Abt. Hello, this is Opera, how can I help you?


"Opera Calling" heisst eine Aktion von bitnik und Sven König. Sie haben im Versteckten im Opernhaus in Zürich Wanzen installiert, die den Sound von dort rausschicken zu einem Telefonsystem, das Zufallsnummern in Zürich wählt... Das Opernhaus ist darob offenbar "not amused". Da gibt's akustische Müsterchen davon bei rebell.radio.


Martin Ebel

liefert dazu im gestrigen "Tages-Anzeiger" nette hintergrundinfos. oper per telefon ist nämlich eigentlich ein alter zopf:

Was «Täter» wie «Opfer» vielleicht nicht wissen: Oper per Telefon gab es einmal ganz offiziell. In der Frühzeit der akustischen Signalübertragung kamen findige Geschäftsleute auf die Idee, die neue Technik auch kulturell zu nutzen. In den Opern- und Konzerthäusern der europäischen Metropolen wurden
«Theatrophones» installiert, die die Musik auf Bestellung in Cafés, aber auch in Privathäuser übertrugen.
Das belgische Königspaar konnte so in seiner Ferienresidenz in Ostende einer Aufführung des Brüsseler Théâtre de la Monnaie beiwohnen, der König von Portugal, dem ein Trauerfall den Opernbesuch verbot, musste auf die Livemusik dennoch nicht verzichten. Lissabon, London, Budapest: Überall hingen Opernfreunde am Hörer. Besonders erfolgreich war das Geschäftsmodell in Paris, wo auch der bekennende Melomane Marcel Proust zu den Abonnenten gehörte (für 60 Francs im Monat). Man höre zwar «ziemlich schlecht», fand er, «ergänzte» aber die Mängel der Akustik durch Erinnerung: Die «Meistersinger» etwa, von denen er am 20. Februar 1911 einen Akt hörte, konnte er fast auswendig. Auch seiner Freundin, Madame Straus, empfahl er das Telefon-Abo.
Trotz der proustschen Fürsprache besass das telefonische Opern-Abo keine Zukunft. Radio und Schallplatte liefen ihm bald den Rang ab. 1932 kam für die Pariser Compagnie du Théâtrophone das Aus.

schade, dass das die bitniks nicht vorher recherchiert haben, das hätte man sicher hübsch in die aktion miteinbeziehen können.

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Telefonoper

Lieber Martin,

natürlich haben wir das mit einbezogen in unser Projekt und sind dadurch auch auf den Geschmack gekommen diese HackerAttacke durchzuführen. Den Verweis dazu hätte der Journalist vom Tagi auch im F.A.Q auf der Website finden können. Er hätte ganz einfach auch nachfragen können.

Why use the Telephone?
opera-calling.com

Hier einige Links zu Zeitungsartikeln von 1895-1920 über die ersten Anwendungen des Telefons als Übertragungsmedium von Nachrichten, Opern,
Theatervorstellungen. Alle Texte sind in Englisch :

earlyradiohistory.us
earlyradiohistory.us
earlyradiohistory.us
earlyradiohistory.us
earlyradiohistory.us
earlyradiohistory.us

Besonders schön:
earlyradiohistory.us

Grüsse,
doma - !Mediengruppe Bitnik

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sorrysorry,

asche auf mein haupt. ach ja: martin ebel bin nicht ich, sondern das ist der tagi-journalist.

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Abt. Was zu beweisen war
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