Montag, 8. November 2010


Abt. Gewusst wie – heute: Scoren im American Football


Ich versteh nicht viel von American Football. Aber das nennt man wohl ein gelungenes Buebetrickli!


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Abt. Eine Null mehr oder weniger – heute in: St. Gallen


tagblatt.ch

Bei einer Annahme der Ausschafungsinitiative müsste der Fehlbare, so er denn Ausländer wäre, das Land verlassen. Bei Annahme des Gegenvorschlags käme es unter anderem auf die Null an, die das St. Galler Tagblatt vergessen hat. Der geschäftstüchtige Mann darf aber auf jeden Fall im Land bleiben. Er ist Schweizer.


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Abt. Light my fire – heute: SF über Gorleben


sf.tv

In der gestrigen Hauptausgabe berichtete die Tagesschau von SF über die Ausschreitungen beim Castor-Transport: "Die Protestierenden setzten dabei auch ein Räumfahrzeug der Polizei mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand." Muss man gesehen haben. Um ca. 0:53 im Bericht geht's zur Sache. In der Spätausgabe wurde der Akt dann auf den misslungenen Versuch zurückgestuft, der er augenscheinlich war. Allerdings ist dieser Beitrag im Internet nicht zu finden. Dort bleibt die Übertreibung unkorrigiert.


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Sonntag, 7. November 2010


Abt. Zahlenmagie - heute: Hypo vs. Agglo


Der Wegzug in den Speckgürtel um Basel hängt direkt zusammen mit den Hypozinsen. Das legt dieses Bild nahe. blau: Hypozinsen (Skala rechts), rot: Anzahl jährlich in die Agglomeration Abwandernde (Skala links), gelb: prozentuale Veränderung der Gesamtbevölkerung gegenüber dem Vorjahr (Skala rechts). Die Zahlen erzählen einem Laien wie mir ungefähr folgende Geschichte: Für die Jahre, für die statistische Daten des kantonalen Amtes und der Nationalbank vorliegen (bis 2006), zeigen Hypozinsverlauf und Agglo-Emigration ziemlich exakt konträren Verlauf: Je höher die Hypozinsen, desto weniger Leute hauen ab in die Agglo. Am markantesten ersichtlich während des "Zinsbuckels" in der ersten Hälfte der 90er Jahre. Der hat die Abwanderung nachhaltig gebremst um 30%. Sobald die Zinsen aber in den Sinkflug übergingen, schnellte die Zahl der in die Vororte Auswandernden wieder hoch. Die dritte Kuve in Gelb stellt den prozentualen Verlauf der Veränderung der Gesamtbevölkerung dar. Ist er negativ, leben in diesem Jahr weniger Leute im Stadtkanton als im Vorjahr. Und umgekehrt. Sie zeigt, dass bis 2002 gilt: Das Bevölkerungssaldo ist negativ, solange die Hypozinsen unter 7 Prozent liegen. Was sie meistens taten. Bei um die 7% halten sich Stadtflüchtlinge und Landflüchtlinge in etwa die Waage. Mit dem Inkrafttreten der Personenfreizügigkeit 2002 stabilisierte sich das Bevölkerungssaldo bei Null, aber die Zahl der Stadtflüchtlinge steigt trotzdem ungebremst, infolge sinkender Hypozinsen. Statistik ist eigentlich hochspannend!

P.S. Addendum: Für Zürich gibt's Zahlen über die Wegziehenden erst ab 1990. Die Kurve gleicht aber im Verlauf verdächtig jener in Basel! Die sinkenden Hypozinsen scheinen auch dort die Stadtflucht zu fördern.


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Abt. Tennis vs. Fussball - heute: FCB - FCL


Neulich in Luzern, der Kommentar der FCB-Fans zum wegen SF vorverlegten Match: Hunderte Tennisbälle auf dem Spielfeld und "Ihr bestimmed d'Aaspilzyt. Mir wenn aapfiffe wird!" auf dem Transparent.

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Samstag, 6. November 2010


Abt. Die BaZ und die "Weltwoche"-Bande


Nein, Christoph Mörgeli ist (noch) nicht Inlandredaktor der "Basler Zeitung". Aber Markus Somm, ehemaliger Weltwoche-Vizechefredaktor hat einen seiner ehemaligen Mitschreiber in sein neues Blatt geholt: Max Frenkel, ehemaliger NZZ-Redaktor und seit 2006 Kolumnist bei der "Weltwoche". In einer prominent an der Stelle des Tageskommentars platzierten Kolumne darf sich der "Weltwoche"-Kolumnist nun auch in der "Basler Zeitung" zu politischen Themen äussern. "frenkels nebenbei" nennt sich das Gefäss.

In seinem Einstand äussert sich der der wehrhafte Schweizer, der sich in der Schweizer Armee bis zum Oberstleutnant hochdiente, abfällig, aber relativ belanglos zur Frage, ob das Bundesratspräsidium in der Schweiz ausgebaut werden soll.

