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Donnerstag, 10. November 2011


Abt. Weisheit des Tages - heute: I, Robot


"Mit Robotern kann man Arbeitsplätze sichern", weiss der freundliche Robotervertreter in der Titelgeschichte der Handelszeitung. i, robot Dass er den Satz weiterdachte mit "darunter vor allem meinen eigenen", ist pure Spekulation und infame Unterstellung!


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Abt. und tschüss - heute: Christian Heeb


for the record. Per 27.10. raus bei "MFE, Medien für Erwachsene AG", per 1.11. raus bei "Media Clearing Center AG MCC", per heute raus bei "RMS Radio Marketing Schweiz AG" (wo Matthias Hagemann dafür per heute Einsitz nimmt): Christian Heeb ist draussen.


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Abt. Wir lernen rechnen - heute mit: Peter Spuhler (SVP)


Da drüben lese ich zu den neuen Drämmli für Basel, das immer noch in Schweizerfranken zu beschaffen pflegt:

«Als Hersteller von Schienenfahrzeugen mit einem Wertschöpfungsanteil von gegen 80 Prozent in der Schweiz wurden wir durch die Währungsverwerfungen innerhalb von 18 Monaten über 25 Prozent teurer

Faszinierend!

Meine zwei liebsten Erklärungen: Der Euro der 20 Prozent verbleibenden Wertschöpfungsanteile muss auf schwindelerregende Höhen gestiegen sein. Und zugleich wurde der Schweizerfranken gegenüber dem Schweizerfranken (doch, doch!) drastisch aufgewertet. Und uns hat man wieder einmal nichts gesagt!


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Mittwoch, 9. November 2011


Abt. fact checking - heute: Peter Zwick


Ok, BL-RR Zwick hat im Prinzip recht, wenn er im Moment der Ankündigung von Novartis, 2000 Stellen abzubauen, sagt, der Konzern habe "in den letzten Jahren jeweils hunderte von zusätzlichen Stellen geschaffen". Das sind die Zahlen laut der Pressestelle: Den leicht zynischen Beigeschmack verliert die Aussage dennoch nicht.


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Abt. Sex sells – heute: Das Historische Museum Basel


Gebt es zu (Ihr Männer), auch Ihr hättet gerne die Hand dort, wo sie auf dem neuen Dauerausstellungskatalog des Historischen Museums Basel gelandet ist. Nun denn, solche Griffe sind hier Göttern vorbehalten, im gezeigten Falls Merkur bei der Entführung von Psyche, einer nur gerade 28 Zentimeter grossen Statuette aus Elfenbein, entstanden Mitte des 17. Jahrhunderts, von dem hier auf der Abbildung natürlich nur ein kleines pikantes Detail zu sehen ist.

Diese Figur ist eines der Highlights der Kunst- und Wunderkammer des Historischen Museums Basel, die nach mehreren Jahren Unterbruch nun gänzlich frisch präsentiert emndlich wieder zugänglich ist. Sie stammt aus dem "Museum Faesch" genannten Kunstkabinett der Familie Faesch, die nur eine von vielen wichtigen Basler Sammlerfamilien war. Ein Reiseführer aus dem 17. Jahrhundert, so weiss der scheidende Direktor des Historischen Museums, Burkard von Roda zu berichten, zählte als Sehenswürdigkeiten gut 50 solcher Kabinette auf.

Die Kostbarkeiten dieser Kabinette sind, sofern nicht verkauft oder verschollen, der Grundstock des kunstistorischen Schatzes, den das Museum im Untergeschoss der Barfüsserkirche nun wieder präsentieren kann. Ganz im Gegensatz zum radikalen Minimalismus des neueröffneten Museum der Kulturen Basel gilt hier das Motto: "Hier zeigt man, was man hat."

