Montag, 27. Mai 2013


Abt. von Amsterdam lernen - heute: Basel


Also von den vielen überraschenden Ideen, die die Jusos heute in Basel in die nackenstarre Stadtentwicklungs-Diskussion warfen, gefallen uns am besten: das Wohnen auf dem Rhein

und die Chinesische Mauer gegen Riehen:

Und dann sind da noch ihre ebenfalls heute vorgestellten:

FORDERUNGEN WOHNRAUMPOLITIK

  1. Bei sämtlichen neuen Überbauungen auf staatlichem Grund sollen mind. 1/3 kommunale und 1/3 genossenschaftliche Wohnungen entstehen

  2. Verstärkte staatliche Bodenpolitik: Abgabe von Land des Kantons nur noch im Baurecht und Landerwerb für gemeinnützigen, familien- und umweltfreundlichen Wohnungsbau (Bodeninitiative Basel)

  3. Der neue geschaffene Wohnraum soll beispielsweise durch öffentliche Grünanlagen oder kulturelle Nutzungen im Erdgeschoss der jeweiligen Quartierbevölkerung einen Mehrwert bieten

  4. Genossenschaften sollen vom Staat aktiv bei Vergrösserungsplänen unterstützt werden, beispielsweise bei der Durchführung eines Architekturwettbewerbs

  5. Leerstehende Büroflächen sollen inventarisiert und nach Umnutzungspotenzial zu Wohnraum eingeschätzt werden

  6. Der Kanton fördert private Initiativen zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum, beispielsweise durch die Bürgschaft bei Finanzierung

  7. Errichtung einer demokratisch kontrollierten öffentlich-rechtlichen Stiftung des Kantons Basel-Stadt zur Erhaltung und Schaffung von bezahlbarem Wohn-, Gewerbe- und Kulturraum (Wohnen für alle-Initiative)

  8. Schutz von wenig dichten Wohnüberbauungen (2-Geschossig) ist zu vermeiden

  9. Neue Gewerbeflächen sollen geschaffen werden, denn zu einer lebendigen Stadt gehört auch das Gewerbe

  10. Der Kanton unterstützt die Modernisierung der Wohnbaugenossenschaften. Mit diesen lanciert er eine Kampagne, die vor allem junge Berufstätige und MigrantInnen dazu ermutigen soll, sich am Bau neuer Genossenschaftswohnungen zu beteiligen

Now eat this, Abteilung Stadtentwicklung...


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Abt. codecheck konkret - heute: Gazpacho? PepsiCo!


Bei Coop schon einige Male gekauft und genüsslich verputzt: der Gazpacho von Alvalle. Ist eigentlich recht lecker. Die Verpackung aber verrät nichts über die Produktionsnormen, an die sich Alvalle hält. Nix von Bio- oder Havelaar-Label. Zu lesen ist nur Marketing-Sprech. Auch die Website der Firma gibt sich kryptisch. Woher stammen die verwendeten Ingredienzen?

Los gazpachos Alvalle están elaborados al 100% con hortalizas frescas de alta calidad, principalmente de Murcia y Almería.
Hauptsächlich aus der Region Murcia und Almeria? Die Angabe ist reichlich unbestimmt. Etwa aus der "Plastic-city" El Ejido und ihrem Plastikmeer?

Man weiss es nicht. Also mal nach der Firma googlen. Und siehe da: Alvalle ist - laut Bloomberg - ein Ableger von PepsiCo. Warum verschweigt die Verpackung die Verwandtschaft mit dem Zuckerwasser- und Acesulfam-K-Dealer (ein künstlicher Süssstoff, nachzuweisen auch hierzulande u.a. in Flüssen, Seen und Hahnenwasser), bei dem Daniel Vasella im VR hockt? Steht "PepsiCo" schon im codecheck-Eintrag des Gazpachos? Nein. Also rasch selber nachgetragen und dies als Nachteil eingestuft, denn wer will schon kalte Gemüsesuppe essen, die besteht aus Bestandteilen, die Taglöhner für einen "Hungerlohn" (NZZ 15.5.2013) aus dem Plastikmeer fischen mussten und wo der Profit dieser Ausbeutung u.a. bei Herrn Vasella landet?

