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Samstag, 5. Januar 2013
peyrol, 5. Januar 2013 um 13:28:00 MEZ Abt. Schlafes Bruder „Konrad Hummler und Otto Bruderer konnten für eine Stellungnahme nicht erreicht werden“, lese ich in der Nordwestschweiz. Schade, Hummler war doch sonst immer recht auskunftsfreudig. Und sein Satz „and that such conduct was common in the Swiss banking industry“ scheint dem Laien auch ziemlich plausibel. Umso heftiger fallen die Reaktionen aus. Schade, dass sich Hummler nicht die Mühe macht, die Sache etwas auszuführen. Eben hat Ueli Maurer wieder zum nationalen Zusammenstehen aufgerufen. Und da wäre es nicht schlecht gewesen genauer zu wissen, aus welchen Gründen wir mit wem zusammenstehen sollen. Immerhin erfahren wir im Feuilleton der NZZ, dass sich Hummler die Sache nicht leicht macht und nicht „im Schlaf des Selbstgerechten und Selbstzufriedenen sein Leben verpasst.“ Auch wenn er nicht redet, im Bett wälzt er sich. Und die Feuilleton-Redaktion, welche den Text wohl seit mindestens drei Wochen, wenn nicht zwei Jahren herumliegen hat, scheint den allerletzten Augenblick gepackt zu haben ihn zu publizieren. In den nächsten Wochen wäre der Beitrag noch zynischer gewesen, wenn Hummler behauptet: "Der Geschädigte wurde im Tiefschlaf beraubt." ... link (no comments) ... comment Freitag, 4. Januar 2013
patpatpat, 4. Januar 2013 um 15:26:00 MEZ Abt. wie alles begann - heute: Madame Etoile Weil - man weiss allerdings nicht recht warum ausgerechnet (und vor allem: erst) jetzt - da draussen grad eine Petition gegen die langjährige SRF-Hausastrologin durch's Dorf getrieben wird, das aus dem Archiv: Schweizer Illustrierte, 12.09.1994, Seite 38: von Eva Maschek mit fotos von Werner Koschig (...) Monica Kissling kam mit zwanzig Jahren zur Astrologie. «Aus Neugier besuchte ich damals einen Astrologiekurs.» Zum Plausch versorgte sie dann ihre Familie und ihren Freundeskreis mit ihrem neuen Wissen und erstellte Horoskope. Durch Mundpropaganda kamen immer mehr Freunde von Freunden zu Monica, um sich die Sterne deuten zu lassen. Deshalb entschloss sich 1985 die Werbeassistentin, ihren lukrativen Job an den Nagel zu hängen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. «Keine einfache Zeit. Ich musste dreimal mehr arbeiten und habe dreimal weniger verdient», erzählt die zerbrechlich wirkende Monica. Ein Fixum bei Astrodata, beim «Tagblatt der Stadt Zürich» und dann bei «Annabelle» gaben ihr aber eine finanzielle Sicherheit. Weniger Glück hatte sie mit der Idee, am Radio eine astrologische Wochensendung zu machen. «Die Radiostationen schickten mein Demo-Tape mit zum Teil vernichtender Kritik zurück.» Erst als ihr ein Freund zu einer Pilotsendung bei DRS 3 verhalf, wurde aus Monica «Madame Etoile». Seit dreieinhalb Jahren ist sie nun jeden Montagmorgen auf DRS 3 zu hören und gibt Tips zur aktuellen Sternenkonstellation. Heute kann Monica auf ein Stammpublikum zählen.Macht (September 1994 minus 3 Jahre und 6 Monate) also ungefähr Anfang 1991, dass Etoile bei DRS3 begann. Damals ziemlich neu, seit März, Chefin bei DRS3: Manu Wüest. Und bei ihr gilt: de mortuis nil nisi bene! Weiter in der SchweizerIllu von 1994: ... link (no comments) ... comment
