Montag, 17. Juni 2013


Abt. redaktionelle Freiheit - heute: BaZ vs Tagi


Was online beim Tagi zu lesen ist

liefert bei der BaZ online unter derselben Adresse:

Das ist offensichtlich bewusst so gesetzt. Bei der Frontseite

ist die BaZ weniger heikel:


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Samstag, 15. Juni 2013


Abt. mässig - heute: Verhältnis? Mässig!


Stills aus dem Video der Tageswoche von der polizeilichen Räumung des Messeplatzes.

"Ich beurteile den Einsatz insgesamt als verhältnismässig", sagt der zuständige Regierungsrat Dürr.


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Freitag, 14. Juni 2013


Abt. Familienbefragung BS - heute: Ausziehen!


Was folgt, ist die etwas saloppe Zusammenfassung des Inhalts der baselstädtischen Familienbefragung, wie sie dieser Tage und Wochen läuft mit 83 Fragen auf 32 Seiten.

(Satiremodus ein)

Hey, Achtung, das ist was ganz Offizielles! Hier spricht Dein Regierungspräsident!

Du hast die Arschkarte gezogen und bist unter den 5'000 zufällig ausgewählten Haushalten, die diesen Brief bekommen. Es folgen jetzt dann gleich gefühlte 999 Fragen an Dich. Wir tun das alle 4 Jahre. Haben wir beschlossen. Hilft uns. Aber ist ok, ist total anonym. Ich schwör! Hey, mach doch mit! Hilft echt solchen wie Du!

Also, hier was wir wissen wollen:

An welcher Strasse wohnst Du? Wie lautet Deine Postleitzahl? Wie alt bist? Und Deine Alte / Dein Alter? Wo kommst eigentlich her? Wie lange biste schon inne Schweiz? Wie lange wohnst schon da? Wie gross ist die Wohnung? Bist Du dort zur Miete oder was? Zu wievielt haust ihr dort? Die Oma auch? Und was fürne Sprache sprecht ihr überhaupt? Bist eigentlich verheiratet oder was? Oder hast wenigsten 'n festen Freund oder 'ne Freundin? Und lebt wo? Auch bei Dir? Oder?

Nee, ist echt alles total anonym! Dich rausfinden? Geht echt nich! Echt!

Was isses für ein Haus, wo ihr drin seid? Und wie sieht's da aus? Willst dort bleiben? Oder wohin umziehen? Und warum eigentlich? Passt's Deinen Blagen, wenn de welche hast, dort? Was passt Dir nicht an Deinem Quartier? Wie weit hast's bis zur Apotheke? Hast eigentlich Schulabschluss? Was für einen? Hast'n Job? Was für einen? Und Deine Alte / Deine Alter? Wieviel arbeitet ihr zwei eigentlich? Und wo so? Erzähl mal von Deinen Blagen! Was können die so? Und was machst mit denen so? Und wie lange lässt die auf der Strasse? Und wie oft gehn's inne Disco? In'n Kochkurs? Und mit'm kleinsten von die Blagen, was machst da so? Was habt's ihr für Technik-Zeugs daheim rumstehen? Was bekommt der Nachwuchs für Kohle? Wieviele Karren habt's ihr? Kennst Mobility? Was meinst zur Schule ganz allgemein? Und wie isses so mit den Lehrern? Wo versorgst die Kids tagsüber? Und warum eigentlich? Und was is, wenn's krank sind? Und inne Ferien? Und was tut Deine Alte / Dein Alter mit'n Kindern so? Passt Dir das? Bist eigentlich überhaupt gerne Mutter / Vater? Ist ziemlich anders, als ihr euch das vor der Geburt vorgestellt habt, nicht? Und wenn's Dir Scheisse geht, hast sicher niemand, oder? Wie häufig geht's Dir eigentlich Scheisse? Habt ihr überhaupt genug Kohle für das alles? Auch schon mal an Kredit aufnehmen gedacht, hä!?!

Wieviel Kohle habt ihr überhaupt pro Monat so? 15'000 oder doch weniger?

Kriegt ihr Sozialhilfe?

Was wollt'st sonst noch sagen?

Das war's auch schon! Und, hat doch gar nicht weh getan! Jetzt schick mir das! Mitte nächstes Jahr gibt's dann irgend ne Auswertung irgendwo.

Tschüssi!

