Mittwoch, 28. Januar 2009


Abt. Erlenmatt adee


Bye, bye schönes Erlenkönigreich! Die gstabigen Bagger mit ihrem Gerüttel waren noch zu ertragen, die tanzenden Kräne nach ein paar Bier auf dem Sommerdeck halbwegs lustig anzusehen. Nicht mehr so vergnüglich waren dann die Auseinandersetzungen mit der Baumafia: "Eigentlich sollten Sie uns etwas zahlen. Sie können sich ja den Wecker sparen, HOHOHO!". Seit bekannt ist, dass auf der staatlich geförderten Baustelle die Arbeitsrechte nicht eingehalten wurden, sind die Werbesprche („jung, trendy, altersgerecht“ oder: „Wohnfühl-Oase am Stadtpark“) noch viel unerträglicher. Wir ziehen aus! Wenn es diesen Sommer wirklich noch einmal etwas Bar auf dem nt geben wird, leg ich mich mit einem Bier auf einen Liegestuhl im hohen Gras und schau auf den neuen Koloss, der mein altes Zuhause verdeckt.


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Abt. Claracam – heute: Under the rooftop


Vor 17 Tagen zog Robin das Gerüst hoch, gestern und heute wurde der Clarakirche ein neues Dach aufgesetzt. Beziehungsweise ein Dach über das Dach. Weil es auf das alte immer draufgeregnet hat. Der Kran ist mittlerweile wieder weg. Aber so wie wir ihn kennen, erklimmt Robin den Kirchturmspitz ohne Sicherung. Ehrensache!


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Abt. Wös'n dös? – infamy Bilderrätsel


Das heutige Bilderrätsel entnehmen wir dem Baslerstab. Nachschauen gilt aber nicht! Also, wa ischs?


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Dienstag, 27. Januar 2009


Abt. You say goodbye, I say hello!


Es kann ja mal vorkommen, dass in einer grossen Stadt wie Basel zwei Leute gleich heissen. Aber in Basel geistert einer rum, der nicht nur gleich heisst wie ich, sondern auch zwei Katzen hat (oder zumindest hatte) wie ich. Und sie zum gleichen Tierarzt bringt wie ich. Das führt dann zu komischen Situationen, wenn die Tierarzthelferin dir die falschen Medikamente geben will. Oder wenn dein Alter Ego Vater wird und dir Pampers-Muster zugeschickt werden. Richtig seltsam wird es, wenn du merkst, dass dein bester Kunde gleichzeitig der Arbeitgeber deines Namensvetters ist und dir plötzlich Gratulations-E-Mails zum Geburtstag (2. oder 3. Januar) eben nicht deines Kindes geschickt werden. Das alles ist wirklich passiert, ohne dass ich den Mann je kennengelernt hätte. Heute nun bringt mir der Pöstler ein Couvert mit zwei «Welcome Letters» von Sunrise. Worin mir der Abschluss zweier Mobilabos bestätigt wird. Nun ist es ja aber so, dass vor wenigen Tagen erst mein langjähriges Sunrise-Abo ausgelaufen ist, da ich iPhone-halber zur Konkurrenz gewechselt bin. Zwei viertelstündige Telefongespräche mit misstrauischen Sunrise-Damen später ist klar: Mein anderes Ich hat im Interdiscount zwei Handys geholt, und weil ich bei denen mal einen Reparaturauftrag aufgegeben habe, hat das System meine Adresse vorgeschlagen, und vermutlich, weil mein Name nicht so häufig ist wie Hans Müller, hat der Mann im Laden auf OK gehauen. Nun, wenn ich nichts zahlen muss, ist ja alles gut. Und für Sunrise geht die Rechnung auch auf, weil sie mich als einfachen Kunden verloren, dafür aber mein anderes Ich gleich zweimal gewonnen haben.


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Abt. Kaffeeboden


Just in: Noch während F. die Bohnen zusammenträgt, hat sein feiner Bürogenosse nichts besseres zu tun, als - statt ihm zu helfen - ein Bild von dem Malheur hochzuladen und über Kaffeeboden zu sinnieren.


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Abt. Wo-Wo-Wochenschau!!!


Fonzi hat uns heute die neue Wochenschau vorbeigebracht. Der Altmeister setzt nicht nur weiterhin auf die gute alte Schwarzweissfotografie. Er reibt sie uns auch im altbackenen 4:3 Format unter die Augen. Was zählt, ist ja aber in jedem Fall das Motiv. Und das heisst bei Fonzi bekanntlich Entlarvung. Den oberen Helgen versah Herr Tromboni mit dem Zu-Satz "Brauchtum macht glücklich", der untere kommt ohne Worte aus, denn unseren Mr. Incredible kennt ja jeder. Ah, und einen verfänglichen Fuzzy hat's auch noch drin. Aber den müsst ihr schon selbst suchen.


