Montag, 28. März 2011


Abt. It's not my fault!


Nein, nein, ich hab da nichts abgeschnitten. Aber auch nichts dazugeschrieben. bazonline-Newsletter

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Abt. Tipps gegen die Langeweile


nytimes.com

Geht die Zeit nicht vorbei? Dann spiel doch 'ne Runde Schere, Stein, Papier gegen den Computer. via davidbauer.ch


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Abt. Abt. – heute: 9


Einer Medienmitteilung des Grünflächenvernichtungs Bau- und Verkehrsdepartements entnehmen wir, dass die Gemeinschaftsgrabanlage "Abteilung 9" auf dem Friedhof Hörnli nach siebenmonatiger Umgestaltungsphase der Nutzung übergeben wird. Die Anlage, die heute eingeweiht wird, lasse "ein erweitertes Spektrum an Bestattungsmöglichkeiten" zu. Weitere Informationen erteilt übrigens Herr Ryffel von Ryffel und Ryffel Landschaftsarchitekten. Steht da.


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Abt. Grad gezwitschert – heute: @ringli


Auch die Schweiz sendet einen Flugzeugträger nach Libyen... twitpic.comless than a minute ago via Twitpic


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Abt. Saftige Preise an der BaZ-Leserreise


Eine Leserreise ist doch etwas Schönes. Die "Basler Zeitung" lädt nun ihre paar übrig gebliebenen Abonnenten zu einer wunderbaren Reise nach Bayreuth ein. Dort, auf dem grünen Hügel, finden ja bekanntlich die herrlichen Wagner-Festspiele statt. Die "Götterdämmerung", vom Titel her gesehen die ideale Oper für eine BaZ-Leserreise, steht leider nicht auf dem Programm. Dafür aber "Tannhäuser", "Lohengrin" ("Mein lieber Schwan"), "Parsifal" oder "Tristan und Isolde".

Und teuer ist das Ganze. Sauteuer. Zwei Übernachtungen plus Eintritt in "Tannhäuser" kosten ohne Anreise im billigsten Zimmer 2150 EURO. Hoppla. Die Erklärung:

"Eine Zusammenarbeit und Kooperation mit der Festspielleitung in Bayreuth ist nicht zu realisieren. Daher müssen die Eintrittskarten für die Festspielaufführungen 2011 zu einem Mehrfachen des aufgedruckten Originalpreises über den legalen Sekundärmarkt erworben werden."
Ein Mehrfaches des Originalpreises. Nun denn. Über den Primärmarkt zu einem Ticket zu kommen, ist nicht ganz so einfach. Auf der Website der Festspiele ist zu lesen:
"Wie bekannt, ist eine wunschgemäße Bearbeitung Ihrer Bestellung in den meisten Fällen erst nach mehreren Jahren Wartezeit möglich, da die Anzahl der Kartenbestellungen das Kontingent bei weitem übersteigt.
Und mehrere Jahre zu warten, ist in diesem Falle doch ziemlich gewagt, wer weiss, ob es die "Basler Zeitung" dann noch gibt.


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Sonntag, 27. März 2011


Abt. Grün verdrängt SVP aus der Baselbieter Regierung



Gefunden auf www.joerg-kraehenbuehl.ch

Der SVP-Vertreter und amtierende Regierungsratspräsident Jörg Krähenbühl scheidet aus dem Baselbieter Regierungsrat aus. Ist das Baselbiet doch noch zu retten? Mal sehen. Keine Ahnung, was der neue grüne Regierungsrat Isaac Reber auf dem Kasten hat. Die Resultate der Landratswahlen stehen ja noch aus (da wird die SVP ihren Verlust in der Exekutive wohl wieder ausgleichen). Der gut genährte Adrian Ballmer bleibt Finanzdirektor und Sabine Pistolero kann das Spitzenresultat für sich verbuchen.

Dennoch kommt es im bedächtigen Landkanton schon einer Sensation gleich, dass das Stimmvolk der BüZa-Freakshow für deren doch nicht gerade überragende Regierungsarbeit einen Denkzettel verpasst.

Nachtrag

Die Wahlbeteiligung liegt etwas über 33 %. Bei der Ablehnung der Theatersubventionsvorlage und Waffenschutzinitiative am 13. Februar lag die Stimmbeteiligung bei 51 %. Das sagt doch einiges darüber aus, wie sehr sich die Landbevölkerung mit ihrem Kanton identifiziert.


