Sonntag, 16. Oktober 2011


Abt. Wiedersehen macht Freude – heute: Thorsten Fink


Wer den geschiedenen FCB-Trainer Thorsten Fink vermisst, kann ihn sich hier noch einmal anschauen. via "Tweets der Woche" der Aargauer Zeitung


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Samstag, 15. Oktober 2011


Occupy Wall Street


Occupy Wall Street kommt dieses Wochenende nach Basel, Zürich und in über 1000 andere Städte.

Ist dies am Ende der Anfang einer neuen politischen Bewegung, die uns aus diesem Sumpf zwischen politischer Mitte und rechtem Populismus zieht? Wird dies zur ersten global Kraft, die gegen den Finanz-Oligarchismus aufsteht? Steht hier grosses an? Werden wir uns in zwei Monaten noch an die Wahlresultate vom Oktober erinnern? Who knows...


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Freitag, 14. Oktober 2011


Abt. Of Birds and Wires


Konzerte, ein Club, Party, verschiedene Ausstellungen, Film/Video, Parformances, Workshops, Vorträge, Essen und trinken: Shift bietet viel für wenig Geld saumässig viel. Am Donnerstag, 27. Oktober, ab 18.30 Uhr, ist sogar alles gratis (allerdings nur die ersten Getränke). Und das Trambillett muss man selber zahlen.

Wer die ganzen Eröffnungsreden ausgehalten hat, kann in der Ausstellung Klanginstallationen der verschiedensten Art erleben, im Konzertsaal einem Vocoder-DJ-Set von Dave Tompkins und einem Konzert von Rico Loop beiwohnen, im Club Performances reinziehen oder bis 02.00 Uhr zum Set der Zaber Riders abtanzen.

Am Freitag, Samstag und Sonntag kostet es dann etwas. Aber wie bereits geschrieben: Sehr sehr wenig für das Viele, was geboten wird.


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Donnerstag, 13. Oktober 2011


Abt. Fink(en) geklopft


Der FCB-Trainer packt seine Pantoffeln und rauscht ab nach Hamburg.


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Mittwoch, 12. Oktober 2011


Abt. Jetzt ist genug - noch sind wir 71%


via Neue Dringlichkeit

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Abt. Shift wirft seine Sound-Schatten voraus


History of the typewriter recited by Michael Winslow from SansGil—Gil Cocker on Vimeo.

Jaja, jetzt kommt, wie alle Jahre wieder, der mit seinem Festival Shift. Dabei findet es ja erst vom 27. bis 30 Oktober statt. Aber was heisst da erst? Das ist schon bald. Und dem Festivalthema "Of Birds an Wires. Stimmen unter Strom" wird allüberall Klang sein: schöner, merkwürdiger, amüsanter, verstörender, anregender Klang.

Als erstes kleines Zückerchen präsentiere ich ein Video von Ignacio Uriarte, der den Schauspieler und Beatboxer Michel Winslow den Klang von sehr alten und weniger alten Schreibmaschinen imitieren liess.


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Abt. our sign is a promise...


jetzt habe ich doch bei einem Quiz auf der Webseite der Swiss mitgemacht. Mein Resultat: "Genauigkeit mag Ihnen am Herzen liegen, ansonsten haben wir bei Ihnen kaum Anzeichen von Schweizerischem festgestellt." E weeneli stolz bin ich schon...


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Abt. Rheinschwimmen und "La fondue comme repas"


Mit der Ratifikation des UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat sich die Schweiz verpflichtet, ein Inventar der "lebendigen Traditionen" in der Schweiz zu schaffen. Bis April 2012 muss die Schweiz einen ersten entsprechenden Bericht vorweisen.

Aus den Kantonen sind insgesamt 387 Vorschläge eingetroffen, von der "Aarauer Bachfischet" bis "Zwänzgerle". Eine Arbeitsgruppe hat diese Liste gerafft.

Bräuche, wie "Basler Fasnacht", Chienbäse", Vogel Gryff" und das "Jassen" dürften wohl unbestritten gewesen sein. Nicht berücksichtigt wurde indes zum Beispiel der Vorschlag aus den beiden Basel, die "Um- und Zwischennutzungen von Industriebrachen und anderen Arealen" zum immateriellen Kulturerbe erklären zu lassen. Auf die Liste geschafft hat es dafür "Das Rheinschwimmen" und die "Volkstanzpraxis in der Nordwestschweiz". Keine Gnade fand "Die weisse Frau vom Belchentunnel", während "La fondue comme repas" als schützenswert eingestuft wurde. Nicht geschützt werden sollen die Basler "Robi-Spiel-Aktionen und Kinder-Ferien-Stadt", während die Baselbieter "Pfingstblütter" in der "Finalisierte Auswahl für die Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz" aufgelistet sind.