Da mach ich mir in Zukunft wirklich lieber den Gazpacho selber aus regionalem Bio-Gemüse, eingekauft z.B. in der "Lebensmittel Gemeinschaft Basel"! Ist eh lustiger. Hat grad jemand ein bewährtes Rezept? Bitte per copy-paste in die Kommentare, Danke!

codecheck rules!

Und übrigens hat's die Tageswoche auch grad von codecheck ;-) Hier das Interview mit dem codecheck-Mastermind, entstanden im Zusammenhang mit dem Artikel in der TaWo:


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Abt. ... n'existe pas


Wir erinnern uns an den Oktober 2008, als die "Weltwoche" just zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs der UBS miut der Titelschlagzeile "La crise n’existe pas. Die Schweizer Grossbanken gehen aus der Krise gestärkt hervor" aufwartete.

Das "n'existe pas" ist trotz dieses peinlichen Fehltritts das Credo des rechtsbürgerlichen Journalismus' geblieben. In regelmässigen Abständen verkünden "Weltwoche", BaZ und co., dass der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung nicht existierten. Und heute lesen wir in der "Basler Zeitung" im Kommentar von Bundeshausredaktor Dominik Feusi:

"Die Lohnschere gibt es nicht."
Das sozialdemokratische Gerede von der Lohnschere sei nichts als "eine polemische Behauptung", denn:
"Der liberale Arbeitsmarkt ist auch hinsichtlich Einkommensgleichheit ein Erfolg."
Und jetzt kommt es wirklich gut:
"Das bestätigt sogar der Gewerkschaftsbund in seiner Studie zur Lohnentwicklung."
Wir gehen mal davon aus, dass Dominik Feusi zumindest mal einen Blick in die von ihm genannte Studie (pdf-Dokument) geworfen hat. Was aber für einen Jünger der Neoliberalisten-Sekte nicht heisst, dass er die Resultate richtig wiedergibt. In der Studie lesen wir, die sie wirklich lesen, nämlich:
"Lohnschere in der Schweiz öffnet sich."
Der Rest des Kommentars besteht aus dem in der "Basler Zeitung" so oft zu lesende Blabla über den Segen der hohen Einkommen, die letztlich den Sozialwerken zugute kämen. Oder mit anderen (nicht offen gebrauchten) Worten: Seid dankbar für die Almosen, die die Pfeffersäcke euch hinterlassen.


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Abt. Bildlegende des Tages


... besonders die "Katze" rechts im Bild.

Aus www.bazonline.ch


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Abt. Polizeistunde und Departementsdaumen


Weil Rot-Blau nach dem gestrigen Spiel in tiefe Trauer gehüllt ist, möchten wir hier wenigstens mitteilen, dass es am guten Willen des offiziellen Basels nicht gemangelt hat:

"Spätestens am Samstag, 1. Juni 2013, steht fest, ob der FCB Meister ist. Damit der Meistertitel gebührend gefeiert werden kann, hat der Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes, Hans-Peter Wessels, für diese Nacht die Polizeistunde aufgehoben.

Sollte bereits am Sonntag, 26. Mai, oder am Mittwoch, 29. Mai, entschieden werden, dass der FCB Meister ist, dann gilt auch für diese entsprechende Nacht die Polizeistunde als aufgehoben."

Und ja. Den Daumen gedrückt habe das Departement auch noch, wie es am 24. Mai mitteilte.


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Abt. trauriger Held - heute: Thomas Held


In der Autorenzeile bei seinem jüngsten Text im "Magazin" steht:

Thomas Held ist Soziologe und führt in Zürich ein Beratungs- und Managementbüro.
In den Zeilen darüber beschreibt er die offenbar hinterhältigen Winkelzüge der Gegner von Gentechnik in der Landwirtschaft, mit denen diese bis heute verhindern, dass hierzulande "innovative Bauern" "neue, ertragreichere und schädlingsresistentere Pflanzensorten" anbauen dürfen. Denn es gebe keine "auch nur in Ansätzen" plausible "Frankenstein-Story". Held im O-Ton:
2005, nach dem Scheitern im Parlament, folgte der Trick mit dem Moratorium: Während fünf Jahren sollte die Landwirtschaft «gentechnikfrei» sein, aber natürlich nicht das importierte Futter, ohne das es gar keine Schweizer Bauern gäbe.
Das ist zwar purer Mumpitz, denn einerseits importiert die Schweiz genau 0 kg GVO-Futter (siehe hier unter "Statistik zur Einfuhr von GVO-Futtermitteln") und andererseits ist Landwirtschaft auch mit wenig oder gar keinem importierten Futter möglich, aber lassen wir Held in seinem Glauben.

