Dienstag, 18. September 2012


Abt. PPP: Basler Erziehungsrat erteilt ...


... dem Departement seines Präsidenten Eymann in Sachen PPP einen Abklärungsauftrag. Teilt Präsident Eymann mit.

Irgendwie kurios.


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Abt. Radiozukunft - heute: gemäss Tim Pritlove


@timpritlove hat unlängst einen spannenden Vortrag über "das Radio des Web", a.k.a. Podcasts, gehalten in Berlin. Ein "must see" für alle, die sich für Audio im Netz interessieren, find ich:

P.S. Der junge Mann hatte sich vor 9 Jahren übrigens mal den Messeturm, damals noch im Rohbau, angesehen für ein mögliches Projekt damit:

Leider, leider kam's nicht zustande. Es wär ein Blinkenlights in Basel geworden, wovon die Stadt heute noch reden würde. Wenn...


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Montag, 17. September 2012


Abt. Studien-PR - heute: Herzstücknutzen


"Mit dem 'Herzstück' wird der 'in-30minuten-erreichbar'-Radius grösser. Was bis in 30 Minuten erreichbar ist, zählt zur Agglomeration. Also wird mit dem Herzstück die Agglomeration grösser. Die zusätzlichen, im neu als 'Agglomeration' geltenden Gebiet lebenden Leute tragen neu zum BIP der grösseren 'in-30-Minuten-erreichbar'-Agglomeration bei. Dieses Zusatz-BIP - und Beigemüse - nennen wir 'Agglomerationseffekte'. Und weisen das als 'ökonomischen Nutzen des Herzstücks' aus." Oder, symbolisch zu lesen, als Grafik:

Das ist, wenn ich mich nicht schwer täusche, auf 6 Sätze verkürzt, was in der Studie "Entwicklungsszenarien trinationale Agglomeration Basel mit und ohne Herzstück der Regio-S-Bahn / Quantitative und qualitative Abschätzung des volkswirtschaftlichen Nutzens von Durchmesserlinien" des Büros BSS (eine Gründung von u.a. René Frey und Andras Spillmann (ja, DEM Spiellmann)) und der Rapp Trans steht (BaZ, TaWo online und Regionaljournal heute) und wie die rund 160 Millionen zustande kommen. O-Ton:

Im Ergebnis zeigt sich (vgl. Tabelle 1), dass die so definierte Vergrösserung der trinationalen Agglomeration Basel durch den Bau der Etappe 1 – Mitte gegenüber dem Referenzszenario ohne Herzstück insgesamt zu einer Erhöhung des BIP um voraussichtlich 0.17% führt, zu einem Plus von 0.16% des Volkseinkommens und zu einer um 0.19% höheren Arbeitsproduktivität pro Arbeitsplatz. Bei der Etappe 2 – Y nimmt das BIP insgesamt um 0.19% zu, das Volkseinkommen um 0.18% und die Produktivität pro Arbeitsplatz um 0.22%.
Die integrierte Fläche wird grösser. Klar, wird dann das BIP aufgeblasen. Aber ist es wirklich legitim, das als "Nutzen" zu bezeichnen? Nochmals im O-Ton: die Vergrösserung der "in-30-Minuten-erreichbar"-Agglo ist SUPER, weil
Unternehmen ein grösserer Pool qualifizierter Arbeitskräfte zur Verfügung steht und mehr Business-to-Business-Kontakte den Wissenstransfer erleichtern, was zu vermehrter Innovation und erhöhter Produktivität führt. Mehr Firmen und mehr Einwohner/-innen im Einzugsgebiet vergrössern zudem auch den Absatzmarkt. Arbeitnehmer/-innen wiederum profitieren von den vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten: Sie können zwischen mehr und unterschiedlicheren Arbeitsstellen auswählen und schlussendlich dort arbeiten, wo ihre eigenen Fähigkeiten optimal eingesetzt sind. Dadurch erhöht sich der durchschnittlich erzielbare Lohn.
In Zürich hatte der massive Ausbau der S-Bahn einschneidende Folgen für die Bodenpreise und die Bautätigkeit entlang der Linien. Was meint die Studie hierzu?
Tatsächlich wird das Herzstück der Regio-S-Bahn aller Wahrscheinlichkeit nach aber auch dazu führen, dass im Einzugsgebiet der Regio-S-Bahn zusätzliche Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen. Diese Fragen wurden in Gesprächen mit ausgewählten Fachleuten aus der Immobilienbranche diskutiert. In den Gesprächen haben sich folgende mögliche Entwicklungen herauskristallisiert: In der Kernstadt wird es wahrscheinlich eher auf der Kleinbasler Seite zu zusätzlichen Investitionen kommen, da die Lagen rund um die dortige S-Bahn-Haltestelle wesentlich an Attraktivität gewinnen dürften. Grössere Neubauten sind allerdings voraussichtlich vorwiegend in von der Kernstadt entfernteren Gebieten zu erwarten. In den Entwicklungsgebieten ausserhalb der Kernstadt wird rund um die S-Bahn-Stationen von verdichteten Wohnnutzungen ausgegangen. Eine andere mögliche künftige Entwicklung, die durch die Durchmesserlinie der Regio-S-Bahn begünstigt werden könnte, ist jedoch auch, dass Arbeitsplätze aus der Kernstadt in die Agglomeration verlagert werden, wie dies heute bereits in Zürich und Bern zu beobachten ist.
Zugespitzt: Gentrification rund um den Claraplatz (Claraturm als Vorgeschmack?). Arbeitsplatzverlagerung aus Basel-Stadt weg. Und zusätzlicher Agglobrei entlang der öV-Pendlerstrecken, denn das Baselbiet hat noch viiiiele unternutzte Bauzonen für einige zehntausend Leute zu bieten, ist nachzulesen im Richtplan-BL.


