Montag, 9. September 2013


Abt. grosse Vorbilder - heute: Las Vegas


Inspiriert vom Begrüssungsschild am Eingang zum Sündenpfuhl in der Wüste

stellten ein paar Kreative zu deren ironischer Begrüssung eine Tafel da hin,

wo [Korrigendum:] heute Nachmittag Hans-Peter und Hans-Peter (Wessels und Hadorn)

die Uferpromenade eröffnen werden. [Der Termin wurde, angeblich aus Sicherheitsgründen, kurzfristig abgesagt] Bilder von dem Anlass gibt's vermutlich irgendwann nach 17 Uhr in den Onlineausgaben der einschlägigen lokalen Polit-Fanzines.


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Abt. unbekannte Gesichter - heute: rechts aussen


"Straumann, Ackeret, Richner kenn ich alle... Aber wer ist der grauhaarige Hornbrillenträger da rechts aussen?", wird sich der Bildlegendendichter gedacht haben, und beliess es bei den drei Namen, die ihm einfielen. Der Schnappschuss entstand übrigens am 21.8. an der "Sommerlounge" der Weltwoche.

(Blocher-TV-Ackerets überlange Rollenzuweisung war offenbar wichtiger als der vergleichsweise kurze Name des Wädenswilers, weshalb letzterer aus der Zeile fiel.)


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Samstag, 7. September 2013


Abt. Tell me how it is - heute: Rafik Schami


Rafik Schami erklärt dieser Tage in einem offenen Brief enttäuscht und angewidert, warum er sich der Journaille verweigert und keine Interviews gibt oder in Talk-Shows geht.

Vor bald 18 Monaten nahm er noch Einladungan an. Da war er zu Gast in den "Sternstunden" von SRF. Ihm zuzuhören sind 50 gut investierte Minuten, bevor (am Dienstag?) die ersten US Bomben auf das Land fallen.


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Freitag, 6. September 2013


Abt. Namensvettern - heute: Echelon & Echelon


Smart Meter "Echelon"

Smartmeter, a.k.a. "Stromspione", die im 15-Minuten-Takt Stromdaten erfassen und (zunächst?) einmal täglich über eine "Kommunikationsleitung" (wording: TagesWoche) die Infos an die IWB senden: Ausgerechnet wie müssen die grauen Kästen heissen?

ECHELON
Die jüngeren im Publikum wissen das vermutlich nicht mehr, aber "Echelon" heisst auch "ein System, das von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) benutzt wird, um internationale Kommunikation abzuhören und zu verarbeiten, die über Kommunikations-Satelliten geleitet wird."

Der von der IWB behauptete use case für ihren Echelon-Sensor in Deinem Keller:

Die neuen digitalen Zähler besitzen zudem weitere Funktionalitäten. Sie können alle 15 Minuten einen gemittelten Stromverbrauch erfassen. Zusammengenommen ergeben diese Werte den so genannten Lastgang, welcher am Folgetag ausgelesen wird. Der Lastgang macht dann die tageszeitlichen Schwankungen des Stromverbrauchs sichtbar. Die Kenntnis dieser Schwankungen ist für die IWB als Netzbetreiber wichtig, weil Strom nicht im Netz gespeichert werden kann - aber die bereitgestellte elektrische Energie trotzdem exakt den zeitlichen Schwankungen des Stromverbrauchs entsprechen muss. Das ist ein wesentlicher Nutzen, der allen Stromkunden zugute kommt.
Warum aber die IWB den "Lastgang" in so hoher Auflösung, bis auf den einzelnen Haushalt, brauchen, erklärt diese PR-Speak von Lars Knuchel mit keiner Silbe. Auf der nächst höheren Ebene, bei irgendwelchen Unterverteilern in den Quartieren, kennt die IWB den Lastgang garantiert sehr genau. Schon heute. Ohne 100'000 Smartmeter Echelon in allen Kellern.

Und in Echtzeit. Nicht mit den angeblichen 24 Stunden Verspätung des Echelon-Systems, die die Daten eigentlich nahezu nutzlos macht für den Stromeinkauf auf dem Spot-Markt. Und den zu optimieren, darum geht's vermutlich den IWB eigentlich! Denn jede dort zu viel oder zu wenig, zu früh oder zu spät bestellte KWh kostet extra. "Prozessoptimierung im Einkauf" nennt das zum Beispiel das mit Echelon arbeitende "Stadtwerk Hassfurt" in der Kundenzeitschrift seines Lieferanten.

