Donnerstag, 11. Juli 2013


Abt. gehört (eig.) gehört - heute: Feature "Brasil"


amazonlodge1

Oder: Was Radio früher können durfte - und wie bewusstlos die Heutigen damit umgehen.

Matthias von Spallart reiste Anfang 80er Jahre durch Brasilien mit einem Kunstkopf-Mikrofon.

brasilia-statue1

Aus den vielen Stunden Tonaufnahmen komponierte Regisseur Aldo Gardini 1982 ein knapp eine Stunde dauerndes Feature.

Und etwa hier hätte ich jetzt eigentlich den SRF-Player mit dem absolut genialen Klassiker des Genres in dieses Posting eingebettet. Er war vergangenen Freitag in der "Passage" auf SRF2 Kultur zu hören.

Aber: Das Audiofile, worin SRF2 Kultur das STEREO Kunstkopf-Feature online stellt, hat eine erbärmliche Bitrate von mikrigen 64kBit. Und - viel schlimmer noch - es ist MONO! M-O-N-O!

Das ist Kunstfrevel übelster Sorte!

Ich hoffe, irgend jemand steckt das meinen geschätzten Ex-KollegInnen und bringt sie dazu, diese Peinlichkeit zu korrigieren.

stalin-vw

(Hier der Link zu SRF2Kultur, wer's nicht glaubt)


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I Love him



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Dienstag, 9. Juli 2013


Abt. Pharmasiff - heute: im Wasser


3/4 dessen, wass in den Kläranlagen landet und ihnen ohne Ozonierungsstufe Verdauungsprobleme bereitet, stammt aus der Küche der Pharmaindustrie. Hier eine Beispielzusammensetzung des Zuflusses der ARA Regensdorf (Quelle: Tabelle auf S. 32):

Man könnte also auch argumentieren, die Pharmaindustrie solle bezahlen dafür, was von ihrem Zeugs per unser Pipi in den ARAs ohne Ozonierung nicht rausgeht. Kurz erschien diese Möglichkeit tatsächlich auf dem Radar der Behörden. In seiner Botschaft zur Änderung des Gewässerschutzgesetzes schreibt der Bundesrat doch wirklich auf Seite 7:

Theoretisch könnte mit einer Abgabe auf Produkte, die problematische Stoffe enthalten, dem Verursacherprinzip gut entsprochen werden. Die genauere Analyse hat aber gezeigt, dass nur schon eine annäherungsweise Berücksichtigung der Vielzahl der möglicherweise relevanten Produkte und ihrer problematischen Inhaltsstoffe vollzugstechnisch, wenn überhaupt, nur mit einem (im Vergleich zum Finanzierungsbedarf) unverhältnismässig hohen Aufwand realisierbar wäre. Auch aussenhandelstechnische Gründe sprechen klar gegen diese Abgabe. Sie wird daher verworfen.
Wo kämen wir denn hin, wenn die Schäden nicht sozialisiert und die Gewinne privatisiert blieben? Drum berichtete heute das "Rendez-Vous" von SRF so über das Thema:

P.S. "Mikroverunreinigungen" sind übrigens NICHT "Kleinstpartikel", wie die Moderatorin fälschlicherweise behauptet. Das Zeugs ist gelöst im Wasser und liegt nicht als Partikel vor. Fremdwörter sind...


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Abt. Spurensuche - heute: Datenpakete


Sehr hübsch gemacht von opendatacity!

Wenn Du oben auf ein Logo klickst, siehst Du, welchen Weg Deine Daten nähmen und welche Geheimdienste mitläsen, wenn Du die Site mit Deinem Browser ansteuertest:


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Montag, 8. Juli 2013


Abt. Hotelsuche in Dachau; Nur 3 km trennen mich


Die Zeit heilt alle Wunden: Z.B. www.booking.comlRMrJ1nBZzkKqJ0wS10574864484:pl:ta:p1:p2:ac:ap1t1:neg;ws=&gclid=CLmdjMS3nrgCFYXMtAodmkgALA "Das Hotel DAH-Inn liegt 10 Gehminuten vom Bahnhof Dachau und 20 Fahrminuten vom Hauptbahnhof München entfernt. Nur 3 km trennen Sie vom Konzentrationslager Dachau." Na dann...


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Sonntag, 7. Juli 2013


Abt. Warum in die Ferne schweifen, wenn... Darum:


Mein friesischer Schwiegervater wies mich heute auf den "rappenden" Franz Hohler hin:

wow!

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Abt. Was ist eigentlich... - heute: die BaZ?


Sie ist, gemäss Tito Tettamanati:

eine Weltanschauungszeitung, die inhaltlich profiliert, liberal und marktfreundlich ist.
Nicht, dass wir das nicht schon lange wüssten, aber jetzt steht's da wenigstens mal schwarz auf weiss.


