Freitag, 16. November 2012


Abt. infamy Freitagskino


Heute: <a href=www.onlineaktivisten.de target=blank> Im Dienst der Wirtschaftsmafia - Ein Geheimagent packt aus John Perkins war 12 Jahre lang ein sogenannter "Economic Hitman". Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.


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Donnerstag, 15. November 2012


Abt. War - heute: What is it good for?


BBC: Three Israelis killed by Gaza rocket as violence escalates Washington Post: The story behind the photo: Journalist’s 11-month-old son killed in Gaza strikes


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Abt. Heute nichts Neues von Waschi Dürr


Die gute Nachricht: Nachdem die "Basler Zeitung" im Rahmen ihrer WaschkampfWahlkampfdebatte an zwei Tagen in Folge aus dem Baschi einen Waschi Dürr machte, kommen wir heute um weitere Details, wie und wann der Regierungskandidat während der arbeitsamen Woche als allfälliges Exekutivmitglied die Wäsche seiner Patchworkfamilie waschen möchte, herum.

Der vorläufige Höhepunkt dieser Kampagne fand in der gestrigen Ausgabe statt, als sich der BaZ-Mann fürs lokale Grobe, Mischa Hauswirth, selber als "modernen Mann" bezeichnete, der seine Wäsche abends wasche, um tatgsüber emsig seiner beruflichen Tätigkeit (dem Vorzeigen von Schmutzwäsche) nachgehen kann.

Heute erfahren wir nun aber, dass Waschi nun wieder als Baschi Dürr und Grossrat sich der bürgerlichen Allianz für mehr Videoüberwachung erneut widersetzt hat.

Entwicklungshilfe für die BaZ

Und wir erfahren – ein fast ganz anderes Thema –, dass die SVP unter die Verleger gegangen sei. Aha. Endlich nimmt auch die "Basler Zeitung" selber Stellung zu seiner wirklichen Herausgeberschaft? Aber nein. Es geht um eine neue Parteipostille mit dem Titel "Extrablatt der Schweizerischen Volkspartei", eine Belanglosigkeit, die der BaZ aber immerhin einen halbseitigen Artikel wert ist. Und noch viel mehr, denn das Blatt wird in der quasi parteieigenen Druckerei der "Basler Zeitung" gedruckt.


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Mittwoch, 14. November 2012


Abt. Praktikantenmittwoch - heute: @ tamedia


Christoph Brand, a.k.a. Leiter Digital bei Tamedia, hat mal wieder so ziemlich alles missverstanden in Sachen "Hack Days". Weder handelt es sich bei dem, was seine Firma organisiert um einen "Ideenwettbewerb nach dem Vorbild bekannter «Hack Days» von Grossunternehmen aus den USA und Deutschland" (obwohl er's so nennt), noch entstehen bei echten "Hack Days" Projekte, an denen sich der Organisator "unentgeltlich und unwiderruflich die räumlich, zeitlich und sachlich unbeschränkten Nutzungsrechte" unter den Nagel reisst oder den Mitmachenden vorschreibt, "die Wettbewerbsbeiträge selber nicht zu nutzen und keinen Dritten zur Verfügung zu stellen", wie es tamedia, laut Teilnahmebedingungen, plant.

Sowas "Hack Day" zu nennen, ist - gelinde gesagt - Ettikettenschwindel!

Und was ist überhaupt "open" an der "Initiative «Open Development Projects»", wenn die Vorgaben so eng sind, wie im konkreten Fall (ein 3D-Globus, um SoZ-Geschichten zu geopositionieren; Spielideen, um den Umsatz auf fashionfriends zu steigern)? HackDay-Praktikant Brand sei zum Einstieg z.B. die Lektüre des "hackday manifesto" empfohlen!

Möge niemand der Einladung zur selbstausbeuterischen Gratisarbeit für den Konzern folgen!

Nachtrag - Bei Twitter rumort es bereits seit gestern da und dort zu dem Thema:

Und natürlich ist das Vorhaben dort auch vertreten:

NACHTRAG - "in dubio pro reo": @tamedia_odp ist durchaus empfänglich für Verbesserungsvorschläge:


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Abt. Praktikantenmittwoch - heute: @ Valora


Wurde der Praktikant, wie so einige bei Valora in letzter Zeit, geschasst, bevor er Zeit hatte, die Anweisung der Chefin, ihm hinterlassen im CMS, auszuführen - oder nachher?

