Freitag, 20. Januar 2012


Abt. TaWoIlle des Tages


So sieht er also aus, ein «tanzender und tobender Vogel Gryff». Erklärt uns die TaWo in der Bildlegende.

Autsch!

Edit: Unterdessen korrigiert. Und zeigt sehr schön, wie die «Rückseite» in dieser Form völlig überflüssig ist:

Denn was geändert wurde, bleibt weiterhin unklar. Jemand schrieb einmal dazu (unter dem Titel «Transparenz»): <a href=www.davidbauer.ch" target="blank">«Zu dieser Form von Transparenz gehört es auch, alle Änderungen am Artikel zu dokumentieren.» Stimmt. Allerdings ist die Information, dass etwas geändert wurde, so lange wertlos, wie nicht klar ist, was geändert worden ist.

In diesem Sinne ist diesem Jemand beizupflichten - zumindest in Bezug auf die Ausbaubarkeit:

Auf den Unterschied zwischen «ausbaufähig» und «ausbaubar» kommen wir gelegentlich zurück.


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Abt. Vogel Gryff


Just in. Mehr Fotos und Videos hier

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Abt. Vogel Gryff


Frühstück des Tages: Suur Läberli (vor ihrer Zubereitung)

infamy leidet unter der staatsmedialen Beschneidung der Meinungsäusserungs-Freiheit. Aber das Leben geht weiter. Draussen auf den verschifften Strassen. Im Kleinbasel speziell. (Ob es mit infamy nach den Abgängen von fuzzy und patpatpat überhaupt weitergehen wird, steht in den Sternen.)

Aber nun noch ein bisschen Alltag: Treue infamy-LeserInnenschaften haben sich Jahr für Jahr am Tag der drei Kleinbasler Ehrengesellschaften über ein glattes Filmli mit dem Tanz der drei Ehrenzeichen Vogel Gryff, Lia und Wild Ma gefreut oder geärgert. Dieses Jahr ist das Wetter nun so etwas von saumässig schlecht, dass wir darauf verzichten.

Wer sich trotzdem auf die Strassen wagen möchte, findet hier den Routenplan. Aus dem geht hervor, dass die die Gesellschaftsbrüder im Moment ein Frühstück in Form von Sauren Lebern einnehmen (bevor sie dann den eigenen Lebern Saures geben). Und wir sind eigentlich sehr froh, da nicht dabeisein zu müssen.


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Donnerstag, 19. Januar 2012


Abt. Real Top-Story: infamy verliert top-blogger


Ähem. Wollte nur die Aufmerksamkeit auf das hier infam.antville.org lenken.


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Abt. Powerplay - Heute: Wie sich die neue MedienVielfalt ihre Themen zuspielt


Noch befinden wir uns in der Anwärmphase. Nicht jeder ist so aufgestellt, dass er seine Rolle zwischen Passgeber und -empfänger optimal spielt. In der Causa Hildebrand blieb dem taumelnden Somm nur die aggressive Trittbrettfahrerei. Doch was nicht ist, kann noch werden. Die heutige Weltwoche macht deutlicher, wie das Powerplay dereinst funktionieren könnte: Die BaZ macht Stimmung vor Ort, die Weltwoche sorgt für den nationalen Überbau. Und umgekehrt.

"In der Bevölkerung steigt die Angst vor kriminellen Übergriffen."

Schreibt die heutige Weltwoche, mit offenbar gutem Draht zur Bevölkerung.

"Die politische Relevanz vermeintlich banaler Polizeimeldungen ist ein Politikum. Während rechte Politiker eine Verharmlosung der Probleme wittern, verlangen Linke mehr Zurückhaltung."

Nicht nur in Basel!

"Umfragen deuten darauf hin, dass sich die Bevölkerung von Kriminellen zusehends bedroht fühlt."

So wird die Knopfdrückerei von bazonline in den Plural gesetzt.

"Nach Ansicht von Polizeivorsteher Hanspeter Gass (FDP), der die Initiative im Namen der Regierung bekämpft, sind am gefühlten Sicherheitsdefizit aber die Medien schuld."

Das Argument, die Kriminalstatistik zeige einen Rückgang an Verbrechen, weist die Weltwoche grösszügig zurück:

"Kriminalstatistiken sind trügerisch, denn sie weisen nur die Straftaten aus, die zur Anzeige gebracht werden."

Warum gibt es eigentlich noch keine präventive Kriminalstatistik, die auch nicht begangene Delikte erfasst? Oder die gefühlte Kriminalstatistik, basierend auf Daten von bazonline?

Hier hilft dann eben der Blick über den Jura weiter:

"Was herauskommt, wenn Gesetzesverstösse und kriminelle Machenschaften nach dem Gusto der Politiker kommuniziert werden, zeigt ein Beispiel aus Bern (...) Die wesentlichen Elemente des Rapports – etwa dass die organisierte politische Gewalt in Bern «immer wieder» von der Reithalle ausgehe, dass die «Sicherheit nicht gewährleistet» sei und dass es regelmässig zu Klagen von Anwohnern komme – hatte die Regierung als politisch unerwünscht ganz einfach eliminiert."

P.S. In der gleichen Ausgabe schwört Kurt W. Zimmermann, dass der ganze Laden, für den er arbeitet, Köppel persönlich gehöre, bloss mit Garantien von 12 Mio von Tettamanti, die zum grössten Teil schon zurückbezahlt seien, da das Unternehmen wirtschaftlich so unglaublich erfolgreich sei. - Interessant bei der Weltwoche sind nicht die Besitzverhältnisse, sondern wie es zu diesen kam.


