Freitag, 14. September 2012


Abt. ¡No pasarán! - suisseculture vs. "Befreiungsschlag"


Zu "DRS2 -> Radio SRF 2 Kultur" fordert der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften:

Suisseculture fordert die zuständigen Stellen von SRF und SRG auf, dies zu respektieren und auf ihren radikalen Umbau von DRS2 von einem Qualitäts- zu einem Populärradio zu verzichten.
Und zwar hier.


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Donnerstag, 13. September 2012


Abt. Der Grund, warum... - heute: Signer PPP killt


"Ausweitungsspirale"? Papperlapapp! Durchsichtiges Scheinargument! PPP ist ihm offensichtlich zu gefährlich. Denn: Folgt man dem wohlargumentierenden Video der Pro-PPP-Seite, sieht es ganz so aus, als ob das Fach gerade jenes kritische Denken schärft, das sich jetzt gegen seine Abschaffer wendet.

Darum mehr denn je:

Mit PPP gegen Signer & Eymann!
Empfohlen sei ebenfalls die Lektüre des dringlichen "Appell der Fachschaft Philosophie-Psychologie-Pädagogik (PPP) an den Erziehungsrat, den Streichungs-Beschluss des Erziehungsdepartementes (ED) Basel- Stadt zu verwerfen (Sitzung vom 17. September 2012)": fachschaft-appell-an-erziehungsrat (application/force-download, 124 KB) . Darin wird die Argumentationslinie von Signer/Eymann feinsäuberlich demontiert.

Demo für ein Schulfach: Wer hätte das je erwartet in Basel? Treffpunkt: nächsten Samstag um 13 Uhr im Schützenmattpark.


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Abt. Kampfkraft


Gerne blättern wir von Zeit zu Zeit im Katalog des deutschen Versandhauses Manufactum, das Unmodernes für teueres Geld anbietet. So unter anderem auch die Schweizer Armeedecke, die uns Wehrpflichtigen in schlechtester Erinnerung geblieben ist, aber dennoch stolze 243 Franken kostet.

Aber nicht der Preis ist das eigentlich Überraschende, sondern die Beschreibung der Decke:

"Ihren hohen Ruhm verdankt die Schweizer Armee weniger ihrer Kampfkraft als vielmehr dem unbeirrbaren Qualitätsbewußtsein ihrer Beschaffungsämter."
Ueli Maurer, übernehmen Sie ...


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Abt. Der Zimmermann erspart die Axt im Haus


„Ich nehme heute die Wette an, dass Blocher auch in fünf Jahren noch das Sagen bei der Basler Zeitung hat. Sein Ehrgeiz und seine Gesundheit wirken stabil“, schreibt einer, der es wissen kann: Kurt W. Zimmermann in der heutigen „Weltwoche“. Sein Szenario entspricht ziemlich genau unseren schlimmsten Erwartungen: „Im kleinen Kreis beschreibt Christoph Blocher sein Ziel gern mit einem eingängigen Vergleich. Sein Ziel, so sagt er, sei «die nackte Basler Zeitung». Die nackte Basler Zeitung besteht nur noch aus dem Notwendigsten. Sie hat eine Redaktion und einen Verlag. Sonst hat sie nichts. Alles Nicht-Notwendige, wie Druckereien und Liegenschaften, wird abgestossen. In der Basler Zeitung (BaZ) läuft wenig ohne Blocher. Sein betriebswirtschaftlicher Stempel ist sichtbar in finanziellen und in strukturellen Fragen. Er hält sich nicht mehr zurück. Er ist als Financier de facto der Besitzer des Blatts, und er hat die Besitzerrolle nun offensiv übernommen.“ Und weiter: „Auch auf der Redaktion der Basler Zeitung müssen mindestens drei Millionen eingespart werden. Die bezahlte Auflage liegt mittlerweile um über 20 000 Exemplare tiefer als noch vor einigen Jahren. Allein dies sind Mindereinnahmen von sechs Millionen Franken.“ Abgestossen werden sollen also die Liegenschaften an der Hochbergerstrasse und am Aeschenplatz. Geschlossen wird die Zeitungsdruckerei. „Blocher, so beobachten alle in Basel, hängt sich rein. Er ist zwar immer noch der alte Unternehmertyp, dessen Ehrgeiz es ist, angeschlagene Unternehmen wieder in Schuss zu bringen. Rund um die BaZ aber entwickelt er zunehmend idealistische Züge. Er will der Mann sein, der die letzte grössere, unabhängige Zeitung rettet. (...) Die drei Marktleader Tamedia, NZZ und AZ Medien werden sich darum an Blocher die Zähne ausbeissen.“ Alles klar? Bleibt nur noch die Frage, warum uns Zimmermann das alles so haargenau aufschreibt. Und ausgerechnet in der „Weltwoche“.