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Abt. D Chinese kemme...


...auf Arte TV, morgen Dienstag 20.15 Uhr:

"Die Chinesen kommen! Europas Rettung oder Untergang?

China ist nicht mehr nur der größte Fabrikhof der Welt, sondern auch einer ihrer bestgefüllten Tresore. Das Reich der Mitte erstürmt nun die Festung Europa, um seine eigenen Gewinne Früchte tragen zu lassen. So kaufen immer mehr chinesische Investoren europäische Unternehmen auf, die vor dem Aus stehen. Die Zahl der europäischen Filialen chinesischer Firmen wächst fast überall auf dem Kontinent. Damit retten die Chinesen auch Arbeitsplätze in Europa - aber um welchen Preis?" goo.gl

Möglicherweise auch wieder ein Sendung, mit "allem, was das Schweizer Fernsehen nicht auf den Sender bringt". Infosperber zur Arte-TV-Sendung: "Goldman Sachs - Eine Welt lenkt die Welt", goo.gl . Damits nicht vergessen geht.

Viel Spass.


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Abt. seltene Gäste - heute: Der Failwhale


Lange nicht mehr gesehen, bis grad eben:

Es gibt ihn also doch noch. Irgendwie beruhigend.


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Abt. lechts und rinks - heute: Forder- oder Vordergrund


Im pdf der Einladung schreiben sie's gleich im ersten Satz mit "F"... (Bild grösser hier)

Auf ihrer Website aber mit "V".

Nachtrag 23:53 - Der Tageswoche sind heute offenbar die "V"s auch ausgegangen:

Oder, was auch sein kann, ich hab den Witz einfach nicht verstanden.


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Abt. Bundrochade bei der "Basler Zeitung"


Eine "neue Blattstruktur" kündigt BaZ-Chefredaktor heute an. Neue Struktur heisst in diesem Fall, dass die Zeitung anders zusammengelegt wird. Der Lokalbund rutscht an die zweite Stelle vor, während Wirtschaft und Sport an den Schluss rücken.

Ist das schon alles? Nicht ganz. Somm kündigt weiter an, dass einige Kolumnen neu platziert oder gestrichen wurden. Mehr schreibt er nicht dazu. Die Montagspredigt von Pharamalobbyist Thomas Cueni erschien heute an gewohnter Stelle. Gerüchteweise ist aber bereits durchgesickert, dass der fürstlich entlöhnte Rechts-Polteri Max Frenkel verschwinden werde. Merken wird dies kaum jemand, es sei denn, es gab tatsächlich noch Leser ...

