Donnerstag, 24. Februar 2011


Abt. Lift off - heute: Discovery


Die 27 Jahre alte Rumpelkiste wird pensionert nach der nächsten Landung. Jetzt, vor 20 Minuten, ist sie aber erst mal gestartet:


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Abt. Das TV-Programm


Namen sind das Programm oder! Nicht immer vielleicht, aber beim Zürcher Farbfernsehen. Nachdem es gezeigt hat, wie zwei Schweizer Fussballmannschaften gegen russische Gegner aus dem UEFA-Cup ausgeschieden sind, zeigt es den Psychothriller Red Eye - Nachtflug in den Tod.

Hmmm. Wussten die vorher schon von den misslungenen Nachtflügen?

Der obige Link hat mit dem genannten Thriller und mit Fussball schon gar nichts zu tun, eher schon mit ... in den Tod!


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Abt. It's not my fault - heute: dasmagazin.ch


Seit drei Wochen zeigt dasmagazin.ch: Wartungsarbeiten? Soso.


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Abt. Keine Macht den Drogen! - heute: Libyen


Es soll ja einige gefakte Gaddhafi-Accounts bei Twitter geben. So witzig wie der echte Oberst ist aber keiner:

Gaddafi's speech: "Those who have taken your children and given them hallucination pills..they have launched a campaign" #aljazeer#libya
Hat er vorhin von Al Jazeera austwittern lassen.


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Abt. brb! – heute: Apple Store


Wie uns ein Insider verraten hat, updatet Apple gerade seinen Store und nimmt In-Ear-Ersatz-Silikonohrstöpsel ins Sortiment auf.

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Abt. Suche - Biete – heute: Ersatzstöpsel


Wer hat zwei kleine Apple-In-Ear-Headphone-Silikonstöpsel, die er nicht braucht? Biete zwei (unbenutzte) grosse zum Tausch. Oder Geld. Zehn Franken wären mir die Dinger schon wert. Denn ohne Ersatz kann ich die sündhaft teuren Kopfhörer wegschmeissen. Weil Apple die Teile nicht einzeln verkauft. Man könnte ja in China den Stöpselhersteller ausfindig machen und einen Handel aufziehen.


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Abt. Donnerstagsrätsel - heute: "Beucher"?


Was ist hier falsch? beucher oder buecher?


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Abt. Innovative Werbeformen – heute: bazmobil


Seit Käpt'n Mo am Ruder ist, läuft auch der Innovationsmotor im Anzeigenbereich mit voller Kraft. Ein Beispiel finden wir in der heutigen BaZ: Auf einer Panoramaseite zum Herausnehmen und Aufhängen findet der potenzielle Autokäufer im Wirtschaftsbund eine Karte mit "kompetenten Autoberatern der AGVS*-Sektion beider Basel".

Und so funktioniert's: Wenn du heute einen Ford kaufen willst, brauchst du nur zu suchen, welche der Garagen Fords verkauft. Vermittels der in der Beschreibung angegebenen Zahl lässt sich die Frenken-Garage in Pratteln leicht anhand des nummerierten Fähnchens auf der Karte finden. Jetzt musst du nur noch herausfinden, wie du von deinem Standort nach Pratteln kommst. Das Gleiche gilt für den gebrauchten Bentley Arnage (27.7 l/100 km im Stadtverkehr, 456 g CO2/km) für 84'000 Franken von von Peter Bachofen in Ettingen. Damit die Karte nicht zu unübersichtlich wird, sind darauf nur 11 von 150 dem AGVS beider Basel angeschlossenen Betriebe verzeichnet.

Fazit: Ein gelungenes Beispiel für neuartige Werbeformen, die die Bedürfnisse der und den Nutzen für die Kunden ins Zentrum stellen. Übrigens: Wer sich seine Garage lieber auf dem Blackberry sucht, findet die Anzeige online unter new.baz.ch/bazmobil.

Bewertung Styling/Design: ***** Konsumenten-Nutzwert: ***** Konvergenzfaktor: *****


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Abt. Die BaZ und die wundersame Minderung des Spendenziels


Manchmal bleiben Wunder aus. Das war, als das Baselbiet, wie leider zu erwarten war, nein gesagt hat zu den Theatersubventionen. Manchmal kommt es aber doch zu wundersamen Ereignissen. Moritz der "Abonnement" Suter hat sich zum Retter des Theaters aufgeschwungen mit dem Ziel, per Spendenaufruf in seiner Zeitung die ausbleibenden 4,25 Millionen Franken zu sammeln. Ganz und gar unbescheiden läuft dies dann unter dem Label "BaZ unterstützt das Theater".

Jetzt aber zum wundersamen Ereignis: War das Sammelziel gestern noch 4,25 Millionen, sind es heute plötzlich viel weniger:

"Das Spendenziel von 4,25 Millionen reduziert sich dank den 1,5 Millionen Franken, die Basel-Stadt zahlen will, auf 2,75 Millionen Franken."
Ach? Die 1,5 Millionen Franken sind noch lange nicht gesprochen. Denn die Budgethoheit liegt hier immer noch beim Grossen Rat bzw. beim Stimmvolk. Und wenn man sich an die grossrätlichen Voten nach dem Baselbieter Abstimmungssonntag erinnert, dann sind zumindest einige Zweifel angebracht, ob die regierungsrätlichen Vorstellungen so schlank durchkommen werden.


