Samstag, 27. September 2008


Abt. Von der Sowjetunion lernen, heisst fliegen lernen


Sowas würd sich doch nett machen im Verkehrshaus... finanziert via Ausflüge damit auf dem Vierwaldstättersee.


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Abt. Selbstbauheimkino


Wer seine vinylen Scheiben verempedreit und den platten Spieler nur noch als Erinnerungsstück rumstehen hat, findet sicher grosse Freude an dieser genialen Umnutzung:


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Freitag, 26. September 2008


Abt. bazille des Tages


Tabuthema Inkontinenz: Hätte er nur frühzeitig darüber geredet..!


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Donnerstag, 25. September 2008


Abt. Es geht auch ohne! - heute: Studiengebühren


Oesterreich hat gestern die Studiengebühren an seinen Unis wieder abgeschafft. In Basel studieren 11'207 Menschen. Pro Jahr sind von den Studis 1'400.- fällig. Macht also rund 14 Millionen im Jahr, die die Uni einsackt von den Azubis. Das sind etwas weniger als 3% des Gesamtaufwandes der Uni BS 2007 von 535 Millionen. Dieser eine von 33 Franken, den die alma mater kostet, liesse sich wohl auch anderswo eintreiben, als bei den Studierenden. Warum fordert eigentlich niemand hierzulande die Abschaffung der Studiengebühren?


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Abt. Grosser Zauberer


Jetzt kann nichts mehr schief gehen, McCains Running Mate Sarah Palin liess sich bereits vor bösem Zauber schützen: Eben: In God We Trust


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Abt bazille des Tages


Denn die Vorstellung, dass Merz keine zwei Wochen mehr im Spital hätte verbringen müssen, hätte allenfalls seiner Familie Freude bereitet. So können die Ärzte noch eine gute Weile unter anderem in der besten aller Basler Tageszeitungen für Schlagzeilen sorgen.


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Mittwoch, 24. September 2008


Abt. Fehr verstehen - heute: die psychologische Wende


Der Zürcher Oekonomieprofessor Ernst Fehr verficht "die psychologische Wende in der Ökonomik". Meine Kurzfassung davon: "Surprise, Surprise! Wir ticken komplexer, als die Oekonomen meinen!" In Fehrs Formulierung:

Vereinfachende Grundannahmen des ökonomischen Mainstream: A1) Alle Wirtschaftssubjekte sind rational. Das bedeutet: Was immer die Ziele eines Wirtschaftssubjektes sind, es setzt die besten Mittel zur Erreichung dieser Ziele ein. A2) Alle Wirtschaftssubjekte sind eigennützig, d.h. ausschliesslich an der Maximierung des materiellen Eigennutzes interessiert. A3) Eigennutz und Rationalität aller Wirtschaftssubjekte sind gemeinsames Wissen aller Wirtschaftssubjekte: Jeder weiss dass alle eigennützig und rational sind. Jeder weiss, dass alle wissen, dass alle eigennützig und rational sind, usw. A4) Mainstream-Vermutung: Individuelle Abweichungen von A1-A3 haben keine Auswirkungen auf das durchschnittliche Verhalten von Aggregaten (Lernen, wechselseitige Kompensation individueller Abweichungen).

Die Psychologische Wende in der Ökonomik A1‘) Ein substantieller Prozentsatz der Wirtschaftssubjekte ist nicht rational. A2‘) Ein substantieller Prozentsatz der Wirtschaftssubjekte ist nicht nur an der Maximierung des materiellen Eigennutzes interessiert sondern besitzt auch soziale Präferenzen (Ziele). A3‘) Die meisten Wirtschaftssubjekte wissen dass A1‘ und A2‘ zutreffen.

Kritik der Mainstream-Vermutung Es gibt wichtige Situationen, in denen die neuen Annahmen A1‘-A3‘ fundamental andere Ergebnisse zeitigen als A1-A3.

