Abt. Umbau radikal


Mehr Licht!

Morgen Dienstag ist offizielle Wiedereröffnung des Museums der Kulturen Basel. Eigentlich ist es aber eine Neueröffnung: Nach über zehn Jahren Projektierung und Neu- bzw. Umbau (Herzog & de Neuron u.a. mit hängenden Gärten) sowie acht Monaten Einrichtungszeit präsentiert sich das Haus, das einst Völkerkundemuseum und Museum für Volkskunde hiess, in einem gänzlich neuen Gewand. Radikal neu, darf man ruhig sagen. Denn das Haus ist aussen wie innen nicht mehr wiederzuerkennen.

Wo sich einst eine ethnologische Wunderkammer ausbreitete, klassisch aufgeteilt nach geografischen Gesichtspunkten (eine Abteilung Afrika, eine für Ozeanien, eine für Südostasien etc.), finden die Besucherinnen und Besucher nun thematische Präsentationen von jeweils wenigen ausgewählten Objekten. Auffällig ist, wie spährlich das Haus möbliert ist. Auch die Anzahl der präsentierten Objekte ist bewusst klein gehalten. Museumsvitrinen sind die Ausnahme.

Und es sind Präsentationen, die überaus überraschend sind. So steht beim Thema "Handlungsfähigkeit" eine Basler Fasnachtslaterne, flankiert unter anderem von einer arabischen Kopfbedeckung, einer modernen und alten Lamellen-Sonnenbrillen, einer Nagelfigur aus dem Kongo gegenüber. Und in einem anderen Raum stehen Masken aus verschiedenen Kulturen sowie Adolf Ogis legendäre Milleniums-Neujahrsansprache für das Thema "Inszenierung". Die ganze Schau nennt sich "Eigensinn – Inspirierende Aspekte der Ethnologie" – ein Titel, der in seiner Doppeldeutigkeit wahrlich zutreffend ist.

In den oberen Räumlichkeiten sind die beiden weiteren Eröffnungsausstellungen untergebracht: "Chinatown" und "On Stage – Die Kunst der Pekingoper". Auch diese beiden Ausstellungen sind Versuche, die Ausstellungsobjekte in einem übergeordneten, das heisst nicht geografisch eingegrenzten Zusammenhang zu zeigen.

Alles in allem ist es ein überaus radikaler und mutiger Neubeginn. Die Besucherinnen und Besucher werden ihr altes Museum nicht wiedererkennen.


schön.

nur schade, dass die öffnungszeiten weiterhin so konsequent arbeitnehmerunfreundlich bleiben.

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Sogar sehr arbeitnehmerfreundlich

Am 1. Sonntag des Monats für alle gratis!

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