peyrol, 4. Januar 2013 um 00:28:00 MEZ Abt. Neuer Bundeshausreaktor Die Bundeshaus-Redaktion der BaZ sei wieder komplett, schrieb Klein Report schon im August. Einer der Kompletten heisst Christian Mundt, ist 24 Jahre alt, Co-Präsident der Jungfreisinnigen des Kantons SH und Präsident der Jungfreisinnigen der Stadt Schaffhausen. Trotz seines jugendlichen Alters schreibt Mundt bereits Sätze und ist seit März Mitglied der Wirtschaftsredaktion. Doch lassen wir ihn gleich selber zu Wort kommen: „Es ist die Wirtschaft, die den Karren zieht. Es sind die Unternehmer und Unternehmen, die für Innovation sorgen und uns damit Wohlstand (und oft und hoffentlich auch Zufriedenheit) bescheren“, liess er sich am Mittwoch im Wirtschaftsteil vernehmen, passend zu all den Neujahrs-Toasts. „Es ist aber nicht der Staat. Denn dessen Aufgabe ist eine andere: Er sorgt für den Rahmen, innerhalb dessen sich Wirtschaft und Bürger entwickeln.“ Schön gesagt: Wirtschaft und Bürger entwickeln sich. Doch Halt: „In Tat und Wahrheit ist diese Aufgabenteilung zwischen Staat, Bürgern und Wirtschaft in Schieflage.“ Welche Aufgabenteilung? Entwickelt sich auf einmal auch der Staat, wo dies nur Wirtschaft und Bürgern vorbehalten ist? „Der Staat gibt nicht mehr bloss den Rahmen vor, sozusagen den Spielrand, und ist Schiedsrichter.“ So ein Übergriff, da spielt sich der Spielrand als Schiedsrichter auf! Und nicht genug damit:„Er diktiert Unternehmern und Bürgern deren Entscheidungen. Er sagt, was ‚gut’ oder ‚schlecht’ ist. Und er konkurriert Unternehmer mit eigenen Angeboten.“ So ist der Staat! Erst diktiert er Entscheidungen. Dann sagt er, was gut oder schlecht ist. Und schliesslich konkurriert er Unternehmer mit Angeboten. Was ums Himmels Willen kann dagegen getan werden? „Konkret heisst das für mich, dass ich ab heute nicht mehr für die Wirtschaftsredaktion in Basel tätig bin, sondern aus dem Bundeshaus in Bern schreibe und berichte.“ Recht so, Mundt! Dem Treiben muss Einhalt geboten werden durch Berichterstattung. Der Staat soll wieder Spielrand spielen, auf dass wir Wirtschaft und Bürger uns entwickeln können, ohne vom Staat Entscheidungen diktiert zu bekommen und durch eigene Angebote konkurriert zu werden. Dass uns dadurch oft und hoffentlich auch Zufriedenheit beschert werde. Prost Neujahr! ... link (one comment) ... comment Mittwoch, 2. Januar 2013
supra, 2. Januar 2013 um 16:23:00 MEZ Abt. Heia verpasst Auch wenn es Parkplätze vor Ort hat, so kann ich dem in der "Basler Zeitung" per Inserat ihres Financiers prominent und wiederholt angepriesenen Anlass nicht beiwohnen (ich meine nicht s'Ridicule!). Auch wenn ich gerne erfahren hätte, ob das Babeli Giezendanner mit dem Lastwagenunternehmer gleichen Namens verwandt ist. Aber immerhin ist die Toggenburger Sennturm-Malerin eine Kulturschaffende nach Blochers Gusto, hat sie doch ihre letzten Lebensjahre im Armenhaus verbracht. Oder was das schon zuviel des Sozialschmarotzertums? ... link (no comments) ... comment
patpatpat, 2. Januar 2013 um 13:23:00 MEZ Abt. one less - heute: @owni Merde! Sie waren bei den ersten und besten in Sachen Online- und Datenjournalismus. Und jetzt machen sie trotzdem den Laden dicht. Bei telerama erzählt ein Ehemaliger über seine Zeit an der rue de Malte im Dachgeschoss: U.a. einige owni-sten (Jean Marc Manach, Jérome Alexandre, Nicolas Kayser-Bril, Nicolas Voisin) kamen vor bald 2 Jahren auf DRS2 in einem "Kontext" zum Thema "Datenjournalismus" (als er noch nicht in aller Munde war...) zu Wort: ... link (no comments) ... comment Dienstag, 1. Januar 2013
bagger, 1. Januar 2013 um 01:51:00 MEZ Abt. Happy New Year Kaum hat das neue Jahr, von vielen unerwartet, begonnen, ist infamy schon mit dem aktuellen BR-Foto wieder bei euch...