Dennoch: Was ist der tatsächliche Zusatznutzen für wen, wenn die IWB die Auflösung ihrer Daten von "Unterverteiler" auf "einzelner Haushalt" erhöhen? Das verschweigt Lars "IWB" Knuchel!

Hier das Datenblatt des IWB-Echelon-Sensors: iwb-smartmeter (application/download, 527 KB) . Dem ist zu entnehmen ("Tamper Detection"), dass er auch eine eigene Alarmanlage eingebaut hat. Davon hat Lars Knuchel, in einem früheren Leben mal Moskau-Korrespondent von Schweizer Radio DRS, sicher nichts erzählt an der PK. Wenn Du dran rumfummelst, merkt, speichert und meldet die Kiste das der Zentrale. Drei mal draufklopfen - und in 7 Minuten sind die schwarzen Helikopter über Deinem Haus! Ob der Datenschutzbeauftragte Beat Rudin das Datenblatt gelesen hat? Wie steht es mit der Datenschutzkonformität dieser Alarmanlage? Wurden die IWB-Kunden darüber informiert?

P.S. Dass, wie jetzt geschehen, zunächst mal tausenden Haushalten Echelons in den Keller montiert werden, und erst dann, wenn dazu Fragen auftauchen und die Medien darüber berichten, der IWB-Verwaltungsrat sich bemüssigt fühlt, sich mit dem Datenschutzbeauftragten zusammen eine Ausrede einfallen zu lassen für den totalen "faux pas", getarnt als "neue Ausführungsbestimmungen", stärkt nicht gerade das Vertrauen in die IWB und ihren Umgang mit den Nutzerdaten!


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Abt. Schwanzlängenvergleich - heute: Chefredaktoren


Man muss es als Schmerzensgeld ansehen, was die ChefredaktorInnen der helvetischen Medien laut PR-Mann und Deltenre-Partner Wigdorovits verdienen. Die Chefs sind ständig von lästigen Journis umgeben, die ihnen im Ohr liegen mit der Forderung sei es nach mehr Geld für ihre investigativen Recherchen oder sei es mit der Bitte um ein tragfähiges Konzept für die Zukunft ihres Mediums. Und weil die Chefs das eine nicht rausrücken wollen und ihnen die Kreativität und der Mut für das andere fehlt, sie ergo ständig "Nein!" und "Darum kümmert sich die Beratungsfirma meines Schwagers!" sagen müssen, sind sie unter einem Wahnsinnsdruck und lastet eine enorme Verantwortung auf ihnen.

NZZ (Markus Spillmann) 480′000 Tages-Anzeiger (Res Strehle) 380′000 NZZ am Sonntag (Felix Müller) 320′000 Blick (René Lüchinger) 320′000 SonntagsZeitung (Martin Spieler) 320′000 SRF Radio (Lis Borner) 310′000 SRF Fernsehen (Diego Yanez) 310′000 SonntagsBlick (Christine Maier) 280′000 20 Minuten (Marco Boselli) 250′000 Schweizer Illustrierte (Stefan Regez) 240′000 Handelszeitung (Stefan Barmettler) 240′000 Schweiz am Sonntag (Patrik Müller) 220′000 Neue Luzerner Zeitung (Thomas Bornhauser) 220′000 Bilanz (Dirk Schütz) 220′000 Blick am Abend (Peter Röthlisberger) 200′000 Tele Züri (Markus Gilli) 200′000 Finanz und Wirtschaft (Mark Dittli) 195′000 Aargauer Zeitung (Christian Dorer) 195′000 Berner Zeitung (Michael Hug) 195′000 Basler Zeitung (Markus Somm) 195′000
NZZ-Spillmann ist, gemäss der Liste, dahingehend am übelsten dran. Somm am besten. Beim Wädenswiler am Aeschenplatz verlangt niemand ein Konzept, denn der Chef ist das Konzept, und "investigativ" gilt nur als Anagramm von "VATIS GENITIV". Drum sein Chefredaktoren-Hartz-IV.


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Donnerstag, 5. September 2013


Abt. Snowden Papers - heute: Vergiss Encryption!


SSH, HTTPS, TLS/SSL, VPN: All die schönen Dinge hat die NSA kaputt gemacht, laut Snowden

ACHTUNG: Der genaue Wortlaut ist: "The agency has circumvented or cracked much of the encryption, or digital scrambling, that guards global commerce and banking systems, protects sensitive data like trade secrets and medical records, and automatically secures the e-mails, Web searches, Internet chats and phone calls of Americans and others around the world, the documents show." Also: "cracked much of"! Ob's vielleicht hilft, wenn man die Schlüssellänge bei PGP auf absurd hohe Werte raufschraubt, bleibt offen.