... ähm, Leser, die Frenkels briefmarkigen Worte noch zur Kenntnis genommen haben.

Neu ist auch, dass die allwöchentliche Seite über Arthur Cohn nicht mehr im ersten, sondern erst im zweiten Bund erscheint. Ob damit "bestes intelligentes Lesevergnügen", wie Somm schreibt, weiterhin garantiert werden kann, dazu möchten wir uns hier für einmal nicht äussern.


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Sonntag, 16. September 2012


Abt. "Die Mär von der Gewaltspirale"


Erstaunliches lesen wir in der "Basler Zeitung" vom Sonntag. Im Frontaufhänger kritisiert die Zeitung, dass das Thema Gewalt auf Sportplätzen unnötig aufgebauscht werde. Auch und vorallem in den Medien :

"Vorfälle von Gewalt (...) werden in der Öffentlichkeit oft wochenlang brandheiss thematisiert. Das ist die Folge der gesellschaftlichen Neigung, aus möglicherweise zufällig vorkommenden Häufungen von Ereignissen eine allgemeine Tendenz herauszulesen. Die Medien heizen die entstehende Aufregung teils gezielt an."
Ach ja? Wie hatte Chefredaktor Markus Somm vor wenigen Wochen als Reaktion auf den Vorwurf, die "Basler Zeitung" heize die Aufregung um die angebliche Gewaltpirale auf Basels Strassen an, noch geschrieben?
"Wozu aber auch der talentierteste Journalist nicht imstande ist: Er kann einen Missstand nicht erfinden. Auf die Dauer kommt man mit Falschmeldungen nie ans Ziel. Wo kein Feuer ist, findet sich kein Rauch, man mag noch so kräftig pusten. Wenn eine Geschichte den Lesern nicht plausibel erscheint oder sie diese für übertrieben halten, blättern sie weiter."
Kann nicht sein? Oder etwa doch?


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Abt. Zu schön für... - heute: den "Sonntag"


@laprintemps sei "zu schön für die Partei", fällt dem Sonntagstiteldichter ob ihres Aussehens an sexistischer Abqualifikation ein zu dem Text über die Piratin Julia Schramm (pdf), anlässlich ihres Auftritts bei der Rheinfelder FDP (!). Ihre Schönheit blendete offenbar auch gleich noch den Bildlegendenpraktikanten so sehr, dass er deliriert, sie sei auf dem Bild "in Rheinfelden AG",

wo sie doch ganz eindeutig auf dem Rand des Brunnens am Gemsberg in Basel sitzt. Eigentlich kein Wunder. Wenn's um die Piraten geht, gerät noch so manchem sein Koordinatensystem durcheinander.


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Samstag, 15. September 2012


Abt. auf die Strasse! - heute: für PPP


Demo pro PPP In diesen Minuten läuft die Kundgebung / Demo für das Schulfach "Philosophie, Psychologie, Pädagogik" in Basel. Siehe auch hier. Der Fahrplan:

Die Versammlung ist um 13.00 im Schützenmattpark. Wir werden schon ab 11.30 anwesend sein und Vorbereitungen treffen, das heisst wir werden unsere Transparente mit passenden Schriftzügen versehen um die Wirkung der Demonstration zur erhöhen. Falls Sie Interesse haben, die Demonstration aktiv mitzugestalten sind Sie herzlich eingeladen uns ab 11.30 zu helfen. Nach dem Fertigstellen unserer Transparente werden wir uns um 13.15 in Bewegung setzen und in Richtung ED (Leimenstrasse 1) ziehen. Vor dem ED werden wir eine Pause einlegen, in welcher wir nochmals allgemein informieren, erklären warum wir hier stehen und vor allem wie der Rest der Demonstration verlaufen soll. Um 14.00 wird dann Herr Signer unsere Petition " Für die Erhaltung des schwerpunktfaches PPP in Basel" in Empfang nehmen. Sobald wir mit Informieren fertig sind geht es ab in die Innenstadt. Erst via Spalenberg zum Marktplatz, wo wir um etwa 14.30 ankommen werden. Für alle Nachzügler ist dies der ideale Zeitpunkt um dazu zu stossen. Auf dem Platz werden wir uns erstmals installieren. Von jedem Schulhaus, welches einen Redner/ eine Rednerin stellt, wird erläutert, warum wir den Entscheid des ED's nicht akzeptieren können und wieso unsere Träume gecancellED wurden.
Unbenannt

