Freitag, 15. August 2003


Abt. Helge rules!



(dpa) Mit Ovationen hat das Publikum am Donnerstagabend den Komiker Helge Schneider zum Auftakt des 27. Internationalen Comedy Arts Festival in Moers gefeiert. Der Ruhrgebiets-Komödiant präsentierte sein aktuelles Programm "Verzei rpt Verzei mir, Baby". Dabei überzeugte Schneider nicht nur mit hirnakrobatischer Wortcomedy und "anspruchsvollen" Alltagsliedern ("Von Pommes krieg ich Pickel - ist mir ganz egal"), sondern brillierte auch als Multiinstrumentalist und Jazzer im Zusammenspiel mit dem früheren Duke-Ellington-Bassisten Jimmy Woode und dem Schlagzeuger Peter York (Spencer Davis Group).


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Donnerstag, 14. August 2003


Abt. Basel Dräggwägg!


Was wären wir ohne unsere FreundInnen von der Müllabfuhr. Jawohl, FreundInnen! Seit einiger Zeit nämlich werden die nicht verwertbaren Reststoffe der infamy-Produktion von einem gemischtgeschlechtlichen Team entsorgt. Links (ganz in Orange) Simplizius Sysiphus, rechts das neue Müllgörl, von dem wir den Namen leider nicht kennen. Look how they do it: muellgoerl (video/quicktime, 455 KB)

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Abt. Political correctness


Als infamy-Redaktor Fuzzy Abderhalden heute morgen unter einem bewölkten Himmel zur Arbeit radelte, ahnte er nicht, welche Enthüllung ihn bei der ersten Lektüre seiner Leibwebseite erwarten würde. Er konnte noch nicht wissen, dass die Werbung der Tabakindustrie unwahr ist, und so sah er mit Wohlgefallen, wie eine junge Dame mit Huskie am Flora Beach einem farbigen Mitbürger eine Zigarette spendieren wollte. American Spirit, voll korrekt, dachte sich Fuzzy. Der Huskie aber spürte Frauchens Angst, die mit dieser an sich selbstlosen Tat einherging. Der Verstand kann die Emotionen nicht vollkommen unterdrücken, erinnerte sich Abderhalden an eine Psychologie-Lektion in den Schulungsräumen der Schaffhauser Irrenanstalt. Als die junge Dame dem Kügelimann eine Kippe reichen will, schnappt der arische Hund nach der schwarzen Hand, die Frauchen etwas wegnehmen will. Der Schlittenhund bellt und knurrt, der Schwarze lacht zur Auflockerung der Situation übertrieben fröhlich heraus und die von ihrem Huskie dergestalt brüskierte Dame lacht peinlich berührt mit.


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Abt. Singing in the Rain


Remember Dalida!

Am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißerfleht, auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder, am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißerfleht, da erblühten die Bäume, da erwachten die Träume, da kamst du. <- und zwar barfuss!

Ich war allein im fremden Land, die Sonne hat die Erde verbrannt, überall nur Leid und Einsamkeit, und du, ja du, so weit, so weit. Doch eines Tages vom Süden her, da zogen Wolken über das Meer, und als endlich dann der Regen rann, fing auch für mich das Leben an, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.

Am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißerfleht, auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder, am Tag als der Regen kam, weit und breit, wundersam, als die Glocken erklangen, als von Liebe sie sangen, da kamst du, da kamst du.

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DRS3 abschalten oder nicht?


