aerzte, die - Spitalsprecher Bitterlin verrät nicht womit - sich ein paar lustige Tage in Basel machten, schauten raus; drei russische KMUs, die - BaselArea-Chefin Iris Welten verschweigt wozu - sich am Rheinknie niederliessen, gelten als Erfolg.

Aber weder Uni noch Spital (bietet reichen Russen Kombipaket "Ops & Trois Rois"), kein Pharmakonzern (Novartis investiert hunderte Millionen in "Zukunftsmarkt" Russland) und kein Festival ist angwiesen auf Frau Horvaths Organisation, um Kontakte nach Moskau zu knüpfen. Das schaffen die alle ganz alleine, ohne Humbahumbatääterää des Stadtmarketings.

Und ausgerechnet jetzt kommen die Party Pooper von Pussy Riot und sprengen die Flitterwochen... Zu retten wären sie nur, wenn Felix Pachlatko in seinem Konzert am 8. September in der Moskauer Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis auf der ehemaligen Münsterorgel, einem Geschenk des Basler Münsters, mit einer Roger-Staub-Mütze über dem Kopf einen Song der Moskauer Punkerinnen spielen würde. Das erscheint uns allerdings wenig wahrscheinlich.

Hier zu schreiben "Free Pussy Riot!" kostet nix und ist sowieso selbstverständlich. Aber Morin, Conti, Goepfert, Bischoff, Schüpbach, Horvath & Co könnten in Moskau Zivilcourage beweisen. Und zum Beispiel während der Einweihung des Basiliskenbrunnens in Moskau am 7.9. den Pussy-Riot-Mitgliedern auf der Flucht in Basel Asyl anbieten!


... link (no comments)   ... comment


Sonntag, 26. August 2012


Abt. #tatort - heute: Kommentartweets


Niemand mag den Schweizer Tatort heute. Niemand?

Originalwissifluhsäuli:

CIMG6192.JPG

Fast niemand.

Auf Nachfrage:

Es geht auch so:

Die Aussicht von der Wissifluh ist jedenfalls nett:

CIMG6250.JPG


... link (no comments)   ... comment



Abt. #tatort Luzern - heute: die Vorabkritik


Sie

macht darauf

Dialoge wie aus dem Fernsehmuseum, man kann sich alles in Schwarz-Weiß vorstellen. Zu den überraschenderen Momenten gehört immer der Augenblick, in dem Flückigers Kollegin sich irgendwo vorstellt und ihren Namen nennt. Liz Ritschard heißt die Frau, aber im Halbschlaf, in dem man sich als Zuschauer dieses Tatorts sehr schnell befindet, hört es sich an, als sage sie "Keith Richards". Da schreckt man dann kurz hoch. Aber gleich danach versinkt man wieder.
aufmerksam. Da wird man grad richtig neugierig!

Nachtrag:


... link (no comments)   ... comment



Abt. #tatort Luzern - heute: die Folgen


Die Wissifluh verliert offenbar heute ihren "Status: Geheimtipp".

CIMG6292.JPG

CIMG6243.JPG


... link (no comments)   ... comment



Abt. Unterschiede - heute: Klinikum 1 vs. Lambaréné


Angenommen, Du liegst in einem der oberen Stockwerke im Klinikum 1 (mehrheitlich 1. Klasse) auf der Gartenseite, der Rückseite davon:

Klinikum 1 Unispital Basel

Ausrichtung: Südwest. Pralle Sonneneinstrahlung im Hochsommer von 11 bis mindestens 17 Uhr.

Was hast Du für Optionen, zu verhindern, dass Du bei lebendigem Leibe geröstet wirst in Deinem Zimmer hinter den grossen Fenstern des "alten, perfekt restaurierten Klinikum 1" (Patrick Marcolli, BaZ 12.2.2012), von dem BVD-Sprecher Marc Keller allerdings sagt: "Es sieht so aus, als seien die Arbeiten damals nicht fachgerecht ausgeführt worden" (BaZ 18.8.2012)?

Storen? Rolladen? Ventilator? Klimaanlage? Fächer? Kalte Umschläge mit nassen Tüchern? Was unterscheidet das Universitätsspital am Rheinknie vom nur wenige Kilometer südlich des Aequators gelegenen Spital von Lambaréné, das nächstes Jahr seinen 100sten feiern darf?

Auflösung: In Lambaréné kennen sie Klimaanlagen...

... in Deinem Zimmer im Klinikum 1...

...hat's keine. Tischventilator und Sonnenstoren müssen auch bei 30 Grad Raumtemperatur reichen. Ob wohl je einer der Autoren von Bauen für die Gesundheit. Kantonsspital Basel - Klinikum 1 zur heissesten Jahreszeit dort lag? Garantiert nicht!


