Abt. Menschenversuche - heute: mit Fussballfans


Die "Abt. fröhliche Wissenschaft" ist mir zu schade für das, was offenbar an der Uni Zürich unter "Forschung" läuft:

Die Fans sahen, wie einem anderen Fan entweder des eigenen (ingroup) oder eines rivalisierenden (outgroup) Teams schmerzhafte Schocks verabreicht wurden. Später konnten die Probanden dann entscheiden, dem ingroup- oder outgroup member zu helfen, indem sie einen Teil seines Schmerzes auf sich nahmen. Somit war Helfen mit hohen Kosten in Form von physischem Schmerz für den Helfer verbunden. Alternativ konnte der Proband zuschauen, wie die andere Person geschockt wurde, oder sich mit einem Fussballvideo vom Schmerz der anderen Person ablenken. (...) Mit der Messung der Hirnaktivierung lässt sich zudem besser als mit Fragebogen voraussagen, ob Menschen bereit sind, Mitgliedern fremder Gruppen zu helfen. «Denn wer würde schon zugeben, dass er Freunden in der Not hilft, Fremde aber leiden lässt», fügt Grit Hein bei. Für die Durchführung dieser und weiterer Studien erhielt Grit Hein das Branco-Weiss Fellowship der in Zürich ansässigen Society in Science.
Sozialkompetenz und Empathiefähigkeit werden also künftig in der Masseinheit "Hein" gemessen mittels Hirnsonden? Neurosekte, vermaledeite!


...

Ich würde "Menschenversuche" abmildern in "Fussballfanversuche". Aber zur Sache: dass dieses Experiment etwas "erklären" kann, wie in der Mitteilung verlautbart, will mir nicht in den Kopf. Wenn ich Sympathie habe, wird jener Teil "aktiviert", bei Antipathie der andere. O.k. Sonst noch was? ... Fehlanzeige. Haben die Dr. Jekylls nichts weiter erbracht, als diese lapidare Tatsache rechnerisch auf den Schirm gehievt? Da erheblicher Grund zur Annahme besteht, dass den Neurowissenschaftlern beim pausenlosen Hirnscanning einfach ein paar Zellen zuviel weggebrutzelt sind, will ich die Patientin für diesmal mit der Diagnose "deformation professionelle" entlassen.

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mich ...

... würde das ergebnis interessieren.
ich find irgendwie die studie des psychoanalytischen institutes von jerusalem nicht mehr. die haben während der ersten intifada soldaten untersucht, die, wie es befehl war, steinewerfenden kindern mit ihren schweren knüppeln die arme gebrochen oder schlimmere gewalttaten begangen haben. 10 oder 15 prozent konnten sich nicht daran «gewöhnen» und waren dadurch dauerhaft traumatisiert. rund 70 prozent hatte anfänglich probleme mit der praxis, wurde aber gleichgültig und der rest hat die sache von anfang an genossen.
in der israelischen armee finden sich alle sozialen schichten und zahlreiche ethnien. es scheint aber einen zusammenhang zwischen intellekt und empathie zu geben. je blöder, um so weniger - mit zahlreichen ausnahmen. ich hab daraus meine eigene 10percenter-throrie entwickelt.

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