Für Schlagzeilen um seine Person sorgte Frenkel vor neun Jahren, als er sich beim Presserat für seine Doppelrolle als Berater von und Berichterstatter über Blocher – Gegenstand war die unsägliche Nazigold-Rede – gerügt worden war. Frenkel hatte Blochers Rede gegengelesen, über die Veranstaltung und den daraus erfolgten Rechtsstreit berichtet und damit mehrere Ziffern der "Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten" verletzt, urteilte der Presserat.

Zuerst der Somm, dann Tito Tettamanti, jetzt der Frenkel, bald doch schon Mörgeli?

Übrigens: Nicht weit von Frenkels Kolumne entfernt äussert sich Chefredaktor Somm unter dem Titel "Närrische Tage in Lausanne" seltsam undurchsichtig zum vieldiskutierten Kapitalismusabschaffungs-Parteitag der SP.


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Abt. Neuland - heute: neuland


neuland heisst, wie wir soeben erfahren, das neue vielfältig-muntere politisch / kulturelle und multimediale Monatsmagazin mit dem gewissen Etwas im Netz. Dani Hitzig unterschreibt das erste Editorial. Und wir prosten ihm und dem ganzen Team ein aufmunterndes toitoitoi zu! Unserem geschätzten Publikum empfehlen wir: Besucht Neuland! (aber vergesst das kleine, alte infamy deswegen nicht gleich ganz)


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Freitag, 5. November 2010


Abt. Mein Gott – heute: Walter und Walter


Wer, wenn nicht wir, könnte euch darauf hinweisen, dass Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter hier vor einem Bild von Hansjörg Walter steht.


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Abt. Witz des Tages – heute: Bunga Bunga


Gefunden auf dem Trottoir beim Claraplatz.

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Donnerstag, 4. November 2010


Abt. Life Science - heute: Urban Farming


Der Begriff "Life Science" ist in Basler Köpfen besetzt mit der Assoziation "Novartis, Roche, Syngenta usw.". Das haben u.a. die von MetroBasel fein hingekriegt. Anderswo sind die Gedanken freier. Da ist das Bedeutungsfeld von "Life Science", "Lebenswissenschaft" nicht kollabiert zum Logo-Umriss eines Pharmamultis. Zum Beispiel in Berlin. Da heisst die Aktionswoche anlässlich des Umzugs eines mobilen Stadtgarten-Projektes namens Prinzessinnengarten zum Saisonende in's Theaterhaus "Hebbel am Ufer" (wo dieser Tage das Thema Söldnerarmeen auf die Bühne kommt, obwohl Aegis in Basel hockt; was meinte das hiesige Stadttheater eigentlich zu dem Thema, supra? Nichts? Aha.) ganz unverkrampft "Zellen / Life Science - Urban Farming". Eine interessante Strategie, auch in diesem Bereich: Die Deutungshoheit einer hegemonialen gesellschaftlichen Gruppe unterspülen durch Dekontextualisierung und Umkodierung der von ihr okkupierten Begriffe! Und plötzlich hast Du eine Filmcrew von Tyler Brulée (die entspannt weltläufige und leicht linksliberale Variante von Roger Köppel, wenn der Stil hätte) und seiner angenehmen Postille Monocle im Haus:

Am Rheinknie hingegen muss man die Filme selber machen und sie ironiefrei "Basel lebt" nennen.

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Abt. It's not my fault! heute: Apple Store down


Techcrunch weist drauf hin, dass europaweit da aktuell was im Busch sein könnte.


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Abt. Was gab's denn heut zu essen? – Reh im Lämmli


Rehpfeffer mit Rotkraut und handgezwirbelten Spätzli für mich, Fleischkäse mit Spiegelei und handgeschnittenen Pommes für meinen Mäzen und Chauffeur (unten links) in Losis Lämmli. Der Lämmli-Eintopf "Sham Dhé" war leider schon aus. Die Rechnung für beide Essen – als Vorspeise gab's einen knackigen Salat – samt Bier und Kaffee: 70 Fränkli. Die Bewertung in einem Wort: Njammi! Für einen kurzen Ausflug über Mittag mag der Trip nach Metzerlen vielleicht ein bisschen weit sein, für einen erfolgreichen Business Lunch nimmt man die Strecke aber gern in Kauf. Losi pflegt die "Cuisine perdue" mit vergessenen Spezereien wie hausgemachtem Schwartenmagen, panierten Kutteln und glasierter Schweinshaxe. Convenience ist nicht, das Gemüse kommt grösstenteils aus dem Garten hinter der Beiz, und im Keller habe er 100 Kilo Sauerkraut eingemacht, so der stadtbekannte (BaZ) Koch. Ende November (25. - 27.) steht schliesslich die Metzgete an. Count me in!

Restaurant Lämmli, Rotbergstrasse 6, 4116 Metzerlen. Tel. 061 731 14 92 oder 076 919 60 67. Dienstag und Mittwoch geschlossen.


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infamous for 8584 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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