Dein Regierungspräsi

(Satiremodus aus)

Das ist der Begleitbrief zur Familienbefragung (application/download, 33 KB) in Basel-Stadt im Original, das ist der Fragebogen der Familienbefragung (application/download, 280 KB) im Original. Die Dokumente wurden Ende April an 5'000 Haushalte verschickt in Basel-Stadt und uns freundlicherweise heute Freitag auf Anfrage sofort zur Verfügung gestellt vom Statistischen Amt. Dieser Tage gehen die ersten Mahnung an jene raus, die - schämt euch! - noch nicht geantwortet haben.

Das einzige Medium, das die Umfrage erwähnte: 20 Minuten in 20 Sekunden. Mit einer Zusammenfassung des regierungsrätlichen Communiquès in drei dürren Sätzen:

Dabei hätt die Umfrage wahrlich mehr Beachtung verdient!

Der Fragebogen reizt Artikel 10 IDG bis an die Grenze des Erträglichen aus - eigentlich geht er weit darüber hinaus! Ist der Artikel tatsächlich gedacht als Freipass für solch umfassende, breite, thematisch ins Absurde ausufernde, intime, durch ihren Detailierungsgrad nur pseudo-anonyme Befragungen der Regierten? Artikel 10 lautet:

§ 10. Voraussetzungen für das Bearbeiten von Personendaten zu einem nicht personenbezogenen Zweck 1 Ein öffentliches Organ darf Personendaten zu einem nicht personenbezogenen Zweck, namentlich für Statistik, Planung, Wissenschaft oder Forschung, bearbeiten, wenn es a) diese Daten nicht mehr für einen personenbezogenen Zweck verwendet oder weitergibt und b) diese Daten anonymisiert oder pseudonymisiert, sobald es der Bearbeitungszweck erlaubt, und c) die Ergebnisse der Bearbeitung nur so bekannt gibt, dass keine Rückschlüsse auf betroffene Personen möglich sind.
Die Umfrageunterlagen verletzen ziemlich eklatant Art. 15, Abs.2:
Werden Personendaten systematisch, namentlich mit Fragebogen oder Onlineerfassungen, erhoben, so müssen Rechtsgrundlage und Zweck der Bearbeitung angegeben sein.
Der Zweck wird zwar summarisch ganz vage umrissen ("Anhaltspunkte für Planung und Steuerung der Familienpolitik"), aber es fehlt jegliche transparente Angabe, wer wie wozu Zugriff hat auf die höchst privaten Daten. Und was konkret mit den eingegangenen Fragebogen geschieht.

Nirgends ist deklariert, was die eigentliche Rechtsgrundlage ist für die Umfrage. "Die Regierung hat beschlossen"? Reicht nicht! Das ist keine Rechtsgrundlage!

"Die Teilnahme ist freiwillig" fehlt!

Das ist besonders stossend: Es wird schlicht nirgends erwähnt, dass die Teilnahme FREIWILLIG ist! FREIWILLIG! Das nicht zu erwähnen, sondern zu meinen, mit einem "Ich bitte Sie, an der Befragung teilzunehmen..." aus der Feder des Regierungspräsidenten sei es getan, ist die Haltung derer, die vielleicht gerade noch knapp dumpf ahnen, dass sie eigentlich zu tief im Privatleben der Bürgerinnen und Bürger schnüffeln. Ihr obrigkeitlicher, gieriger Voyeurismus verstellt ihnen aber den Blick dafür, dass dessen Objekte ein Recht auf Aussageverweigerung und auf die Aufklärung darüber besitzen.

Was wohl der "Informations- und Datenschutzbeauftragte" zu sowas meint? Ob der konsultiert wurde bei der Erstellung dieser regierungspräsidialen Aufforderung sich nackt auszuziehen? Wir werden's rausfinden.

Die Familienbefragung 2013 ist in der Dreistigkeit nochmals eine Steigerung der damals schon unerträglich übergriffigen Jugendbefragung 2009 (Resultate hier), deren Wiederholung die Regierung für dieses Jahr hier im letzten Satz bereits angedroht hat.


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Donnerstag, 13. Juni 2013


Abt. Drohnen 2.0 - heute: Fernsteuertauben


Pit Sennhauser erklärt in der TaWo, was es mit den kleinen, privaten Quadrokopter-Drohnen auf sich hat. Und zeigt eigene Filmaufnahmen:

Aber wer will sowas Kompliziertes, wenn's von diesem sympathischen älteren Herrn in einem osteuropäischen Land...

...vielleicht bald fernsteuerbare Tauben...

...auf dem Markt gibt. Er arbeitet jedenfalls daran. Hat er gesagt.