Am 12.8. titelt die SPS eine Medienmitteilung so: <a href=www.sp-ps.ch target=_blank>Bürgerliche wollen DRS 3 abschalten!. Und schreibt darin u.a.: "Die Schliessung von DRS 2 oder DRS 3 sowie der Verzicht auf die Regionaljournale – das sind die verheerenden Konsequenzen einer Entscheidung, welche die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen heute (12.8.) gefällt hat. „Diesen massiven Abbau des Service public wird die SP vehement bekämpfen“, kündigt Hans-Jürg Fehr, Nationalrat und Vizepräsident der SP Schweiz, an. Der Entscheid betrifft die Zuteilung der Sendefrequenzen für Radios im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG). Der SRG sollen in Zukunft nur noch 60 % der Frequenzeinheiten zugestanden werden (bisher 75 %), den Privatradios 40 % (bisher 25 %). Dies hat zur Folge, dass die SRG in allen Sprachregionen eine ihrer drei Sendeketten abschalten muss. Im Vordergrund stehen dabei die Programme für die jüngere Generation (DRS 3, Couleur 3) oder DRS 2, das Kulturprogramm."
Am 13.8. schreibt die NZZ darüber in einem einzigen Satz: Die Kommission möchte ferner die Privatradios stärken, indem künftig frei verfügbare Sendefrequenzen so vergeben werden sollen, dass der Anteil der privaten Sender 40 Prozent erreicht. Die Aargauer Zeitung druckt die SDA-Meldung: Neu schlägt die Nationalratskommission weiter vor, dass 40 Prozent der Radiofrequenzen den Privaten zustehen sollen. Heute beansprucht die SRG rund 75 Prozent.

Was gilt nun: Muss, wie die SP meint, die SRG von 75% auf 60% zurückschrauben? Oder erhält sie in Zukunft von neu frei werdenden Frequenzbereichen nur noch 60%, kann aber den aktuellen Status Quo behalten? Ein wichtiger Unterschied in der Interpretation: Entweder gehen wirklich die Lichter aus bei mindestens einer Kette, oder - alles bleibt vorerst wie's ist. SP-Überreaktion im Wahljahr oder radiopolitischer Paradigmenwechsel?

Dieses Thema scheint die unzulänglich abgekühlten Gemüter wieder zu erhitzen. Deshalb hierzu unser Poll des Tages!

Abschalten ja, aber was? Das ist jetzt die Frage. Stimmen Sie mit!

DRS 2 (hört eh keiner)
0% (0 Stimmen)
DRS 3 (weil bene den mürner zurückgeholt hat)
85,7% (6 Stimmen)
Das ständige Gejammer!
14,3% (1 Stimme)
Summe: 7 Stimmen

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Mittwoch, 13. August 2003


Manipulated, distorted and supressed


(sueddeutsche) Ein Gutachten klagt an: Die amerikanische Regierung manipuliert, infiltriert und verfälscht die Wissenschaften: (...) Waxman hat sich im Kampf gegen unwahre Werbung der Tabakindustrie einen Namen gemacht. Er war es, der nach den Beweisen für die angebliche Massenvernichtungswaffen des Iraks verlangte und die Lüge mit der angeblichen Uranlieferung nach Bagdad aufgedeckt hat. Das sind eindrucksvolle Erfolge. Bei der „Special Investigation Division“ des Repräsentantenhauses hat Waxman ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die „Behandlung der Wissenschaft und der Wissenschaftler durch die Bush-Regierung untersuchen“ sollte. (...) Das Ergebnis ist unmissverständlich: Die Regierung der Vereinigten Staaten soll demnach in einem historisch einmaligen Ausmaß wissenschaftliche Erkenntnisse unterdrückt, zurechtgebogen oder verfälscht haben, um die ideologischen Vorgaben oder wirtschaftlichen Interessen ihrer Klientel zu schützen. Im O-Ton: The report "Politics and Science in the Bush Administration" finds numerous instances where the Administration has manipulated the scientific process and distorted or suppressed scientific findings. Beneficiaries include important supporters of the President, including social conservatives and powerful industry groups. Hier gibt's den Bericht: bushpol (application/pdf, 587 KB)


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Abt. GC in der Chimpions League


Hakan: "GC verliert heute - und zwar 1:3!"


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Abt. Was ist eigentlich... ein Halodria?



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Abt. Neues von Han Sadam


Der Wohnsitz des Fürsten.

Vaduz/Bern - Laut einer Botschaft, die Fürst Han Sadam von Liechtenstein heute von einem Herold verlesen liess, soll anstelle des traditionellen Feuerwerks dieses Jahr eine Laserprojektion an die Schlossmauer den Höhepunkt des Staatsfeiertags am 15. August 2003 (93. Geburtstag von Fuzzy Abderhaldens Grossvater) bilden. Wegen der lang anhaltenden Hitze und der daraus resultierenden Trockenheit, hiess es in der Botschaft, könne das traditionelle Feuerwerk nicht durchgeführt werden.

