Donnerstag, 7. September 2006


Abt. Pingu come home


Oh welche Enttäuschung. Ist das Polarpulver im schönen Baselbiet denn schon verschossen? Kein einiger Pro Schlotterdeck-Leserbrief aus BL schmückt die Leserinnenbriefseite der besten aller Basler Tageszeitungen. Hoffentlich ist das nur eine vorübergehende Baisse. In der Zwischenzeit können wir den Schwanengesängen von Frau Cerletti-Sarasin (Schwanenlied von Fanny Hensel-Mendelssohn) lauschen oder aber uns einen (ich gebe zu: nicht sonderlich gut erzählten) Pinguin-Witz zu Gemüte führen:


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Abt. Trinkwasser lässt Ihre Haut altern II


infamy Überlebenshilfe: Warnschild farbig ausdrucken und auf jeden Wasserhahn in Ihrer Wohnung kleben - wenn sie in Basel wohnen.

Die Hänggische Verwirrstrategie geht heute in der baz auf Seite 21 weiter:

Wasseranalysen zeigen es: Im Trinkwasser aus der Muttenzer Hard kommen Chemikalien vor. Bei den Analysen wurden zum Teil mehr als 50 Substanzen in einer Probe entdeckt. Viele gefundene Substanzen sind zwar auf Verunreinigungen im Labor zurückzuführen, es bleiben aber noch genügend Stoffe, die in die Aufbereitungsanlage der Hardwasser AG fliessen. Von diesen Stoffen konnte das Wasserlabor der Industriellen Werke Basel (IWB) im Durchschnitt aber nur zwischen 12 und 77 Prozent identifizieren. Der Rest ist unbekannt (baz von gestern). Dass nun das Bundesamt für Gesundheit (BAG) diese «unbekannten Substanzen» in seiner Risikoanalyse der Hardwasser ignoriert habe, bestreitet der Baselbieter Kantonschemiker Niklaus Jäggi: «Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.» Das BAG habe nur den Auftrag gehabt, die bekannten Substanzen im Hardwasser auf ihre Toxizität zu überprüfen. Vom kritisierten Bundesamt selbst war auch gestern keine Stellungnahme erhältlich.
Können Sie bis hierhin folgen? Ich bin schon draussen!
Jäggi betont, dass sich das Wasserlabor der IWB darauf beschränkt habe, nur diejenigen Stoffe zu identifizieren, die in einer grösseren Konzentration als 100 Nanogramm pro Liter auftreten. Denn eine Wasseranalyse sei sehr kompliziert, so Jäggi. «Das Labor ist mit einem Riesenwald von Daten konfrontiert.» Jedem Ausschlag nachzugehen, beanspruche viel Zeit. Deshalb überprüfe das BAG auch nur diejenigen Substanzen, deren Toxizität bekannt sei. Weil die Untersuchungen immer noch laufen, wäre es laut Jäggi aber möglich, dass doch noch ein gefährlicher Stoff im Wasser auftaucht.
Hallo! Herr Hänggi! Es sind bereits "gefährliche Stoffe" im Wasser aufgetaucht! Die Behörden behaupten bisher einfach, lediglich in homöopathischen Dosen:
«Sobald eine Gesundheitsgefährdung besteht, greife ich ein.» Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe aber kein Handlungsbedarf, weil die Konzentration der Chemikalien zu gering sei. «Die Menge ist vergleichbar mit einem Stück Würfelzucker im Bodensee», umschreibt Jäggi die Situation. Wolfgang Märki, Geschäftsführer der Hardwasser AG, greift zu einem anderen Vergleich: «Ein Mensch müsste etwa 5000 Liter Wasser trinken, damit er überhaupt in einen chemisch relevanten Bereich kommt.» Aber die Stoffe sind vorhanden. «Mir ist es auch nicht sympathisch, dass wir mit einer solch langen Liste chemischer Substanzen konfrontiert sind», sagt Niklaus Jäggi.


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Abt. bazille des Tages


Immer wieder Donnerstags lässt das schöne Magazin der besten aller Basler Tageszeitungen eine mehr oder weniger prominenter Basloiden erzählen, wie er die Woche kulturell hinter sich bringt. In der aktuellen Ausgabe ist es Andreas Burckhardt, Direktor der Handelskammer beider Basel und für ein paar Wochen noch Präsident des Grossen Rats. In seiner kulturwoche outet sich Burckhardt nun wenig überraschend als Mann, der mit dem engeren Kulturbegriff (es gibt ja Leute, die erklären alles zu solchiger) ganz und gar nichts am Hut hat. He nun so denn. Etwas geschrieben hat er dennoch, und dabei voll in die Sch...

... aber leset selbst. Sein Donnerstag beginnt mit:

Die Handelskammer begrüsse ich über Mittag im Hotel Merian an einer Lunchveranstaltung, an welcher unter dem Titel "Kennedy ist jedermann" die Möglichkeit, auch geschäftliche Kontakte zu knüpfen, aufgezeigt wird.
"Kennedy ist jedermann". Dieser Titel bekommt eine besondere Brisanz, wenn man sich Burckhardts anschliessendes Abendprogramm zu Gemüte führt:
Am Abend pflege ich Schweizer Ur-Kultur im Schiessstand Allschwilerweiher.
Wird da Harvey Oswald die Reverenz erwiesen? Aber Vorsicht: "Kennedy ist jedermann". Mein Tipp also: Allschwil heute Donnerstag abend weiläufig umgehen.


