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Mittwoch, 9. September 2009


Abt. Heissluftventilatoren - heute: WEF


Das WEF behauptet etwas, und alle beten's nach: Die Schweiz sei am weltallerwettbewerbsfähigsten! Und mit dem Sprach-Styropor begründen die WEF-Hohepriester das allen Ernstes:

Switzerland overtakes the United States this year as the world’s most competitive economy. This is explained by the fact that Switzerland’s performance has remained relatively stable, whereas the United States has seen a weakening across a number of areas, as discussed below. Switzerland’s economy continues to be characterized by an excellent capacity for innovation and a very sophisticated business culture, ranked 3rd for its business sophistication and 2nd for its innovation capacity. The country is characterized by high spending on R&D. Switzerland’s scientific research institutions are among the world’s best, and the strong collaboration between the academic and business sectors ensures that much of this research is translated into marketable products and processes, reinforced by strong intellectual property protection. This strong innovative capacity is captured by the high rate of patenting (148.27 per million inhatitants) in the country, for which Switzerland ranks 7th worldwide on a per capita basis. Switzerland’s public institutions are rated among the most effective and transparent in the world (7th), ensuring a level playing field and enhancing business confidence; these include an independent judiciary, a strong rule of law, and a highly accountable public sector. Competitiveness is also buttressed by excellent infrastructure (5th) and a well-functioning goods market (5th), as well as a labor market that is among the most efficient in the world (2nd, just behind Singapore). And Switzerland’s macroeconomic environment, although weakening somewhat since last year, continues to be assessed as stable compared in particular with the United States and many European neighbors (ranked 17th). On the other hand, the university enrollment rate of 47 percent continues to lag behind many other high-innovation countries, placing the country 46th on this indicator. Although gaps are currently being filled through immigration, efforts should be made to boost higher education attainment to ensure sufficient national talent. Financial markets have also weakened somewhat, reflecting in particular difficulties in the national banking sector.
Besonders gefallen hat: Der Arbeitsmarkt wird in seiner Effizienz angeblich nur noch von Singapur übertroffen. Gewerkschaften, ihr macht definitiv was falsch! Und als Makel hält das WEF fest, dass "nur" knapp jede zweite / jeder zweite die Uni / FH besucht. Die Schweizerischen Akademien blasen ins selbe Horn: Geht's nach ihnen, müssen in Zukunft 2 von 3 an die Uni oder Fachhochschule. Wem dienen eigentlich solche Rankings, ausser jenen, die sie erstellen? Wer zieht daraus welche Informationen, welche Lehren, macht welche Ableitungen? Niemand gar keine, weil in dieser Eigenwerbung von Schwab & Co keinerlei relevante Daten drin stehen, sondern in den UN-Berichten? Na dann ist ja halb so schlimm! Aber warum landet der Schund dann nicht umittelbar im Altpapier, sondern füllt die Spalten?


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Abt. Hammering Men – heute: Volta By Night


iPhone-Version hier HiRes-Version hier

Wenn ihr am 09.09.09 über den finissierten Voltaplatz brettert, denkt mal an die Mannen, die dafür (meine und) ihre Nacht zum Tag gemacht haben. Und Anwohner, die voreilig auf ruhigere Nächte hoffen, seien gewarnt: Die Fahrleitungen müssen sicher auch noch ein paar Mal gewechselt werden.

Hammering Men: Was bisher geschah


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Dienstag, 8. September 2009


Abt. Himmel überm Claraplatz/BS


am Abend vor dem 09.09.09. Am Abend vor dem 09.09.09 zeigt sich der Himmel über der Stadt nochmal von seiner schönsten Seite. Mehr gab das Handy-Foto nicht her.

