Donnerstag, 14. April 2011


Abt. Countdown



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Abt. Medienkasino - heute: Wagner goes tamedia-TV


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Die BaZ notiert auf ihrer Wirtschafsseite, was die Handelszeitung recherchiert hat über (Ver-)Spielhöllen-VR-Präsi- (seit 24.2.2011, zuvor: normaler VR) und ex-BaZ-Besitzer Martin Wagner:

«Es stimmt», bestätigt [Escor-] Verwaltungsratspräsident Martin Wagner entsprechende Recherchen der «Handelszeitung, «wir haben gegenüber Tamedia unser offizielles Interesse an allen Stationen angemeldet.» Es geht um Radio 24, Capital FM, Tele Züri und Tele Bärn.
Langsam versteh ich, warum, wenn ich mich recht erinnere, Basilisk, als es noch Wagner gehörte, nachdem er es 2007 tamedia abgekauft hatte (!) ständig warb dafür, dass Du Dein Geld verzocken sollst im Grand Casino neben Schlachthof und Kehrrichtverbrennung! Es gehört nicht Escor, aber Basilisk-Eigner Wagner hatte schon lange, über seine anderen Geschäftsbeziehungen, eine Affinität zum Glücksspiel... Vielleicht ist der ganze BaZ-Deal von Anfang 2010 (Wagner & Tettamanti übernehmen BaZ Medien, vertschutten gleichzeitig Basilisk an Hagemann - bis zum Verkauf der BaZ an Suter & seine Hintermänner) vor diesem Hintergrund neu zu analysieren?


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Abt. Basler Mediengeschichte


Am 29. Januar 1977 konnte man auf dem Aeschenplatz einen langen Trauerzug beobachten. Zu Grabe getragen wurden an diesem trüben Samstag zwei Zeitungen: die Basler Nachrichten und die National-Zeitung. An diesem Tag erschienen die letzten Ausgaben der beiden Blätter. Zwei Tage darauf hielten wir erstmals die Basler Zeitung in den Händen, aus denen sie uns aber seither oft gefallen ist - in der letzten Zeit immer öfter.

Wird auch heute, am 14. April 2011, ein Stück Basler Mediengeschichte geschrieben? Mal sehen, was dieser sonnige Frühlingstag so alles mit sich bringt und uns in die Hände spielt.


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Mittwoch, 13. April 2011


Abt. Mikropolitik - heute: CS bestätigt infamy


In ihrer Studie zum Schweizer Immomarkt 2011 schreibt die CS auf Seite 10:

Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass zur Schonung des knappen Gutes Boden dem Siedlungsdruck mit verdichteter Bauweise beigekommen werden muss. Doch beim "Wie" gehen die Meinungen auseinander. Naheliegend sind das Auffüllen von Baulücken, der Ausbau von Dachstöcken oder die Umnutzung von ehemaligen Industrieflächen. Darüber hinaus bleiben nur noch zwei Möglichkeiten: der Bau von zusätzlichen Geschossen oder die Verkleinerung der Bauabstände. Um eine Verdichtung bei möglichst unveränderter Lebensqualität zu erreichen, müssen Erholungs- und Grünflächen erhalten und sollten die Gebäudeabstände gewahrt werden. Andernfalls stellt sich rasch ein Gefühl der Enge ein.
Und dann kommt, was die baselstädtische Zonenplanrevision so ziemlich vollständig verdrängt und vergessen hat:
Als Lösungsvariante verbleibt im Wesentlichen nur die Ausdehnung in der Vertikalen. Dabei muss aber nicht überall auf Hochhäuser gesetzt werden. Wird flächendeckend ein bis zwei Stockwerke höher gebaut, wäre bereits viel erreicht.
Und dann auf Seite 11 lernen wir in der folgenden Grafik, dass nur noch Carouge und Genf verdichteter besiedelt sind als Basel. Die Zahlen kommen zustande, indem die Flächen von Bürogebäuden, öffentlichen Gebäuden und landwirtschaftlichen Gebäuden addiert werden; zusammenhängende Industrie- und Gewerbeflächen werden dagegen nicht berücksichtigt; hinzukommen die Erholungs- und Grünflächen. Diese Summe geteilt durch die Anzahl EinwohnerInnen ergibt die Grafik, bei der weiter links eingetragen ist, wer verdichteter bebaut ist: Aber genau das, in die Höhe zu wachsen, dort, wo mit 2- oder 3-stöckigen Reihenhäuschen am meisten Fläche verschwendet wird, fällt den baselstädtischen Zonenplanrevisoren offenbar überhaupt nicht ein, so naheliegend es eigentlich ist. Das beweist diese Gegenüberstellung der "vorher" / "nachher" Situation, ausgehängt vergangenen Sommer im Baudepartement: Foto476 Alles was ihnen in Basel in den Sinn kommt, ist so ungefähr: Die Milchsuppe von der Grünzone in die Einfamilienhauszone 2 zu schieben. Dabei wär's x-fach effizienter langfristig, beim Neubad und dem Bruderholz je eine Zone hoch zu gehen! Dann ist dort je 1 Stockwerk mehr möglich bei Neu- oder Umbauten. Aber das trauen sie sich offenbar nicht im Planungsamt. Lieber die Familiengärten plattmachen, als Heerscharen von Einfamilienhäusler aufschrecken, weil ihr Vis-à-vis künftig aufstocken dürfte. Gratuliere zu der mutigen und kreativen Zonenplanrevision!