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Mittwoch, 12. September 2012


Abt. Quote of the day - heute: Nick Lüthi


DRS 2 ist bald Geschichte.
beginnt @nick_luethi in der @medienwoche seinen ausführlichen, offenbar gut recherchierten Text über die Zukunft des Senders.

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Abt. werbefrei - heute: SRG im Internet


Der @peerteuwsen hat gestern rausgefunden:

Nach Recherchen der ZEIT hat Bundesrätin Doris Leuthard entschieden, dass die SRG auch weiterhin keine kommerzielle Werbung im Internet machen darf.
Wenn sich das bestätigt, darf man gespannt sein auf die Reaktion der unfreiwillig Werbefreien.


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Dienstag, 11. September 2012


Abt. Rauchverbot schadet dem Umsatz nicht


Ungeheuerliches aus Sicht des Vereins Fümoar veröffentlicht heute – nein, für einmal nicht die Lungenliga – die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF):

"Rauchverbote haben keine statistisch nachweisbaren negativen Auswirkungen auf die Umsätze in der Gastronomie."
Das klingt ganz anders als die vielen Erfahrungsberichte von Wirten, die seit geraumer Zeit durch die Medien geistern, und in denen zum Teil von Umsatzeinbussen von über 50 Prozent die Rede ist.

Alles nur wirtliches Geklöne also?

Die Studie der KOF, die sich auf die Mehrwertsteuerabrechnung der Gastronomiebetriebe abstützt, bietet eigentlich klare Resultate, die den Aussagen der Wirte deutlich widersprechen, wie die Grafik unten zeigt:

So weist die Umsatzkurve lediglich bei den Diskotheken nach unten.

Die Schlussforderung der Ökonomen:

"Wir finden keine Evidenz, dass die Schweizer Rauchverbote der Jahre 2007 bis 2010 einen statistisch signifikanten Einfluss auf die aggregierten Umsätze der Schweizer Gastronomie hatten. Dieses Ergebnis bestätigt die Erkenntnisse aus früheren Studien, die in anderen Ländern durchgeführt wurden, sowie aus einer Untersuchung für den Kanton Tessin von Schulz und Hartung (2010). Diese Einschätzung bleibt auch bei einer Fokussierung auf Restaurants und Bars bestehen. Hingegen liefern die Resultate Hinweise, dass Diskotheken unter dem Rauchverbot leiden könnten."
Das ist starker Tobak für die Wirte, die sich nicht mit dem Rauchverbot abfinden mögen.


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Abt. merkwürdige Gerüche - heute: @ Kunstrasen