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Abt. geballte Ladung - heute: Regierung zu WRFG


Gefragt von Patrick Künzle (SRF Regionaljournal), wann denn zuletzt 3 Regierungsmitglieder auf's Mal vor einer Abstimmung für eine Vorlage aufgetreten seien, meinten alle drei Angesprochenen im Chor, das habe es auch schon gegeben. Auf Künzles Nachfrage, ja wann denn, hatten allerdings ebenfalls alle drei keine Antwort. Auch darum war der Auftritt heute Morgen interessant. Hier das ganze Frage- & Antwortspiel, mit Künzles Bemerkung gleich am Anfang:

und da, in voller Länge und in Technicolor-Farbe, die der Fragerunde vorangegangene Präsentation von Morin, Wessels und Herzog zu ihrem "Wohnraumfördergesetz":

Die andere Seite, der Mieterverband, protestierte in einem Communiqué heftig gegen den Auftritt der Exekutive, unter dem Titel: "Die Mieterschutz-Phobie der Regierung".

The storie continues.


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Abt. BVD macht ernst - heute: Luzernerring 2spurig


Überraschend hat HP Wessels' Bau- und Verkehrsdepartement mitgeteilt, der Kurzversuch mit dem 2spurigen Luzernerringabschnitt zwischen Flughafen-

Luzernerring Baustelle

und Burgfelderstrasse

Luzernerring Baustelle

habe sich bewährt. Darum werde man die Fläche auch weiterhin freihalten. Wie das wiedergewonnene Territorium verwendet werden soll, wolle man in den kommenden Monaten in einem Mitwirkungsprozess mit den AnwohnerInnen definieren.

"Zwei Spuren sind genug!", soll Wessels gesagt haben, "Beim Wasgenring reicht das ja auch. Ho Ho Ho!"

Ob er das wirklich ernst meinte, konnten wir leider bisher nicht klären. Und den Link zum Communiqué finden wir auch grad nicht mehr. Aber grundsätzlich ist die Idee grossartig!


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Mittwoch, 4. September 2013


Abt. So geht... - heute: Stadtmodellierung


Ja, wir hatten's vor 2 Jahren schon mal von denen. Am 25.9. gibt's übrigens bei den ex-ETHZ-Leuten, die die Software im Video entwickelt haben - und die heute ESRI Schweiz heissen, in Zürich das nächste "GeoBeer".

Die "Demokratisierung des Blicks auf die Stadt" wäre eigentlich auch ein nettes Thema für die "OpenSwitzerland"-Session an der OpenKnowledge Conference. Warum fallen einem solche Dinge immer viel zu spät ein???


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Abt. Stimmungskiller - Heute: Der Gripen


Die maximale Fluggeschwindigkeit des Gripen betrage 1'400 km/h. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung der Schweiz (von Bargen nach Chiasso) betrage 220,1 Kilometer. Mit dem Gripen brauche man dafür 9,4 Minuten. Die maximale West-Ost-Ausdehnung (von Chancy nach Val Müstair) betrage 348,4 Kilometer. Mit dem Gripen sei die Strecke in 14,9 Minuten zu schaffen. Irgendwie mache die Sache einfach nicht wirklich Spass.


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Abt. Swisslos-Session?


Sie hiess früher AVO-Session, heisst nun neu, dem Hauptsponsoren zuliebe, Baloise-Session. Wir wissen nicht, wieviel Geld dieser "Presenting Sponsor" zur Verfügung stellt. Auch nicht, was die weiteren Sponsoren, wie Landrover, die La Roche-Bank oder die Merian Iselin-Klinik zahlen. Wir wissen aber seit heute, dass die Basler Regierung 100'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zur Verfügung stellt und als Unterstützer auf der Website nicht genannt wird. Sollte es denn nicht ...

... nun gut. Baloise-Session könnte man mit viel Goodwill auch ein bisschen mit dem Kanton Basel-Stadt in Verbindung bringen. Aber wie ar das schon wieder mit der von gewissen Medien (und Medienpartner der Session) betonten Unabhängigkeit privater Kulturveranstalter?


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Abt. Neue Radios - heute: Julie FM


See also persoenlich.com:
Erste 24-Stunden-Radionovela gestartet
Webstream? Hier lang.

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