... link (3 comments)   ... comment


Samstag, 25. August 2012


Abt. Schwierige Taufe der neuen Vogel Gryff-Fähri


Neue-Faehre from suprone on Vimeo.

Die Ablösung zwischen der alten und der neuen Vogel Gryff-Fähri (Klybeck-Fähri) klappte technisch bestens. Nur bei der Taufe (ab min 02:44) brauchte es mehrere Anläufe.


... link (no comments)   ... comment


Freitag, 24. August 2012


Abt. Appetitabreger zum Wochenende


Dog Shittering in der Murbacherstrasse


... link (one comment)   ... comment


Donnerstag, 23. August 2012


Abt. Studien-PR - heute: Delphinarium


24 Namenlose äussern sich zum Regionalfernsehen. Das Gesamturteil ist ziemlich vernichtend:

Zwar halten nur wenige die Regionalfernsehstationen für eine medienpolitische Fehlkonstruktion, dass sie eine wichtige Funktion für die politische Meinungsbildung in den Regionen ausüben, mag eine Mehrheit aber auch nicht bestätigen. Vielmehr ist die Mehrheit der Ansicht, dass Regionalfernsehen vor allen ein Sprachrohr für die regionalen Politiker ist, aber durchaus auch zur Identität der Regionen beiträgt. Ebenso zwiespältig fällt das Urteil über die Programmleistungen der regionalen Fernsehstationen aus: Zwar bieten sie publikumsnahe, eigenständige Inhalte und ansprechende Information. Die Programme sind aber auch PR-lastig, bieten kaum Unterhaltung und sind weder kritisch noch innovativ.
Bei so pointierten Aussagen, nimmt einen sofort Wunder: Wie sind die genau zustande gekommen? Denn ohne Angabe darüber, wer denn die "Experten" sind, deren Aussagen eingeflossen sind, ist sowas zwar irgendwas zwischen übler Nachrede und anonymer Verleumdung (egal, was ich in der Sache von den Aussagen halte). Aber ist mit dieser Quellenlage sicher nicht journalistisch verwertbar. Ich heisse ja nicht Maurice. Also ruf ich bei der verantwortlichen Publicom an und frage: Was kostet die Delphinarium Studie? Die erste Auskunft: "So um die Fr. 400.-. Genau weiss ich das aber auch nicht. Das muss der Kollege beantworten. Kann man Sie zurückrufen?" Klar, kann man. Ruft ein Publicom-Mann zurück nach 5 Minuten. Der weiss den Preis aber auch nicht. Ich frage ihn: "Steht da drin, wen ihr befragt habt?" Er: "Nein, das ist anonym. Wegen dem Preis ruf ich nochmals zurück." 2 Minuten später ruft er an und erklärt. Das DELPHinarium ist entstanden im Nachgang zur publizierten Studie (gratis runterladbar) über die wirtschaftliche Situation des "Privatrundfunks". Und mit den Befragten ist abgemacht, dass ihre Namen nicht publiziert werden. Mehr als das Posting über das Delphinarium gibt es dazu nicht. Die erste Auskunft (es koste 400.-) war eine Ente.

Es bleibt der merkwürdige Nachgeschmack: Warum publiziert Publicom nicht, wen sie befragt haben? Was soll damit wozu geschützt werden? Welche "Medienexperten" trauen sich nicht, zu ihrer Teilnahme zu stehen und spielen der Publicom ihr merkwürdiges Spiel mit? Ich will nicht wissen, wer genau was sagte, aber sehen, aus welcher Ecke die Meinungen grosso modo kommen. Und allenfalls durch eine Nachfrage gegenchecken, ob die Angabe stimmt. Warum soll ich Publicom glauben, dass sie tatsächlich 24 Personen befragte? Könnten ja auch nur 4 sein und die anderen sind frei erfunden. Ich hab keinen Grund, Publicom blind zu vertrauen! Wie nennt sich diese Pseudowissenschaft? "Markt- und Sozialforschung". Aha.


... link (no comments)   ... comment



Abt. Neues von Herzog & de Meuron


Auf ihrer Website haben die Basler Weltarchitekten Herzog & de Meuron nichts dazu veröffentlicht, aber die Kollegen von skyscrapercity Basel haben ein Bild gefunden. Ein Bild des geplanten Modellschaulagers mit aufgepfropften Wohnungen, das gegenwärtig auf dem Kunstfreilagerareal auf dem Dreispitz entsteht.