Anlass für seinen Text ist der Abschluss der Vernehmlassung des Bundesrates zur "Koexistenz von konventionellen und GVO-Kulturen" (SDA-Zusammenfassung, Stellungnahme gentechkritische SAG vs. jene von "scienceindustries", dem "Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech").

Was treibt Thomas Held, den formaljuristisch Pensionierten mit dem Wahlspruch "never retire!", dazu an, seine gut 4'000 Zeichen, die er wöchentlich zur Verfügung hat im Magazin, einem Thema zu widmen, von dem er fachlich keinen blassen Schimmer hat? Zunächst mal einfach: Because he can. Er schreibt, als Kolumnist, ja auch sonst über whatever.

Bei der Frage der Gentechnik in der Landwirtschaft ist allerdings ein leicht zu übersehender Nebenaspekt der Themenwahl - gerade die Nebenaspekte lieben wir hier bei infamy - pikant:

Seit 2010 steht Held u.a. im Solde von Christoph Blocher. Letzterer hat 2009 die Stiftung "Schweizer Musikinsel Rheinau" mit 20 Millionen Kapital geäufnet. In ziemlich genau einem Jahr sollen in der ehemaligen Klosteranlage Rheinau, extrem lauschig und hübsch gelegen, 16 Proberäume – vom Musiksaal für ein grosses Orchester bis zu kleinen, gut gedämmten Räumen für Solisten – und ein Hotelbetrieb mit 63 Zimmern und 129 Betten eröffnet werden. Den Umbau für 28,5 Millionen finanziert der Kanton Zürich, die Räume mietet danach für 330'000.- die Blocher'sche Stiftung, und sie trägt auch allfällige Betriebsdefizite. Thomas Held ist der Geschäftsführer der Stiftung.

In unmittelbarer geographischer Nachbarschaft zur Musikinsel von Blocher & Held im Rhein, wenige Meter entfernt am gegenüberliegenden Ufer, befinden sich die Gebäude und Areale der Stiftung Fintan.


Größere Kartenansicht

Fintan beitreibt unweit der Klosterinsel einen biologisch-dynamischen Gutsbetrieb, dessen bekanntestes Gesicht wohl Martin Ott ist:

Ein weiterer Fintan-Betrieb, zu finden neben der Klosterinsel auf dem Klosterplatz, ist die Sativa Rheinau AG. Ihre Spezialität: die "biologisch-dynamische Saatgutarbeit", die natürlich einen weiten Bogen macht um die von Thomas Held befürwortete Gentechnik in der Landwirtschaft.

Diese Konstellation legt zum Schluss die Frage nahe, ob Thomas Held in seiner Funktion als Blochers Geschäftsführer bei der "Musikinsel" Stiftung, wohl vor allem darum im Magazin so plump pro Gentechnik in der Landwirtschaft polemisiert, weil er seine Nachbarn, ideologisch und geographisch am anderen Ufer, provozieren will.

Fall dem so wäre, wäre er wirklich ein trauriger Held.


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Abt. Montagsmusik - heute: Fixurlifeup ft. Prince


"Girl with a guitar is 12 times better than another crazy band of boys, tryin to be a star when you're just another brick in the misogynistic wall of noise!"


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Sonntag, 26. Mai 2013


Abt. Kombinatorik - heute: the queer games scene


queer people using games to tell the story of their lives. Games als poetisches und politisches Ausdrucksmittel. Auch ein Ansatz, <a href="gamedesign.zhdk.ch"+ target="_blank">ZHdK.

(via polygon)


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Abt. nachtragend - heute: Gott & das Epigenom


Wie heisst es so nett im ersten Gebot?

Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied
Frei assoziiert klingt der Titel von Skinner et al. wie die 2012er Version dieser "göttlichen Rachsucht":
Transgenerational Actions of Environmental Compounds on Reproductive Disease and Identification of Epigenetic Biomarkers of Ancestral Exposures
Gizmodo inspirierte das in der Berichterstattung darüber zum wenig erquicklichen Titel:
You Might Be Infertile Because Your Grandparents Were Mucking Around in Harmful Chemicals
Darum geht's: Michael Skinner beobachtete in Versuchen mit Mäusen, dass Plastikbestandteile, Dioxin und Flugbezin, schwangeren Mäusen ins Bauchfell gespritzt, Effekte hatten (frührere Pubertät, Spermienveränderungen) bis in die dritte Generation, auch wenn die erste, zweite und dritte Generation nichts gespritzt bekamen:
The plastics, dioxin and jet fuel were found to promote early-onset female puberty transgenerationally (F3 generation). Spermatogenic cell apoptosis was affected transgenerationally. Ovarian primordial follicle pool size was significantly decreased with all treatments transgenerationally. Differential DNA methylation of the F3 generation sperm promoter epigenome was examined. Differential DNA methylation regions (DMR) were identified in the sperm of all exposure lineage males and found to be consistent within a specific exposure lineage, but different between the exposures. Several genomic features of the DMR, such as low density CpG content, were identified. Exposure-specific epigenetic biomarkers were identified that may allow for the assessment of ancestral environmental exposures associated with adult onset disease.
Skinners Studie wurde finanziert von der US Armee.

Nun spritzt sich natürlich keine Schwangere, die halbwegs bei Trost ist, Dioxin, Bisphenol A oder Flugbenzin ins Bauchfell, weshalb die Versuche nicht 1:1 auf Menschen übertragbar sind. Aber zu denken geben die Ergebnisse eben doch. Denn sie zeigen, dass prinzipiell Umwelteinflüsse Konsequenzen über Generationen haben können, auch wenn die Nachkommen sich diesen vollkommen entziehen.

Skinner tönt zudem an, dass - umgekehrt - vielleicht eines Tages auch Genom- und Epigenom-Analysen bei Dir möglich sein könnten, die Aufschluss darüber geben, welchen Umwelteinflüssen Deine Vorfahren ausgesetzt waren...

Den Hinweis auf die Studie von Skinner, die er offenbar im August 2012 auch an einem Fachkongress in Zürich vorstellte (siehe hier Seiten 12 und 94), entdeckten wir übrigens im "Endocrine Disruptor Newsletter" des "Schweizerischen Zentrums für Angewandte Humantoxikologie", beheimatet an der Klingelbergstrasse 61, schräg vis-à-vis des Biozentrums, das uns vor 4 Jahren mal kurz beschäftigte...


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Samstag, 25. Mai 2013


Abt. frack yourself! - heute: von Polen lernen


Der Untergrund ist mittels "seismischer Linien" geröntgt:

Die Öl- und Gas-Claims sind abgesteckt:

Und die "Ostschweiz am Sonntag" schrieb am 3.3.13:

Fracking längst auf Vormarsch

(...) Was die Öffentlichkeit bis jetzt kaum wahrnimmt: In der Schweiz sind die Bohrfirmen mindestens einen Schritt weiter als ihre Konkurrenz im süddeutschen Raum. Sie stehen kurz davor, mit Fracking Erdgas zu fördern. In den nächsten Jahren finden zwischen Bodensee und Genfersee Dutzende von Bohrungen statt, mit denen gezielt nach Schiefergas gesucht wird. Die Exploration findet nicht aus dem Blauen heraus statt: Geologen vermuten tief unter der Schweizer Erde ein Vorkommen von 50 bis 100 Milliarden Kubikmetern Gas. Der jährliche Gaskonsum der Schweizer beläuft sich zurzeit auf 3,5 Milliarden Kubikmeter.

Bis jetzt schien es dennoch so, als wäre die Erdgassuche in der Schweiz nicht gewinnbringend. «Das liegt daran, dass wir 50 Jahre lang senkrecht gesucht haben. Durch die Schieferschicht, die nur ein paar Meter dick ist, haben wir hindurchgestochen», sagt Patrick Lahusen, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Schweizerischen Aktiengesellschaft für Erdöl (Seag). Die Erkenntnis, dass horizontal gebohrt werden muss, zusammen mit der Entdeckung, wie sich Gas aus dem dichten Schiefergestein lösen lässt, revolutionierte die Gassuche und löste eine Art Goldgräberstimmung aus.