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Abt. Langzeitfolgen von - heute: den Flug verpassen


Sheryl Sandberg, COO (whatever that means...) von facebook, sollte ursprünglich auf dem Flug sein, der gestern in einer Crashlandung endete.

Sounds familiar! Wär eine bestimmte Person im Dezember 1960, wie eigentlich fix gebucht (aber grippebedingt kurzfristig verpasst), in der DC-8 der "United" gesessen, die über New York mit der Superconstellation der TWA kollidierte und auf Brooklyn stürzte

16.12.1960 Flugzeugkollision über New York 16.12.1960 Flugzeugkollision über New York

wären infamy so einige Postings erspart geblieben. Auch dieses.


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Abt. BS/BL-Fusionshindernisse - heute: sprachliche


Die BaselbieterInnen nennen hier drin

Unbenannt

"massstäblich",

Unbenannt

was BaselstädterInnen "massgeblich" finden.

Die genaue Bedeutung von "massstäblicher Kulturstandort" kennen, ausser den BaselbieterInnen und ein paar versprengten poststrukturalistischen Kulturgeographinnen, vermutlich nur Peter Bichsels erfundener Grossvater und dessen Onkel Jodok.


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Freitag, 5. Juli 2013


Abt. Auch wir haben ein Recht auf Überwachung!


„Wer sich mit Basel identifiziert, trägt Sorge zum Zusammenleben. Dies ist Grundlage für eine erfolgreiche Integration. Die SP-Fraktion ist überzeugt davon, dass alle einen Schritt aufeinander zu machen müssen, denn Identifikation und Integration schaffen Sicherheit. Daher fordert die SP-Fraktion eine Institutionalisierung von Familienpatenschaften und eine Email-Adresse @baselstadt.ch für alle EinwohnerInnen.“ (Aus den aktuellen Legislaturzielen der SP Fraktion)

Eine Email-Adresse für alle EinwohnerInnen? Damit der Kanton lückenlos mitlesen kann, ohne auf private Partner angewiesen zu sein? Welche Juso-Yuppies haben sich da durchgesetzt?


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Abt. modellhaft haften - heute: Münster @ Melide


Wenn der "reine Familienbetrieb" (O-Ton Direktor Vuigner) SwissMinature in Melide nicht auf seine Kern-Infrastruktur aufpasst, und die Hauptattraktionen, die Modelle, vergammeln lässt, dann zahlt die Instandstellung von z.B. dem Basler Münster nicht etwa die Betreiberin "Exposition Swissminiatur SA" aus ihren Rückstellungen aus den Einnahmen von den gegen 250'000 BesucherInnen zwischen März und Oktober und den diesen abgenommenen happigen Eintrittspreisen (z.B. Familientagespass CHF 55.-) oder die c/o SwissMinatur domizilierte "Associazione Ticino Russia", sondern der baselstädtische Lotteriefonds. Dafür machte der Regierungsrat letzten Dienstag locker CHF 20'000.- locker. Auch das Regi hatte es davon, allerdings anders gewichtet... Korrektur: Weitere Lokalmedien: Nix. Energy Basel hatte die Meldung. Siehe:


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Abt. They know what you did - heute: im Hotel


Ein Grossrat, der mehrfach versprach, zurückzutreten, das Versprechen aber ebenso häufig brach, brachte den Regierungsrat am 2. Juli immerhin dazu, öffentlich zu erklären, wie das jetzt eigentlich ist mit den Meldezetteln in den Hotels in Basel-Stadt:

Die Beherbergungsbetriebe sind gemäss § 35 des Gastgewerbegesetzes verpflichtet, für sämtliche Gäste einen Meldeschein vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen oder von diesen ausfüllen zu lassen und der Polizei zur Verfügung zu halten.

Die Hotelbulletins werden von den Beherbergungsbetrieben elektronisch verschlüsselt an die Kantonspolizei Basel-Stadt übermittelt. Die übermittelten Daten werden im System Hotelkontrolle eingelesen, automatisch im Fahndungssystem Ripol des Bundes abgeglichen und nach drei Jahren gelöscht.

Ein Abgleich mit dem Schengener Informationssystem wird nur bei konkretem Verdacht und im Umfeld von sicherheitsrelevanten Grossereignissen durchgeführt.

Zugriff auf die Hotelkontrolle hat einzig der Fahndungsdienst der Kantonspolizei. Dieser kann Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft im Rahmen von Ermittlungen auf Anfrage Auskunft erteilen.

Die NZZaS hatte es am 30.6. ebenfalls davon unter dem Titel "Polizei registriert Millionen Hotelgäste / Automatischer Abgleich mit Fahndungslisten – Datenschützer werten Vorgehen als unzulässig".

NACHTRAG:


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infamous for 8558 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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Abt. Keintunnel CH
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