Abt. Mikropolitik - heute: Jacques "Gottesstaat" Herzog


In der letztwöchigen Zeit war ein Auszug zu lesen aus der Rede, die der Peer-Teuwsen-Duzfreund gehalten hat im Rahmen der Zeit-Veranstaltungsreihe "Wohin treibt die Schweiz?". Natürlich kommen dort auch die Familiengärten drin vor:

So stießen Ideen einer urbanen Gestaltung des Raums auf der Kleinbasler Seite des Hafens – ja einer »Manhattisierung« dieses Ortes am Fluss – auf Anerkennung. Natürlich gibt es Gegenbewegungen, etwa in Form einer Initiative von Schrebergärtnern, die den Bestand sämtlicher Schrebergärten der Stadt quasi einfrieren möchten. Aber es gibt auch Hoffnung, dass man dieser Initiative eine glaubwürdige Alternative entgegenhalten kann.
Warum der Styler gegen die Initiative anschreibt, erklärt sich nicht zuletzt aus seiner Ambition, am Ostrand der Stadt mitzumischen beim Überbauen der Familiengärten:


Die BaZ protokollierte am 5.6. Herzog' weitere Ausführungen, die im Text in der Zeit nicht wiederzufinden sind:
An der jüngsten Veranstaltung «Rede-Zeit», die das Wochenblatt «Die Zeit» in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel veranstaltet, plädierte der Architekt innerhalb von nur knapp zwei Stunden a) für die Abschaffung der Demokratie «wie wir sie kennen», b) die Abschaffung der Parteien («kann man nicht mehr brauchen, die sind von gestern») und c) die Etablierung eines «guten Fürsten», der keine eigenen Machtinteressen besitze. Wahlweise wäre er auch mit der Einführung von Verhältnissen wie in China einverstanden, wo es noch möglich sei, wirklich korrigierend-gestaltend einzugreifen. In der Schweiz jedoch, mit ihrem «spezifischen Trägheitsmoment, das das Schweizsein in Gang hält», walte die Tendenz zur «Vereitelung» – mit den störrischen Gemeinden als «ideologischer Urzelle». Und überhaupt habe die Schweiz kein Bild von sich, in dem sich die Menschen wirklich wiederfänden, sondern verliere sich in inneren Grenzziehungen. Sie «könnte auch ein grosser Briefkasten sein». (...) Peer Teuwsen von der «Zeit», Moderator und Duzfreund Herzogs, kam kaum dazu, den mit seinen Ideen jonglierenden Architekten eigene Bälle zuzuwerfen. «Wohin treibt die Schweiz?», so lautete ja das Thema. Aber Herzog sah sie nur treiben, in geschäftiger Mittelmässigkeit, in unverrückbarer Selbstgewissheit, wohin auch immer. Und was ersetzt die Demokratie, wenn sie denn endlich abgeschafft wäre? Herzog, lächelnd: «Das Göttliche halt.»
Die Schweiz à la Herzog: eine Theokratie mit ihm als oberster Taliban? Dream on, Duke! Die von ihm so geschmähte Demokratie wird das hoffentlich zu verhindern wissen.

wer leidet ...

... da an unverrückbarer selbstgewissheit? aber wenn man herzog heisst und sich einen stall voller quasi leibeigener hält, die für wenig oder gar kein geld bis morgens um drei schuften, während sich seine herrschaft in der mittagspause mitsamt seinem bike an den waldrand chauffieren lässt, scheinen einem feudale verhältnisse vielleicht gar nicht mehr so wesensfremd. dem typ sind doch einfach alle sicherungen durchgebrannt. ich beantrage einen fürsorgerischen freiheitsentzug und massive medikation mit neuroleptika. elektroschocks sollen ja auch wieder in mode kommen ... meine fresse! sind das die vielgelobten urbanisten sprigi?

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Jaja. Darum

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hä?

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