Das Hauptquartier von Valora Schweiz in Muttenz gehört übrigens seit Ende September der Immobilien-Firma von BaZ-Verwaltungsrätin, Ospelgattin und Blocherfreundin Adriana Ospel. Patrick Müller im "Sonntag" am 19.2.2012 anlässlich der 150-Jahr-Feier der UBS im Zürcher Hallenstadion:

Blochers und Ospels Ehefrauen beschliessen, ihre Plätze zu tauschen: So sitzt Silvia Blocher den ganzen Abend neben Marcel Ospel, Adriana Ospel-Bodmer neben dem SVP-Übervater.
Von den 45'000m2 im Valora HQ ist übrigens, laut CASH awp/sda, nur die Hälfte vermietet. Die Sitex von Adriana Ospel ihrerseits hat den Firmensitz im St. Jakobs-Turm, der ja bekanntlich auch nicht gerade überbelegt ist...


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Abt. Der Waffenschieber als Gutmensch


Der Satz am Schluss des Artikels erklärt eigentlich schon fast alles:

"Bührle blieb so lange wie möglich aktiv und förderte neben vielen auch die SVP."
Das ist für die "Basler Zeitung Grund genug, den verstorbenen Waffenindustriellen Dieter Bührle posthum die höchsten Weihen zukommen zu lassen:
"Man ist so machtlos wie traurig: Jetzt sterben in der Schweiz die letzten Repräsentanten jener verdienten Aktivdienstgeneration, die das Wort Kriegsmobilmachung nicht nur aus Auditorien und von Videospielen her kennen. Sie gehen für immer und nehmen ihre Er- fahrung mit. – Eine Erfahrung, die mit zunehmender Zeit immer wertvoller werden dürfte, weil Friedenswahrung stets auf Erkenntnis beruht und erarbei- tet sein muss. Auch heute im Angesicht sogenannt moderner Bedrohungen. Der Wille zur Selbstbehauptung in einer Zeit, wo Anpassung anfänglich wohl billiger gewesen wäre – er bleibt Vorbild."
"Er bleibt Vorbild?" Der Mann, der in der Firma seines Vaters grossgeworden war, die mit Waffengeschäften mit den Nationalsozialisten reich geworden war? Der Mann, der, als die UNO ein Embargo ausgesprochen hatte, noch Waffen an das Apartheidregime in Südafrika geliefert hatte?

Oh ja! Für den Autoren des Nachrufs, den Gripen-Spezialisten Beni Gafner, ist Bührle ncht Täter, sondern Opfer, das in "der noblen Gesellschaft Zürichs kaum je richtig akzeptiert" worden sei. Die Worte "Nationalsozialisten" und "Südafrika" kommen im fast ganzseitigen Artikel kein einziges Mal vor. Es ist verniedlichend von "Achsenmächten" die Rede. Und zu seinen verbrecherischen Waffenlieferungen an den Unrechtsstaat Südafrika (für die er auch rechtlich belangt wurde) heisst es nicht viel mehr als:

"Bührle war Chef über das grösste Schweizer Unternehmen. Tausende von Familien hingen dadurch von ihm ab – einem Patron wie es sie heute hierzulande nicht mehr gibt."
Dieter Bührle als Gutmensch?
"Als Vertrauensmann und Förderer vieler"
Noch irgendwelche Fragen?


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Dienstag, 13. November 2012


Abt. Desorientierung des Tages


Die Baz titelt von Zwielicht bei den Us Generälen. Daraufhin fragt das Blatt von Bilderberger Blocher: "Sind heutige Top-Militärs nicht in der Lage, hohen ethischen Standards zu genügen?" Hohe ethische Standards? Gemeint sind amerikanische Generäle. Mitarbeiter einer Armee die grundlos Überfallskriege begann und im Irak den Tod von rund 100'000 Zivilisten zu verantworten hat.


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Abt. das leere Basel - heute: Janus arbeiten


Wenn alle klönen, in Basel sei's zu eng und Wohnungen hab's auch viel zu wenige, dann tanzt infamy den WeWoNam-Style und sagt: Alles falsch! Basel steht leer! Nur am falschen Ort. In loser Folge stellen wir hier und anderswo in den kommenden Tagen, Wochen oder Monaten (oder überhaupt nicht) die schönsten Leerstände vor. Wir beginnen mit "Janus arbeiten" (der Komplex heisst nun mal so!). Diesem Screenshot

entnehmen wir, dass alleine dort im Parterre der nicht mehr so ganz neuen Häuserzeile weiterhin 1072 Quadratmeter leerstehen und den Investoren Monat für Monat rund CHF 25'000.- Mieteinnahmen entgehen, die der Swiss Life Property Management AG (Auftraggeberin für den Bau; Philippe Cabane in "Archithese" 3.2011 dazu: "Vom architektonischen Standpunkt gibt es kaum etwas auszusetzen" und schon damals: "das grösste Problem bleiben die leer stehenden Ladenlokale") auf der Einnahmeseite vermutlich fehlen, was die Versicherten jener Pensionskassen, die ihre Gelder von der Anlagestiftung Swiss Life vermehrt haben möchten, früher oder später - wenn sich solche Situationen häufen - wohl spüren werden als "verminderte Performance" der Anlagen ihrer Kassen.


