Abt. Erlenmatt - heute: das Umfeld


Daniel Fluri kontrolliert 95'000m2 des Areals über die Bricks Immobilien AG und deren Tochter Bautrag Infrastructure. Konkret die hier abgedunkelten Flächen:

Das legt die Frage nahe:

Wer ist eigentlich Erlenmatt-König Daniel Fluri?
Frei zugängliche Quellen besagen unter anderem: Er ist Eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder, Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident bei der "F + Partner Immobilienverwaltung" und Verwaltungsrat bei deren Muttergesellschaft "Helvetic Trust Estates AG".

Die "Helvetic Trust Estates AG" ist ein auf Immobilienhandel fokussierter Ableger der Vermögensverwaltung "Helvetic Trust AG", gegründet und geführt von Kaspar Grob, einem Sohn des bald 90jährigen "Oelscheichs" von Herrliberg (so nenne man ihn im Dorf, schreibt die Bilanz), Hans Grob. 500 Meter Luftlinie trennen den Scheich von Christoph Blocher. Im Dezember 2011 schenkte Hans seinen Söhnen Kaspar und Hans-Heinrich Land im Wert von 40 Millionen, laut Bilanz.

Daniel Fluri ist, ausser dass er über seine AGs das grösste Kuchenstück auf der Erlenmatt kontrolliert, zudem Verwaltungsrat der "Finemetal AG". Die Firma, gegründet von u.a. Kaspar Grob von Helvetic Trust, handelt mit Edelmetallen und vertreibt insbesondere eine von ihr herausgegebene, eigene "Helvetia Goldunze". Finemetal bietet auch an, gegen Entgelt Vermögen in Form von Gold "ausserhalb des Bankensystems" zu lagern:

Finemetal AG vermittelt auf Wunsch Hochsicherheitslagerstätten in der Schweiz, Hong Kong und Singapur wo Sie Ihre Goldbestände in ausschliesslich getrennter Verwahrung (allocated) und durch Lloyds versichert einlagern können. Diese Lager befinden sich ausserhalb des Bankensystems und sind jederzeit zugänglich. Die Weissmetalle Silber, Platin und Palladium können mehrwertsteuerfrei ebenfalls in getrennter Lagerung in einem zollfreien Hochsicherheitslager aufbewahrt werden.
Ganz gratis ist die Dienstleistung nicht. Finemetal zwackt bis zu 1% jährlich vom Gold in ihren Lagern ab und verschiebt's auf die eigenen Konti:
Die Kosten für getrennte Verwahrung liegen zwischen 0.4 – 1% vom eingelagerten Wert pro Jahr.
Was bringt jemanden dazu, solche Konditionen zu akzeptieren? Wohl nichts anderes als Panik. Zu Panikattacken bietet die Finemetal gerne Hand: Entsprechend prädisponierte Gemüter können ihre Lust auf Untergang des Abendlandes, samt Verlust unser aller Erspartem auf der Bank (Ausweg: Goldunzen - von z.B. Finemetal...), erhitzen an den Videos ganz unten auf der entsprechenden Seite der Finemetal AG. Zu finden dort sind u.a. Ausschnitte eines Vortrags des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP) in Bern, worin er, sich auf Hayeks "Entnationalisierung des Geldes" berufend, u.a. die Einführung von Privatwährungen fordert (entscheidender Ausschnitt).

Praktisch: Grundstück an Grundstück wohnt Erlenmatt-Fluri in Solothurn am Villenhang mit dem Verwaltungsratspräsidenten der Finemetal AG, Domenic Parli, den SRF vor knapp 2 Jahren für ECO interviewte zu seinem selbstherausgegebenen Münz namens "Helvetia Unze" (gar einen ganzen Beitrag widmete ECO ihm und seinem "Geschäft mit der Angst" [Zitat ECO]). Parli kommt ebenfalls aus der "Helvetic Trust"-Küche. Er war einige Jahre VR bei Konrad Grobs "Helvetic Trust".

Nachbar von Erlenmatt-König Daniel Fluri in Solothurn, auf der anderen Seite seines Hauses, ist übrigens der Verleger Urs Engeler...

Ein bisschen rumgooglen ergibt also mühelos: Das Beziehungs- und Firmen-Netz von Daniel Fluri hat Ausläufer zu Immobilienhandels AGs (Helvetic Trust Estates, Bricks Immoblien, Bautrag etc.), in Vermögensverwaltungs AGs (Helvetic Trust) und in den ideologisch aufgeladenen, zentralbankenkritischen Edelmetallhandel (Finemetal AG). Wobei die AGs alle einen ähnlichen Stallgeruch haben, will's einem scheinen. Daraus ein paar Dutzend Millionen zu extrahieren, um sie im Erlenmattareal investiert für einige Jahre zu parkieren, bis die Losinger-Häuser (zwei von mehreren Komplexen:)

darauf stehen und die dann irgendeine Pensionskasse der

(von Helvetic Trust Umfeld oder Losinger Dunstkreis startfinanzierten?) Bricks Immobilien AG händeringend für einen Phantasiepreis abkauft: Mehr "Stadtentwicklung" interessiert diese eher auf's schnelle Geld zielenden Kräfte sehr wahrscheinlich beim besten Willen und nachvollziehbarerweise nicht.


Wäre ja schön

wenn die hier aufgedeckte Nachbarschaft dem Verleger Urs Engeler was bringen würde. Wird aber vermutlich nicht der Fall sein. Vermutlich weiss der auch gar nichts von seinem Nachbarschaftsglück.

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