An diejenigen im Publikum, die langsam genug haben von der "Abt. Mikropolitik": Spätestens nach dem 15.5. macht sie eine ausgedehnte Pause oder geht ganz in Pension.


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Abt. Mikropolitik - heute: W&P liest infamy


Die übermächtige Immobude Wüest & Partner gibt infamy recht und erzählt, gewunden schwurbelnd, nach, was die CS schon vor Monaten geradeheraus "Schweineyklus" nannte und infamy zum Schluss brachte: Büroleerstände werden zunehmend zum Problem für die Stadt (und die Immobilieneigentümer)!

In the final quarter of 2010, all office regions experienced a moderate downward correction in average asking rents. On one hand, lower grade office space, which was held back during the recession, appears to have reentered the market. On the other hand, some markets are still burdened by an oversupply of space and continuous construction activity. In Zurich, office space availability remains at over 7 percent of stock, and major property developments are due for completion in 2011. These projects alone will add over 60’000 sqm of lettable office space to the market. At the top end of the market however, rents are stable thanks to buoyant demand and limited availability of high- quality space. In both Zurich and Geneva, prime rents are currently in the region of CHF 1,000 per sqm. Biotech multinational Roche has submitted a planning application for a new office development providing 76’000 sqm of floorspace at its Basel headquarters. Roche plans to relocate 1’900 staff from rental offices by 2015, thereby freeing up significant office space throughout Basel.
Das Rheinknie braucht ein Loft-Konzept! Keine zubetonierten Gärten! Das Problem sind die tiefen Zinsen, die fetten Pensionskassen und (fast) alle Architekten. Oder in den Worten von W&P:
«Wer über Bauland verfügt, hat derzeit alles Interesse daran, es auch zu überbauen», sagt Urs Hausmann von der Beratungsfirma Wüest & Partner. Die wirtschaftlichen Anreize sind offensichtlich: Noch nie zuvor wurden in der Schweiz und speziell im Raum Zürich oder am Genfersee dermassen hohe Preise für Eigentumswohnungen bezahlt. (...) Vorerst sind nach wie vor viele Anleger, Endverbraucher und Unternehmer vom «Immobilienfieber» angesteckt. Die Preisprognosen von Wüest & Partner deuten kurzfristig nicht auf eine Trendwende hin (...)
Schwere Fälle von Immobilienfieber seien auch aus Basel-Stadt dem Seuchenzentrum des Bundesamtes für Gesundheit gemeldet worden.


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Dienstag, 12. April 2011


Abt. Special Olympics



French Firefighter Olympics - Watch more Sports


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Abt. ABC - heute: D wie Dwitter


Wenn der Kleine später "Dwitter" schreibt, ist der Delfin in ABC Animals schuld.

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Montag, 11. April 2011


Abt. Gartenfreund – heute: Facts 2.0


Jetzt hat sich auch Facts 2.0 mit patpatpats Grünfieber angesteckt.


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Abt. Wo Basel am schönsten ist - heute: Südpark


Die Fortsetzung unserer beliebten Serie: Neben der Bahnhofpasserelle, auf der Gundeliseite, an der Güterstrasse. Darin: u.a. die "Seniorenresidenz Südpark". Hast Du Dein Grosi schon angemeldet?


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Sonntag, 10. April 2011


Abt. Frage des Tages: Ja, wo ist sie denn?