"Pfingstblütter"? Jawohl, "-blütter" mit zwei "t" geschrieben! Offenbar handelt es sich um einen Brauch aus Ettingen, der auf der Website des Museums Ettingen folgendermassen beschrieben wird:

"Mädchen und Frauen werden eingefangen und in die Brunnen getaucht. Junge Burschen verfolgen die drei lebendigen Laubbäume – dabei geht es schon etwas grober zu – und tauchen diese ins kalte Nass."
Schützenswert? Nun, die Bevölkerung ist eingeladen, sich bis zum 15. November zur Sache vernehmen zu lassen.


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Dienstag, 11. Oktober 2011


Abt. Voltaplatz aktuell


Seit gut zwei Wochen ist der Turm des allgemeinen baslerzeitunglichen Missvergnügens weg, die Voltamatte frei von Jugend. Und fröhlich knirschen und knarren die Baumaschinen gegen den Verkehrslärm an.

Nach was die Bagger genau graben, weiss ich nicht. Am Schluss soll laut Bau- und Verkehrsdepartement Folgendes entstehen:

"Im Zentrum der neuen Voltamatte wird die Spielwiese stehen. Der Robi-Spielplatz soll auf die Parkseite entlang der Voltastrasse verlegt werden. Am heutigen Ort des Robi ist ein neuer Kinderspielplatz vorgesehen."
Ob dann im Verkehrslärm wirkliches Robi-Gefühl aufkommen wird? Aber vielleicht bekommen die Kinder ja Schallschutzfenster als Baumaterial?

Sicher ist, dass die "Erneuerung" der Voltamatte eine ganze Stange Geld kostet:

"Die Neugestaltung der Voltamatte wird mit gut 4,9 Millionen Franken veranschlagt. Weitere 2,9 Millionen Franken bezahlt das Bundesamt für Strassen zur Wiederherstellung der Voltamatte nach dem Bau der Nordtangente. Die Kosten für den Neubau des Robi-Spielplatzes kommen auf knapp 2 Millionen Franken zu stehen, die Umgestaltung der Lichtstrasse auf knapp 1 Million Franken. Die Erneuerung der Werkleitungen kostet ebenfalls gut 1 Million Franken."
Das ergibt zusammengerechnet 11,8 Millionen Franken.

Wie schrieben die Voltaplatzeckchen-Besetzer doch so schön:

"Ende! Baupause! Die Voltamatte so, wie sie ist, sein lassen! (...) Wir haben genug vom stadtentwicklerischen Ordnungsfimmel."
Aber die sind ja jetzt weg! Ganz im Sinne von BaZ-Chefreaktionär Chefredaktor Markus Somm, der quasi als Sprachrohr der neuen Reaktion über sie schrieb:
"Daher ist es falsch, mit solchen Leuten in den Dialog zu treten. Ihnen geht es nicht um ein «Problem», das die Behörden lösen könnten, kein Bedürfnis ist ungestillt, kein Mangel bedrückt sie. Das Gegenteil trifft zu. Weil sie alles haben, was sich Menschen auch nur wünschen, haben sie keine Angst mehr, etwas zu verlieren, wenn sie andere schlagen, Autos anzünden oder Polizisten angreifen."
Weil sie alles haben, haben sie keine Angst, etwas zu verlieren? Wie genau diese Worte des "brillanten Schreibers" ("Sonntagszeitung") zu verstehen sind, weiss ich nicht.


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Abt. "Süddeutsche Zeitung" über die "Tageswoche"


Der neue Zeitungs- und Online-News-Hybrid Tageswoche wirft seinen Schatten voraus – und der reicht bis Süddeutschland. So ist in der "Süddeutschen Zeitung" zu lesen:

"Undurchschaubare Zwischenwesen haben die Menschen schon immer eher abgestoßen: Chimären waren in der griechischen Mythologie furchteinflößende Monstren, aus verschiedenen Tieren zusammengebaut. Und Zwitter gelten bis heute in der Umgangssprache wenig vertrauenerweckend als nicht Fisch, nicht Fleisch."
Klingt nicht gerade einladend. Ist aber nur der etwas überkandidelte Einstieg in einen überaus wohlwollenden Bericht über die neue Basler Publikation.