Kunstrasen auf dem Sportplatz Schützenmatte

Vergangenen Samstag, früher Nachmittag: Die Sonne brennt seit Stunden auf den Kunstrasen des Sportplatzes Schützenmatte. Ebenfalls seit Stunden rennen Kinder und Jugendliche von OB und anderen Vereinen darauf rum und spielen Fussball. Als ich dort vorbeischlendere, treibt in Schwaden der unverkennbare Geruch von warmem / heissem Plastik vorbei. Er "entströmt" eindeutig dem Kunstrasen. Was, zum Teufel, stinkt da an dem Kunstrasen? Was für unsympathische, flüchtige Substanzen hauen da aus dem schwarzen Gummigranulat ab? Und atmen die rumrennenden Kinder frisch fröhlich bis tief in die untersten Lungenspitzen hinab ein? Keine Ahnung. Ist garantiert kein neues Phänomen. Und kommt sicher auch anderenorts immer wieder vor. Also: Heute Kantonales Laboratorium fragen. Dort hört mich ein sehr sympathischer Mitarbeiter ab, sagt, er erinnere sich schwach, schon mal was Ähnliches beobachtet zu haben, hat aber im Moment keine weiteren Infos zur Hand und verspricht danach, sich die Sache genauer anzusehen. Wir verbleiben, dass wir voneinander hören, wenn er oder ich mehr rausfinden.

Stay tuned! infamy protokolliert natürlich mit!

P.S.: Für sachdienliche Hinweise aus dem Publikum sind wir jederzeit empfänglich und äusserst dankbar!


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Abt. tweet of the day - heute: @patrick_kuenzle


Dem Regionaljournal-Redaktor ist - völlig zurecht! - aufgestossen...

... was der Titelschmierer der BaZ an Respektlosigkeit hinrotzte:

P.S. sorry für die technisch bedingte Verdoppelung des Bildes.


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Abt. Entlarvende Google-Anzeigen


Voller Freude verkündet die "Basler Zeitung" heute, dass sie laut Wemf neue Leserinnen und Leser hinzugewonnen hat (über die aktuelle Zahl der verkauften Exemplare erfahren wir allerdings nichts). Neben dem Artikel auf bazonline sind wie so oft Google-Anzeigen platziert, "verhaltensbezogene Online-Werbung", nennt sich das oder anders formuliert: "Die Auswahl der Werbung, die Ihnen von Google angezeigt wird, beruht meist auf dem Content der Seite, die Sie sich gerade ansehen."

Und was sehen wir? BaZ, SVP und SVP. Wer sagt denn, dass Werbung nicht auch erhellend sein kann.


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Montag, 10. September 2012


Abt. aus Nicaragua...


Zuerst dachte ich, dass das neu zu uns gestossene Menschenkind an unserem Bett rüttelt...

www.laprensa.com.ni


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Abt. Alster-und Elbluft


Manche Basler Architekturbüros geniessen in Hamburg nicht mehr uneingeschränkte Sympathien, vor allem jene, die hoch hinaus in die Alster-und Elbluft bauen und - etliche Leute sehen das so - dafür sorgen, dass der HH ebendiese auszugehen droht.

Nun soll es, wenn man heute Abend deutschen Feuilletons und Kultursendern glaubt, in Hamburg auch etliche Leute geben, die so etwas wie "weiteres Unheil vom Rheinknie her" befürchten. Schon morgen oder übermorgen, wenn ich das eben auf SWR2 richtig verstanden habe, soll nämlich offiziell bekannt werden, dass der amerikanische Dirigent Kent Nagano neuer Generalmusikdirektor wird - und: dass der neue Opernintendant Georges Delnon heisst. Darüber spekuliert wurde in beiden Fällen schon seit einiger Zeit (auch in der Schweiz), aber jetzt sind sich die KulturjournalistInnen offenbar sicher. Auch darüber, dass Delnon keine gute Wahl sei. Da ist zum Beispiel vom "braven Delnon" die Rede, mit dem sich "Hamburg bescheiden müsse" (Die Welt).

In den hiesigen Kulturredaktionen scheint die (sehr-wahrscheinliche-ja-dem-vernehmen-aus-gut-unterrichteten-kreisen-nach-mehr-als-gewisse) Verpflichtung von Delnon an die Hamburgische Staatsoper (noch) kein Thema zu sein. Delnon selber mochte dem SWR gegenüber heute "nichts bestätigen", aber "auch nicht dementieren". Nun ja, vielleicht löst die deutsche Feuilletongewissheit sich schon bald wieder in Alster- und Elbluft auf. Wenn nicht - dann allerdings darf man hier in Basel sehr gespannt sein.


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