Dienstag, 31. Mai 2011


Abt. Schnäppchen - heute: Rössli @ Schwellbrunn


Falls jemand gerade ein Haus sucht, um eine Gross-WG auf dem Land zu starten oder ein Hotel mit Beiz aufzutun im Hinterland oder ein Bed&Breakfast ab vom Schuss: In Schwellbrunn (AR, Karte) ist das Rössli zu haben für schlappe Fr. 750'000.- (Inserat). Aktien hab ich da keine, war einfach schon ein paar mal bei Freunden in dem Dorf, ein paar Häuser nebendran. Ein netter Flecken Erde (Livecam)! Mehr weiss ich darüber nicht.


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Abt. Beste Plätze dieser Welt – heute: der Claraplatz


Wir lieben ihn, Künstlerinnen und Künstler offensichtlich auch: den Claraplatz. Der Basler Künstler Christian Schoch lässt den Claraplatz auf einer Fotografie auf einem Tram-Motorwagen der Linie 1/14 durch die ganze Stadt fahren. Für diese Idee bzw. dieses Projekt gewann er den vom Kunstkredit Basel-Stadt zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum – Standort“.

Eine künstlerische Ode auf den Claraplatz plant während der Kunstmesse Art auch die britisch-deutsche Multimedia-Performance-Truppe "Gob Squad". Sie bringen den Platz und die Menschen darauf am 14. und 15. Juni in die Reithalle der Kaserne Basel. In der Kaserne, bzw. vorne dran, präsentiert Gob Squad" am 13. Juni übrigens noch eine weitere spezielle Performance: sie toasten Alex Frei!


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Abt. Entschuldigung - heute: Maurice Thiriet


Der Expressbote habe mich nicht erreicht, behauptet der Zettel am Briefkasten gestern nach Feierabend. Was kann das sein? Steuernachforderung? Betreibung? Busse? Vorladung? Kündigung? Eines davon ganz bestimmt! Schliesslich, beim zweitem Versuch des Boten, erreicht mich das Express-Paket drei Stunden später. Es sieht aus, wie sie aussehen, die Postpaketverpackungen für Weinflaschen. Ich ahne sofort was drin ist. Und meine Ahnung, die mich schon bei Barbara Burtschers Verpackung zurecht hatte skeptisch werden lassen, täuscht mich auch diesmal nicht: Im Paket: Ein '79er Bordeaux. Die Flasche leicht angestaubt. Wert um die Fr. 20.- bis 30.-. Und ein Begleitkärtchen mit der Kernbotschaft: "Entschuldigung". Absender: Siehe Postingtitel. Das beweist: Der Mann liest die Medienwoche bis zum letzten Satz!

Noch am selben, gestrigen Abend beschliesse ich: Die Flasche wird geköpft! Je eher, je besser, bringen wir's hinter uns. Hau weg den Scheiss! Und wehe der Fusel stinkt! Aber was passert? Der Korken zerbröselt hoffnungslos beim vorsorglich wirklich vooooooorsichtigen und behutsamen Öffnen. Er war offenbar schon lange ganz übel angeschwammt. Der Wein hat folglich Zapfen, dass Gott erbarm. Dekantieren und warten hilft natürlich auch nicht. In der Beiz hätt ich den unter Protest retourniert und die Chefin verlangt. Es gibt nur einen Weg für die Brühe: Down the drain! Und so geschieht's. Ganz offensichtlich: Mehr Schein als Sein, auch beim Wein. Insofern: Passt irgendwie.

Was jetzt? Ich entscheide mich für den Publikumsjoker:

Die Entschuldigung ist

Ergebnis

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Abt. Blöde Titel – heute: @persoenlich.com




Schon klar, dass es hat schnell gehen müssen. Dafür, dass die Meldung eh erst um 9:32 reingekommen ist, hätten sie sich bei persoenlich.com aber schon einen etwas vernünftigeren Titel ausdenken können.