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Abt. beliebte Arbeitsplätze - heute: @ UBS


Esther Jundt berichtet in der Basellandschaftlichen Zeitung darüber, dass die UBS 60'000 m2 Bürofläche (in ihrem Backstein-Bau von Roger "ich mag keine Familiengärten" Diener an den Bahngeleisen) zusätzlich auf den Markt wirft. Damit muss leider die infamy-Prognose für die Leerstandsentwicklung deutlich nach oben korrigiert werden (per gestern Abend sind bei homegate in der Stadt Basel knapp 70'000m2 Büro ausgeschrieben). Und en passant erfahren wir im bz-Artikel auch gleich, dass das "U" in "UBS" eigentlich für "Untertagebau" steht:

An der Gartenstrasse ist eine ältere Liegenschaft komplett saniert worden. Dabei wurde das Gebäude auch erdbebensicher verstärkt. Es seien «topmoderne» Arbeitsplätze entstanden, sagte Holzach. Ein Drittel davon ist oberirdisch, zwei Drittel sind unterirdisch. Insgesamt stehen im sanierten Gebäude 950 Büroarbeitsplätze zur Verfügung. An der Gartenstrasse sind mehrere Abteilungen untergebracht, die für die UBS nationale und weltweite Dienstleistungen erbringen. Dazu gehört das Call-Center, in dem rund 150 Personen Telefonate vermitteln. Im Weiteren ist der IT-Bereich an der Gartenstrasse konzentriert, ebenso befindet sich dort das sogenannte Scanning-Center. In diesem werden Millionen von Dokumenten, die in der Schweiz verarbeitet werden, archiviert. Aus der ganzen Schweiz werden auch die «Postretoursendungen» an die Gartenstrasse geliefert, wo sie weiterverarbeitet und wenn möglich an die richtigen Adressen gesendet werden. Allein 250 Personen befassen sich zudem im weltweiten User-Service-Center mit Computerproblemen der Angestellten.
600 Call-Center-, Postsortier- und Helpdesk-Arbeitsplätze unterirdisch? Ohne jedes Tageslicht? Mitten in Basel? Herzliches Beileid den Betroffenen! Sowas kann sich nur Oswald "Grottenolm" Grübel ausdenken!

Und jetzt geben wir wieder supra das Wort für seine Berichterstattung live aus Liestal über die Regierungswahlen.


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Abt. Ein grüner Baselbieter Regierungsrat?


Vo Schönebuech bis Ammel wird gewählt. Die Baselbieter, so dachte mancher im Vorfeld, sind nicht fähig aus Fehlern zu lernen, was der bürgerlichen Freakshow um Sabine Pistolero und Adrian Finanzloch Balmer einen sicheren Sieg bedeutet hätte. Nun aber zeigt sich, dass der Kandidat der Grünen, Isaac Reber, in den ersten ausgezählten Gemeinden ein ganz gutes Resultat macht. Zum Beispiel in Anwil (dem Ammel aus dem Baselbeter Liestal), nicht gerade eine Hochburg der progressiven Kräfte, hat der Grüne das beste Resultat erzielt. Bei 36 von insgesamt 86 Gemeinden liegt Reber auf Platz vier hinter Pistolero, Zwick und Wüthrich. Nicht gewählt wäre der SVP-Vertreter Jörg Krähenbühl.

Die Wahlbeteiligung liegt im Moment bei fulminanten 34 Prozent, was die Verbundenheit der Baselbieter mit ihrem Kanton beweist.

Nachtrag

Bei 43 von 86 Gemeinden ist Isaac Reber auf Platz fünf gerutscht. In den Unterbaselbieter Gemeinden ist er bis jetzt nicht so erfolgreich wie im Bezirk Sissach.

Die Wahlbeteiligung ist mittlerweile auf 33,7 % gesunken.

Nachtrag II

Isaac Reber ist wieder auf Platz vier der Fünferliste, aber nur knapp vor Adrian – ich bin satter als mein Kanton – Balmer und Jörg – ich rette die Parkplätze vor dem Geschäft meiner Frau – Krähenbühl. An erster Stelle steht der grüne Kandidat überraschenderweise nach wie vor im Bezirk Sissach.

Nachtrag III

Bei 71 von 86 ausgezählten Gemeinden (es fehlen noch die bevölkerungsreicheren Unterbaselbieter Gemeinden Allschwil und Binningen) bleibt Isaac Reber vor Balmer und Krähenbühl, der nirgendwo wirklich Boden gutzumachen wusste und vielleicht – für das bedächtige Baselbiet einer Sensation gleich – bald wieder Zeit hat, sich offiziell um das Reinacher Geschäft seiner Frau zu widmen.

Im Bezirk Arlesheim lieg Krähenbühl im Moment sogar hinter der relativ farblosen SP-Kandiatin Pia Fankhauser zurück.


