Dienstag, 16. November 2010


Jetzt im Ernst!


Medienkrise hin oder her: Wann, wenn nicht jetzt ist der Zeitpunkt für ein Konkuttenzblatt zur BaZ? Ausrichtung: Linksliberal ud vor allem AUFKLÄRERISCH! Manpower und Knowhow gibts zur Zeit genug. Fehlen die fünf Milliönchen. Ich hab mir zwar schon drei mal geschworen, sowas nie mehr zu machen. Aber wenn die Kryptofaschisten hier offen die Medienhoheit an sich reissen, sollte Jeder Medienschaffende (was für ein Wort) der unter seinem Beruf ein bisschen mehr versteht, als Broterwerb in die Hosen steigen. Das Problem ist ja nicht Blocher allein. Tettamanti und Somm sind schlimm genug. Ich wär bereit, meine laufenden Projekte auf Eis zu legen oder in ein solches Projekt einzubringen. Mindestens ne Nullnummer sollte Drinligen. Und warum nicht ein Genossenschaftsmodell? Eine Zeitung, die den Lesern gehört? Wenn sich jemand für eine ernsthafte Diskussion und Kampagne interessiert, bitte melden.


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Abt. LeserInnenbriefe


Soeben erreicht uns folgende Zuschrift:

Ich werde mein Baz-Abo nicht mehr erneuern, solange irgendeiner dieser SVP-Zürcher-Köpfe etwas mit der Basler Zeitung zu tun haben. Da ich fast 60 Jahre Abonnent dieser Zeitung bin, schaue ich mich nun nach einer anderen Zeitung um. Schade, dass sich nicht alle jungen Journalisten zusammentun und eine echte Basler Zeitung gründen. Ich mag nich teinmal mehr freundlich grüssen so enttäuscht bin ich H. S.

Liebe Frau S.

Es ist wirklich ein trauriges Schauspiel, das wir alle mitverfolgen müssen. Aber selbst wenn sich alle jungen Journalisten zusammentäten, bräuchten sie immer noch jemanden, der sie bezahlt. Oder meinen sie mit "jung" etwa "ohne finanzielle Interessen"? Dann sind Sie bei infamy an der richtigen Adresse. Aber viel mehr ist für lau leider nicht zu erwarten. Falls Sie aber 5 Milliönchen auf dem Konto haben, machen wir Ihnen gerne eine echte Basler und garantiert SVP-unabhängige Zeitung. Also nicht nur Zeitung, sondern auch online und so. Das Konzept liegt längst in der Schublade. Aber bis zuletzt wollte niemand seine Kröten dafür hergeben. Unsere Adresse haben Sie ja!

Freundlichst Fuzzy


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Abt. BaZille des Tages – heute: Strellers Dünnpfiff


Der Humor war den gebeutelten Kollegen vom Aeschenplatz zumindest bis gestern noch nicht vergangen. Oder wie soll ich mir erklären, dass eine einwöchige Magen-Darm-Grippe in die Grafik mit den "Blessuren des Marco Streller seit Sommer 2004" äh… einfliesst?


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Abt. Bloz-Reaktionen


Als ich vor zwei Stunden hier reingeschaut habe, waren es noch keine 400 Unterschriften, mittlerweile hat sich die Zahl verdoppelt. Und in den letzten 10 Min kamen nochmal 50 Unterschriften dazu. Das funzt. 10.10 Uhr: 1010 12.12 Uhr: 2396 14.14 Uhr: 3333


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Abt. Gegenfrage des Tages


"Der Knechtli …", hob ich an, die Wartezeit auf die News vom Aeschenplatz mit Konversation zu füllen, um von meinem Gegenüber unterbrochen zu werden: "Wer isch das?"