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Abt. ...and thanks for all the fish!


Der Geltungsbereich von Art. 16 der Bundesverfassung (er garantiert Dir Deine Meinungs[äusserungs]- und Informations[verbreitungs]freiheit) endet "am Fabriktor". Und unter Umständen gilt Art. 16 auch ausserhalb nicht. So long, and thanks for all the fish! Das ist mein letztes Posting. I'm outta here!


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Mittwoch, 18. Januar 2012


Abt. Immer wieder Sonntags



Basler Zeitung Nein Danke

Print or order.

PS: Falls jemand aus dem Publikum mit grafischem Talent ein schniekeres und humorvolleres Anti-Sommbaz-Briefkastenpickerl basteln kann, wäre ich ein dankbarer Abnehmer...


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Abt. Titel, Thesen, Diskrepanzen


Es gibt sie noch, die lesenswerten Artikel in der "Basler Zeitung". Im Auslandteil zumeist. So unter anderem der Bericht von Astrid Frevel über die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen gegen Syrien. Nur aber scheint die Dienstredaktion die Artikel, die sie mit Titeln versieht, nicht immer zu lesen. So lesen wir in der gestrigen Ausgabe unter der Überschrift:

"Sanktionen gegen Syrien zeigen kaum Wirkung"
... einen Text, der durchs Band hindurch das Gegenteil beschreibt. Der Titel-Autor hätte nicht lange lesen müssen, um auf eine andere Schlagzeile zu kommen.
"Die Sanktionen, die von der EU, den USA, aber auch den arabischen Ländern verhängt wurden, beginnen zu greifen. Während Monaten hatte die Regierung in Damaskus beschwichtigt, die Wirtschaft des Landes sei resistent und anpassungsfähig. Jetzt sind diese Beschönigungen einem realistischeren Ton gewichen. «Das Land hat wegen der Krise viel verloren und wir sehen die Kosten jeden Tag», erklärte kürzlich Mohammed Nidal al-Shaar, der Minister für Wirtschaft und Handel, gegenüber den staatlichen Medien."
... heisst es bereits im zweiten Absatz. Alle Bemerkungen, dass die Wirtschaftselite von Assads Politik profitiert habe, sind klar in Vergangenheitsform gesetzt.

Aber lesen wir weiter:

"Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben vor allem viele Kleinbetriebe gezwungen aufzugeben, insbesondere jene, die vom Tourismus leben, der komplett zusammengebrochen ist. In der Hafenstadt Latakiya sei das wirtschaftliche und soziale Leben tot, stellte ein Mitglied der lokalen Opposition fest."
Und noch weiter:
"«Aber der Wirtschaft geht es schlechter und schlechter, deshalb werden wir bald mehr Deserteure aus der Wirtschaftselite sehen», ist Homsy überzeugt. Bricht dieser Pfeiler ein, bedeute dies das Ende des Regimes, erklärte in einem Zeitungsinterview kürzlich auch Nabil Sukkar, ehemaliger Weltbank-Ökonom und heute Chef einer Investment-Beraterfirma in Damaskus."
Ob das alles wirklich stimmt, kann auch ich nicht beweisen. Aber klar ist, dass der Titel mit dem Artikel nun ganz und gar nichts zu tun hat.


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Montag, 16. Januar 2012


Abt. Die Humorin gibt es nicht


Wir wollen hier keineswegs behaupten, ja wir sind absolut und ganz und gar nicht der Meinung, dass alle Männer lustig sind – auch Komiker oder Humoristen nicht. Aber, dass Humor keine weibliche Domäne ist, dies wurde mir beim gestrigen TV-Blick auf Garde Hunters Auftritt beim Arosa Humor-Festival in aller Deutlichkeit bestätigt.


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Sonntag, 15. Januar 2012


Abt. Achsen der Demagogie


Er hat's ja bereits angekündigt und hält nun (leider) Wort: Mischa Hauswirth, Gewaltprediger der "Basler Zeitung" hat seine neue Crime map veröffentlich. "Achse der Gewalt" nennt er das Ganze. Wir haben es auspropbiert. Erster Treffer: "Zwei libysche Taschendiebe gefasst" (ist das Fassen von Taschendieben ein Gewaltverbrechen?). Zweiter Treffer: "Unbekannte setzten am Oberen Rheinweg mehrere Abfallcontainer und Abfalleimer in Brand." Dritter Treffer: "Spendenbetrüger festgenommen" ...

Der Rest ist Schweigen (zum Schweigen bringen wäre ja besser, aber das müsste ja Hauswirths Chef tun, und der zensiert seine Leute ja bekanntlicherweise nie.

Was die Sonntagsausgabe der "Basler Zeitung sonst noch bringt? Gigi Oeri, Gigi Oeri, Gigi Oeri, Gigi Oeri, ach ja, natürlich auch Tamara Wernlis Promi-Po-esie.


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Samstag, 14. Januar 2012


Abt. Museumsnacht - Besitzverhältnisse ausstellen


Lichtinstallation von Kunst+Politik an der gestrigen Museumsnacht.

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Abt. Grösstes Shoppingcenter des Landes


aller Anfang ist schwer, nicht nur im Stücki sondern auch im "not so great mall": chinas ghost cities and malls


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Abt. Keintunnel CH
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