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Mittwoch, 23. Februar 2011


Abt. Crowdsourcing - heute: Guttenberg Plagiate


Der aktuelle Zwischenstand lautet: Die infamy-Version der Geschichte wollen wir nicht länger verschweigen:

Zu Guttenberg hat überhaupt nichts selber geschrieben!
Er hat das Machwerk integral von einem oder mehreren Dritten erstellen lassen! Ghostwriting total. Es kommt aber noch dicker! Wir setzen voraus, dass zu Guttenberg einigermassen normalbegabt ist. Mit dieser Prämisse ist legitim anzunehmen, dass er geahnt hätte, dass ein Schriftstück mit so vielen geklauten Passagen irgendwann als Plagiat auffliegt. Darum ist es durchaus plausibel, dass die, welche ihm die gesamte Dissertation geschrieben haben, ihn nicht davon unterrichteten, dass es ein Flickwerk aus Fremdmaterial ist. Zu Guttenberg hat dann die bestellte Diss irgendwann entgegengenommen von den Ghostwritern, hat sie wohl ein paar Mal oberflächlich durchgelesen, nichts bemerkt, und ging so an seine Prüfungen. Wer immer jetzt die Diss tatsächlich geschrieben hat, hatte zu Guttenberg natürlich an der Angel. Die Drohung, "tue dies, sonst lass ich Dich auffliegen!", machte ihn, noch als deutscher Kriegsminister, gefügig. Offenbar spurte zu Guttenberg aber irgendwann nicht mehr. Und, vielleicht auf einen Tipp der tatsächlichen Autoren hin, Andreas Fischer-Lescano liess in seinem Aufsatz in "Kritische Justiz" die Sache platzen.

UPDATE 20.30: Die Uni Bayreuth hat zu Guttenberg heute Abend den Dr. aberkannt. In der Fragestunde sagte G., er habe weder bewusst noch vorsätzlich getäuscht, aber Fehler gemacht. Wer Ghostwritern blind vertraut, kann das natürlich leicht sagen (wenn wir mal darüber hinwegsehen, dass G. gemäss Art. 8, Abs. 6, der "Promotionsordnung für die Rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth" eine "ehrenwörtliche Erklärung" hat abgeben müssen "darüber, daß er die Dissertation selbständig verfaßt und keine anderen als die von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat"). Und lügt in dem Satz nicht mal.


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Abt. Basler Soforthilfe an das Theater Basel


Jetzt muss die Stadt ihren goldenen Hahn selber auspressen, um das Theater zu retten (Relief im Vorzimmer des Basler Grossratssaals)

Die Baselbieter wischen es beiseite, die "Basler Zeitung" ruft zu Spenden auf, nun trat auch noch die Basler Regierung auf den Plan: Mit einem kurzfristigen "Strukturbeitrag" von 1,5 Millionen Franken will sie das Theater Basel vor dem strukturellen Defizit bewahren. In heftigen Verhandlungen hat dies der Basler Regierungspräsident (und nicht Stadtpräsident, liebe BaZler) dem Vernehmen nach im Regierungskollegium durchgeboxt:

"Als Sofortmassnahme soll für die Spielzeit 2011/12 eine einjährige Subvention gesprochen werden, um den laufenden Betrieb zu sichern. Der Regierungsrat wird dem Grossen Rat noch vor den Fasnachtsferien einen entsprechenden Ratschlag unterbreiten."

Das (vor-)letzte Wort hat also das Parlament (oder evtl. die von der SVP mit Hilfe vielleicht der FDP per Referendum in die Pflicht genommene Bevölkerung).

Im aktuellen Subventionsvertrag mit Basel-Stadt stehen 30,2 Millionen Franken drin (nur wenig mehr als das Jahressalär von Daniel Vasella!). Auch hier sind es bereits 1,5 Millionen Franken mehr als vorher (aber viel viel weniger als noch vor ein paar Jahren). Und auch diesen Subventionsvertrag, der vom Grossen Rat zwar bereits bewilligt wurde, gilt es noch zu ratifizieren, weil das Baselbiet der Gesamtrechnung ja einen Strich durch dieselbige gemacht hat. Und bis Sommer will dann der Regierungsrat einen neuen Subventionsvertrag vorlegen – mit einem neuen Betrag (wahrscheinlich eben diese 1,5 Millionen Franken mehr) und einem neuen Leistungsauftrag.

Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit dem Theater und so weiter, wie das Budget zusätzlich aufgebessert werden könnte. Vielleicht zahlen die Vorortsgemeinden etwas, vielleicht Sponsoren und vielleicht gar der Kanton Basel-Landschaft mehr? (Der Baselbieter Kultursporterziehungsdirektor Urs Wüthrich wird sich dazu morgen Donnerstag äussern). Vielleicht lassen sich die Einnahmen erhöhen, vielleicht durch unterschiedliche Eintrittspreise, wie Morin nicht ausschloss.

Das Theater schweigt erst einmal dazu. Nicht allzu lange, denn am Freitag wird sich Verwaltungsratspräsident Martin Batzer zu Wort melden.

Film der Medienkonferenz von heute Mittag folgt) – leider nicht, weil man kein Wort versteht


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Abt. infamy Kochstudio – heute: BaZanenauflauf


Mit grosser Freude haben wir zur Kenntnis nehmen dürfen, dass die infamy Spendenaktion "Bananen für die BaZ" als "konstruktiver Vorschlag von aussen" gewertet wurde. Schliesslich könne man Bananen wenigstens essen, im Gegensatz zu den Unterschriften von www.rettet-basel.ch, schreibt Redaktionsrapper und Online-Koch Fetch on Fire. Sein gluschtiges Rezept ist gleichsam eine Hommage an Kochen mit Shibby. Die Zutaten für das Mahl: Bananen, Schinken*, Senf, Crème Fraiche**, Curry-Pulver und Reibkäse*. Dann ca. 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. En Guete!

infamy Spartipps:

  • M-Budget tut's auch ** statt Crème fraîche Magerquark verwenden

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