Montag, 12. Juli 2010


Abt. Spam of the day


Beim Russen gibt's die Pimmelvergrösserung zum Schnäppchenpreis. Aber nicht klicken, gell!

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Sonntag, 11. Juli 2010


Abt. Jööö, Schnüffi!™


Mir san widr do - ein paar Bildli von unserer Hochzeitsreise gibts hier.


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Freitag, 9. Juli 2010


Abt. Mikropolitik - heute: Der Wohnraumbedarf-Trick


Ein vielfach wiederholtes Hauptargument der Regierung für die Ueberbauung der Familiengärten ist, dass der Wohnraumbedarf pro Person stetig steige. Zuletzt im Gegenvorschlag zur Familiengarteninitiative:

Diese Einwohnerverluste sind vor allem durch den steigenden Wohnflächenbedarf pro Einwohner verursacht, dem kein adäquater Zuwachs an Wohnraum gegenübersteht. Um trotz steigender Wohnflächenansprüche pro Einwohner ausreichend Wohnraum schaffen zu können, müssen verschiedene Entwicklungsansätze kombiniert werden: Angesichts der engen Handlungsspielräume in Basel ist neben der Mobilisierung von Nutzungsreserven in bestehenden Bauzonen und Umnutzungen im Baugebiet auch eine begrenzte Ausdehnung der Bauzonen auf Freizeitgartenarealen erforderlich.
Unlängst wiederholte dies auch RR Wessels in einem Referat anhand dieser Folie vor dem Bauforum, gemäss Selbstdeklaration "eine unabhängige, breit abgestützte Gruppierung von Meinungs- und Entscheidungsträgern aus der Bau- und Immobilienbranche sowie aus Wirtschaft- und Politik": Was aber sehen wir auf dieser manipulativ skalierten Grafik tatsächlich? Zunächst einfach mal: Ein Stadt mit sinkender Einwohnerzahl. Und mit steigendem Wohnungsbestand. Also verkürzt zur Veranschaulichung: Eine Stadt mit im Jahr 1 50 Wohnungen und 100 EinwohnerInnen, im Jahr 2 mit 52 Wohnungen und 98 EinwohnerInnen, im Jahr 3 mit 54 Wohnungen und 95 EinwohnerInnen und so weiter. Leute ziehen weg. Wohnungen werden gebaut. Was liegt da näher, als dass sich die verbleibenden EinwohnerInnen auf die wachsende Anzahl Wohnungen verteilen? Wer dann die Anzahl Wohnungen durch die Anzahl EinwohnerInnen teilt, erhält natürlich eine immer grössere Zahl. Aber ist das legitim? Lässt dies als einziges die Interpretation zu, dass „der Wohnraumbedarf stetig steige“? Und ist das darum ein schlüssiges Argument, noch mehr Wohnungen zu bauen? Natürlich nicht! Ausser man hat eine „hidden agenda“ und instrumentalisiert diese Entwicklung in deren Sinn! Ausser man sucht nach einer nebulösen Legitimation für eigennützige Investoreninteressen. Der „wachsende Wohnraumbedarf“ ist ein statistisches Konstrukt mit ideologischer Absicht, keine Tatsache. Ebensogut liesse sich sagen: Die in Basel Verbleibenden optimieren die Ausnutzung des Wohnungsangebotes. Und: Dieser Trend wird wohl anhalten, wenn mehr gebaut wird. Aber: Daraus lässt sich keineswegs ein Argument dafür ableiten, DASS mehr gebaut werden MUSS. Das tut nur, wer ums Verrecken mehr bauen WILL. Aber sich nicht traut, das so offen zu sagen.


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Abt. Plastik stinkt II - heute: im Atlantik


Remember Plastik Midway? Der Siff dort stammt vom "pazifischen Müllstrudel". So einen gibt's auch im Atlantik:


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Abt. Mikropolitik - heute: Nötigung?


Landet die baselstädtische Regierung bald im Kerker? Art. 181 ZGB lautet:

Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
Der Gegenvorschlag der Regierung zur Familiengarteninitiative spricht von 52ha „zum Kernangebot gehörende Freizeitgärten des Kantons im Umland, die“ zu sichern „gemäss dem vorliegenden Gegenvorschlag über geeignete Zonen oder Nutzungsverträge“ möglich wäre, im Falle seiner Annahme. Die Regierung erläutert allerdings mit keinem Wort, warum diese 52ha nicht ebenfalls langfristig zu sichern wären, wenn der Gegenvorschlag nicht, die Initiative aber sehr wohl, angenommen würde. Damit erweckt die Regierung den Eindruck, dass die 52ha (ganz oder teilweise) nur zu sichern sind im Falle, dass der Gegenvorschlag Erfolg hat (und die Initiative abgelehnt wird), liefert aber keinerlei Beweisführung oder stichhaltige Argumentation für diesen Kausalzusammenhang. Dadurch soll offenbar vermittelt werden, dass die 52ha ausserhalb des Kantons ganz oder teilweise „verloren“ wären, wenn die Initiative angenommen würde. Implizit lautet die Aussage der Regierung: „Wir unterlassen es, die Areale ausserhalb zu sichern, wenn die Initiative angenommen und der Gegenvorschlag abgelehnt wird“. Der Verlust dieser 52ha, oder Teilen davon, kann durchaus als „ernstlicher Nachteil“ für die direkt Betroffenen PächterInnen und die allgemein an Familiengärten Interessierten angesehen werden. Es liesse sich ergo argumentieren, der baselstädtische Regierungsrat drohe mit ebendiesen „ernstlichen Nachteilen“ (folgend aus einer absichtlichen Unterlassung der Regierung), um Teile der Stimmberechtigten dazu zu nötigen für den Gegenvorschlag zu stimmen. Wer geht "the Basel Seven" besuchen, wenn sie die drei Jahre hinter schwedischen Gardinen sitzen?