Unbenannt

Je nach dem werden auch Eltern anwesend sein, welche ebenfalls die Möglichkeit haben sich auszudrücken. Zum Schluss werden wir eine Art Podiumsdiskussion veranstalten, an welcher uns Jeder und Jede Fragen wird stellen können. Um 15.30 werden wir durch die Freie Strasse zum Barfüsserplatz marschieren, wo der Schluss unserer Demonstration sein wird. Auf der Leonhardstreppe werden wir ein gezieltes Abschiedsbild produzieren, welches uns allen in Erinnerung bleiben soll. Wir hoffen, dass so viele Personen wie möglich anwesend sein werden, um dem ED zu zeigen, dass auch wir Schüler und die restlichen Anwesenden etwas gegen den Konkurrenzkampf der Schulen haben. Wir jedoch für eine andere, eine sinnvollere und eine besser überdachte Lösung zur Behebung des Problems sind.
Schnappschüsse von der Besammlung gibt's hier.

Von den Mitgliedern des Erziehungsrates, der am Montag über Sein oder Nicht-Sein von PPP befinden wird, war Maria Iselin-Löffler auf dem Marktplatz als interessiete Beobachterin zugegen. Sie hörte sich die Argumente der SchülerInnen an. Mehr als, "wir werden am Montag entscheiden!", war ihr allerdings nicht zu entlocken...


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Abt. "Muslime und Konfessionslose"


So einfach ist das:

"Häusliche Gewalt ist meist ein Ausländerproblem", ...
... schreibt die "Basler Zeitung in dicken Lettern auf der Frontseite. Nun, zumindest gesteht die Zeitung ein, dass es sich tatsächlich um ein Problem handelt. Vor wenigen Tagen hatte Lokalchef Raphael Suter noch von einem "Randthema" gesprochen":
"Für den Grossteil der Bevölkerung sind dies Randthemen, denn sie sehen sich vielmehr Gewalttaten und Überfällen im öffentlichen Raum ausgesetzt."
Aber das "meist" ist nun doch etwas gar hoch gegriffen. In 63 Prozent der Fälle soll es sich um Täter ohne Schweizer Pass handeln. Das ist eine Mehrheit, aber "meist"?

Noch eine andere Aussage fällt ins Auge bzw. ins Klischee des bösen Fremden:

"Muslime und Konfessionslose sind stark übervertreten."
Natürlich sind die Muslime schuld. Ist vielleicht aber tröstlich, dass sie nicht mehr ganz alleine für das Böse herhalten müssen und nun mit den Konfessionslosen Gesellschaft bekommen haben. Die Frage ist nur, was wir mit diesen Informationen anfangen sollen. Soll man jetzt auch die Konfessionslosen vermehrt überwachen?

Auch wenn hier suggeriert wird, dass häusliche Gewalt ja eigentlich gar kein richtiges Sicherheits-, sondern ein Ausländer- Moslem- und nun neu auch Konfessionslosen-Problem ist, darf sich der FDP-Regierungskandidat Christophe Haller in derselben Zeitung als Sicherheits-Messias präsentieren:

"Der Mann, der Basel wieder sicher machen will"
Ganz im Gegensatz zu Hallers Parteigenossen Hanspeter Gass, der Basel ja scheinbar unsicher gemacht hat.

Und wir sind wieder bei der alten Frage angelangt, wie sicher Basel denn nun tatsächlich ist. Eine Frage, die sich objektiv nie und nimmer wird beantworten lassen. Der Autor der Kandidatenporträts, ein gewisser Mischa Hauswirth, äussert sich auf derselben Seite auch noch grundsätzlich zum Thema Sicherheit, das es geschafft hatte, aus dem SVP-Gärtchen herauszubrechen:

"Und jetzt, im Wahlherbst 2012, ist Sicherheit plötzlich zum Hauptthema geworden. Natürlich nicht wegen der SVP, sondern weil einige Negativentwicklungen wie vorhergesagt eintrafen."
Hauptthema? In der "Basler Zeitung" ganz gewiss. Ob auch in der breiten Bevölkerung, wird sich erst noch zeigen.


