Mittwoch, 15. Januar 2014


Abt. Basel brennt


könnte man meinen, wenn man das Bild hier sieht, geschossen heute Mittag vom Claraplatz aus: Aber keine Sorge, es sind nur protestierende BASF-Mitarbeiter in Huningue, was ja bekanntlich in Frankreich liegt und deswegen auch in Basel keine Beachtung findet. Zudem zieht der Rauch der brennenden Autoreifen vorschriftsmässig gen Frankreich ab. Mehr hier: www.usinenouvelle.com und hier: www.badische-zeitung.de


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Abt. breaking news - heute: kein SKUBA-Uni-Referendum


Der SKUBA-Vorstand Hochschulpolitik hat entschieden: Er ergreift nicht das Referendum gegen den Grossratsbeschluss vom 11. Dezember 2013 zu Leistungsauftrag und Globalbeitrag 2014 - 2017 für die Universität Basel. Hier die soeben auf facebook publizierte Begründung:

Damit hat sich die Sarah-Wyss-Fraktion durchgesetzt. Wyss hatte noch am Tag, als der Universitätsrat die Studiengebührenerhöhung beschloss, verkündet:

Die Argumentation der SKUBA gegen das Referendum ist formaljuristisch korrekt. Der Universitätsrat, mit dem die SKUBA einen informellen Austausch pflegt, hat die Erhöhung beschlossen. Allerdings nur auf starken Druck von rechtsbürgerlichen Kreisen aus Baselland. Ein Referendum hätte sich nicht direkt gegen die Gebührenerhöhung richten können, sondern "nur" gegen die Entscheidung, 2014 bis 2017 der Uni aus Basel-Stadt 650,1 Millionen Franken rüberzuschieben.

Wer die breite öffentliche Diskussion darüber vermeiden und sie nicht mit der Frage nach der Höhe der Studiengebühren verknüpfen will, lanciert kein Referendum. Die Referendumsfrist gegen den Grossratsbeschluss läuft übrigens, laut Kantonsblatt vom 14.12.13, noch bis zum 25. Januar 2014. Die notwendigen 2'000 Unterschriften kann natürlich auch jemand anders trotzdem noch zusammenbringen, wird aber wohl niemand versuchen.

Was die SKUBA meinte in ihrem Communiqué vom 12.12.13 zur Erhöhung mit dem Satz "Der studentische Protest gegen eine Umsetzung der Studiengebührenerhöhung wird durch diesen Entscheid nicht stillgelegt.", ist ihr Geheimnis. Faktisch verzichtet sie, ohne Referendum, auf die letzte Möglichkeit des "innerparlamentarischen", realpolitischen Protestes. Ob sie, oder sonst jemand, sich an die juristische Variante wagt, unter Berufung auf ein entsprechendes Urteil des Bundesgerichts von 2004, das befand, für "künftige Erhöhungen, die deutlich über die Teuerung" hinausgingen (was die aktuelle objektiv tut), erweise sich "die bestehende formellgesetzliche Grundlage indessen als ungenügend", ist offen.

Oder will die SKUBA auf ausserparlamentarischen Protest setzen, nachdem ihre Petition gegen die Gebührenerhöhung wirkungslos verpuffte? Äusserst unwahrscheinlich.


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Abt. Richtigstellung - heute: BaselArea


Wir freuen uns über Richtigstellungen! Echt! Heute erreichte uns eine von BaselArea. Regula Matzek, Director Marketing / Communication, weist uns freundlich auf eine Verwechslung hin. So wie Herr Lebrument BaselWorld und Art Basel nicht unterscheiden kann, haben wir offenbar BaselArea und Standortmarketing verwechselt. Für diese Art Fehler, vor der auch wir anscheinend nicht gefeit sind, verwenden wir in Zukunft den Ausdruck: Lebrumentismus.

Hier der nette Hinweis im Wortlaut:

Eigentlich wollte ich Ihren Beitrag im infamy vom 7. Januar 2014 nicht richtig stellen, da es aus Ihrem Text klar ersichtlich ist, dass Sie nicht BaselArea sondern das Standortmarketing meinen, das mit der Promotion der „Marke“ Basel betraut ist. Durch einige externe Hinweise liegt es mir jedoch am Herzen, Ihnen kurz zu schildern, welche Aufgaben BaselArea inne hat.

BaselArea ist für die internationale Promotion der Wirtschaftsregion Basel zuständig. Die gemeinsame Wirtschaftsförderung der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Jura und des Fricktals unterstützt ausländische Firmen bei der Ansiedlung und berät Neugründerinnen und Neugründer.

Die Verwechslung von Herrn Lebrument der beiden Messen „BaselWorld“ und „Art Basel“ würde ich nicht so stark gewichten. Heute noch nennen viele Baslerinnen und Basler die BaselWorld „Uhren- und Schmuckmesse“ und das seit der Namensänderung vor über 10 Jahren. Auch beim Messestandort wir heute noch die Muba und nicht die Messe Basel oder die Messe Schweiz genannt.

Ich hoffe, mit meinem kleinen Beitrag etwas gegen die Verwirrung der Verwendung von Begriffen und Marken beigesteuert zu haben ;-)

Haben Sie. Danke! So. Jetzt wär also auch das geklärt. Und wir ändern unsere Forderung: BaselArea soll bleiben. Aber das Standortmarketing gehört abgeschafft (schon nur, weil dort die Sadisten arbeiten, die solche Monstrositäten wie den "Musikantnstadl" nach Basel holen). Und Basel Tourismus.


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Abt. Ernährung 2.0 - heute: Soylent


Vice berichtet darüber, was ein paar twenty-somethings an der Westküste zusammenmixen und als die Zukunft der Ernährung sehen: das alles-in-einem-Gebräu namens Soylent. Ein Vice-Reporter unternahm einen Selbstversuch. 30 Tage auf Soylent-only-Diät.

Ein Gedanke, den Soylent-Chef Rob Rhinehart formuliert ab Position 12:10

In 20 Jahren könnte es mit Soylent so wie mit Leitungswasser funktionieren. Alle zahlen ihre Wasserrechnung, und müssen sich nicht selber aktiv um sauberes Trinkwasser kümmern. So sollte sich künftig auch niemand um die Nahrung kümmern müssen.
Täglich zwei oder drei grosse Gläser von dem Ding und das Thema Ernährung wäre grundsätzlich abgehakt. Aufwändig kochen würde zur fakultativen Wochenendbeschäftigung. Nuja. Kann man ja mal so in die Welt setzen. Als Idee.

Ein gut gemachter (wie die meisten Vice-Dinger!) Film über den Selbstversuch:

P.S. Vice unterteilt das deutschsprachige Europa in seinen Regionalausgaben in einerseits Deutschland, andererseits Oesterreich / Schweiz. Die URL des Splits für unsereins lautet: vice . com / alps


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