Mittwoch, 19. Dezember 2012


Abt. be prepared! - heute: für den Weltuntergang


(via)

Die Sammelstelle befindet sich an der in der rechten Spalte genannten Adresse. Sie dürfen gerne auch unangemeldet vorbeikommen.


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Dienstag, 18. Dezember 2012


Abt. Central Park Basel: Ein Schritt vorwärts


Zu teuer, zu kompliziert, nicht machbar: Bislang haben sich Kanton und Grundeigentümerin SBB ganz und gar nicht angetan gezeigt vom Projekt Central Park Basel. Die Idee, über den Bahngeleisen beim Bahnhof SBB eine neue öffentliche Grünfläche entstehen zu lassen stammt ursprünglich vom Architekten Donald Jacob, der trotz des mangelnden Sukkurses durch die offiziellen Stellen nicht locker liess und den Kreis seiner Freunde stetig vergrössern konnte. Im Februar wurde eine entsprechend Initiative eingereicht.

Nun zeigt inzwischen auch die Basler Regierung eine gewisse Bereitschaft, den Initianten entgegenzukommen:

"Der Regierungsrat beantragt eine Ausformulierung der im Februar eingereichten Initiative „CentralParkBasel“. Mit einem entsprechenden Planungskredit, in Höhe von 1,5 Millionen Franken, kann die Machbarkeit der Idee überprüft und im Sinne der Initiative weiter konkretisiert werden."
Hintergrund dieses Gesinnungswandels könnte die wachsende Sympathie in der Bevölkerung sein. Wohl auch die Tatsache, dass die bestehende Passarelle den Strom der Menschen heute nicht mehr zu bewältigen vermag. Vielleicht aber möchte der Regierungsrat auch einen Weg finden, wie er den geplanten und vor allem umstrittenen Gundeli-Autotunnel an der Opposition vorbeischmuggeln kann?


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Abt. Und nun zum Wetter ...



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Montag, 17. Dezember 2012


Abt. Gründe für den IWF Beitritt der Schweiz


ok, soviel Gründe gab es ja nicht wenn man von der viel beschworenen "Armutsbekämpfung" einmal absieht. Ein Grund, dass die <a href=www.efd.admin.ch target=blank> Schweiz 1992 dem IWF beitrat, wurde nun jedoch bekannt: Damit die Nationalbank die Hälfte des Goldes verkaufen und weitere Teile verleasen konnte gemäss der GATA Untersuchung; hier auf Deutsch. Das damalige Umfeld wird <a href=www.youtube.com target=blank> von Rolf Nef hier ab 2:15 ausgeführt .


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Abt. Jamais le dimanche – oder doch?


Vor gut einem Jahr hatte die "Basler Zeitung" voller Stolz die Herausgabe einer eigenen Sonntagsausgabe angekündigt (infamy berichtete).

"Morgen erscheint zum ersten Mal die Sonntagsversion der Basler Zeitung. Auf rund 50 Seiten werden wir Sie auch am siebten Tag der Woche künftig umfassend, klug und zuverlässig informieren.
Und diese hernach auch tatsächlich lanciert. Nun, wie "umfassend, klug und zuverlässig" die Sonntagsausgabe war, darüber wollen wir uns jetzt nicht auslassen. Auf alle Fälle war sie offenbar nicht sonderlich erfolgreich. Also weg damit. Das wird der Leserschaft aber nur durch die Blume, bzw. durch ein ganzes Blumenbouquet hindurch mitgeteilt. So lesen wir:
"Die Abonnentinnen und Abonnenten der Basler Zeitung erhalten ab Sonntag, 3. März 2013, jeden Sonntag die «Sonntagszeitung». Damit baut die Basler Zeitung das Angebot für ihre Abonnentinnen und Abonnenten gegenüber der bisherigen siebten Zeitungsausgabe bei gleichbleibenden Abonnementspreisen deutlich aus."
Erhalten ab Sonntag jeden Sonntag die Sonntagszeitung ... Das klingt ein bisschen wie "Kriechen Griechen hinter Griechen nach".

Aber Spass beiseite: Gibt man da etwa zu, dass das bisherige Angebot doch nicht ganz so umfassend war?