Und man hat schöne, prächtige Sachen zu zeigen, man zeigt sie schön und prächtig herausgeputzt (und didaktisch wunderbar multimedial dokumentiert). Aber es handelt sich durch und durch um eine kunsthistorische Schau, die zeitlich bis auf ganz wenige Objekte (ein aktuelles Einfrankenstück oder ein paar Medaillons) höchstens bis ins 19. Jahrhundert reichen. Von der Diskussion um ein Haus der Geschichte bleibt diese Dauerausstellung unberührt, die jüngere Vergangenheit muss draussen bleiben oder darf allenfalls im Sonderausstellungstrakt nebenan vorkommen.

Mit dieser neu eingerichteten Dauerausstellung hat sich der von seiner Pensionierung stehene Direktor von Roda quasi ein schönes Denkmal auf Zeit errichtet. Sein aktuell zur Wahl stehender Nachfolger (oder -in) wird es zumindest zu Beginn nicht ganz so leicht haben, eigene Ideen einzubringen.


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Abt. Gammelfleisch @ Coop


Wie der Kassensturz berichtet ist Ablaufdatum, Label oder Herkunft für die bonusgetriebenen Metzger z.T. bloss ein unverbindliches Marketinginstrument. Kann mir mal jemand erklären wo eigentlich der Gewinn dieser glatten Genossenschaft hin geht die niemandem gehört?


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Abt. Zonenplanrevision - heute: 2. Runde


In genau einer Woche startet die zweite Planauflage der Zonenplanrevision. Don't miss it! Zonenplanrevision nächster Akt Vor gut einem Jahr gab's den ersten Akt, damals noch in der grossen Halle des BVD. Die 2. Fassung gibt's nur noch in der "Ganghalle rechts". Mal schauen, was das Amt mit dieser Einsprache all der Menschen...

... gegen die Pläne des Kantons auf der Milchsuppe angefangen hat. Ja, das gibt dann wohl eine Renaissance der Abt. Mikropolitik...

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Dienstag, 8. November 2011


Abt. Zur Feier des Tages


Noch schnell, bevor er zu Ende geht...

Das Spardosen Terzett und Wiglaf Droste bringen der "medialen Ölpfütze Silvio Berlusconi" ein kleines Ständchen.

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Abt. Germanismen - heute: "abseiled"


Den "kindergarten" kennen wir alle. Aber dass "to abseil" abseilen heisst, wusst ich nicht, bis zu dieser Schilderung des "Bin Laden Kommandos" bei der Daily Mail gestern:

The first helicopter hovered over the main house, where Bin Laden was known to live on the top floor. A team of 12 SEALS abseiled the 5ft-6ft down onto the roof, leapt onto a terrace and kicked in the windows.
Beim New Yorker vom 8.8.11 allerdings steht, das mit dem Abseilen, das dort "to fast-rope" heisst, sei gestrichen worden, als der blackhawk down ging auf Bin Ladens Hasenstall:
The pilot scrapped the plan to fast-rope and focussed on getting the aircraft down. He aimed for an animal pen in the western section of the compound. The SEALs on board braced themselves as the tail rotor swung around, scraping the security wall. The pilot jammed the nose forward to drive it into the dirt and prevent his aircraft from rolling onto its side. Cows, chickens, and rabbits scurried. With the Black Hawk pitched at a forty-five-degree angle astride the wall, the crew sent a distress call to the idling Chinooks. James and the SEALs in helo two watched all this while hovering over the compound’s northeast corner. The second pilot, unsure whether his colleagues were taking fire or experiencing mechanical problems, ditched his plan to hover over the roof. Instead, he landed in a grassy field across the street from the house.
Wie auch immer. Bin Laden sleeps with the fish anyway.


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Abt. Bellen und Beissen – Heute: André Auderset


André Auderset, Eishockey-Kommentator, Jurist und Raucher-Lobbyist mit einem seltsamen Verhältnis zum Datenschutz, er ist Mann für die ganz groben Statements in Hetzartikeln und -sendungen gegen die Besetzerszene, war ganz früher Basilisk-Radiomann und etwas weniger früher stellvertretender Polizeisprecher. Und er ist Rechtsaussenpolitiker bei der SVP LDP. Das alles erklärt nur bedingt, dass er im Grossen Rat eine schriftliche Anfrage mit diesem Titel einreichen konnte:

"Schriftliche Anfrage André Auderset betreffend Gefährdung der Basler Bevölkerung durch freigelassene deutsche "Triebtäter"
Freigelassene deutsche Triebtäter? Gleich mehrere? Ja sind die freigelassenen deutschen Triebtäter gefährlicher als freigelassene Schweizer Triebtäter?

