Dienstag, 26. März 2013


Abt. Kriminaltago


Es ist die grosse Stunde von Mischa H. und den seinen. Die Kriminalstatistik bestätigt, die Kriminalität hat zugenommen. Schweizweit. Und baselweit ganz besonders. Auf bazonline.ch war schon früh zu lesen:

"Basel auf dem Weg an die Spitze"
Zugegeben: das war nicht der Hauswirth, sondern sein Kollege Alexander Müller. Der hat zwar sehr wohl bemerkt, dass Basel-Stadt verglichen mit anderen Städten (ist immer ein bisschen problematisch dieser Vergleich, weil in Basel der reiche und Einbruch-versehrte Vor-Grossort Riehen mitgemeint ist) noch immer die deliktärmteste Stadt der Schweiz ist (gemeint sind Städte über 100'000 Ew.). Aber. In Basel haben die statistisch aufgenommenen Straftaten um 23 Prozent zugenommen, mehr als ...:
"Die 23 Prozent sind zudem ein Spitzenwert: Keine andere Schweizer Grossstadt hat eine nur annähernd vergleichbare Zunahme registriert."
Grossstadt nicht. Aber dazu später.
"Die Stadt am Rheinknie holt von Jahr zu Jahr mit Riesenschritten auf."
Hui! Aber schauen wir doch selber mal in die Kriminalstatistik (die vom Bund). Und konzentrieren wir uns ebenfalls auf geografische Besonderheiten. Und wir sehen erstaunt, dass da noch andere Gegenden der Schweit kräftig, ja um einiges kräftiger am Aufholen sind. Namentlich in Appenzell Ausserrhoden, im Kanton Freiburg und im Kanton Uri liegt die statistische Zunahme an Straftaten um einiges höher als in Basel-Stadt (27 bzw. 34 Prozent!) Wer weiss ...

... aber lassen wir das. Und warten wir ab, was die "Basler Zeitung" über die kantonale Kriminalstatistik zu berichten wissen wird, die ja, als grosse Ausnahme schweizweit, wiederum von der Staatsanwaltschaft präsentiert wurde.

Was wir eingestehen müssen: Die BaZ hat schon berichtet über die BS-Statistik. Und offensichtlich hat zumindest die online-Redaktion die Statistik wirklich gelesen. Da werden die Zahlen nicht mehr frei nach eigenem Gutdünken interpretiert, sondern tatsächlich aufgeschlüsselt.

Nachtrag

Etwas erstaunt nehmen wir zur Kenntnis, dass die "Basler Zeitung", namentlich Mischa Hauswirth, über die Basler Kriminalstatistik in der heutigen Ausgabe unaufgeregt und relativ sachlich berichtet. Das war vor einem Jahr noch ganz anders.


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Abt. Fortsetzungsroman - heute: "6 richtige", Teil 3


Übrigens: Wer meint, morgen eine Chance auf den Jackpot im Lotto zu haben, und sei sie noch so klein und hachdünn, dem verrate ich hier exklusiv: Wir sind seit gestern fertig mit dem Aufbau unserer Anlagen.

Morgen um 19:30 gibt's den ersten heissen Testlauf. Wenn der alpha-run klappt, tauchen wir mit dem Cash ab für ein paar Wochen. Funkstille einzuhalten ist bei der Sache zentral!

Read my lips: Es wird 2 Sechser geben. Und beide Zettel gehören uns!


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Abt. El Ratón



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Abt. fröhliche Wissenschaft - heute: Oekonomie


Oekonomische Fakultäten im Westen waren wohl schon immer die Zwillingsinstitutionen der orthodoxen kommunistischen Parteikaderschulen in der Sowjetunion. Einfach mit umgekehrten ideologischen Vorzeichen (behaupteten wir naseweis schon 2004). Oekonomie war vielleicht nie "neutrale Wissenschaft", sondern immer ideologiebeladenes Machtinstrument.

