Mittwoch, 6. September 2006


Abt. Must-have des Tages


Den "Tim the Enchanter"-Hat, den Schwarzen Ritter mit abschlagbaren Gliedmassen und viele weitere lustige Spielsachen gibts in der Monthy Python-Abteilung von toyvault.com.


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Abt. tell it like it is!


Wer steckt eigentlich hinter der infamen Präventionskampagne "Trinkwasser lässt Ihre Haut altern"? Für die Antwort zitieren wir aus dem Tages-Anzeiger vom 7. August '06. Dieser titelte in jener Ausgabe:

MARTIN FORTER, SCHRECK DER BASLER CHEMIEMULTIS

Der Mann, der die Basler Chemie Millionen kostet

(...) Forter und sein Kollege publizierten in der Basler Alternativzeitung «Dementi» das Resultat ihrer Recherchen, ein Inventar der ehemaligen Deponien. (...) Hat man nie versucht, den Kritiker ins eigene Lager zu ziehen und ihn so zu entschärfen? Offerten habe es tatsächlich gegeben, sagt Forter. Gescheitert sei das aber immer daran, dass er seine Unabhängigkeit und die Möglichkeit, selber weiter zu publizieren, nie habe aufgeben wollen. So verdient Basels «Mister Chemiemüll» sein Geld halt weiterhin mit Recherchen, die ihm andere, finanziell weniger potente Auftraggeber bezahlen. Auch wenn er sich damit keinen BMW leisten kann.

BMW? Warum BMW? Kennt hier jemand einen ehemaligen Mitarbeiter von "Dementi", der BMW fährt? Die fahren - fast - alle heute noch Trabant!


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Abt. Kokserpisse im Flusswasser


Fremdstoffe im Wasser sind nicht nur bedrohlich, manchmal haben sie auch Unterhaltungswert. Im Rahmen der infamy-Präventionskampagne "Trinkwasser lässt Ihre Haut altern" erinnern wir an eine Story aus Deutschland, die der Blick am 26.11.05 aufgegriffen hatte:

Die Schweiz ist eine Koks-Hochburg! Der Beweis: Drogen-Spuren im Flusswasser. Eine neue exklusive BLICK-Studie zeigt, dass allein Basler, Berner und Zürcher an jedem normalen Wochentag 70000 Kokain-Linien sniffen. (...) Benzoylecgonin entsteht nur im menschlichen Körper, unmittelbar nach dem Kokain-Konsum. Es wird mit dem Urin ausgeschieden und wandert danach durch Kanalisationen und Kläranlagen bis in die Flüsse und Seen. Mit hochsensiblen Messgeräten können Forscher die Benzoylecgonin-Konzentration bestimmen und die ursprünglich konsumierte Kokain-Menge berechnen. (...) Die Ergebnisse:

  • Zürcher schnupfen an einem gewöhnlichen Werktag 39000 Linien Koks. Bei einem durchschnittlichen Reinheitsgrad von 50% sind das satte zwei Kilo reines Kokain.
  • Kaum besser die Basler. Sie brauchen 18700 Linien oder fast ein Kilo «Schnee» pro Tag.
  • Durch den Rhein bei Basel fliessen jedes Jahr Rückstände aus über 1,3 Tonnen Kokain. Anders gesagt: Täglich treiben unter den Basler Brücken die Restprodukte von rund drei Kilo Kokain vorbei.

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Abt. Schlottern für die Pinguine


Am Mittwoch ruhn in der grössten aller Baselbieter Tageszeitungen die Pinguin-versessenen Leserinnenbriefschreiber aus dem schönen Baselbiet. Wahrscheinlich (bzw. HOFFENTLICH) nur, um frisch Kraft zu schöpfen. Denn uns soll eternal frost blühen!


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Abt. Trinkwasser lässt Ihre Haut altern


infamy Überlebenshilfe: Warnschild farbig ausdrucken und auf jeden Wasserhahn in Ihrer Wohnung kleben - wenn sie in Basel wohnen.

Was in der Restschweiz für's Rauchen gilt, gilt hier am Rheinknie für das Trinkwasser. Dem ziemlich wirren Artikel von Hannes Hänggi heute in der baz zum Thema lässt sich immerhin entnehmen, dass in einer Wasserprobe vom 29. November 2005 aus einer der grossen Trinkwasserquellen für die Stadt Basel, dem sog. Hardwasser, nicht weniger als 508 Nanogramm / Liter von 13 unterscheidbaren Substanzen gefunden wurden, die nicht reingehören. Identifizieren konnte das Labor der IWB davon gerade mal 4 Substanzen, welche 59ng/L ausmachten (=12%). Wirr wird's, weil Hänggi auf S.1 schreibt:

Die IWB-Tabellen wurden dem BAG zugestellt. Dieses kam zum Schluss, dass das Trinkwasser "gesundheitlich unbedenklich" sei. Das BAG fand zwar 57 Stoffe, von den "unbekannten Substanzen" ist aber keine Rede mehr.
Spätestens hier hab ich den Faden verloren. Gänzlich verwirrt hat mich dann der erste Abschnitt im zweiten Teil von Hänggis Artikel auf S. 19:
"Das BAG gibt Entwarnung", hiess es noch vor einer Woche. Beim Trinkwasser aus der Muttenzer Hard könne eine gesundheitliche Gefährdung ausgeschlossen werden. Die von den IWB eingereichten Screening-Resultate, welche der baz vorliegen, zeigen aber, dass das Bundesamt für Gesundheit die Hälfte der im Trinkwasser gefundenen Stoffe ignoriert.
Rekapitulieren wir: Die IWB findet 13 Substanzen, davon 9 unidentifizierbare. Das BAG findet 57 Substanzen, darunter sind aber nicht: "die Hälfte der im Trinkwasser" durch das IWB "gefundenen Stoffe". Die Hälfte von 13 ist (in dubio pro reo) 6. 57 - 6 = 51. Das BAG hat also 51 Stoffe gefunden, die die IWB nicht entdeckt haben. Dafür haben die IWB 6 gefunden, die das BAG nicht bemerkte. Solange die Verwirrung andauert, gilt: Hände weg vom Wasserhahn! Abkochen hilft nicht. Destillieren auch nicht. Bleibt nur auswandern. Und ich Idiot hab gestern einer Kollegin, die mir von der Schlepperei erzählte, die es jedesmal sei, wenn sie Mineralwasser einkaufen gehe, zu einem jener Do-Sprudel-yourself-Produkte geraten! Ich könnt mich ohrfeigen! Ich wechsel das Pinguinlager: Kein Polarium! Wollt ihr die putzigen Tierchen tatsächlich in derselben Chemiebrühe schwimmen lassen, mit der ihr euren Babys die Schoppen aufmischt? Das wär doch Tierquälerei!


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Abt. MMS-Zeitung von 20min: Fertig Kostnix!


"Fist Choice"? – web2com wirbt bei 20min.

Was macht man, wenn einem die MMS-Zeitung, die man für täglich rund 3000 Fränkli kostenlos an 10'000 Abonnenten verschickt hat, zu teuer wird? Man dreht den Spiess um, so wie "20 Minuten": Nach der Sommerpause kam ein SMS, dass die MMS-Zeitung jetzt per WAP erhältlich sei. Natürlich "kostenlos", wie es sich für "20 Minuten" gehört. Bloss die Providergebühr muss man zahlen – und das bekanntlich nicht zu knapp! Dafür hat's jetzt Werbung in den News (siehe Bild).


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Abt. bazille des Tages


Wenn das eine nicht zutrifft, dann vielleicht das andere – oder auch nicht. Die grösste aller Baselbieter Tageszeitungen macht's vor:

Sex gegen Geld auch auf dem Land,
... lautet der Titel des Aufhängerartikels in unserer neuen Lieblingsrubrik region.oberes baselbiet. Wie wir alten Pressehasen wissen, schweift der Leserinnen-Blick nach der Lektüre des Titels sogleich zur Bildlegende. Dort heisst es dann:
Liebesdienerinnen sind im Baselbiet eher selten.
Ja was denn nun? Liebesdiener? Um Euch allen die Mühsal des Lesens zu ersparen: Wir erfahren es nicht. Ebenso wenig wie ...

Aber ich will nicht vorgreifen. Nach der Bildlegende wieder rauf zur Spitzmarke bzw. zum Untertitel. Dort lesen wir:

Die Baselbieter Kirchen machen die Zwangsprostitution zum Thema
Gleich danach, im Lead, indes behauptet die grösste aller Baselbieter Tageszeitungen allerdings schon wieder das Gegenteil. Nämlich:
Zwangsprostitution ist auf dem Land kein Thema.
Viel Lärm um nichts, sagte Shakespeare einst.


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Wieder mal:



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Abt. infames "Long Distance" WLAN


Das Problem: Der Internetzugang ist 7 Häuser weiter. Was tun? Mittels einer reichlich abenteuerlichen Rohrkonstruktion, die wir nur ernsthaft Interessierten enthüllen, platzierst Du ein Airport Express Kistchen am Dachhimmel über der Location des Routers zu Cablecom (auf dem Bild links: das kleine weisse Pünktchen am untersten der drei sichtbaren Vordächer). Das Ding konfigurierst Du als WDS-Basisstation (wireless Clients sind erlaubt, damit lokal ebenfalls drahtlos gesurft werden kann). Weil unter dem Dachhimmel, ist das eigentlich nur für indoor-Gebrauch gedachte Gerät einigermassen geschützt vor den üblichen Wetterverhältnissen. Horizontaler Regen und sibirischer Frost ausgenommen... Im Vorgarten Deiner Parterrewohnung steckst Du einen Schraubenzieher in eines der vertikalen Röhrchen, das als "Gartenmauer" Dein Plätzchen von dem der Nachbarn trennt (Funktion: vertikale Verlängerung über das Grünzeug hinaus). Darauf legst Du sorgfältig ein zweites Airport Express Kistchen (siehe Bild unten), ausgerichtet auf die Basisstation (darum interessierte die Position der Antenne in dem Ding). Dieses zweite Kistchen versetzt Du in den WDS-Modus "entfernte Basisstation" und erlaubst "drahtlose Clients" bei dieser. Damit ist das zweite Kistchen ein Relais für das WLAN des ersten. Der Erfolg: Im gesamten Einzugsbereich des zweiten Kistchens hast Du - drahtlos - die Connectivity der 150 Meter entfernten Basisstation. Alles klar? Gemessene Bandbreite: bis 3 MBit/s, in der Regel mindestens 1 MBit/s. "Ist das Provisorium mit dem Schraubenzieher allwettertauglich?" - "Nein, warum? Sollte es das sein?" Wer hat von anderen abenteuerlichen WLAN-Konstruktionen zu berichten?


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Dienstag, 5. September 2006



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Abt. Ick bin ein


... Philippino.


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Abt. Crash as crash can


Spektakulärer Crash in der Hegenheimerstrasse: Unser Kameramann Jogi war wieder einmal rechtzeitig zur Stelle und hat den Horror gefilmt:

Ätsch, reingelegt, war natürlich nur ein Stunt. Der Mann, der ihn gemacht hat, habe schon bei Pirates of the Carribean und Spiderman mitgemacht, heisst es:


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infamous for 8651 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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