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patpatpat, 31. Dezember 2012 um 16:36:00 MEZ Abt. Silvester Plakatkritik - heute: Migros & Frey Das ist egoistische Hedonistenwerberkacke: Wir hingegen versprechen hoch und heilig, dass wir auch 2013 keine irgendwiegeartete Paywall hochziehen! Sondern unsere bitteren Anekdoten, süssen Fundstücke und scharfen Recherchen weiterhin verschenken. Denn unser Motto ist: Wir sehen uns auf der anderen Seite von Mitternacht wieder! ... link (one comment) ... comment Samstag, 29. Dezember 2012
morrow, 29. Dezember 2012 um 00:43:00 MEZ Abt. infamy Freitagskino Heute: <a href=www.youtube.com target=blank> Rückblick zur Entstehung des Euros ... link (no comments) ... comment Freitag, 28. Dezember 2012
patpatpat, 28. Dezember 2012 um 15:41:00 MEZ Abt. Grossgrundbesitz - heute: @ Erlenmatt Die schwarz umrandete Fläche, rund 95'000m2 (vergleichsweise viel), kontrolliert - laut Grundbuchamt und anderen Quellen - letztlich direkt und indirekt die "Bricks Immobilien AG". Das könnte noch zu reden geben... ... link (3 comments) ... comment
patpatpat, 28. Dezember 2012 um 14:46:00 MEZ Abt. Kopfrechnen - heute: mit Mark Zuckerberg Die Summe der Teile ist mehr als das Ganze! Auch bei der helvetischen facebook-Bevölkerung. Und das geht so: Im fb-adscreator stellst Du ein, wieviele Leute Du belästigen willst mit Deinem fb-Inserat. Wenn's alle zwischen 13 und openend sein sollen, dann ist Deine Zielgruppe etwas über 3 Millionen gross. Nehmen wir nun an, Du schneidst die "13 bis openend" in Altersscheiben. 13-30, 31-40, 41-50, 51-60, 61-openend. Dann sollte die Summe der Altersscheiben wieder gleich viele Personen ergeben, wie "13 bis openend". Oder? Schauen wir nach und zählen zusammen: Die Altersscheiben zusammengezählt sind: 4'996'440. Also fast 2 Millionen mehr als die Ausgangsmenge. Zuckerberg, was soll das? Eine Erklärung: Die Option "Genaue Übereinstimmung des Alters ist erforderlich" ist nicht aktiviert. Was die bedeutet: Dieselbe Übung MIT der Option ergibt eine Ausgangszahl von ebenfalls 3'072'100 Menschen, aber zusammengezählt eine Summe von 3'291'620 Personen. Immer noch +10% daneben. Das heisst unter'm Strich, wer bei fb inseriert, zahlt - ausser dass er nervt - auch noch zu viel. Selber schuld! ... link (no comments) ... comment Donnerstag, 27. Dezember 2012
patpatpat, 27. Dezember 2012 um 16:28:00 MEZ Abt. Iistiige / Usstiige - heute: @ ZH Journalistenpreis Novembernachtrag: ... link (no comments) ... comment
peyrol, 27. Dezember 2012 um 11:38:00 MEZ Abt. eitle Linke Nachdem ihm Markus Somm angekündigt hat, dass er ihn «gegen einen anderen Linken austauschen» werde, schreibt Daniel Wiener in seiner heutigen BaZ-Kolumne noch mal all das auf, was wir längst wissen: «Anständige, gut recherchierte Texte erscheinen immer seltener», «...auf einen Ziegler-Beitrag kommen zehn Artikel, die im Sinne der Erdöllobby die Klimaveränderung leugnen. Und auf jedes Gespräch mit einem kultivierten Mann wie Hans Hollmann erscheinen fünf Artikel mit Christoph Blocher». Dazu ist zu sagen, dass selbst «ein kultivierter Mann» wie Hans Hollmann ziemlich dümmlich wird, wenn er von der BaZ befragt wird, und brav den reaktionären Alten gibt. «Es gibt keine starke Tageszeitung mehr, die als Diskussionsplattform glaubwürdig ist, die Nachrichten zuverlässig und kritische Analysen unbefangen vermittelt. Basel kommt ein Stück Öffentlichkeit abhanden», schreibt Daniel Wiener, als handelte es sich um einen noch umkehrbaren Prozess. Als wäre er, Wiener, auf einmal ein Prophet, nur weil ihn Somm in die Wüste schickt. ... link (3 comments) ... comment ... Nächste Seite
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infamous for 8569 DaysSperrfrist: 14.04.25, 05:43
Motto: "Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." @infamyblog folgen ![]() Youre not logged in ... Login
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Abt. Keintunnel
Nicht
vergessen, die Auto-Nerds wollen Milliarden in den Autobahnbau verlochen. Das ist sowas...
by bagger (02.09.24, 09:53)
Abt. Witz des Tages "Es
soll sogar prominente Klimakleber geben, die Flugreisen nicht grundsätzlich ablehnen,...
by bagger (15.06.24, 18:30)
Abt. Wohnschutz schützen Wenn die
Investoren husten, haben Basels Bürgerliche Grippe In einem beispiellosen Akt...
by bagger (15.06.24, 10:21)
Abt. Leckerschlecker The DEA
Northeast Laboratory (New York, New York) recently received a submission of...
by fuzzy (26.02.24, 12:06)
Abt. Wo-Wo-Wochenschau!
Männiglich fragte sich, was eigentlich Fonzis Leihkampffisch so macht. Die Antwort (oben) entnehmen...
by fuzzy (26.02.24, 12:04)
Abt. infamous Shooting
Foto: Fonzi Tromboni Gestern abend war grosses Fotoshooting im Studio zu Sankt...
by fuzzy (26.02.24, 11:55)
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