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Samstag, 26. März 2011


Abt. Mikropolitik - heute: Panic Button


Wer sind die, die sich per Initiative in Basel-Stadt für den Erhalt der Familiengärten einsetzen? Fragen wir doch mal die Sozialdemokraten. Wie heute in der BaZ über die SP-Delegiertenversammlung vom letzten Donnerstag nachzulesen ist, wurden sie an dem Anlass, der der Parolenfassung für den 15.5. diente, soweit von Berichterstatter Marcolli - und Yen Duong in der Basellandschaftlichen Zeitung - kolportiert, bezeichnet als:
  • unfair
  • Hitzköpfe
  • Saboteure
  • politische Opportunisten
  • grottenschlechte Politiker
In seinem Kommentar setzt Marcolli unaufgefordert noch einen obendrauf:
Viele Genossen sind völlig zu Recht der Meinung, dass die Regierung mit dem Gegenvorschlag zu weit gegangen ist. Weshalb aber haben Baudirektor, Regierung und Grosser Rat so viel Angst vor der Abstimmung? Es ist die Angst davor, dass eine kleine Minderheit von Familiengärtnern im Verbund mit jenen, die den Planern 'da oben' schon lange eines auswischen wollten, einer vernünftigen Weiterentwicklung der Stadt den Riegel schiebt. Von der Politik haben sich diese Kreise längst verabschiedet. Das macht sie so unberechenbar - daher die Übervorsicht der politischen Akteure.
Im Regionaljournal hatte übrigens Baudirektor Wessels zudem gemeint, es wäre eine "Katastrophe", wenn die Familiengarteninitiative angenommen würde. So viele Panik Buttons gibt's gar nicht, wie sie hier gleichzeitig gedrückt werden. Wer diese radikal extremistische Splittergruppe, die offenbar (Stichwort "Katastrophe") Parteien, Regierung und Parlament am Rheinknie in Angst und Schrecken versetzt, mal genauer untersuchen will, dem sei diese Website ihrer autonomen "Grüne Daumen Fraktion" empfohlen: milchsuppe.ch. Betreten auf eigene Gefahr!

P.S. Architekt Roger Diener ist ebenfalls überhaupt kein Freund der Familiengärten. In der Basellandschaftlichen Zeitung darf auch er seinen Panik Button lautstark drücken. Unter anderem erfahren wir von ihm:

Schon der Gegenvorschlag des Grossen Rats ist überflüssig – mit diesem hätte ich aber besser leben können als mit demjenigen der Regierung.
Die Aussage verstehen wir gut. Denn "besser leben", viel "besser leben" würde Diener von den Honoraren, die sein Büro erhielte, wenn es sein in den "Testplanungen" für die "Stadtrandentwicklung Ost" von Fritz Schuhmacher & Co favorisiertes Projekt auf Kosten von mehreren hundert Gärten realisieren dürfte: "Stadtpark mit Wohninseln" (und Seebad) mit Platz für insgesamt 6'500 Leute: Von Dieners kommerziellen Partikularinteressen erfahren wir in der Basellandschaftlichen leider nichts. Dort steht nur, Diener sei "bei den Testplanungen der Stadtrandentwicklung Ost beteiligt". Das legt nicht offen, dass er unmittelbar und direkt für seine ureigensten Geschäftsinteressen spricht, wenn er den Baudirektor anpinkelt für dessen Kompromissbereitschaft.


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Freitag, 25. März 2011


Abt. Wer ist eigentlich ... - heute: Peter Ruch?


Der Beitrag des "Amok-Pfarrers" Peter Ruch in der heutigen BaZ hat für einiges Aufsehen bzw. Aufstossen gesorgt. Während sich andere noch vom Brechreiz erholen, den ihnen die Lektüre des geistlichen Ergusses verursacht hat, haben wir uns kundig gemacht, wer dieser Pfarrer Ruch eigentlich ist.

1951 in Basel geboren, erlernte Peter Ruch den Beruf Radioelektriker, bevor er erkannte, dass sein Lebensweg in eine andere Richtung führen sollte. Deswegen holte er die Matura nach und studierte Theologie in Basel und Montpellier. Nach dem Vikariatsjahr in Schaffhausen betreute er von 1982 bis 1991 die Doppelgemeinde Pfyn-Weiningen TG. 1991 übernahm er das Einzelpfarramt in Schwerzenbach ZH, wo er seit 17 Jahren in einem guten Dialog mit den Leuten steht und sich mit und in der Gemeinde engagiert.
erfahren wir beim Freien Schweizer. Und weiter:
Daneben gehört Peter Ruch dem Stiftungsrat des Liberalen Instituts an
Liberales Institut? Dreimal darfst du raten, wer der reiche Götti bzw. Hauptsponsor dieses "Think Tanks" ist. Genau, Christoph Blocher. Die Welt ist klein, oder?

Wer ein bisschen Zeit zum Lesen hat, findet hier einen ganz spannenden, leider aber nicht datierten Artikel von Andreas K. Winterberger zum "Unfriendly Takeover durch Christoph Blocher".


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Abt. Geballte Ladung – heute: im Baselbiet


BaZ

Einem Leserbrief in der Besten aller Zeitung entnehmen wir, dass man keineswegs nur in der Stadt in der Lage ist, Kultur zu veranstalten. Im Marabu zu Gelterkinden gelang es den Freiwilligen von Turnvereinen, Männerchören und Laiendorftheater, eine "geballte Ladung an nationalen Spitzenkünstlern" zu präsentieren. Potzholzöpfelundzipfelchappe!


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Abt. Draussen vor der Tür


Pünktlich zur Baselworld putzt sich das Kleinbasel heraus. Auf die aufgehobenen Parkplätzen hätten mindestens zwei Stretch-Limos gepasst.

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