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Abt. Sozialhilfeempfänger - heute: Michael Jackson


Während Basel-Stadt und -Land gefühlte 200'000 Franken ausgeben (Sponsoring durch IWB, kulturelles.bl, Standort-Marketing BS und Lotteriefonds BS zusammengezählt), damit vielleicht drei Dutzend Personen (Regierungsmitglieder und Chefbeamte samt Begleitung) ein Gratisticket erhalten für die dröge AVO-Session, was hierzulande unbemerkt durchgeht, wirft die Stadt Wien Michael Jacksons Erbschleichern doch immerhin 600'000 SteuerEuro, a.k.a Steuro, nach für deren sog. "Tribute"-Konzert, das am 26. September in Schönbrunn steigen soll. Da legt unsere Gewährsfrau im dortigen Stadtparlament, Marie Ringler, doch deutlich vernehmbar ihre Stirn in tiefe Falten.


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Abt. D Chineese kemme - heute: IPhone equipment


Unlängst kaufte sich supra original Apple InEarphones und doziert seither unaufhörlich über die ausgezeichnete Klangqualität des Teils, gerade bei klassischer Musik. Mit vor Eifersucht und Missgunst zittrigen Fingern bemühte ich darauf hin meinen in die Jahre gekommenen G5 mt folgendem Auftrag:. Such mir in der grossen, weiten, globalisierten Welt einen Kopfhörer, der dem von Supra, wenn nicht ebenbürtig dann doch ähnlich ist, trotzdem aber nur max. 5 Franken kostet und für mich somit erschwingbar wird. Ich wurde fündig, habe bestellt und heute ists gekommen. Die original IPhone 3G Earphones.

Kostenpunkt: 3.20 USD, Free shipping: Qualität: k. A. Testergebnisse: später

Da es so gut geklappt hat, hol ich mir gleich noch das aPhone für knapp 100.00 Fränkli. Mein 3GS schenk ich meiner Tochter. Ich brauch was, was nicht jeder und jede hat!


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Abt. Pirates of the Somalian II - heute: ihre Trainer


Al Jazeera - wer denn sonst? - berichtet grad, dass heute dieselben Firmen Schiffsbewachungsdienste anbieten, die vor rund 10 Jahren den Somalis jene Skills beigebracht haben, dank deren sie jetzt ihrem Piratenhandwerk nachgehen können. Via - was denn sonst? - Twitter.


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Abt. Geili Kääre


Nachgeworfen! aus: bazfahrzeugmarkt

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Abt. Pirates of the Somalian - heute: SR sagt Ja


Heute morgen hat der Ständerat mit grossem Mehr Ja gesagt zu einer helvetischen Beteiligung an Atalanta. Worum's geht, erklärt uns der Trogener Hans Altherr:

(...) Operation Atalanta. Für diese Operation sollen der EU folgende Personen zur Verfügung gestellt werden: zwei sechs- bis achtköpfige Teams der Aufklärungs- und Grenadierformationen der Armee, sogenannte Sonderoperationskräfte; ein medizinisches Team, dem ein Arzt und zwei Pflegepersonen angehören; höchstens vier Stabsoffiziere und drei Völkerrechtsspezialisten. Die Schweizer Militärangehörigen haben den Auftrag, als Schiffsschutzdetachement die Schiffe dieses Welternährungsprogramms zu schützen. Sie stehen auch für einen Einsatz auf Schweizer Schiffen zur Verfügung. Eine Teilnahme an anderen Missionen, wie Offensivoperationen, die Verfolgung von Piraten oder Einsätze auf anderen Handelsschiffen, also solchen von Drittstaaten, schliesst die Schweiz klar aus.
Also: Keine ungebetenen rot-weissen Besucher auf somalischen Fischerbooten. Altherr hat auch erzählt, dass der somalische Pirat an und für sich die militärische Konfrontation gerne vermeidet:
Die Piraten haben bisher nie ein militärisch bewachtes Schiff angegriffen. Sie sind dazu nicht ausreichend bewaffnet.
Und dass die Helveten a) vor allem auf's Meer hinaus starren (weil dazu kommt die reguläre Mannschaft ja kaum!) und b) WC-Papier und Sandwiches selber mitbringen:
Der Auftrag der Sonderoperationskräfte ist in erster Linie die Beobachtung der See um das Schiff und das Melden verdächtiger Vorkommnisse an die Zentrale. Wird das bewachte Schiff von einem Boot verfolgt, wird von der Zentrale Hilfe angefordert, die auf dem Luftweg kommen kann. Der Verfolger wird zum Abdrehen aufgefordert. Kommt er dem nicht nach, kann es zu einem Schuss vor den Bug kommen. Dass ein bewachtes Schiff trotz all dieser Massnahmen geentert wird, ist höchst unwahrscheinlich. Die Einsatzkräfte müssen sich aber selbstverständlich auch auf diesen Fall vorbereiten.
Ein weiteres Risiko, das wir angesprochen haben, ist die Hygiene. Die Einsatzkräfte werden sich unabhängig von den Mannschaften der Schiffe selbst versorgen. Die Logistik dafür ist sichergestellt.
Die 25 Nasen werden eine reiche Auswahl an Schiffen haben, die sie mit ihrer Anwesenheit beglücken dürfen. BR Maurer hat vorgerechnet:
Von diesen 20000 Schiffen [die jährlich dort verkehren] sind also 400 bis 500 entweder Schiffe unter Schweizer Flagge oder Schiffe, die Nahrungsmittel für die Uno transportieren. (...) Es sind zwar Schiffe unter Schweizer Flagge, aber die Ware, die sie transportieren, ist in 1 bis 2 Prozent der Fälle für die Schweiz bestimmt. Diese Schiffe werden gechartert und bringen irgendwelche Waren von A nach B.
500 Schiffe. 25 Nasen. Die sich in allerhöchstens 10 "Teams" aufteilen lassen. Nur jedes 50ste Boot, das helvetischen Schutz beanspruchen könnte, wird ihn auch erhalten. Nun ja, lassen wir das einfach mal so stehen.


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Abt. Winterfreuden - heute aus: Savognin


Über (meinen) Namen soll man keine Witze machen, denn so sehr sie sich aufdrängen, hab ich doch alle schon gehört. Eine Ausnahme kann ich bei diesem Brief von den Bergbahnen Savognin machen, zumal sich im Couvert wie immer ein Gutschein für eine Tageskarte befand. Bei zweien wär ich vielleicht sogar gekommen. Obwohl das hübsche Familienskigebiet für einen konsequenten öV-Benutzer leider ein bisschen ab vom Schuss liegt. Wer in die Nähe kommt, kann sich bei mir melden. Dann sag ich ihm, wo es die besten Pizokel gibt.

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Abt. BaZille des Tages – mit: Matt Bellamy (Muse)


Der Frontmann von Muse im BaZ-Interview:

Wer Muse interviewen will, muss mit allen drei Bandmitgliedern sprechen oder gar keinem.
Nun kommt aber im Interview nur Matt Bellamy zu Wort. Heisst das, Nick Joyce hat mit gar keinem gesprochen? Ich frag ja nur …


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Abt. Leben und Glauben – heute mit: Herr Mörgeli


Da der Bundesrat offenbar die Strategie verfolgt, für die Satire in der Affäre Libyen selbst besorgt zu sein, machen wir uns halt wieder mal über den Herr Mörgeli lustig, der die Leichtgläubigkeit des Bundesrats mit folgendem Bonmot kommentierte:

«Wenn ich ein Los der Landeslotterie kaufe, glaube ich auch, dass ich den Hauptgewinn habe - sicher ist das aber überhaupt nicht.»
Man kann nur hoffen, dass der nie Bundesrat wird.


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Montag, 7. September 2009


Abt. Was ist eigentlich … – heute: Schwarmintelligenz


Fische haben es, Vögel und auch der Schweizer Bundesrat. Nur nutzt er sie nicht, seine "Schwarmintelligenz". Sag natürlich nicht ich, sondern unser aller Roger K. im Videokommentar, mit dem ich für einmal schrecklich einig gehe. Falls sich das häuft, bitte ich um eine gut gepolsterte Einzelzelle.


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infamous for 8595 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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