In der Schweiz befindet sich die Seag in der Pole Position für die plötzlich vielversprechende Gassuche. (...) Selber besitzt die Seag nicht das Kapital, um die risikoreiche Suche nach Erdgas aus eigener Kraft zu betreiben. Das Risiko ist deshalb so hoch, weil eine Probebohrung etwa fünf Millionen Franken kostet. Eine Produktionsbohrung kostet etwa 15 Millionen Franken. Lässt sich nicht genügend Gas fördern, ist dieses Geld in den Sand gesetzt.

Die Seag arbeitet deshalb mit eCorp International zusammen. Das Bohrunternehmen aus dem amerikanischen Houston hat in den Staaten Milliarden umgesetzt mit der Ausbeutung von Schiefergas und der Speicherung von Gas in unterirdischen Reservoirs. «Wir bringen Daten, Konzessionen und unsere Beziehungen in die Partnerschaft ein, die Amerikaner Geld und Know-how», sagt Lahusen.

Kantone wurden überrumpelt

Zurzeit lassen die Partner in Deutschland einen Bohrturm herstellen, mit dem im Herbst in der Schweiz gezielt nach Schiefergas gesucht werden soll. Auch andere Unternehmen sind auf dem Vormarsch: Das britische Unternehmen Celtique Energie sucht in der Nordwestschweiz nach Gas und das Schweizer Unternehmen Petrosvibri hat am Genfersee Gas entdeckt.

Die Kantone wurden von dieser Entwicklung zum Teil überrumpelt. Am härtesten auf die Bremse traten Freiburg und Waadt: Sie haben per Regierungsratsbeschluss ein Fracking-Verbot ausgesprochen. Andere Kantone überarbeiten nun ihre Gesetzgebung. Ziel ist es, klare Regeln für ein Fracking zu schaffen. (...)

Auch aufgrund des "Fracking in der Schweiz" betitelten Postulats der Berner Grünen Nationalrätin Aline Trede vom 19.3.2013 wird sich der Bundesrat sehr wahrscheinlich demnächst verhalten müssen zum Thema.

Wo Fracking von Industrie und Regierung stark vorangetrieben wird, ist in Polen. Der Film "Waterproof" von Ronan Lynch und Adam Dzienis zeigt, wie's dort zu und her geht:

In den ersten paar Minuten von "Waaterproof" ist kurz der Name der PR-Agentur "Burson-Marsteller" zu sehen. Über deren Aktivitäten in Polen in den letzten paar Jahren schrieb Marvin Oppong bei "RTL aktuell" einen lesenswerten Artikel.

An der Jahresversammlung der Erdwissenschafter EGU 2013 in Wien beschäftigte sich eine Fach-Session in Vorträgen und Diskussion mit dem Thema. Zu Wort kamen Tom Leveridge (Specialist, Energy and Climate Change Select Committee at House of Commons, UK), Brian Horsfield (Professor and Head of Section, Helmholtz Centre Potsdam, GFZ German Research Centre for Geosciences, Germany), Jesús Carrera (Research Professor, Department of Geosciences, Institute of Environmental Assessment and Water Research, Spain), Herbert Hofstätter (Chair of Petroleum Production and Geothermal Energy, University of Leoben, Austria), Jurrien Westerhof (Greenpeace, Austria). Wer sich für die technischen und politischen Details interessiert, erfährt hier in 90 Minuten einiges:

Die NZZ hatte es danach ganz kurz hier davon.


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Donnerstag, 23. Mai 2013


isch...


...infamy langsam e weeneli langwilig?

glaub scho...


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Abt. Vermisstmeldung - heute: Aprilia Habana


BS 20486: gestern oder heute Morgen mir vor meiner Haustüre geklaut:

aprilia

Sachdienliche Hinweise über den Verbleib meines fahrbaren Untersatzes bitte hier in den Kommentaren.

Was ich den Dieben wünsche, behalte ich ausnahmsweise für mich...


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infamous for 8559 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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