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Donnerstag, 8. Juli 2010


Kirche in Nöten


Lange Zeit konnte die katholische Kirche den Basler Protestanten eine lange Nase machen. Während die reformierte Kirche unter drastischen Mitgliederschwund litt, konnte die katholische Kirche, dank Zuwanderung aus katholischen Ländern, den Besitzstand eingermassen wahren und die evangelisch Reformierten sogar auf dem zweiten Platz unter den grösseren Religionsgemeinschaften verweisen. Und das im urprotestantischen Basel (in der Calvinmetropole Genf stellen mittlerweile übrigens auch die Katholiken die Mehrheit). Erfolgreiche Gegenreformation, ganz ohne Jesuiten. Doch jetzt scheint es auch den treuesten Katholen zuviel zu werden. Bekennend bisexuell aktive Pfaffen und die Massenenttarnung von Ministrantenfickern und ein bayrischer Papst, der aussieht, wie der Leibhaftige selbst, treiben auch die gläubigsten Katholiken aus dem besudelten Schoss der heiligen Mutter Kirche. Wegen der schwindenden Mitgliederbeitäge denkt man in Basel darüber nach, Kirchen zu verkaufen. Aber an wen?

Kaufinteressierte würden sich sicher bei der direkten Konkurrenz, den Satanisten, finden. Aber das bringt dann doch kein, noch so schwarzes, Priesterherz fertig. Das Gleiche gilt wohl für Dark-Metal-Produzenten, die nach originellen Konzertlocations suchen. Wie also die Finanzprobleme lösen? Ganz einfach. Im Prinzip hat die katholische Kirche ja das Urheberrecht auf Satan, den Teufel, den Antichrist, Luzifer und alle Synonyme für den Fürst der Finsternis. Also: Das Patent auf ebendiesen anmelden und künftig bei jeder Heavy Metal-Band, jeder Satanssekte und allen Filmen und Büchern, in denen der Leibhaftige eine tragende Rolle spielt Tantiemen kassieren. Allein «der Exorzist» sollte die Finanzprobleme schon lösen. Keine Ursache Benedetto. Als Lohn für den Tip würde mir schon irgend 'ne coole Reliquie – zum Beispiel das Leichentuch Christi – genügen. Geht mit Gott meine Lieben.


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Mittwoch, 7. Juli 2010


Na Supra, ...


... ist die Welt jetzt wieder in Ordnung?


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Abt. Soldaten sind Mörder - heute: beweisen verboten


Remember das Killervideo aus dem Irak, das zeigt, wie US Soldaten ein mutmassliches Kriegsverbrechen begehen, indem sie aus einem Blackhawk mehrheitlich Unbewaffnete und zwei Reuters-Mitarbeiter umbringen, das via Wikileaks an die Oeffentlichkeit gelangte? Demjenigen, der gemäss seinem Denunzianten Adrian Lamo, das Dokument rausgelassen haben soll, drohen nun 52 Jahre Gefängnis, schreibt BoingBoing. Glenn Greenwald von salon.com hat bereits vor einigen Wochen die Geschichte akribisch auf ihre Ungereimtheiten abgeklopft.


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Dienstag, 6. Juli 2010


Abt. Mikropolitik - heute: Zonenplanrevision, der Trailer


Zonenplanrevision klingt trocken, ist trocken, aber hat weitreichende Folgen für die ganze Stadt! Nicht nur für die Familiengärten.

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Abt. Oilarrhea - heute: Kein Ende in Sicht


PBS Newshour hat einen Livestream zusammengeklebt mit den aktiveren der Unterwasserkameras:


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Montag, 5. Juli 2010


Abt. Auf zu neuen Ufern


Ein drittes Hafenbecken und die Konzentration der Hafenaktivitäten im nördlichen Teil des Rheinhafens schaffen Platz für neue Nutzungen zum Beispiel am Wetquai am Klybeckquai:

Mit dem Umzug der heutigen Infrastruktur werden am Westquai beste Lagen inklusive dem Dreiländereck für eine städtebauliche Arealentwicklung frei, ...
... teilt die Basler Regierung mit. Konkrete Schritte werden nicht lange auf sich warten lassen. So wird sich Migrol als letzter Nutzer des Klybeckquais bis 2012 zurückziehen und die mächtigen Tanklager zurückbauen. So werde der Weg frei für ein neues "Hafenquartier", heisst es in der Mitteilung.

Wie dieses denn aussehen könnte, haben drei international zusammengesetzte Planungsteams herauszufinden versucht.

Auf dieser Basis verfolgt die Regierung die Strategie einer eigenständigen Entwicklung mit einer hohen Verdichtung, bei der ein Nebeneinander von Arbeiten, Wohnen, Bildung, Kultur und Freizeit angestrebt wird. Die Wiederherstellung der früher bestehenden Rheininsel könnte als Identitätsmerkmal für das neue Hafenquartier dienen.
Das sind doch schöne Aussichten.


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Sonntag, 4. Juli 2010


Abt. Der Kommentar zum Spiel


4:0! Gopf. Besser als die "Standpauke" anno 1975 kann auch ich's nicht sagen: Si schutte wunderbar ..


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infamous for 8586 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)