Größere Kartenansicht

Nächste Folge? Vielleicht im "St. Jakob Turm"?

Dort sind Stockwerke 6 & 7 leer. Macht an Mietausfall pro Monat: 22'000.-. Die 176m2-Wohung im 15. Stock steht ebenfalls leer und gibt's für schlappe 5'160.-.

Basel ist so leer, wenn Du an Basel klopfst, tönt's hohl!


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Abt. Hörkarten - heute: Paris


Place de la Bastille, 10.11.12, 22:32

P1040861

Restaurant im Centre Pompidou, 10.11.12, 13:15

P1040809

Place Igor Strawinski, 10.11.12, 12:36

P1040808


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Sonntag, 11. November 2012


Abt. Ringiers Politische Kultur


Dass Banken ziemlich viel Geld ausgeben für ein Referat eines SPD Populisten scheint ja schon merkwürdig. Gemäss NZZ bezahlte auch Ringier Geld an Peer Steinbrück das dieser in seiner "auf Euro und Cent" genauen Abrechnung unterschlug. Auch in seinem deutschen "Magazin für politische Kultur" Ciciero lobt Bilderberger Ringier Bilderberger Steinbrück als "folgerichtigen Kanzlerkandidaten" mit der Bildunterschrift " Wer, wenn nicht er – der Peer!".


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Abt. Selbsteinschätzung – heute: Tamara Wernli und die Literatur


Als physischer (und geistiger) Strich in der Landschaft fühlt sich Tamara Wernli unter anderem dazu berufen, Promikochsendungen zu moderieren. Sie hat auch schon Bücher geschrieben – "eine Ansammlung von ätzenden Belanglosigkeiten", wie in einer Rezension des heutigen FCB-Sportchefs Georg Heitz zu lesen war. Und seit einiger Zeit verfasst sie für die "Basler Zeitung" eine Gesellschaftskolumne. Jüngst war sie in dieser Funktion an der Eröffnungsfeier der BuchBasel. Viel zu erfahren ist in diesen Zeilen nicht. Nicht viel mehr als das:

"Als Anti-Theater und Literaturexpertin hält man sich da besser fern."
Auch wenn wir jetzt nicht lang darüber nachdenken möchten, was eine Antiexpertin ist, so lässt sich doch mit Besitimmtheit sagen: Wie recht sie damit doch eigentlich hat.

Nachtrag Der Träger des Schweizer Buchpreises 2012 heisst Peter von Matt. Das ist, liebe Frau Wernli, ein emeritierter Zürcher Literaturprofessor und ein brillanter Verfasser von Essays. Dass er zum Preisträger gekürt wurde, ist dennoch etwas seltsam, denn sein neustes Werk "Das Kalb vor der Gotthardpost" ist eigentlich nicht viel mehr als eine Sammlung von bereits veröffentlichten Essays. Die Jury würdigte das Werk als „ein Buch, das in herausragender Weise zur Gegenwart der Schweiz spricht. In Analysen von grosser sprachlicher Kraft und gedanklicher Originalität beleuchtet Peter von Matt den Zusammenhang zwischen Literatur und Politik“.


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Samstag, 10. November 2012


Abt. Happy Birthday! - heute: ARTE Radio


Heute feiert @arte_radio im IRCAM in Paris seinen 10. Geburtstag. Silvain Gire ist sein Impressario (Chef wäre definitiv das falsche Wort): Silvain Gire de ARTE RAdio

Einstiegsfrage von infamy heute Nachmittag in einem der Auditorien des IRCAM: 10 Jahre ARTE Radio, seine Bilanz? Letzte Frage: Würde er mal nach Basel kommen, und dort eine seiner in Paris regelmässig durchgeführten "séance publique" abhalten (neue Produktionen vorstellen in intimem Rahmen vor Publikum)?

Ah, ja, und dann war heute Sophie Hunger im Café de la Danse:

Mehr gibt's von dort nicht, sonst komm ich in Urheberrechtsteufels Küche.


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infamous for 8570 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)