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Sonntag, 9. Oktober 2011


Abt. Somm-er Time in der "Sonntagszeitung"


Die "Sonntagszetung" hat den Chefredaktor der "Basler Zeitung" zum "Sonntagsgespräch" geladen:

"... über die Besitzverhältnisse bei seinem Verlag, neue Konkurrenten, den Rechtskurs seines Titels und Besuche bei Christoph Blocher"
Um es gleich vorwegzunehmen: Über die Besitzverhältnsse erfährt man natürlich nichts:
"Es geht Ihnen doch nicht um Transparenz, es geht Ihnen um Politik! Noch einmal: Ich will eine Zeitung machen, die bürgerlicher ist als die «Basler Zeitung» heute – und bürgerlicher als die SonntagsZeitung. Moritz Suter sagte mir, er habe die BaZ gekauft, weil er mich gut finde, weil er meine politische Haltung schätze und auch meine publizistische."
Noch "bürgerlicher" als heute? Geht das? Und vom Presserat, der gerügt hatte, dass die Besitzverhältnisse nicht transparent seien, halte er eh nichts. Immerhin gibt Somm zu, dass er regelmässig mit seinem Übervater Christoph Blocher in Kontakt stehe:
"Wie oft tauschen Sie sich mit ihm aus?

Regelmässig.

Was heisst das?

Manchmal jede Woche, manchmal ein paar Wochen gar nicht.

Telefonisch oder fahren Sie zu ihm nach Herrliberg?

Ab und zu bin ich dort."

Und auch über seine praktisch distanzlosen Sympathien zur SVP macht er keinen Hehl. Auf die Frage, ob es denn etwas gebe, das ihm an der SVP nicht behage, lesen wir als Antwort:
"(überlegt lange) Ich bin kein wahnsinniger Fan der Schweizer Landwirtschaftspolitik. Ausserdem kämpft die SVP meiner Ansicht nach nicht stark genug für die Privatisierung öffentlicher Betriebe. Die klassischen neoliberalen Anliegen, die mir persönlich wichtig sind, stellt die SVP für meinen Geschmack zu wenig in den Vordergrund. Aber das ist nur Manöverkritik. Entscheidend ist für mich: Nur die SVP ist konsequent gegen den EU-Beitritt, das ist auch mir das wichtigste politische Anliegen."
Die SVP ist Somm also zu wenig neoliberal!

Auch zur vielbeschworenen Meinungsvielfalt in "seiner" Zeitung erfahren wir Erhellendes. Auf die Frage, warum er denn als Politikchef der "Basler Zeitung" den ehemaligen Sprecher der Baselbieter Gesundheitsdirektion, Thomas Lüthi, in die Redaktion geholt habe, sagt Somm:

"Eine gute Wahl. Ich wollte einen bürgerlichen Politikchef, und in der Schweiz gibt es nun einmal nicht so viele bürgerliche Journalisten. Zudem kommt der Mann, den Sie erwähnen, aus Baselland, auch das war mir wichtig."
Also nix Vielfalt, was er auch andernorts bestätigt:
"Ich hätte vermutlich rascher ein Kader zusammenstellen müssen, das mir loyal gegenübersteht. Da habe ich zu lange gewartet. Und sicher hätte ich einige Leute schneller entlassen müssen."
Reaktionäre statt Redaktoren sind also gefragt. Wenn er nur noch etwas über die Besitzverhältnisse sagen würde, könnte man Somm zumindest eine gewisse "Ehrlichkeit" attestieren.


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Samstag, 8. Oktober 2011


Abt. Wikimedia-Umfrage


Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder eine Umfrage bei Wikimedia durchgeführt und der Server stellt mir diese Frage:

Auswahl Geschlecht Wikipedia-Umfrage

Eigentlich fragte ich gar nicht nach der Option, so detailliert antworten zu können. Aber da Wikipedia die Artikel möglichst genau erstellen möchte, wird halt bei der Umfrage auch sehr detailliert gefragt. Ob das die Artikel aus wissenschaftlicher Sicht verbessert? Vielleicht hat unser Experte patpatpat da eine Idee.


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