Man muss nun aber ganz bis zum Schluss lesen, um wirklich informiert zu werden:

"Nach der Entscheidung, die bisherige siebte Ausgabe der Basler Zeitung einzustellen, hatte der Verlag Kombinationsangebote mit anderen bestehenden Sonntagszeitungen geprüft. Die Redaktion der Basler Zeitung kann sich dank dem Entscheid für ein gemeinsames Angebot mit der «Sonntagszeitung» mit voller Kraft auf die Zeitungsausgaben unter der Woche konzentrieren.
Aber eigentlich wäre ja einem klar vorausdenkenden Menschen von Beginn weg klar gewesen, dass eine zusätzliche Ausgabe ohne zusätzliches Personal (Entschulden Sie, Frau Wernli) ganz einfach nicht machbar ist.

Und so ganz nebenbei wird die enge verlegerische Freundschaft mit dem TA-Media-Verlag offensichtlich immer inniger ...


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Abt. Energiewende schaffen - heute: mit Gravitation


Das Prinzip "Wanduhr", angewandt zur Stromproduktion: Schlicht genial!

(via)


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Samstag, 15. Dezember 2012


Abt. Neues von - heute: Deinem Blut


In seinem Serum schwimmt identifizierbar Erbgut (RNA & miRNA) von Pilzen, Bakterien, Pflanzen (Mais, Reis) und u.a. Insekten. Das steht in einem Paper, das vor 5 Tagen erschien. Wie das dahin kommt durch Deinen Magen-Darm-Trakt und was es bewirkt in Deinem Körper:

The finding of diverse exogenous RNA molecules in plasma, and their potential influence on cellular gene expression, raises several interesting questions about how humans interact with their environments and particularly with their gastrointestinal biota. Though the interaction between microbes and gut epithelium is yet to be fully understood, some sort of feedback signaling process might well be involved [6], [29]. Peptides and small chemicals have long been thought to be the two major types of signaling molecules between microbe and gut epithelium. The finding of microbial RNA in circulation now adds the possibility of an RNA-mediated human-microbiome interaction as an additional communication mechanism of this important axis for human health.
Einfach gesagt: Grosses Fragezeichen! Da drüben fasst einer der Autoren den Inhalt kurz zusammen.


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Abt. #srfstart - heute: Buchstabenpopeln


Anic Lautenschlager zur rechten Zeit am rechten Ort und geistesgegenwärtig genug, den Moment im Studio Zürich schnappzuschiessen... Dito Martin Oswald:

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Abt. gesammelte Stille von - heute: @SophieHunger


(friedmann, weiterblättern!) Will man objektivieren, wie aufmerksam ihr Publikum bei der Sache ist, gibt es bei ihr einen einfachen, in (vermutlich) allen Konzerten beobachtbaren Gradmesser. Wenn am Ende des Songs «Train People» der Chor die letzte Zeile («while we’re passing, time is passing») hingetupft und sich der Klang im Saal verloren hat, wenn es so still ist, dass man eine Stecknadel zu Boden fallen hört: Wie viele Sekunden dauert es dann, bis das Publikum aus der Versenkung auftaucht und zu klatschen beginnt?

Im Pariser «la Cigale» im Juni 2010 blieb das Schlussbild der zerrinnenden Zeit in den tausend Köpfen rekordverdächtige 66 Sekunden lang stehen. Der Beweis. Am 10.11.12 im «Café de la Danse» in Paris hielt es ­knappe 15 Sekunden.

Gestern im Kaufleuten waren's 21 Sekunden:

Siehe auch Wochenstopp bei der TagesWoche.


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Freitag, 14. Dezember 2012


Abt. Mord à la "Basler Zeitung"


Dieser Fall gibt Rätsel auf. Oder besser die Berichterstattung darüber in der "Basler Zeitung". Es handelt sich um einen Mann, der einen bewaffneten Raubüberfall im Hotel Basel begangen hatte und der nach einem Bundesgerichtsentscheid nun neu beurteilt werden musste. Dazu lesen wir jetzt in eben dieser für ihre ausführliche Raubberichterstattung berüchtigten Zeitung:

"In der Neubeurteilung eines Raubüberfalls auf das Hotel Basel hat das Strafgericht den Täter wegen qualifizierten Raubs und Gefährdung des Lebens verurteilt. Vom Vorwurf des Mordes wurde er dagegen freigesprochen."