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Abt. Loftstadt Basel - heute: Büroleerstand


Der Büromarktbericht des Immobilienunternehmens Colliers zeigt: Nirgendwo in der Schweiz, abgesehen von Zürich, stehen so viele Büros leer, wie in und um Basel. Und es werden immer mehr leer. Im Lauftext des Dokumentes lesen wir:

Hat demzufolge der Büromarkt die Talsohle durchschritten? Nein! Denn die Arbeitslosenquote wird bis 2011 noch ansteigen, einhergehend mit einem geringeren Büroflächenbedarf. Zudem werden in zwei bis drei Jahren zahlreiche Neubauten auf den Markt kommen, die kurz vor Beginn der Rezession ausgelöst worden sind. Aus diesen Gründen muss in den kommenden Jahren mit einem Anstieg des verfügbaren Angebots gerechnet werden. Verstärkte Konkurrenz durch die Angebotsausweitung und die geschwächten Finanzhaushalte vieler Unternehmen werden auf die Mietpreise drücken. Besonders Objekte mit offensichtlichen Defiziten gehen schwierigen Zeiten entgegen.
Die Aussichten spezifisch für Basel umschreibt die "Markteinschätzung für Basel 2011" aus demselben Haus:
Die bisherigen Zeichen für einen Konjunkturaufschwung haben sich noch nicht auf die Erwartungen an eine stärkere Nachfrage nach Büroflächen übertragen können. Knapp 40% der befragten Marktakteure prognostizieren eine schwache Nachfrage für 2011, währenddessen immerhin gute 60% ein durchschnittliches Jahr erwarten. Nach wie vor wird dabei mehrheitlich mit steigenden Leerständen und sinkenden Mietpreisen gerechnet.
Basel braucht ein Loft-Konzept, nicht zusätzlich zu Bauland umgezonte Familiengärten!


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Abt. nah am Wasser gebaut - heute: Basel & Grenzach


Klein-Manhattan im Basler Rheinhafen... ... und Klein-Dubai in Grenzach Wyhlen (Hat die BaZ über das Projekt effektiv immer noch nicht berichtet, oder find ich's einfach nicht? Dabei besitzt Klein-Dubai in etwa denselben Realitätsgehalt wie die von ihr gross gefahrene Heissluft in Hagnau): Beide Ideen nett anzuschauen. Allerdings ist Klein-Dubai derzeit noch eine Schutthalde, wo laufend neuer Dreck aus unklaren Quellen und eventuell illegal abgelagert wird und eine Kommentatorin unter den entsprechenden Artikel im Südkurier schreibt:

die werden sich noch umschauen wenn sie dieses gebiet ausbaggern habe als kind gesehen was da alles verbuddelt wurde genauso neben dem hundeplatz in der alten schutti blaue fässer stinke brühe alte autos usw das ist der hirschacker ein weissenknabe
Ob im Basler Rheinhafen ähnliche Überraschungen auf die Bauarbeiter warten, wenn sie mit dem Aushub für Klein-Manhattan anfangen?


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Montag, 15. November 2010


Abt. Mikropolitik - heute: Präsidentenkonferenz


Heute Abend hat die Konferenz der Präsidenten der baselstädtischen Familiengartenvereine an ihrer Sitzung im Sääli des Restaurant Bundesbahn einstimmig diesen "3-Punkte-Plan zur Rettung der Basler Familiengärten" angenommen:

"1. Die Initiative soll nicht zurückgezogen werden. Der Gegenvorschlag der Regierung zur Familiengarteninitiative ist inakzeptabel.

  1. Die Abstimmung über die Familiengärten soll spätestens im Sommer 2011 stattfinden. Die Präsidentenkonferenz unterstützt eine Verlängerung der der Behandlungsfrist für die Initiative (Ausarbeitung eines ausformulierten Gegenvorschlags) um höchstens sechs Monate, damit die SKF (Staatliche Kommission Familiengärten) unter Beizug von Vertretern der betroffenen Familiengartenvereine sowie der Architekten Jacques Herzog und Roland Lindner versuchen kann, für jedes bedrohte Familiengartenareal Rahmenbedingungen zu seiner Erhaltung auszuarbeiten.

  2. Die Präsidentenkonferenz beschliesst im Frühling 2011 abschliessend das weitere Vorgehen"

Wie zu erfahren war, hat die Bau- und Raumplanungskommission den Gegenvorschlag der Regierung zerzaust. Sie habe heute Montag einen eigenen, unformulierten beschlossen. Mal schauen, wann, wo und wie der öffentlich wird. Vielleicht demnächst da drüben?

