Donnerstag, 9. Juni 2011


Abt. Bumm! - heute: in Bonfol


Eines der Videos der Explosion in der Chemiemülldeponie Bonfol am 7.7.2010:

Mehr Infos darüber: bei Martin Forter.

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Mittwoch, 8. Juni 2011


Abt. infamy worldwide – heute: Jabba-Sichtung


Pesches freundlicher Nachhilfe ist es zu verdanken, dass es ppps Jabba-Sichtung von neulich auf Geekologie geschafft hat. Herzig:

We've already seen Yoda, so it was only a matter of time before somebody got high enough to spot Jabba in cumulus (or is that stratocumulus?) form. Unfortunately, I couldn't find the original shot, so it's hard to say whether or not he's recognizable without actually being drawn. You have to admit, the corncob Klatooine paddy frog in hand does kind of give it away. Also, who knew Jabba could look so happy? "That's because he just finished dropping a 2-ton shit in that apartment building's pool." spitting coffee You think they have a diving board?!
Weiter ist dort zu erfahren, dass Pesche selbst mal eine Prinzessin Leia gesichtet und zum Regnen gebracht habe. Hut ab – und Dankschön!


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Abt. infamy visitors – heute: Mobile Geräte


Lang wird's nicht mehr dauern, bis uns jedeR Zehnte mit einem mobilen Device liest, guckt oder hört. Wenn ich der Hersteller von BlackBerry, Symbian oder Windoof wär, tät ich die Bude verschenken. Eure Nutzer lesen vermutlich das Unverlinkbare.

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Abt. Spam of the day – heute: KMUpool


Wer uns sowas unaufgefordert als "Persönliche Mitteilung" zukommen lässt, darf sich nicht wundern, wenn er hier in der unbeliebtesten aller Abts landet. Zugleich sagt die Vorgehensweise vermutlich mehr über den Zustand der in diesem Pool dümpelnden KMU aus, als Ihnen lieb ist. Aber geht uns ja nix an.

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Abt. Die gute Nachricht


Der Nationalrat beschloss heute den Einstieg in den Ausstieg. Aus der Atomenergie. Wir gratulieren.


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R.I.P. Jorge Semprun


http://www.lemonde.fr/culture/article/2011/06/07/l-ecrivain-espagnol-jorge-semprun-est-mort_1533274_3246.html

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Dienstag, 7. Juni 2011


Abt. Das Gaggi oder die Streetview-ille des Tages


Was haben wir heute nicht alles gehört: Alt-in.f.a.m.-ist Timm Eugster unterzeichnet als noch, aber bald nicht mehr direkt betroffener BaZ-Redatktor die "Rettet Basel"-Beschwerde an den Presserat, dass die nicht deklarierten Besitzverhältnisse bei der "Basler Zeitung" gegen die ethischen Richtlinien des Presserats verstiessen. Heute aber entsetzen wir uns dank des Hinweises von infamy-Leser o.h. (bzw. dessen Bürokollegen) in erster Linie über die nachlässigen Stadtsitten, präsentiert von Google Streeview. Wer an eine Montage denkt, schaue selbst nach.


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Abt. Die gute Nachricht


Darf man doch auch mal bringen. Die Anlaufstelle für Sans-Papiers teilt mit:

Im Rahmen ihres Engagements zur Bekämpfung von Armut unterstützt die Christoph Merian Stiftung die Gesundheitsberatung und -versorgung sowie die Sozialberatung für Sans-Papiers in Basel. Das Engagement der Stiftung geht auf eine Handlungsempfehlung des Armutsberichts Basel-Stadt aus dem Jahr 2010 zurück. Die Anlaufstelle für Sans-Papiers, die sich seit 2002 für diese Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzt, kann dank der Christoph Merian Stiftung diesen Zweig der Beratung ausbauen und etablieren.
Die ganze Mitteilung gibt's hier.


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Abt. des nouvelles de DSK...



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Endlich!


Gefunden!!! Für die Single zahl ich JEDEN Preis.

Blackbert!


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Abt. tell it like it is! - heute: akademischer Kapitalismus