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Abt. Ahhhh wie scheeen!


Click pic for big

Selbst der Himmel über Basel verneigte sich vor meiner Herzallerliebsten gestern Abend zum Geburtstag.


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Abt. Wo gibt's denn sowas?


...na, bei Ihrem Kolporteur!

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Mittwoch, 6. September 2006


Abt. Der Zorn der Ameisengöttin


Oh Grosse, Gnädige, Allwissende und Unermüdliche, lass uns wissen: Haben wir gesündigt, dass Du uns in den letzten 48 Stunden immer mal wieder Deine Gunst verweigerst?


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Abt. Fuzzy Lookalike


Bei Herrn Wolf grad gelernt, wo's ein lustiges lookaliketool gibt: Achtung: Braucht Registrierung und schluckt keinen Pseudoaccount von Mailinator.com.


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Abt. Hätten Sie's gewusst?


Frau bloggt

Der aktive Webnachwuchs ist überwiegend weiblich, ergab die Umfrage der Uni Bamberg: 66 Prozent der neuen Blogger sind demnach Frauen unter 20. Insgesamt beträgt die Frauenquote 45 Prozent. 41 Prozent der Blogger gaben an, gelegentlich auch über die politische Situation zu schreiben. Solche Blogs haben der Umfrage zufolge mehr Leser. (suedkurier.de)

Via local.ch via cyberwriter auf einen Artikel im Südkurier gestossen, in dem das da oben drinsteht. Dazu Supra: "Die haben mich bestimmt als Frau gezählt. Und Lava auch, weil er mit einem a aufhört." Ach so ist das. Und Fuzzy?


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Abt. Winti Landbote über Blogs


Der Winterthurer Landbote hat's heute von Weblogs. U.a. finden wir dort das folgende Interview mit <a href=www.zhwin.ch target=_blank>Guido Keel, Medienwissenschaftler ZHW Winterthur:

Landbote: Herr Keel, lesen Sie selbst Blogs? Keel: Höchst selten. Es ist ein unglaublicher Aufwand, die relevante Information aus diese Informationsflut auszuwählen. Schon bei den herkömmlichen Medien ist es so, dass ich eher zu viel als zu wenig Information habe. Landbote: Wie viel Macht haben Blogs? Keel: In der Schweiz ist die Macht von Blogs derzeit sehr gering. Von den geschätzten rund 1700 aktiv betriebenen Schweizer Blogs ist ein grosser Teil privat und hat keine grossen Konsequenzen. In den USA ist das anders. Dort gibt es grosse Meinungsmacher-Blogs, welche beispielsweise in der politischen Diskussion eine wichtige Rolle übernehmen können. Landbote: Wo sind Blogs den herkömmlichen Medien überlegen? Keel: In Ländern, wo die herkömmlichen Medien versagen oder sehr stark vom Staat kontrolliert werden – nicht von ungefähr gibt es in Iran sehr viele Blogs. Auch in den USA, wo man mit Blogs eine grosse Öffentlichkeit erreicht, spielen sie eine Rolle. Das kann auch in besonderen Situationen sein, wie zu Beginn des Golfkriegs oder beim Hurrikan Katrina. Dort musste man davon ausgehen, dass die Medien ihre Funktion nicht mehr voll wahrnehmen konnten oder wollten, worau die Blogs in die Bresche sprangen. Landbote: Wo sind die herkömmlichen Medien den Blogs überlegen? Keel: Die herkömmlichen Medien sind den Blogs grundsätzlich extrem überlegen. Indem Medien Information kompetent auswählen und gewichten, nehmen sie den Lesern eine enorme Arbeit ab. Landbote: Werden Blogs überschätzt? Keel: In der Schweiz im Moment sicher. Die Medienberichterstattung über Blogs steht in keinem Verhältnis zur wahren Relevanz. In fünf Jahren ist das vielleicht anders – zurzeit bin ich skeptisch.
Das legt die Frage nahe: Werden Medienwissenschafter überschätzt? In der Schweiz im Moment sicher. Die Medienberichterstattung über Medienwissenschafter steht in keinem Verhältnis zur wahren Relevanz. In fünf Jahren ist das vielleicht anders – zurzeit bin ich - um mit Herrn Keel zu sprechen - skeptisch.


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Abt. ||: Happy 1500 to you :||


Kaum hat sich rumgesprochen, dass infamy heute seinen 1'500sten Geburtstag feiert, stehen die Fans schon Schlange vor der Haustür, um zu gratulieren. Wie diese soeben entstandene Aufnahme unzweifelhaft beweist: click for big ausschnitt


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Abt. Must-have des Tages (II)


Ha! Aus versehen auf das Rad der wüsten Maus geklickt, die mir Herr ppp anno dunnemals geschenkt hat, kommt voll der hier: Brauch ich gar nicht mit dem Rad zu rattern, sondern nur mit dem Zeiger drüber oder drunter gehen, und es scrollt von selbst. Man lernt nie aus!


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Abt. Bekanntmachung


1500 days of infamy – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Wild entschlossen, dies bis zum Umfallen zu tun, haben Fonzi T, creator of the infamous gold logo, Henry K. M., creator of all the other funny logos, und Fuzzy A. soeben im 3er-Chat die Festroute festgelegt. Besammlung ist ab 18 Uhr chez Fredo (Baragraph), irgendwann gehts noch in die mangels Stromversorgung abgedunkelte Fassbar, alles andere ist offen wie immer. Wer als erster heimgeht hat verloren!


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infamous for 8651 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)