Veröffentlich hat das Bild die ETAVIS Engineering AG, die das Projekt folgendermassen beschreibt:

Das Hochhaus an der Helsinki-Strasse auf dem Dreispitzareal wird 41m in die Höhe ragen und elf Etagen umfassen. Das 2. Untergeschoss bietet Platz für die Technikräume und die Mieterkeller. Im 1. Untergeschoss bis zum 3. Obergeschoss befinden sich Lagerräume sowie Arbeitsplätze für Modell- und Musterbearbeitungen. Im gesamten 4. Obergeschoss werden Büroräume eingerichtet, die auch fremdvermietet werden können. 41 Wohnungen verteilen sich auf den übrigen Stockwerken.
Mit 41 Metern tritt dieser Bau, dessen Anblock vielleicht – Zitat skyscrapercity – etwas gewöhnungsbedürftig ist, in Konkurrenz mit dem benachbarten Neubau der Hochschule für Gestaltung und Kunst, der ebenfalls am Entstehen ist.

Und da gibt es noch das Projekt, das Transitlager zum luxuriösen Atelier- und Wohnhaus zu veredeln. Man wartet also gar nicht darauf, dass das neue Zentrum für Kunst und Kultur im normalen Gentrifizierungsprozess die kulturaffinen Reichen anzieht, man quartiert sie gleich von Anfang an ein.

... und riskiert damit, dass einer wirklich lebendigen Entwicklung des Quartiers womöglich ein wenig Gegenwind entgegenblasen wird. Bislang ist es im Industrie- und Gewerbequartier nicht allzu schwierig, z.B. Konzerte zu organisieren. In unmittelbarer Nachbarschaft zu teuren Wohnungen dürfte dies um einiges komplizierter werden.

Aber zurück zum Neubauprojekt von Herzog & de Meuron. An was erinnert uns wuchtige Sockelbau denn schon wieder? Kollege Ulspegel dachte spontan an einen Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg, wie sie z.B. in Wien oder in Hamburg entstanden sind. Laut Wikipedia boten die Bunker schon damals Schutz für Kunstdenmäler, zu denen die Architekturmodelle von H & dM zweifellos bzw. zumindest zum Teil zu zählen sind. Der da hier rechts nebenan abgebildete Turm steht in Wiener Augarten.

Aber es gibt auch in Hamburg solche "Denkmäler". Und in Frankfurt haben die Basler Architekten ja bekanntlich einiges zu tun. Zum Beispiel mit der Elbphilharmonie Hamburg, ein Vorzeigeprojekt der Basler Weltarchitekten, das aber nicht so richtig fertigwerden will. Und ebenfalls aus einem möchtigen Sockel mit einem aufgepfropften Oberbauteil besteht.


... link (no comments)   ... comment



Abt. Auswechselspieler - heute: Ceccaroni beim FCB


Werthmüller, Kamm, Heitz & Knup werden heute offiziell in den VR eingewechselt, meldet moneyhouse.ch. Damit wird amtlich vollzogen, was schon seit langem angekündigt ist.

Und zusammen mit einem VR-Mitglied darf offenbar künftig auch Massimo Ceccaroni für den FCB unterschreiben.


... link (no comments)   ... comment


 
infamous for 8572 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
E-Mail



status
Youre not logged in ... Login

menu
... infamy home
... such!
... topics
... 
... Home
... Tags

... antville home
... disclaimer


Januar 2026
So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
September




Für die Kaffeekasse:
Neuzugänge:
Abt. Keintunnel Nicht
vergessen, die Auto-Nerds wollen Milliarden in den Autobahnbau verlochen. Das ist sowas...
by bagger (02.09.24, 09:53)
Abt. Witz des Tages "Es
soll sogar prominente Klimakleber geben, die Flugreisen nicht grundsätzlich ablehnen,...
by bagger (15.06.24, 18:30)
Abt. Wohnschutz schützen Wenn die
Investoren husten, haben Basels Bürgerliche Grippe In einem beispiellosen Akt...
by bagger (15.06.24, 10:21)
Abt. Leckerschlecker The DEA
Northeast Laboratory (New York, New York) recently received a submission of...
by fuzzy (26.02.24, 12:06)
Abt. Wo-Wo-Wochenschau!
Männiglich fragte sich, was eigentlich Fonzis Leihkampffisch so macht. Die Antwort (oben) entnehmen...
by fuzzy (26.02.24, 12:04)
Abt. Schuss des Tages
by fuzzy (26.02.24, 12:02)
Abt. infamous Shooting
Foto: Fonzi Tromboni Gestern abend war grosses Fotoshooting im Studio zu Sankt...
by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)