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Abt. Nice to know – heute: Basel Cell


Erst gestern wurde ich wieder gefragt, «wozu dieses Twitter eigentlich gut sein soll». Nun, man kann zum Beispiel alle Tweets nach dem Stichwort Basel durchforsten und stösst dabei vielleicht auf etwas Interessantes. Zum Beispiel auf Jerry, der gerade beim Arzt darauf wartet, eine Basel Cell entfernt zu bekommen und froh ist, wenn er das Teil los ist. Wie Google weiss, handelt es sich bei «Basel Cell» um ein «common misspelling» für Basal Cell, zu Deutsch Basalzellen. Da damit natürlich sofort das Basalzellen-Karzinom assoziiert wird, wäre es vielleicht angebracht, wenn unsere Stadtvermarkter mal bei der WHO vorstellig würden, um dieses Missverständnis auszuräumen.


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Abt. Rätselhafte Phänomene – heute: Steinmandli am Kleinbasler Rheinufer


Schon eine ganze Zeitlang hat's am Kleinbasler Rheinufer, das gerade mit Baggern verschönert wird, diese seltsamen Steinmandli. «Die sind sicher angeklebt», sagte ein Sonntagsspazierer. «Die würden niemals so stehen.» Joliejolis Probe aufs Exempel bewies aber zweifelsfrei, dass die Steine nur aufeinander gestellt sind. Doch stellen sich weitere Fragen: Wer hat die Dinger aufgestellt? Fallen die nicht sofort um, wenn der Bagger zu werken beginnt? Und warum hat's dann an jedem Wochenende wieder neue? Sachdienliche Hinweise bitte an die nächste infamy-Dienststelle oder per E-Mail an Fuzzy.

infamy Gratiswerbung zur Milderung der Rezession: Steinmandli-Bauset beim Felsberger Spiellada bestellen.


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Abt. Rettet das Stadtbild


Es ist eine Tatsache, dass das Basler Stadtbild zu einem nicht unwesentlichen Teil durch die vielen Drämmlis mitgeprägt ist, die im Sekundentakt durch die engen mittelalterlichen Strassen donnern.

Dass ab und zu ein Tramanhänger im Saukostüm auftaucht, ist zu verkraften. Dass die BVB das schöne alte Dunkelgrün ihrer Drämmlis von früher (siehe unten) vor ein paar Jahren in ein türkis angehauchtes Blassgrünirgendetwas (siehe links) umgeändert haben, geht unter dem Gesichtspunkt der Stadtästhetik an die Grenzen des Erträglichen. Dass Tag für Tag gelbe Drämmlis mit orangen Streifen durch unsere schöne Stadt fahren dürfen, ist zumindest meines Erachtens nicht nachvollziehbar. Dass die Baselland Transport AG (BLT) nun neu aber eine solch potthässliche zitronengelbe Riesenwurst im Pseudo-Colani-Design durch die Stadt schicken, dies muss ganz einfach etwas mit bösem Willen zu tun haben.


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Montag, 26. Januar 2009


Abt. Party-Einsichten vom Samstag


A. Frauen trinken kein Bier B. Geisteswissenschaftler trinken kein Bier C. Leute über dreissig trinken kein Bier D. Das neue Bier ist Wein

Das war nicht immer so! Aber mir dämmerte, dass die Zeiten sich geändert haben, als die Gästeschar statt des obligaten abverheiten Schoggikuchens Berge von Sushi und "handgemachte italienische Fasnachtswaie" aus dem Globus mitbrachte. Und ja: Die letzte Party ist auch schon vier Jahre her.

Folge: Weinvorrat geplündert (der gute Barolo!). Dafür stapeln sich nun auf dem Balkon mehrere Ten- und Twelve-Packs bzw. 122 Flaschen bzw. 36,6 Liter Bier.

Wer Interesse an dem zu Unrecht verschmähten Gut hat, der kann es gratis bei mir abholen. Ich selbst ziehe mich unterdessen in meine Midlife Crisis zurück. Prost.


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Abt. infamy Kochstudio – heute: Moules superieures


Meeresgetier steht in der infamy Küche immer hoch im Kurs. Letztens ging's um Oktopoden, diesmal knackt Chefkoch Supra – Monat mit r – Miesmuscheln für euch. Deren Name übrigens nichts mit «mies» zu tun hat, sondern mit «Moos», wie man im Film gut sehen kann. Und ihr könnt noch mehr lernen. Wie sich die Dinger fortpflanzen, zum Beispiel. Aber natürlich auch, wie man sie kocht. En Guete!

Bei der Nachrecherche hab ich noch rausgefunden, dass der liebe Supra einen schönen Teil des Essens unnötigerweise weggeworfen hat. Geschlossene Muscheln kann man nämlich gefahrlos essen. Schreibt Herr Drösser von der Zeit. Und der weiss Bescheid.

» zur letzten Folge » alle Folgen


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Abt. Forderung des Tages


(Einer von bislang 489 Newsnetz-Comments zur aktuellen UBS-Boni-Diskussion.) Kommen wir via Finanzkrise am Ende doch noch zu unserem garantierten Grundeinkommen?

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infamous for 8602 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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