Besuchen wir zur Anschauung kurz eine entsprechende Schaltstelle. Beispielsweise die "Konjunkturforschungsstelle KOF" der ETHZ, ein "Relais" zwischen Hochschule und Gesellschaft. Ihr sympathischer und offener Mitarbeiter Yngve Abrahamsen gibt freimütig zu, sie würden auch mal die Politik beeinflussen, wenn sie das für "positiv" für "die Wirtschaft" erachteten. Auf die Rückfrage, wer denn festlege, was "postitiv" sei, kommt er ins Grübeln. Ebenso beim Thema bedingungsloses Grundeinkommen... Aber hört selber (man entschuldige meine vielleicht etwas unbedarften Fragen):

Die Aufnahme entstand vor gut einem Jahr während der Arbeit an einer Sendung über das Grossprojekt "FuturICT".


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Abt. Rechter Flaggenschmuck


Oskar Freysinger, frisch gewählter Walliser Regierungsrat, hat also (wie in einem Beitrag der SRF-Sendung "Reporter" am Sonntagabend zu sehen war) zuhause in seinem Arbeitszimmer die deutsche Reichskriegsflagge hängen. Selbstverständlich weiss er nicht, dass Neonazis usw. - und selbstverständlich bleibt sie auch nach der "Entdeckung" (erst recht) hängen. Man lässt sich doch wegen ein paar Medienberichten nicht aus der Ruhe bringen.

Darüber kann man seit heute Morgen 8 Uhr (auch) beim Tagesanzeiger online lesen. Kurzer Blick, ob wohl auch die Baz... Nein, erstaunlicherweise, erstaunlicherweise hat die BaZ diesen Beitrag nicht aufgeschaltet, aber halt: da ist er ja um 9:18 plötzlich. Habe ich um 8:45 etwas übersehen - oder gab es da auf der BaZ zuerst noch eine kleine Diskussion? Oder gar einen Telefonanruf nach H.?

Wie lange es wohl dauert, bis der Freysinger'sche Flaggenschmuck in Deutschland, wo viele Liebhaber von Walliser Skipisten und Wanderwegen wohnen, zum medialen Thema wird?


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Montag, 25. März 2013


Abt. Multitasking - heute: 6 Star Wars at once


Alle Episoden gleichzeitig, die Version für Nimmersatte:


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Abt. hormonaktive - heute: Bier & Shampoo


#Werberhumor : Was Männern blüht, wenn sie "Eve" trinken

droht ihnen analog offenbar auch, wenn sie zum falschen Shampoo greifen:

EAWAG, übernehmen Sie!


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Abt. Osternest - heute: prähistorisch


Wenn die frühesten Säugetiere bereits vor mindestens 65 Millionen Jahren Ostern kannten, belegt durch ihre auf dann datierten, versteinerten Osternester, gefüllt mit den Eiern ihrer eierlegenden Zeitgenossen, den Dinosauriern

(deren Nachfahren die Hühner unbestrittenermassen sind), dann stellt sich die Frage, ob nicht auch die ganze Sache mit Jesus deutlich vordatiert werden müsste und wir dementsprechend ungefähr im anno domini 65'002'013 leben.


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Sonntag, 24. März 2013


Abt. It's not my fault! - heute: flattr down


... and already back up.


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Abt. Notschlafstelle - heute: MoMA


Tilda Swinton kommt, nach Lust und Laune, vorbei im MoMa und schläft dort in einer Glasbox:

razkall: Tilda Swinton Is Sleeping In A Box At MoMA This Year ‘As if starring in David Bowie music videos wasn’t already the coolest, Tilda Swinton has currently taken up residency sleeping at MoMA. It’s part of an unannounced, surprise performance piece

Angeschrieben ist sie mit:

(via)

Und wenn sie nicht auf ihre ganz eigene Art couchsurft im MoMa, das Ganze getarnt als Performance, macht sie mit in Bowies Musikvideo:


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Abt. Formfehler - heute: im Erleichterungsantrag


Der weisse Elefant im Raum:

P3180006

Das Schulhausprovisorium auf der Erlenmatt kommt mit der Fassade von Gebäude 1 nur rund ein Dutzend Meter neben der Autobahn zu stehen. Die offiziellen Lärmmessungen

Unbenannt

stimmen in etwa mit unseren überein: um die 75dB am Ort, wo die Fassade sich befinden wird:

P3180001

Wir erinnern uns: Weil das Schulhaus als Provisorium gilt, hat das Hochbauamt auf Empfehlung der Ingenieure von Gruner (deren Argument: "aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des öffentlichen Interesses")

Unbenannt

beim Amt für Umwelt und Energie, bei der dortigen Lärmschutzfachstelle, einen "Erleichterungsantrag" gestellt.

Unbenannt

Vermutlich in der Annahme, dass 9 Monate übergrenzwertlärmiges und autobahnstaubiges Schulzimmer, resp. nicht zu öffnende Fenster an demselben (Möge es, zum Wohl der Kinder und Lehrpersonen, ein kalter Sommer werden!), zugemutet "aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des öffentlichen Interesses", noch nie jemandem geschadet haben...

Ob die Lärmschutzfachstelle dem Hochbauamt Erleichterung verschafft hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Hat sie den "Erleichterungsantrag" in der vorliegenden Form gutgeheissen, hat sie aber ein Problem, denn:

Der Antrag bezieht sich mit Art.31 Abs 3 auf den falschen Absatz in der Lärmschutzverordnung. Dort steht lediglich:

Die Grundeigentümer tragen die Kosten für die Massnahmen.
Und darum geht's ja wohl nicht...

Vermutlich war's zu laut, als der Ingenieur dem Praktikanten während der Lärmmessungen zurief, "Boah ist das laut hier! Notier mal: Es braucht unbedingt einen Antrag gemäss LSV 31 Absatz (Lastwagen donnert vorbei) zwei!" - "Absatz drei?" - "Ja, genau!" Und danach hat nur noch einer dem anderen abgeschrieben, ohne zu kontrollieren, ob die Referenz stimmt.

Absatz 2 wär der korrekte:

Können die Immissionsgrenzwerte durch Massnahmen nach Absatz 1 nicht eingehalten werden, so darf die Baubewilligung nur erteilt werden, wenn an der Errichtung des Gebäudes ein überwiegendes Interesse besteht und die kantonale Behörde zustimmt.
Mindestens darum ist der Erleichterungsantrag integral abzuweisen!

Das AUE seinerseits zitiert im Merkblatt LFS 1/93 den Artikel 31 korrekt.


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Freitag, 22. März 2013


Abt. Tattoo-Devotionalien für Raucher


Der Sohn, Erik Julliard, ist Begründer und Organisator des grandiostesten Militärmusik-Festanlasses der Schweiz – oder sagen wir doch gleich Kontinental-Europa. Und der Vater, Thierry Julliard, ist nicht nur Vater von Erik, sondern auch Vater der vehementestens Raucher-Initiative der Schweiz – oder sagen wir doch gleich der westlichen Welt (Fumoar). Sie beide sind grosse Kämpfer, die keine Furcht kennen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Ideen geht. In der Buchhandlung Thalia finden nu ihre beiden Initiativen gewissermassen zueinander. In der Devotionalien-Ecke für das Basel Tattoo findet man neben den üblichen Baseball-Käppis, Taschen mit Schotten-Muster etc. auch Aschenbecher und Feuerzeuge. Dabei wären doch Whiskey-Flaschen oder Gewehre die passenderen Merchandisigng-Produkte gewesen. Nun denn: Flinten kann man im Geschäft neben dem Tattoo-Hauptsitz bereits kaufen. Und die Aschenbecher muss man ja, weil der rauchende Stern von Vater Juilliard am Sinken ist, irgendwie loswerden.


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