Dienstag, 23. November 2010


Abt. BloZ – heute: Titos Absage


Der neusten Medienmitteilung der BaZ-Redaktionskommission ist zu entnehmen, dass Tito T. nicht nur den Auftritt an der Uni abgesagt hat. Sondern im gleichen Atemzug auch den vor der BaZ-Redaktion. Ob auch für diese Absage Sicherheitsbedenken geltend gemacht werden, ist nicht bekannt. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mit Bedauern hat die Redaktion der Basler Zeitung die Absage des Vortrags von Tito Tettamanti an der Universität Basel von gestern Abend und seines heutigen Besuchs bei der BaZ zur Kenntnis genommen. Sein Auftritt vor der Redaktion hätte die Möglichkeit geboten, unserem Mehrheitsaktionär zum ersten Mal einige Fragen zu stellen. Zum Beispiel jene nach dem Engagement der Beratungsfirma Robinvest von Christoph Blocher beim Verkauf der Basler Zeitung Medien an Herrn Tettamanti. Stimmen die Angaben der NZZ am Sonntag, dauert das Engagement länger, als dies der Redaktion von Verleger Martin Wagner und Chefredaktor Markus Somm vergangene Woche geschildert wurde.

Eine Woche nach Bekanntwerden des Beratungsmandats von Herrn Blocher stellt die Redaktion fest: Noch immer sind grundlegende Fragen zur Zukunft der BaZ offen. Antworten auf diese Fragen haben auch die diversen Gespräche mit unserem Verleger und unserem Chefredaktor nicht liefern können.

Die Haltung von Verleger Martin Wagner ist deutlich: Wie er der Redaktionskommission am vergangenen Freitag erläutert hat, wird er die Forderung der Redaktion nach der unverzüglichen Kündigung des Beratungsmandats mit der Firma Robinvest nicht erfüllen. Wir bedauern dies und halten fest: Das Beratungsmandat der Firma Robinvest beschädigt unseren Ruf und unsere Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit. Wir werden die weitere Entwicklung unserer Zeitung kritisch beobachten. Wir behalten uns vor, jegliche von uns festgestellte versuchte politische Einflussnahme publik zu machen.

Der Öffentlichkeit möchten wir an dieser Stelle für die Unterstützung danken. Die kritische Auseinandersetzung hat uns darin bestärkt, dass der Region eine unabhängige BaZ wichtig ist. Die Redaktion goutiert allerdings nicht alle Aktionen, die in der momentanen Aufregung gestartet werden: Wer zur massenhaften Kündigung des Abonnements aufruft, wer Zeitungen stiehlt oder Vertriebswagen ankettet, wie gestern Morgen geschehen, der verhilft der Meinungsfreiheit nicht zum Durchbruch. Er verhindert sie.

Und was ist mit der nicht aktiven Einflussnahme? Wird es auch publik gemacht, wenn einer etwas nicht schreibt, weil er fürchtet, Tito oder CB zu verärgern, und um seinen Job fürchtet? Fänd ich konsequent!


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Abt. Versteigerung - heute: Minarettplakat


Ist das eigentlich hier schon durch, dass dem Alexander Segert sein Minarettplakat für die SVP in New York für bis $ 1'000 gehandelt wird ("Hand-signed by the artist.")? World Radio Switzerland hatte es vergangenen Mai davon. (via Barbara. Merci!)


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Abt. Praktikantenmobbing - heute: Cedric Wermuth


Sagt der SP-Vizekönig doch glatt im Gespräch mit Ex-König Helmut Hubacher, wie hier dokumentiert:

Wir können uns unsere Positionen doch nicht von Praktikanten auf der «Tages-Anzeiger»-Redaktion diktieren lassen.
Moment! Das Bashing von Praktikanten auf den Redaktionen von angeblich renommierten Holzmedien ist unser Rechaud Ressort!