Ach? "Vom Vorwurf des Mordes" freigesprochen? Wahrscheinlich haben die meisten der wie üblich schauderbaren Kommentatoren nicht weitergelesen. Wir aber haben es getan und sind dabei auf folgenden Satz gestossen:

"Strittiger Punkt war ein Schuss, der nach dem Überfall vor dem Hotel im Freien in einem Gerangel mit dem Portier gefallen war, der aber niemanden verletzte."
Wie kann nun von einem Mord die Rede sein in einem Fall, in dem niemand verletzt wurde? Ach so. Es geht nicht um Mord, sondern um "versuchten Mord", der jetzt zu einer "Gefährdung des Lebens" abgemildert wurde.

Einen der Kommentatoren wollen wir jetzt auch noch zitieren:

"Aha, als IV- Rentner oder sonst Behinderter hätte ich bei einer solch schwerwiegender Straftat einen Kuschel - Bonus bei Gericht ! So weit sind wir zumindest in Basel schon !"
Neuneinviertel Jahre Gefängnis. Was für ein Kuschelurteil das doch ist.


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Abt. one less - heute: Läden @ Markthalle


Wie die @tageswoche berichtet, müssen sie alle raus bis Ende März aus der akustischen Hölle.

CIMG0053

Exklusiv präsentieren wir hier heute bereits täuschend echte Computervisualisierungen der künftigen Nutzung der Markthalle als: Ukrainereise für DRS2

Markthalle!

P1020245

Wir hatten zwar als Erste in der Stadt über das Baugesuch für ein 360-Grad-Kino berichtet,

Markthalle akustische Sanierung

sind aber inzwischen überzeugt, dass die Hallendecken-Beamer

P1040578

nur ein Ablenkungsmanöver sind!


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Donnerstag, 13. Dezember 2012


Abt. Can't stop, won't stop - heute: Burtschermania II


Dem Corsin Zander seinen Artikel über was "die causa Thiriet" heissen müsste (nicht causa Burtscher!) im "Schweizer Journalist" gibt's hier, wie versprochen. Ein Auszug:

Patrik Tschudin, der DRS-2-Wissenschaftsredaktor [korrekt wäre: "inzwischen ex-DRS2..."] zweifelt als Erster an der Geschichte des „Sternen-Stars“ („Schweizer Illustrierte“). Auf seinem „Infamy“-Blog [korrekt wär: "dem Blog des in.f.a.m. Medienbüros"] macht er auf Ungereimtheiten aufmerksam. Barbara Burtscher merkt offenbar, dass nun ihre Karriere in Gefahr ist. Sie droht mit einer Klage. Tschudin fehlt die Lust und das Geld für einen Rechtsstreit und er löscht die Einträge [korrekt wäre die Ergänzung: "er löscht die Einträge und rät ihr, sich von ihrem Rechtsschutz beraten zu lassen, was ihre Unklarheiten für mögliche juristische Folgen haben könnten, sonst lande sie 'eventuell dereinst nicht auf dem Mars, sondern auf der Nase'"]. Maurice Thiriet bleibt hartnäckiger [korrekt wär... aber lassen wir das]. Er kontaktiert Tschudin [nett wäre die Ergänzung: "sieben Monate nach dem Posting", denn Corsin Zander kennt die Daten] und recherchiert selbst zu Burtscher. Dabei stösst er auf eine Reihe Unwahrheiten. Er recherchiert weiter und als er genügend Informationen zusammenhat, entzaubert er Burtscher mit dem Artikel „Die eingebildete Astronautin“. Thiriet erhält dafür den mit 10.000 Franken dotierten Zürcher Journalistenpreis. Der Verweis auf die Vorarbeiten Tschudins fehlt, dafür wird Thiriet heftig kritisiert. (...) Die einzigen, die genau hingeschaut haben, waren Patrik Tschudin und Maurice Thiriet. Und letzterer wurde nun dafür bestraft."
Darf ich mir den Kommentar erlauben, dass Thiriet nicht dafür - vorläufig - bestraft wird, dass er "genau hingeschaut" hat, sondern dafür, dass er das Wort "Hochstaplerin" meinte im Tages-Anzeiger verwenden zu müssen, und das - möglicherweise, denn das abschliessende Urteil noch aus, weil Berufung eingelegt wurde - in ehrenrühriger Weise? Und jetzt ist der Sack hoffentlich endlich zu!


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