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Mittwoch, 12. Juni 2013


Abt. Ozeanversauerung - heute: Bye bye Austern


Schau sie Dir gut an:

CIMG8443.JPG

Aus dem Nordwestpazifik kommen schlechte Nachrichten! Die langsam, aber messbar, steigende CO2-Konzentration in der Luft macht ihnen zu schaffen.

Mehr CO2 in der Luft, heisst auch: Mehr gelöstes CO2 in den Ozeanen. Das bedeutet: Das Meerwasser wird saurer. Nicht essigmässig sauer. Aber ganz ganz wenig saurer reicht schon, um den Austern das Leben schwer zu machen:

Sobald die Austerneier befruchtet sind, beginnt die Austernlarve sofort damit, ihre Kalkschale zu bauen. Den Kalk (genauer: das Kalzium) dazu holt sie aus dem Wasser. Die Energie für die Arbeit, daraus eine Schale zu bauen, bezieht sie während der ersten 48 Stunden ihres Lebens nur und ausschliesslich aus dem Eidotter. Denn sie kann keine andere Nahrung aufnehmen, weil sie die Verdauungs- und Fangorgane noch nicht entwickelt hat.

In schon nur ganz leicht saurerem Wasser ist es für die Austernlarven, laut einer neuen Studie (Pressemitteilung NSF), offenbar viel anstrengender, den Kalk für ihre Schale zu bilden. Das heisst, sie brauchen die "Dotterbatterie" schneller auf. Möglicherweise schon bevor sie soweit entwickelt sind, dass sie aus dem Umgebungswasser Nahrung aufnehmen können für das weitere Wachstum. Sie verhungern im Larvenstadium.

George Waldbusser von der Oregon State University (OSU):

They must build their first shell quickly on a limited amount of energy – and along with the shell comes the organ to capture external food more effectively. It becomes a death race of sorts. Can the oyster build its shell quickly enough to allow its feeding mechanisms to develop before it runs out of energy from the egg?

Die kommerzielle Austernlarvenzucht an der US-Westküste, in Oregon, ist wegen der Ozeanversauerung offenbar in den vegangenen Jahren kollabiert (siehe auch "The great oyster crash"). 2009 noch feierte dieses Promovideo die dortige Larvenzucht als Erfolgsgeschichte (mit Rückschlägen, von denen man sich aber erholt habe):

Diese Larvenzucht versorgt Austernzüchter von Kanada bis nach Südamerika mit ihren Larven, die diese dann weiter wachsen lassen bis zum essbaren Stadium. Wenn die Larvenzucht einbricht wegen der Ozeanversauerung, pflanzt sich das Problem drum weitherum fort.

Dass die Ozeanversauerung an der US-Westküste heute so heftige Auswirkungen zeigt, hat laut Waldbusser auch mit dem Raubbau an den Austernriffen dort zu tun. Wo's weniger Austernriffe hat, fehlen die Schalen der toten Tiere als Puffer. Darum schlägt Waldbusser als ein Mittel gegen die lokalen Folgen der Ozeanversauerung vor: mit ausgewachsenen Tieren neue Austernbänke aufbauen.


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Dienstag, 11. Juni 2013


Abt. abwimmelnde Mediensprecher - heute: beim BAG


Anliegen: Das Bundesamt für Gesundheit sagt von sich auf seiner Website, es gebe Auskunft über

EMF von Geräten wie Handy, Schnurlostelefon, Mikrowellenherde, WLAN etc. und entsprechende Vorsorgemassnahmen.
Darum hätt ich gerne eine Stellungnahme zur RF-Exposition, die Google Glass seine NutzerInnen aussetzt via seinen WLAN-Teil. Das sind die relevanten Zitate aus dem entsprechenden Mailverkehr der letzten 24 Stunden. Viel Vergnügen:

1. Anfrage ans BAG

Sehr geehrte Damen und Heren,

In der aktuellen Ausgabe der Computerzeitschrift c't ist diese "Durchsicht" des Produktes "Google Glass" zu finden:

Google Glass in c't

Daraus wird ersichtlich, dass in den Brillenrahmen, ziemlich genau auf Höhe der Schläfe, ein WLAN- und ein Bluetooth-Modul eingebaut sind. Gibt es zu dieser Art Exposition von Ihrer Seite bereits eine Stellungnahme oder ist eine in Vorbereitung oder gibt es Präzedenzfälle, die Sie mir nennen könnten?

1. Antwort des BAG

Besten Dank für Ihre Anfrage. Für Fragen rund um die „Google-Brille“, die ja noch gar nicht auf dem Markt ist, wäre das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) zuständig. Dies, weil das BAKOM für Funk-Anwendungen zuständig ist und um eine solche scheint es sich bei der genannten Brille zu handeln.