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Freitag, 14. September 2012


Abt. merkwürdige Gerüche - heute: @ Kunstrasen II


Auf gehäkselten Autoreifen rennen die Kinder auf dem Kunstrasen des Sportplatzes Schützenmatte rum. Altreifenschnipsel sind es, die in Teil I so eklig stanken. Das hat mir der Hersteller des Rasens bestätigt.

Das BAG weiss, was an Giften drin steckt:

Die Gummigranulate sind mit verschiedenen Schadstoffen belastet, die bei der Herstellung in den Gummi gelangen, sei es über die Ausgangsmaterialien oder als Reaktionsprodukte. PAH (polycyclic aromatic hydrocarbons) ist der Sammelbegriff für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffverbindungen, von denen verschiedene als krebserregend eingestuft sind. Ein typischer Vertreter ist Benzo(a)pyren (BaP). Bei der Reifenherstellung werden so genannte PAH-haltige Weichmacheröle eingesetzt, um gewisse Reifeneigenschaften zu erzielen. Der PAH-Gehalt des Reifens kann bis zu 200 mg/kg betragen. PAH entstehen auch bei Verbrennungsprozessen von organischen Stoffen. Der Hauptanteil der PAH in der städtischen Umgebungsluft stammt aus Verkehrsabgasen und aus Heizungen. Quellen in Innenräumen sind Tabakrauch, Kaminfeuer und Kochstellen. VOC (volatile organic compounds) sind flüchtige organische Verbindungen. Ein Vertreter ist Toluol, welches in der grössten Konzentration in Gummigranulaten gefunden wurde. Toluol kann Reizungen der Augen und der Atemwege bewirken und besitzt eine narkotisierende Wirkung. Daneben ist es als umweltgefährdend eingestuft. Seltener wurde Benzol nachgewiesen, welches als krebserregend bekannt ist. Es gelangt bei der Herstellung mit dem Russ in den Gummi oder wird während des Gebrauchs von Autoreifen adsorbiert und kann aus dem Gummi ausgasen. Vermutlich gelangt Toluol auf gleiche Weise wie das Benzol bei der Herstellung in den Gummi.
Es mutmasst auch dies und jenes über die Belastung:
Eine Belastung des Menschen mit PAH kann lediglich durch Abriebpartikel aus dem Gummigranulat zustande kommen, da PAH in der Regel wenig flüchtig sind. Expositionsabschätzungen ergaben, dass die Aufnahme über die Atmung am bedeutendsten ist, während Hautkontakt und Verschlucken weniger zur Gesamtbelastung beitragen. Messungen in der Hallenluft haben ergeben, dass die PAH-Belastung im Bereich der Hintergrundbelastung (Stadtluft) ist und bestehende Luftgrenzwerte in der Regel nicht überschritten werden. Die konservativ berechnete Aufnahme von PAH liegt weit unter der Dosis, welche im Tierversuch noch nicht zu Effekten führte. Urinuntersuchungen in Spielern deuteten nicht auf eine PAH-Aufnahme hin, welche die Hintergrundbelastung überschreitet. PAH stellt somit kein spezielles Gesundheitsrisiko dar.
Und sieht darum, mit seinen Annahmen, keinerlei Handlungsbedarf:
Die PAH-Exposition durch recyclierte Gummigranulate ist gering und birgt kein spezielles Risiko für die Gesundheit. Aus Sicht des Gesundheitsschutzes besteht kein Handlungsbedarf (...) Die VOC-Exposition stellt für die Spieler kein Problem dar. Da die VOC-Freisetzung bei frisch eingefüllten Granulaten relativ hoch ist, sind allenfalls Arbeiter gefährdet. Eine gute Hallenbelüftung dürfte das Risiko senken.
Na dann sind wir ja beruhigt - not.


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