Morgen erscheint in Science ein Paper mit Fehr als Coautor. Und ich beiss mir immer noch die Zähne daran aus. Es beschreibt die Resultate und Schlüsse aus u.a. einem Experiment mit Studis, das ich mal so sinngemäss wiedergebe:
Die Teilnehmer werden aufgeteilt in 10er Gruppen. Innerhalb der 10er Gruppen je in 2 5er Gruppen (5.1 und 5.2). Jede 5er Gruppe spielte eines von zwei Koordinationsspielen. In beiden Spielen gab es zwei Verhalten zur Wahl: A und B. Aber: In Gruppe 5.1 gab A mehr Gewinnpunkte. Und in Gruppe 5.2 gab B mehr Punkte. Die Mitglieder der Gruppen 5.1 und 5.2 wurden gemischt, ohne zu wissen, wo sie zuvor zugeordnet worden waren. Während jeder Spielperiode musste je ein zufällig ausgewählter Spieler die Gruppe wechseln (einer von 5.1 nach 5.2 und umgekehrt). Dass das passieren würde, wussten alle Mitspieler. In jeder Phase wählte jeder Spieler ein Symbol: Dreieck oder Kreis. Die Symbolwahl hatte keinen Einfluss auf die Anzahl Gewinnpunkte. Das Spiel dauerte 80 Perioden. Jede Periode bestand aus diesen Phasen: 1.1 Jeder Spieler entscheidet sich für Verhalten A oder B (ohne zu wissen, in welcher Untergruppe er ist und also welches Verhalten sich mehr für ihn lohnt [A lohnt sich in 5.1, B in 5.2]). 1.2. Jeder Spieler wählt ein Symbol: Dreieck oder Kreis 2. Ein Spieler wird vertauscht, ohne dass die anderen wissen, wer es ist. 3. Jeder Spieler gibt an, mit wem er das Koordinationsspiel spielen will: mit a) einem zufällig ausgewählten Spieler in seiner Untergruppe, der dasselbe Symbol trägt wie er oder b) mit irgend einem zufällig ausgewählten Spieler aus seiner Untergruppe. 4. Jeder Spieler bekommt seinen Gewinn entsprechend seinem Verhalten, dem Verhalten seines Partners und seiner Untergruppe

Die ganze Sache verlief in 2 Varianten: a) Die Spieler erhielten nach Phase 2 ein neues, zufällig ausgewähltes Symbol zugeteilt, egal, was sie in Phase 1.2 gewählt hatten b) Die Spieler behielten, was sie in 1.2 gewählt hatten

Und jetzt soll ich verstehen, was Fehr et al. aus den Resultaten schliessen über die Funktion von Symbolen, Zeichen und Merkmalen im Verhalten von sozialen Gruppen? Die offizielle Kurzfassung: Wenn äussere Merkmale ein zuverlässiger Marker sind für zu erwartendes Verhalten, dann bevorzugen wir jene Typen, die das gleiche Merkmal tragen wie wir. Sie meinen den FCB-Schal, Herr Fehr? Da bin ich aber sehr überrascht!


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Abt. Perlen aus dem Archiv - heute: Albert Hofmann


Am 6. April 1993 pilgerte die halbe Belegschaft der Stadtzeitung nach Burg. Albert Hofmann empfing die Delegation bei sich daheim zum grossen Interview anlässlich des 50sten Jahrestages der Entdeckung von LSD. Manfred Reist, alias Dr. M., stellte die Fragen. Buffo fotographierte und meine Wenigkeit, als zugewandter Ort, hielt das Mikrofon. Irgendwo krümelte auch Tetzlaf rum, wenn ich mich nicht sehr täusche. Waren noch andere dabei? Ich weiss es nicht mehr. Voilà die Aufnahme:

Zugänglich für Downloads in verschiedenen Auflösungen am einfachsten <a href="www.archive.org" target=_blank"> hier im Internet Archiv (thanks, Brewster Khale!), versehen mit einer Creative Commons Lizenz. Ich denke, die ist am ehesten im Sinne der Beteiligten.


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Abt. aus dem Archiv - heute: Albert Hofmann '93


Tief in einer Schublade gefunden: Die DAT-Casette mit den Aufnahmen des Interviews, das Manfred Reist (selig) am 6.4.93 mit Albert Hofmann (selig) führte zu 50 Jahren LSD etc. für die Stadtzeitung (selig). Hier schon mal ein winzig kleiner Teaser:

Die übrigen 55 Minuten folgen demnächst in diesem Theater!

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Abt. Ferienrätsel


Wenn einer der kollegen die güte hätte, das bild hier reinzumachen... schöne grüße aus der heimatstadt des wohl berühmtesten italienischen schlagers! auflösung am montag oder so.


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Dienstag, 23. September 2008


Abt. Klimalüge


der kälteste herbstbeginn seit 25 jahren – schade, dass das holbi selig nicht mehr erleben durfte ...


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the young gods


spielen bevor amy macdonald piepst an der avo session.

wie wärs denn mit the residents vor britney spears?


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infamous for 8605 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)