2. Anfrage ans BAG

Vielleicht war meine Frage nicht klar genug formuliert:

Gemäss dem Dokument "SAR Report" vom 15. April 2013, Seite 21, beträgt der SAR-Wert von Google Glass 1,42. Das Dokument finden Sie hier.

1,42 W/kg ist, verglichen mit aktuellen Mobiltelephonen, ein relativ hoher Wert.

Google Glass ist eines der wenigen Geräte, wenn nicht das einzige, das beabsichtigt, einen WLAN-Sender - vermutlich über Stunden - direkt an der Schläfe der Benutzerin / des Benutzers zu platzieren.

Gemäss dieser Seite gibt das BAG Auskunft über:

EMF von Geräten wie Handy, Schnurlostelefon, Mikrowellenherde, WLAN etc. und entsprechende Vorsorgemassnahmen.
Darum scheint mir das BAG die Stelle zu sein, die sich äussern sollte zur absehbaren Exposition durch Google Glass, und nicht das Bakom.

Meine konkrete Frage:

Wie stellt sich das BAG zur neuartigen Exposition durch einen WLAN-Sender (direkt an der Schläfe; über Stunden), die von Google Glass ausgehen wird?

Ich bin Ihnen dankbar für eine zitierfähige Antwort, die ich in einem allfälligen Artikel zum Thema verwenden könnte.

2. Antwort des BAG

Drahtlose Telekommunikationsgeräte übertragen ihre Daten mit Hilfe hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung. Falls solche Geräte nahe am oder auf dem Körper getragen werden, kann ein Teil der Strahlung in das Körpergewebe eindringen. Mass dafür ist die spezifische Absorptionsrate SAR (in Watt/kg). Sie gibt an, welche Strahlungsleistung (Watt) vom menschlichen Körper (kg) aufgenommen wird. Der Grenzwert der SAR für den Kopf liegt in Europa bei 2 Watt/kg. Massgebend für die Beurteilung sind in Europa diejenigen 10 Gramm des Körpergewebes, in denen der höchste SAR-Wert auftritt. Gemäss den von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen beträgt der höchste, auf eine 10 Gramm-Probe bezogene SAR-Wert 0.376 W/kg, was im Bereich eines strahlungsarmen Handys liegt.

3. Anfrage ans BAG:

Können Sie mir bitte präzisieren, wo sie die Zahl 0,376 W/kg gefunden haben, resp. wie Sie sie errechnet haben? Im SAR-Report vom 15.4.2013 (google-glass-fcc-4-15-2013 (application/download, 649 KB) ) lese ich auf Seite 5 von einem 1-g SAR von 1.42W/kg.

3. Antwort des BAG:

Sie haben uns verschiedene Dokumente mit verschiedenen Werten geschickt, wir beziehen uns auf das Dokument, in dem die Werte vorkommen, auf die sich unsere Antwort bezieht.

De facto hatte ich dem BAG nicht "verschiedene Dokumente", sondern einen Link zu dieser Seite geschickt,

4. Anfrage ans BAG

Hätten Sie bitte die Freundlichkeit, mir genau zu sagen, wie das Dokument heisst (der Filename oder der Dokumenttitel auf dem Deckblatt oder die URL zu dem Dokument), worin Sie den Wert gelesen haben?

4. Antwort steht noch aus.

Zwischenfazit: Google nennt für Glass einen SAR von 1,42 W/kg, das BAG findet irgendwo in den FCC-Dokumenten einen von 0,376 W/kg, aber kann mir bis hierhin nicht die Stelle nennen, wo er steht oder wie das Bundesamt allenfalls die 0,376 aus den 1,42 errechnet hat.

Nachtrag 12.6., 10:30

4. Antwort BAG

Im Dokument apps.fcc.gov komme der Wert 0,376 W/kg (10g) vor.

Fazit:

Der Link in der BAG-Antwort funktioniert zwar nicht, aber aus der Zahl am Schluss der URL ist herauszupopeln, dass dieses Dokument gemeint sein muss: SAR-plots-device-3-4-2013 (application/download, 112 KB) .

Allerdings: Kurz nach der ersten Eingabe reichte Google diesen Brief, datiert auf den 11.4.2013, genannt "C2PC Request", nach (weil man an der Antenne rumgefummelt hatte)...

... zusammen mit neuen Dokumenten. Die Folge des Antennengebastels: Der im SAR-Report genannte 1g SAR stieg von 1,11 auf 1,42.