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Abt. infamy Zitaterätsel


Wer hat das gesagt: "The problems will be solved inside our family."

Ergebnis

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Montag, 30. Mai 2011


Abt. Publi-Kommentar


In gewissen Zeitungen und Zeitschriften gibt es das Gefäss "Publireportage". Dabei handelt es sich um bezahlte Werbung in Reportageform, was auch entsprechend deutlich gekennzeichnet gehört. Der Presserat hatte 2005 den "KMU-Manager" gerügt, weil dieser eine "Publireportage" zwar als solche bezeichnet hatte, sie aber vom Layout her nicht vom redaktionellen Teil abgegrenzt hatte. Überdies riet der Presserat den Redaktionen "dringend" ...:

"... zur begrifflichen Kennzeichnung bezahlter PR-Texte anstelle des nicht allgemein bekannten Begriffs «Publireportage» eine klarere Bezeichnung wie z.B. «Inserat», «Anzeige» oder «Werbung» zu kennzeichnen."
Die "Basler Zeitung" hat jetzt ein neues Gefäss erfunden, das sie aber weder als solches grafisch kennzeichnet noch also solches bezeichnet: Der Publikommentar.

Als Publikommentator betätigt sich zum zweiten Mal Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni. Dass er nicht mehr als solcher bezeichnet wird, hinderte den Pharmalobbyisten aber keineswegs daran, auf plumpste Art und Weise einen reinen PR-Text abzuliefern.

"Gewisse Mythen halten sich hartnäckig und sind schwer zu widerlegen. Dazu gehört die stets gehörte Kritik an der Pharmaindustrie, sie gebe doppelt so viel für das Marketing aus wie für die Forschung. Damit verbunden ist implizit die Annahme, die Ausgaben für Marketing seien problematisch, weil man dieses Geld doch besser in mehr Forschung investieren würde. Falsch ist schon die Annahme, dass Marketingausgaben der Forschung Geld entziehen. Es nützt nichts, ein tolles Produkt zu haben, wenn es niemand kennt. Nur wer erfolgreich verkauft, hat wieder Mittel, um in die Forschung zu investieren."
Jetzt könnte man einwenden, dass Cueni als eingeladener Kolumnist für seine PR-Spalte gar nichts bezahlt habe. Hat er das wirklich nicht? Gehört nicht vielleicht Interpharma zusammen mit den Schweizer Atomstromproduzenten zu Moritz Suters anonymer Geldgeberriege? Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen, dass eine Redaktion, die auch nur ein kleines bisschen an einen Rest von inhaltlicher Unabhängigkeit glaubt, einen solchen Text freiwillig abdrucken würde.


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Abt. Wortspiel des Tages – heute: SBB


Durchfahrt des SBB-Saubannerzugs Basel-Sion in Neuchâtel. via blick.ch

In der Rubrik "Vermischtes" steht in den Zeitungen heute zu lesen:

Die SBB hatten am Sonntag für die Fans des siegreichen FC Sion zwischen dem Wallis und Basel insgesamt fünf Extrazüge eingesetzt. In einem Zug hat sich laut Kormann ein eigentlicher «Saubannerzug» abgespielt.
Womit dem SBB-Sprecher nicht nur ein schönes Wortspiel gelungen ist. Betriebsintern dürften fortan alle Fanzüge so bezeichnet werden. Wenn er nicht gar der Abkürzung SBB eine neue Bedeutung gegeben hat.


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Sonntag, 29. Mai 2011


Abt. Grund zur Panik - heute: Bio-Food


Im Sonntag darf der gottlose Beda Stadler die Gelegenheit nutzen, die Panik vor Bio-Food zu schüren. Daran kann man nämlich sterben. Unseren Gesundheitsbehörden ist das freilich wurscht, wie wir im Artikel lesen können:

In der Schweiz wird der EHEC-Erreger jährlich bei bis zu 70 Patienten nachgewiesen. Seit Anfang Jahr sind es bereits 20 Fälle. Trotzdem sagt Andreas Baumgartner vom Bundesamt für Gesundheit: «Wir beobachten keine Auffälligkeiten bei den Fallzahlen.»
Ist ja wieder mal typisch, oder?