Es geht um "deutsche Triebtäter" (Wortlaut Auderset), die in Deutschland freigelassen wurden. Ja. Weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befand, dass diese nach Abbüssung der Strafe freizulassen seien. Und wie alle Verbrecher potententiell eventuell Rückfälligen dieser Welt, zieht es auch diese flugs in die ungenügend abgeschottete Schweiz. Zumindest fast. Wieder Wortlaut Auderset:

"Aus vertrauenswürdiger Quelle hat der Unterzeichnende nun erfahren, dass eine dieser freigelassenen, hochgefährlichen Personen beabsichtigt, in den süddeutschen Raum in unmittelbarer Nachbarschaft Basels zu ziehen."
Um Gottes Willen! Deutscher Triebtäter an der Grenze. Wo endet das? An der Grenze natürlich nicht, denn die Schweiz ist ja bekanntlich zu wenig abgeschottet:
"Der Betreffende trage sich auch mit der Absicht, in der Schweiz Arbeit zu suchen. Die Überwachung dieser Person durch deutsche Behörden würde dann jeweils an der Landesgrenze enden."
Dieser Auderset ist ja so gut informiert, dass man meinen könnte, er wäre persönlich mit diesem triebtäterigen Grenzgänger bekannt.

Nun gut. Man sollte ja meinen, die Regierung hätte besseres zu tun, als sich mit solch wirren Mutmassungen zu beschäftigen. Aber hier die ganze Antwort, die in die Bemerkung mündet:

Die gegenwärtigen Vorkehrungen der Kantonspolizei sind frühzeitig erfolgt und gewährleisten eine bestmögliche Sicherheit der Basler Bevölkerung.
Aber das dürfte Auderset ja ganz bestimmt und absolut heftig bestreiten. Und die Frage bleibt, wer nun da wirklich als Trieb- oder zumindest Treibtäter bezeichnet werden kann.


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Abt. Armes Baselbiet


"ENTLASTUNGS PAKET" ohne Trennstrich: Wahrscheinlich hatte man Angst, es könnte als Minuszeichen verstanden werden.

Natürlich sollte man Moussaka (zumindest noch) nicht mit Rahmdääfeli vergleichen. Aber auch der Kanton Basel-Landschaft steht finanziell alles andere als gut da. Jahrzehntelang hat er die Steuern für Reiche gesenkt, und nun muss er bluten. "Entlastungspaket" (pdf-Dokument) nennt die Regierung das, was retten soll, was noch zu retten ist, ohne dass die Reichen etwas mehr zahlen müssen Und das sieht unter vielem, sehr viel anderem so aus:

"Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft beantragt dem Landrat, für das Jahr 2012 keinen Teuerungsausgleich für das Staatspersonal auszurichten."
Aber ganz so schnöde will man sein Personal denn doch nicht behandeln. So will die Regierung nach eigenen Angaben...
"... als ein Zeichen der Wertschätzung den Mitarbeitenden zusätzlich einen freien Tag (am 30. April 2012) gewähren, welcher nicht zu kompensieren ist".
Wie sie das beim gleichzeitigen Abbau von rund 230 Stellen bewerkstelligen möchte, sagt die Regierung nicht.

