Abt. Staatsmedien


"Demokratiegerechtigkeit" scheint eine neue Wortkreation zu sein. Da das Wort "Gerechtigkeit" philosophisch nicht definiert ist und eigentlich ausschliesslich in politischen Statements vorkommt, ist der Ursprung dieser Wortschöpfung nicht weit zu suchen und bei der SP zu finden. Gefordert wird dort neben der Ausbildung von Journalisten in "Demokratiegerechtigkeit" auch "Stärkung der SRG im Sinne eines Service public durch die Einführung einer geräteunabhängigen Abgabe." Also neben Billag auch noch SRG-Zwangssponsoring via neuen Ipod-"Nutzungs-"Steuern et al.
Wie bei der NZZ beschrieben, geht es dabei ehr um staatliche Medien im Sinne von "Parteienfinanzierung".


Wenn über

die Mechanik der Hochschulsubventionierung so ausführlich und detailversessen debattiert würde, wie über jene der zugegebenermassen nicht einfachen Mediensubventionierung, wär schon viel gewonnen.

Oder warum nicht gleich so: Vom Nationalfonds lernen!

  1. Jede Werbung in allen Medien verbieten.
  2. Einen SNF-ähnlich ausgestatteten Topf äufnen, über den - wie beim SNF - eine Art "Ältestenrat" wacht. Und der "Ältestenrat", beim SNF Forschungsrat genannt, verteilt die Gelder an jene, die die besten journalistischen Ideen haben.

Warum soll beim Journalismus nicht gehen, was bei der Forschung unhinterfragt akzeptiert wird? Pardon, ich wiederhole mich. Wenn schon "Selbstregulierung", dann gleich richtig, auch im Journalismus! Schluss mit der Journalismusverzerrung durch die partikulären und gesamtgesellschatlich absolut irrelevanten Interessen der Werbetreibenden!

Nützlicher Nebeneffekt des generellen Werbeverbots in Medien: Viele Apparatschiks des Werbezirkus in Werbe- und Mediaagenturen und all die plötzlich überflüssigen Medienmanager fänden endlich Zeit, sich einen sinnvollen Job zu suchen.

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Abt. Think Tank infamy

Vielen Dank für den weitsichtigen, klugen und einfach umzusetzenden Vorschlag. Welche Parteien unterstützen das heute - wer ist alles Teil davon diese Idee zur Realisierung zu bringen?
Dieser Shift zu einem wissenschaftlichen Approach der Medienversorgung ist der Missing Link zum nächsten Entwicklungsschritt der Gattung Homosapiens. Weder Sensationsberichte noch "wir sind die vierte Gewalt übersteigertes Selbstbewusstsein" eitler Selbstdarsteller und unterste Schublade von Müll wie in den heutigen Gratis- und Zwangsabgabemedien. Journalisten sollten sich entscheiden ob sie Autoverkäufer oder Informationsaufbereitende werden wollen.
Dieser Vorschlag ist die simple nächste Entwicklungsstufe des wichtigen Berufsstandes Journalismus. Demokratie im Informationszeitalter braucht journalistische Informationsaufbereitung. Wer argumentiert, dass eine Basisinformationsinfrastruktur in einer Informationsgesellschaft zur Grundausstattung gehört, sollte diese Stossrichtung offensiv unterstützen.

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Danke für die Blumen :-)

Wem auch immer die Idee gefällt: Bitte bedienen Sie sich! Betrachten Sie sie als Creative Commons Lizenzvertrag lizenziert.

Oder erkenne ich, infolge übermässiger Sonneneinstrahlung, den ironischen Unterton nicht? Wie auch immer.

Ich weiss von niemanden, der / die hierzulande in eine ähnliche Richtung arbeitet. Ein mir leider unbekannter Manuel Puppis vom IPMZ erzählt hier u.a. von einem mir leider ebenfalls bisher unbekannten skandinavischen Modell, das offenbar nähere Betrachtung verdiente. Schade, ist Puppis nicht spezifischer und verlinkt der Tagi nicht zu entsprechenden Quellen, wo man sich ein eigenes Bild dieser direkten Förderung machen könnte. Zum lange selber danach Googlen bin ich jetzt grad zu faul, sorry :-)

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google

scandinavian model to support free press
z.b.
www.economist.com
en.wikipedia.org

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