In Bern reagierte man mit Skepsis auf die Ankündigung. "Es wäre nicht die erste Finte des Fürsten", sagte ein Kenner der Geheimdienstszene. "Wer weiss, was er mit dem Laserstrahl wirklich anrichten will?"

Pikantes Detail: Vorgestern wurde bekannt, dass der fehlbare Schweizer Geheimdienstler Dino Bellasi wieder auf freiem Fuss ist. Bellasi hatte Militärgelder veruntreut, laut offizieller Lesart um sich selbst zu bereichern. Bekannt ist indes, dass Bellasi in Österreich eine uneinnehmbare Festung in Schweizerkreuzform bauen liess. Schweizer Geheimdienstkreise gehen davon aus, dass Bellasi im Auftrag von Han Sadam an der Entwicklung einer Laserkanone arbeitete, mit der sich Waldbrände entzünden lassen, ohne dass der Täter Spuren hinterlässt. Der deutsche Nachrichtendienst geht davon aus, dass sich mit der Kanone jeder Punkt der Schweiz treffen lässt, es sei denn, es steht ein Berg dazwischen. Die Schweizer Feuerwehren wurden bis auf weiteres in erhöhte Alarmbereitschaft (Stufe dunkelgelb) versetzt.

Abderhaldens Oppa: "Laserkanonen? Pah! Damit hat der Iwan seinerzeit auch auf uns geschossen."


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Abt. Kollegen-Schelte


Und wieder ein Rundumschlag aus Persönlich, diesmal vom Ex-Chefredaktor von Cash, Fred David:

Ich bin seit 35 Jahren Journalist. Zehn Monate davon war ich Chefredaktor in Zürich. Erst seit dieser Erfahrung im Durchlauferhitzer weiss ich, was Filz wirklich heisst. (...) Dabei gäbe es viel zu recherchieren. Zum Beispiel, warum sich Swiss Life ungestraft erlauben kann, sich zweimal hinter einander um je 250 Millionen zu ihren Gunsten zu verrechnen. Nichts passiert. Der Versicherungsaufsicht bescheinigt ein mit der Materie vertrauter Professor zu gleichen Zeit fast wörtlich Arbeitsverweigerung. Die Kartellkommission wird von einem ehemaligen Mitglied öffentlich der Funktionsunfähigkeit bezichtigt. Nichts passiert. Das Verfahren in Sachen Schweizerische Käseunion -- der grösste Fall von Subventionsbetrug in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte -- wird folgenlos eingestellt, wegen Verjährung, nicht mangels Beweisen. Nichts passiert. Letzte Woche wirft das Bezirksgericht Kreuzlingen im Verfahren gegen die Besitzer der ehemalige Schuhfabrik Reichle dem Staatsanwalt vor, den strafrechtlich relevanten Teil des Verfahrens bewusst bis zur Verjährung verschleppt zu haben. Nichts passiert. Das von Roche angeführte, illegale Vitamin C-Kartell mit einer Schadenssumme in Milliardenhöhe flog nur dank der Hartnäckigkeit der EU-Kommission auf. Die Vitamin C-Abteilung unterstand zu dieser Zeit dem Roche-Direktor Andres Leuenberger, einer der anerkannt mächtigsten Figuren im Schweizer Wirtschafts- und Polit-Filz. In der Schweiz: Nichts passiert.


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Abt. California uber alles


Los Angeles - Die Filme von Arnold Schwarzenegger werden während der Wahlkampfperiode für die Gouverneurswahlen in Kalifornien nicht gezeigt. Würden sie nämlich von lokalen TV-Sendern ausgestrahlt werden, hätten alle anderen 250 Kandidaten das Recht auf eine gleich lange Sendezeit. pte


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Abt. Feel the heat!


Und das auf dem Bruderholz, 50 Höhenmeter über Basel und erst noch auf Baselbieter Grund, gemessen...

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infamous for 8650 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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