Vielleicht durch den teilweisen Rückzug aus Staatsverträgen mit Basel-Stadt, was aber in der Stadt gar nicht gut ankommt, wie die baselstädtische Regierung heute schreibt:

"Nicht in Frage kommt, dass die einseitigen Sparbemühungen zu einer substanziellen Mehrbelastung des Kantons Basel-Stadt führen. Eine Schieflage in der Partnerschaft würde entstehen. Die beiden Kantone wollen sich aber auf Augenhöhe begegnen, darum müssen Rechte und Pflichten in den Kernbereichen gleich verteilt werden."
Sehr viel mag oder besser kann die Basler Exekutive zur Baselbieter Sparvorlage nicht sagen weil:
"Sie ist aber zu wenig aussagekräftig, um konkret Stellung nehmen zu können."
Das Ganze ist ja auch etwas unübersichtlich, weil sich die Baselbieter Regierung mit dem Seziermesser an die vielen Sparpöstchen gemacht hat. Ein Beispiel:
"Der Vorkurs für Gestaltung und Kunst soll ab nächstem Sommer für Lernende aus dem Kanton Baselland nur noch nach bestandener Matur, die Fachklasse gar nicht mehr subventioniert werden,"...
... moniert die Schule für Gestaltung, wo unter anderen die Vorkurse und Fachausbildung für Grafik durchgeführt werden:
"Die geplanten Sparmassnahmen schwächen die Berufsbildung in der Region, beschneiden die Chancengleichheit zwischen Jugendlichen aus Baselland und Baselstadt und treffen unsere Institution im Kern. Ein Wohnsitz diesseits oder jenseits der Kantonsgrenze wird künftig über Berufswege entscheiden, die bis anhin frei gewählt werden konnten."
Für die Bemühungen aus Basel-Stadt, den Zweig Kreativwirtschaft in der Region zu stärken, dürfte das ein schmerhafter Rückschlag sein. Aber bereits beim "Entlastungspaket" selbst scheint der Kanton Basel-Landschaft bei der Grafik (siehe oben) sehr sparsam vorgegangen zu sein.


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Abt. Klybeckquai: Zwischenutzung Ahoi



Was in diesem Herbst mit der Buvette vom Verein Marina Basel ganz zaghaft begonnen hat, soll im kommenden Jahr wachsen können: Die Zwischennutzung des Klybeckquais nördlich von der Dreirosenbrücke bis zur Mündung der Wiese (für Nicht-Basler: So heisst bei uns ein Fluss) in den Rhein. Die Basler Regierung teilt heute also mit:

"Zwischennutzungen können im anstehenden Transformationsprozess wichtige Impulse setzen. Entsprechende Projektideen sind bereits in verschiedener Form im Bereich Westquai/ Klybeckquai angemeldet worden. Auch von Seiten der Projektträger, den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH), dem Bau- und Verkehrsdepartement und dem Präsidialdepartement, werden Zwischennutzungen begrüsst und sollen mithelfen, die anvisierte Transformation des Hafengebiets zu einem urbanen Stadtteil zu unterstützen."
Nach dem ganzen Gezetere um die Voltaplatzeck-Besetzung klingen solche Worte wahrhaft wohltuend. Konkret wird nun als Basis für die Eingabe von Projekten ein "Projektaufruf Zwischennutzungen" vorbereitet, der die Rahmenbedingungen wie vorhandene Infrastruktur, Kosten, Zeitdauer etc. abstecken soll.

Für ein Zwischennutzungsprojekt bewerben kann man sich Anfang 2012. Als Startzeitpunkt ist der Frühling des kommenden Jahres anvisiert. Nach Auffassung der Basler Regierung sind verschiedene Ideen denkbar:

"Denkbare Zwischennutzungen sind zum Beispiel Gastro- und Freizeitnutzungen, temporäre Events im Rahmen des Bespielungsplans Hafen (Konzerte, Ausstellungen, o.ä.) oder auch temporäre Arbeitsplätze."
Der Kanton selber will mit einigen "mit einfachen gestalterischen Massnahmen und baulichen Anpassungen" dafür sorgen, dass sich die zukünftigen Zwischennutzer und die Hafenwirtschaft nicht in die Quere kommen. Das kostet 900'000 Franken, also ziemlich sicher ein Vielfaches von dem, was die Zwischenutzer selber werden aufbringen können. 2015 bis 2025 geht es dann an die definitive Neuplanung, die ja bekanntlich so aussehen könnte.


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