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Abt. Spam of the day - heute: von SWITCH


Ueber den, der die doch sehr gewagte Aussage riskiert, erfahren wir hier:
In a former live Serge Droz obtained a PhD in theoretical Physics from the University of Alberta. He then continued working as a post doc in the field of black hole physics and gravitational waves. In 2000 Serge Droz switched fields and became IT-security officer of the Paul Scherrer Institute, a large Swiss nuclear research facility. Since 2004 he works for SWITCH where today he is the team leader of SWITCH-CERT.
In der allgemeinen Form, wie sie Newsnetz in der Headline kolportiert, ist Droz' Aussage so falsch und irreführend, dass sie sofort in den Viren-, Spam- und FUD-Ordner gehört!

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Montag, 22. November 2010


SVP-Sammelbild Nr. 7


Zur Erinnerung: Bis zum Abstimmungstermin erscheint WERKtäglich ein SVP Tierbild als meine persönliche Rache durch die ständige Verunglimpfung meiner Person und meiner Freunde durch die SVP. Die gesammelten Sammelbildchen kann man für 20 Fr. als Klebeetikettenset bei theiss@infam.ch bestellen. Die einzelnen Originale gibt's gerahmt für 70 Mäuse.

» zu Sammelbild Nr. 6


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Abt. Frage des Tages – heute von: Manfred M.


fragte Kommunikationsexperte Manfred Messmer heute nachmittag. Nach reiflicher Überlegung meine ich antworten zu können: In gewissem Sinne ja. Hätte man ihm das Maul von Anfang an verboten, hätte auch niemand gegen seine Rede protestieren wollen. Auf Telebasel habe ich indes gelesen, wieso Tito T. nicht kommen wollte: Er fürchtete, dass Hitzköpfe die Situation "degenerieren" lassen könnten.

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Abt. Gute Ratschläge – heute: für Somm von der Weltwoche


Ist es Eifersucht, weil Roger K. seinen Christoph für sich alleine will? Übt sich das Schwesterorgan der BloZ im "Wettstreit der Meinungen"? Oder ist es einfach das krampfhafte Bemühen, etwas anderes zu sagen, als von ihr erwartet wird? Bei Arlesheim Reloaded erfahren wir, dass die Weltwoche von ihrem Ex-Vize und Noch-Mitschreiber Markus Somm eine Distanzierung von Christoph Blocher verlangt. Was sag ich, ein Ultimatum soll Somm seinen Verlegern stellen:

Halten die BaZ-Eigentümer an Blocher fest, wäre Somms Ruf nach einer Demission intakt. Er könnte seine journalistische Karriere problemlos bei einem anderen Medium fortsetzen. Die BaZ-Besitzer aber hätten ein Problem: Ein Nachfolger für Somm wäre unter solchen Umständen wohl kaum zu finden. Zöge sich Blocher nach einem Ultimatum Somms aber zurück, wäre dessen Glaubwürdigkeit zurück: Er hätte gezeigt, dass er wirklich unabhängig ist – und könnte seine Arbeit als Chefredaktor mit neuem Schwung fortsetzen.
Es wird immer bizarrer. Irgendwie aber auch schön, wenn einem die alten Freunde ihre Ratschläge auf diesem Weg erteilen.


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Abt. Mein Freund, der Baum, ist tot


Die einen trauern um die gefällten Linden vor dem Aldi am Claraplatz. Den anderen gefällt die baumlose Weite der Prärie. Unglücklich sind am Ende beide: Anscheinend sind als neue Begrünung Büsche vorgesehen. Ich hoffe mal, die Veloparkplätze kommen zurück.


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Abt. Absagen - heute: Wagner an Malama


Gerüchteweise ist zu hören, dass NR Malama von Verleger Wagner einen Korb bekommen habe für eine eigentlich auf heute abgemachte Aussprache in Sachen BaZ. Er finde im Moment keine Zeit für solche Sachen, habe er ausrichten lassen.


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Abt. Was ist nur aus unserer Post geworden?