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Abt. Happy urban gardening



@Landhof by Urban Agriculture Basel, heute noch bis 20 Uhr, Eingang Riehenstrasse 90


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Samstag, 28. Mai 2011


Abt. Peepshow - heute: das drahtlose Schlüsselloch


Damit streifen die (bekennenden infamy-Lesenden - [Wir grüssen!]) Bitniks durch die Stadt und empfangen, was die vielen drahtlosen Überwachungskameras in Schmuck- und anderen Läden (z.B. Coop am Barfi) in der Welt rum senden. Funktioniert! Hab's selber gesehen. Sogar vor der "Mitte" (Bild) empfing das Ding ein Signal von irgend einer Kamera in der Umgebung. Selber schuld, wer solche Dinger aufstellt, um z.B. sein Personal zu piesacken! Mehr dazu hier.

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Abt. Die "Basler Zeitung" und die Atomkraftwerke


Hei, was hat er gewütet und geschimpft, der Chefredaktor der "Basler Zeitung" Markus Somm, als der Bundesrat den Ausstieg aus der Atomkraft bekanntgegeben hatte. Heute nun lässt er der Deregulierungs-Guru und "Weltwoche"-Wirtschaftskolumnist, notorischen Verteufler aller Bemühungen um Alternativenergie (und Gott sei Dank emeritierter Wirtschaftsprofessor an der Uni Basel) Silvio Borner nachdoppeln:

"Das Bild von Basel als Alternativenergieparadies, das die Industriellen Werke Basel und das kantonale Amt für Umwelt und Energie in teuren Kampagnen zeichnen, hat mit der Realität wenig zu tun", ...
... enerviert sich der "seit 33 Jahren in dieser Stadt lebende Steuerzahler und lehrende Ökonom", wie er sich selber bezeichnet:
"Was hier an Eigenlob und Selbst- beweihräucherung auf Kosten der Steuerzahler und Stromkonsumenten zu Papier gebracht worden ist, erinnert an die Propagandamaschinerie einer ideolo- gisch geprägten Gesinnungsdiktatur."
Borner moniert, dass Basel entgegen der entsprechenden Behauptung keineswegs eine atomstromfreie Zone sei. Dies weil der Atomstrom im Schweizer Stromnetz ja keineswegs vor den Kantonsgrenzen halt mache.

Eine banale Behauptung, die er vor knapp zwei Jahren in seinem Leibblatt "Weltwoche" an einem anderen Beispiel selber zerzaust hatte. Dort ging es um einen Rundumschlag gegen eine Studie, die nachwies, dass die kohlekraftwerkfreie Schweizer Stromwirtschaft dennoch CO2 produziere:

"Die Schlaumeier der Studie belasten nun dem sauberen Land B die 50 Prozent Kohlestrom-Importe aus dem Land A. Das Land B (also die Schweiz) wäre gemäss der Studie für 50 Einheiten CO2 «verantwortlich», obwohl es selber kein CO2 emittiert. Trotz konstanter Weltproduktion von 200 Stromeinheiten wächst die CO2-Emission von 100 (aus der Produktion in A) auf 150 50 aus dem Konsum im Land B. Wir haben so etwas wie eine «wundersame CO2-Vermehrung» vor uns.
Was nun also für die saubere Schweiz nicht gelten soll ...

... aber lassen wir das. Auch ein emeritierter Wirtschaftsprofessor kann sich irren. Und wie, erinnern wir uns daran, wie Borner 2008, kurz vor dem grossen Bankencrash die UBS als quasi gesundes Unternehmen dargestellt hatte.


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Abt. R.I.P. - heute: Gil Scott-Heron


Er starb gestern in NYC.

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