Das Dokument, auf das sich das BAG bezieht, ist insofern leicht veraltet, respektive nicht aktualisiert nach dem Antennengefummel von Google. Wenn wir mal provisorisch annehmen, dass der 10g-SAR Wert auch zunimmt, wenn der 1g-SAR Wert steigt, dann dürfte der aktuelle, für das BAG relevante, 10g-SAR-Wert, bewirkt vom (laut SAR Report) mit 15dbm (= 32mW, gleich stark wie der WLAN-Teil Deines Laptops) sendenden WLAN-Teil von Google Glass, bei knapp 0,5 W/kg liegen.

Louis Slesin von den MicroWaveNews, der die Diskussion rund um EMF seit Jahren verfolgt, hat sich von einiger Zeit zum Thema 1g vs 10g geäussert. Soweit ich's verstanden habe, ist der Unterschied, über welches Gewebevolumen / -gewicht Du die Absorption betrachtest und dann mittelst. Ob über das sendernächste eine Gramm oder über 10 Gramm Gewebe. Die USA nehmen 1g, Europa und die Schweiz 10g. 1g ergibt höhere SAR-Werte, 10g tiefere.


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Sonntag, 9. Juni 2013


Abt. Rekrutierungsmethoden - heute: der CIA


Abfüllen, ins Auto setzen, in die Polizeikontrolle laufen lassen, raushauen: fertig ist der CIA-abhängige Genfer Banker:

By 2007, the CIA stationed him with diplomatic cover in Geneva, Switzerland. (...) He described as formative an incident in which he claimed CIA operatives were attempting to recruit a Swiss banker to obtain secret banking information. Snowden said they achieved this by purposely getting the banker drunk and encouraging him to drive home in his car. When the banker was arrested for drunk driving, the undercover agent seeking to befriend him offered to help, and a bond was formed that led to successful recruitment.
So erzählt es Edward Snowden, der 29jährige ehemalige Mitarbeiter der NSA, der das Überwachungsprogramm der Agency auffliegen liess und der im Guardian jetzt ganz bewusst sein Gesicht zeigt und die Motivation hinter seiner für ihn äusserst folgenreichen Tat erklärt. Respekt!

Hier das Interview von Glenn Greenwald mit Snowden:


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Abt. 45 Sekunden Claraplatz



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Abt. Hack me! - heute: Das Magazin


"Das Magazin" schreibt einen Preis aus für den besten Schüleraufsatz zum Thema "Was habe ich von meinen Eltern mitgenommen?".

"Mitgenommen" nicht im Sinne von "geklaut"! Das wär wenigstens interessant gewesen. Den Text verlangt die Redaktion in einem spezifischen Format: Word.

Magazin Essay Wettbewerb

Das ist

  1. ganz grundsätzlich eine Zumutung, denn Word-Anhänge gehören abgeschafft! und
  2. lädt das Magazin damit ganz offensichtlich dazu ein, ihm mit dem Aufsatz einen Makrovirus mitzuschicken!

Offiziell heisst das Ganze übrigens:

Magazin Essay Wettbewerb


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Samstag, 8. Juni 2013


Abt. Das "Wetten dass ..."-Zitat des Tages


Aus dem schönen deutschen Örtchen Mallllorka kam heute die gefühlte 12'345. Sendung von "Wetten dass ..." in unsere Stuben. Auch wer nur den Schluss der Sendung gesehen hat, verpasste das Zitat des Tages nicht. Offenbar wurde während der Sendung erfolgreich Geld gesammelt für die Überschwemmungsopfer in Deutschland und Österreich, ewas den Moderatoren (Gottschalk ist es nicht mehr) zur Bemerkung verleitete:

"Wenn's darauf ankommt, dann halten wir zusammen."
Jawohl! Und das nicht zum ersten mal ...


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Abt. Hack me! - heute: das VBS


Das Schweizer Militärdepartement, a.k.a. "Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport", will Deinen Beitrag im Vernehmlassungsverfahren zum "Bundesgesetz über den zivilen Nachrichtendienst (Nachrichtendienstgesetz; NDG)" "vorzugsweise als Word-Dokument". Siehe "Begleitschreiben 1" hier.

Das ist

  1. ganz grundsätzlich eine Zumutung, denn Word-Anhänge gehören abgeschafft! und
  2. lädt das VBS damit ganz offensichtlich dazu ein, ihm in der elektronischen Vernehmlassungsantwort einen Makrovirus mitzuschicken, einen Ziviltrojaner quasi!

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Abt. What about the future? - heute: according to Chomsky


WHAT about the future: Noam Chomsky from WHAT on Vimeo.

(via whatonline)


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