Wer mich kennt, weiss wie gut ich warten kann. So verhält es sich auch mit meinem neuen iPhone. Ich warte geduldig und freue mich, vielleicht nicht ganz still, aber ab und zu wird man seiner Freude ja auch Ausdruck verleihen dürfen. Und dass ich meine Ehefrau dazu nötige, im Haus zu bleiben, weil der Pöstler vielleicht kommen könnte, ist meine Privatangelegenheit. Tatsächlich kam der Mann heute, und meine holde Gattin öffnete ihm pflichtschuldig die Tür, getrieben vom Willen, mir eine Freude machen zu können, wenn ich nach Hause komme. Und was sagt der Pöstler? Schön und gut, aber er dürfe ihr das Paket nicht übergeben. Aber sie sei doch meine Ehefrau, entgegnete meine Einzigste, und sie könne es auch beweisen. Das spiele keine Rolle, blieb der Mann hart. Nicht einmal, wenn das Gerät für ihren Sohn wäre, dürfte er es ihr aushändigen. Dies sei eine "Bestimmung zur Sicherheit" und habe wohl "mit dem Thema Terrorismus zu tun". Nun kann ich das Teil morgen auf der Post abholen. Sicher könnte man sich auf der Poststelle angenehmere Umstände vorstellen, Quartiersneuzuzüger Fuzzy kennenzulernen. Mein Goodwill ist aber immerhin noch so gross, den Damen am Schalter bei meinem Erscheinen das Einsetzen von Ohrstöpseln zu empfehlen. Und das, obwohl ich Strafporto zahlen muss, weil mein neuer Provider so dusslig war, das Paket an meine alte Adresse zu schicken. Aber das klär ich dann direkt mit denen.


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Abt. Waggis unter Schutz


Es gibt Kulturgüter aus Stein, Metall und Holz und es gibt so genannte immaterielle Kulturgüter, also Bräuche oder sonstige "Kulturelle Ausdrucksweisen". Beides fällt unter die "UNESCO-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes (IKE)". Die Schweizer Kantone haben nun die Aufgabe, Listen mit den lebendigen Traditionen zu erstellen. In diesem Zusammenhang machen sich nun auch die beiden Basel an die Arbeit, ein entsprechendes Inventar zusammenzutragen. Und weil Basel ja bekanntlich anders tickt, könnte dieses relativ lange werden.

Ein Brauchtum aber wird sicherlich an der Spitze der Liste zu finden sein. Jawohl, richtig: die Fasnacht. Die Kulturabteilungen der beiden Basel haben aber noch weitere Ideen:

"Kandidaten für einen Eintrag auf der LT-Liste der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind natürlich alle wohlbekannten „Highlights“, wie Basler Fasnacht, Vogel Gryff und ländliche Traditionen wie das bald wieder anstehende Santichlaus Ylüüte oder Chienbääse in Liestal oder die Nüünichlingler in Ziefen. Daneben soll bei der Auswahl auch ein Augenmerk für spezielle Formen z.B. in Jugend- oder MigrantInnengruppen oder LTs in Kreisen mit modern-industriellem Charakter Platz finden."
Zu den "speziellen Formen" in MigrantInnengruppen könnte man zum Beispiel den Minarettbau zählen. Was aber ist mit dem Rheinschwimmen oder dem FCB-Plantschen mit Gigi Oeri oder der BaZ-Hassliebe? Das zuständige Projektteam unter der Leitung von Franziska Schürch wird die Qual der Wahl haben.


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Abt. Jööö, Schnüffi!™ – heute: "Happy" Hippo


zoobasel.ch

Sein Schicksal war auch hier schon Thema. Nun teilt der Zolli mit, dass der "todgeweihte" Farasi nach Südafrika ausgeschafft wurde, wo er – fernab von jedem öffentlichen Interesse – ein Leben im Reservat fristen wird. Und ihr wisst ja aus den Indianerfilmen, wie es dort zugeht. Ob der arme Kerl, der hier geboren wurde und noch nie im Ausland war, lieber verfüttert worden wäre, werden wir nie erfahren.


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infamous for 8583 Days
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Abt. Keintunnel CH
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