Das Livetwitterprotokoll von der Präsidentenkonferenz gibt's beim "Sender Milchsuppe". In das Tweet hat sich ein grober Schnitzer eingeschlichen: Überwasser ist natürlich nicht Präsi der BRK, sondern einfaches Mitglied. Ist aber Präsi des Initiativkomitees.


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SVP-Sammelbilder Nr. 2


Bis zum Abstimmungstermin erscheint WERKtäglich ein SVP Tierbild. Die gesammelten Sammelbildchen kann man für 20 Fr. als Klebeetikettenset bei theiss@infam.ch bestellen. Die einzelnen Originale gibt's gerahmt für 70 Mäuse.

» zu Sammelbild Nr. 1


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Abt. Und überhaupt ... – heute: Blocher


"Entschuldigung", sagte die Dame hinter mir in der 8er-Bahn, "dass ich Ihnen so über die Schultern geguckt hab. Aber waren das die Leserbriefe aus der heutigen BaZ, die Sie gerade gelesen haben?" – "So viele Seiten hat die BaZ schon lang nicht mehr, dass sie die alle hätte abdrucken können", entgegnete ich der Frau. "Da müssen Sie schon ins Online gehen!" Das werde sie gleich machen, wenn sie Zuhause sei. Wenn die Basler verhungern, ist es deine Schuld, Blocher! Und überhaupt: Rechne erst mal den volkswirtschaftlichen Schaden aus, der durch das permanente Studium der Kommentare (aktueller Stand: 413) entstanden ist, bevor du unsere BaZ (das sagt man heute so) retten willst! Oder will er vielleicht so unsere Konzerne schwächen, damit er und Tito die auch noch übernehmen können? Das würde freilich einiges erklären, nicht zuletzt die Investition in die BaZ an sich.


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Abt. BloZ – heute: BaZ-Redaktion wehrt sich


Die gestern angekündigte VV der BaZ-Redaktion hat zu einem Offenen Brief geführt, der heute an Verleger Wagner geschickt wurde. Mit Verweis auf die Enthüllungen der NZZ von gestern schreiben sie, die BaZ drohe einen "irreparablen Schaden" zu erleiden. Wagner werfen die BaZ-Leute vor, sich zu früh aus der Leitung des Unternehmens zurückgezogen zu haben. Und fordern von ihm:

  • Nehmen Sie Ihre Verantwortung als Verleger der BaZ wieder aktiv wahr
  • Legen Sie die wahren Besitz- und Interessensverhältnisse unserer Zeitung offen
  • Stoppen Sie jegliche politische Einflussnahme auf die BaZ – egal aus welcher Richtung
  • Garantieren Sie unsere journalistische Unabhängigkeit und die Einhaltung von allen weiteren Richtlinien gemäss Redaktionsstatut
  • Überprüfen Sie unter diesen neuen Umständen die Zusammenarbeit mit Chefredaktor Markus Somm

Den Offenen Brief an Herrn Wagner im Original-Layout zum Ausdrucken und Einrahmen gibt es hier.


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Abt. Frauen an den Herd – heute: Tamara vs. Anita


Kochen und Plaudern als Herausforderung: Anita und Tamara am Herd. Anita F.: "Da gehört aber noch ein bisschen Muskat drauf!" "It's a dirty job ...": Der Schlosskoch als Juror.

Supras Beitrag hat mich daran erinnert, dass ich euch noch auf die sensationelle "Kochen im Schloss"-Folge mit Anita Fetz hinweisen wollte. Ein Highlight der an sich schon ein Glanzlicht im Telebasel-Programm darstellenden Tamara-Show. Die forsche Fetz kocht: Pouletgeschnetzeltes mit Härdöpfelstock und Erbsli. Und liefert nebenbei eine mögliche Erklärung für ihr zunehmend sonderbares Auftreten. Muskatnuss wirkt in hohen Dosen nämlich psychoaktiv. Der Rausch ist irgendwo zwischen Ecstasy und Meskalin anzusiedeln. Die für ein High erforderlichen sechs Gramm hat sie dem Juror locker auf den Brei gestreut. Hier gehts zum Video.


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infamous for 8583 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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infamy-Kollektiv
Basel
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