Woran merkst du, dass du zu lange im Internet warst? Wenn du bei der analogen Nachtlektüre auf der Seite unten rechts immer wieder nach der aktuellen Uhrzeit suchst…


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Samstag, 9. April 2011


Abt. Mikropolitik - heute: me vs. NR Beat Jans


Heute Sonnenbrand geholt beim Info-Spaziergang mit dem Dutzend Mitgliedern zwischen 5 und 50 Jahren des Komitees "Grün muss grün bleiben" durch die Stadt. Eindruck aus vielen Gesprächen: Architekten (insbesondere der eine, zufällig erwischte, aus dem Hause Herzog & de Meuron) und Angestellte des Bau- und Verkehrsdepartementes überbeissen bei dem Thema massiv. Alle anderen sind spontan für das Anliegen. Auf der Erlenmatt, wo Tout Bâle u.a durch die "Blickfang" schlenderte, mit SP-Nationalrat Beat Jans heftig ins Diskutieren gekommen. Er will "2 X Nein", ich will "2 X Ja". Etwas gar paternalistisch meint er im Laufe der Diskussion: "Auch bei einem doppelten Nein müsst ihr euch keine Sorgen machen!" Ich versteh den Satz nicht. Und er bleibt auch unerklärt. Dann aber doppelt er nach: Wenn die Initiative angenommen wird, werde auf ewig in der Verfassung festgeschrieben, wo die Familiengärten zu sein hätten. Das gehe doch nicht! Ich, etwas freihändig, argumentiere dagegen, es liege doch nach der Annahme an der Kreativität des Grossen Rates, wie er die unformulierte Initative umsetzen wolle. Das müsse doch nicht über eine Verfassungsänderung geschehen. Doch, sagt Jans, jede Initative ergebe eine Verfassungsänderung, denn es gebe keine Gesetzesinitative hierzulande. Er wisse das, immerhin unterrichte er Staatskunde. Wir gehen unversöhnt auseinander. Und das ist ok so. Ich aber bleibe skeptisch. Und schaue nach. Im Gesetz betreffend Initiative und Referendum vom 16. Januar 1991. Dort steht in Artikel 22:

Nehmen die Stimmberechtigten in der Volksabstimmung eine unformulierte Initiative oder einen unformulierten Gegenvorschlag an, so arbeitet der Grosse Rat unverzüglich eine Vorlage, welche die Anliegen erfüllt, aus. 2 Der Vorlage, welche die Anliegen der unformulierten Initiative erfüllt, kann der Grosse Rat einen formulierten Gegenvorschlag gegenüberstellen. 3 Der Grosse Rat kann entweder den Regierungsrat oder eine Grossratskommission mit der Ausarbeitung einer Vorlage beauftragen. Diese haben innert einem Jahr schriftlich zu berichten. 4 Die Vorlage und gegebenenfalls der Gegenvorschlag sind den Stimmberechtigten zum definitiven Entscheid vorzulegen.
Da steht nichts von einer zwingenden Verfassungsänderung! Es wäre, analog zum "Grossratsbeschluss betreffend «Messezentrum Basel 2012. Festsetzung eines Bebauungsplans für das Areal Messezentrum Basel im Bereich Riehenring, Riehenstrasse, Mattenstrasse, Bleichestrasse, Isteinerstrasse, Erlenstrasse, Messeplatz, Feldbergstrasse, Sperrstrasse sowie Genehmigung von Finanzierungsbeiträgen»", der am 1. Juni 2008 angenommen worden war, sehr wohl möglich, die jetzt als Familiengartenareale genutzten Flächen entsprechenden Zonen zuzuweisen. Das kann im Rahmen der kommenden Zonenplanrevision erfolgen. Und es war sogar bereits im ursprünglichen Gegenvorschlag des Regierungsrates vorgesehen in der Form eines "Gesetz über Freizeitgärten", das in Artikel 4 eine eigene Familiengartenzone ermöglichte:
§ 4. Die Bereitstellung und langfristige Sicherung eines genügenden Angebots an Freizeitgärten werden insbesondere gewährleistet durch: a) Ausscheidung und Bezeichnung von Arealen in einer geeigneten Zone in Zonenplänen;
b) Abschluss langfristiger Nutzungsverträge mit der Eigentümerschaft geeigneter Areale.
Fazit: Das Anliegen der Familiengarteninitiative kann umgesetzt werden, ohne an der Verfassung zu schrauben. Die Behauptung von Nationalrat Beat Jans, angeführt als triftiges Argument, warum die Initative zu starr und darum abzulehnen sei, ist folglich falsch.
Ich fühl mich in meiner Skepsis wiedermal vollauf bestätigt! Wer belegen kann, das Jans doch recht hat, ist herzlich eingeladen, das in den Kommentaren zu zeigen.


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Freitag, 8. April 2011


Abt. infamy Freitagsrätsel


Heute mal eine Runde heiteres Päckliraten. Also: Was ist drin? Tipp: Ein "extrem kompaktes" Gerät, so der Versender.


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