Das unzynischste Buch seit langem! Wer nicht Angst hat vor Sätzen wie

Der sich im Feld der Wissenschaft vollziehende Wandel wird hier nicht als isoliertes Phänomen untersucht, sondern als Teil eines breiter angelegten und tiefer greifenden gesellschaftlichen Wandels. Dementsprechend handelt es sich nicht um Wissenschaftsforschung in einem engen Sinn, sondern um eine gesellschaftstheoretisch fundierte Gesellschaftsanalyse. Deren Absicht ist nicht die instrumentelle Beratung der Politik nach vorgegebenen Reformzielen, sondern soziologische Aufklärung in einem umfassenderen und tiefer greifenden Sinn, aus der sich eine wissenschaftlich fundierte Gesellschftskritik speisen kann.
Und wer weiterliest nach
In einer vitalen akademischen Gemeinschaft ist der Habitus der Forschenden, Lehrenden und Lernenden ein ganz anderer als der Habitus von Anbietern und Nachfragern einer Dienstleistung, geschweige denn einer Ware. Schon der Dienstleister hat einen anderen Habitus als der Verkäufer eines Produkts. Das gilt in besonderem Masse für Berufe wie das Handwerk und für Professionen wie jene des Arztes oder des Anwalts. Und es kennzeichnet auch die Tätigkeit von Professoren in Forschung und Lehre. Ihr Beruf ist ihnen im besten Fall zur Passion geworden. Die Studierenden sind als Mitglieder der akademischen Gemeinschaft ebenfalls keine Kunden, die für den geringstmöglichen Preis bestmögliche Abschlusszeugnisse erwerben wollen oder bereit sind, für ein besonders prestigeträchtiges Premiumprodukt - sprich: Zertifikat einer hochrangigen Hochschule - auch viel zu bezahlen. Bei all diesen Tätigkeiten geht es um Ehre und nicht um Profit. Die Ehre verlangt, eine Sache nach bestem Wissen und Gewissen so perfekt wie möglich zu machen. (...) Da es sich um komplexe Aufgaben handelt, die hier zu bewältigen sind, lassen sich solche Tätigkeiten nicht taylorisieren, das heisst, in einzelne Kennziffern, Leistungspunkte und Wissensmodule aufteilen. Eine solche Taylorisierung wird weder der Komplexität der Aufgaben gerecht noch dem Habitus des Berufsmenschen bzw. Professionellen, weder im Handwerk noch in der ärztlichen oder anwaltlichen Praxis noch in der akademischen Forschung und Lehre. Passionierte Berufsmenschen externen Kontrollen zu unterwerfen, zerstört die Grundlage des professionellen Handelns. (...) Es ist eine leise Revolution durch universitäres Qualitätsmanagement, weil die neuen Instrumente als reine Technik verstanden werden und ihre viel weiter gehende Wirkung gar nicht erkannt wird. Das liegt auch an der Hegemonie ökonomischer Denkmodelle in den Gesellschaftswissenschaften der Gegenwart und an der Dominanz von Ökonomen im massiv expandierenden Beratungsgeschäft. In der Tat kann man sagen, dass der Verkauf ökonomischer Instrumente der Gestaltung von sozialer Praxis auf dem weltweiten Beratungsmarkt zu einem Milliardengeschäft geworden sind. Spätestens an dieser Stelle verliert die Wissenschaft der Ökonomie ihre Unschuld. (...)
gewinnt mit Richard Münchs soeben erschienenem Buch, einer materialreichen, 450seitigen Erweiterung seines gleichnamigen Artikels von 2007 in der Zeit, eine scharfe intellektuelle Waffe für die nächste Unibesetzung.

P.S. Erst in dem Buch auf Seite 125 hab ich von Marius Reiser erfahren, einem katholischen Theologieprof der Uni Mainz, der 2009 aus Protest gegen Bologna seinen Lehrstuhl verliess.


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Montag, 6. Juni 2011


Abt Geili Kääre, oder: das Auto im Museum Tinguely


Wer diese Tage zum Museum Tinguely pilgert, den empfängt eine Überraschung der besonderen Art: So hat sich der Paul Sacher-Park vor dem Museum in einen Paul Sacher-Parkplatz verwandelt. Oder genauer in ein Auto-Kino, das dem Rasen zuliebe nicht als Drive-in angelegt ist, sondern als feste Installation mit einer bunten Mischung von Gebrauchtwagen, vom Fiat-Kleinwagen über Offroad-Monster bis zum Jaguar, die man als ganze "Kino-Logen" für eine Vorstellung mieten kann. Das Programm, es sind allesamt natürlich Auto-Filme, ist ausgesprochen attraktiv.

Drin im Museum wird man im Vorraum von einem ziemlich schrägen Kaaren von Erwin Wurm empfangen, ehe man durch einen der verschiedenen Eintritte in die radförmige Ausstellung mit dem Titel "Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich" tritt. Zum Beispiel durch den Vorraum mit dem fröhlichen Auto-Destroyer-Video "Ever is Over All" von Pipilotti Rist. Drin im Ausstellungsrad kann man das Auto in seiner vielfältigen Form als Fetisch, Muse, Machtmittel und todbringendes Ungetüm erleben. Da gibt es die eigentlich zu erwartenden Pop-Art-Meisterwerke ebenso zu erleben wie Überraschungen, etwa den ghanesischen Sarg in Form eines Hummers (das Auto natürlich). Zu sehen sind die unglaublich ästhetischen Unfallfotos von Arnold Odermatt, die inzwischen selber irgendwie Fetischcharakter bekommen haben, und eines der berühmten Pinup-Girls von Mel Ramos, das sich an eine menschengrosse Zündkerze schmiegt.

Höhepunkt der Ausstellung ist das Explosions-Mobile eines VW-Käfers im Zentrum der Ausstellung – eine Schau, die nicht unbedingt neue Erkenntnisse zum und über das Phänomen Auto bringt, dafür aber viel Spass macht.

Nachtrag

Absolut lesenswert und erkenntnisbringend ist der Katalog zur Ausstellung mit Beiträgen u.a. von Robert Musil oder Ludger Lütkehaus, der Wunderbares über den "Wahn des Automobilisten" zu schreiben weiss, etwa:

"Das starrsinnige Festhalten am Automobilismus ist (...) geistiger Immobilismus in der Potenz."


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infamous for 8578 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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