Montag, 27. Oktober 2003


Abt. It's not my fault!



No Napster
ausserhalb USA.


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Abt. On Strike!


Heute streiken die italienischen Journalisten. Die Schurnis hatten sich dem vierstündigen Generalstreik am Freitag nicht angeschlossen, an dem sich nach Angaben der italienischen Gewerkschaften zehn Millionen Arbeitnehmer beteiligt hatten, und separat einen Protesttag für Montag angekündigt. Die italienischen Journalisten streiken gegen die von der Regierung von Silvio Berlusconi geplante Pensionsreform. Am achtstündigen Streik am Montag beteiligen sich die Redaktoren von Tageszeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenagenturen. Eine Ausnahme bilden die Journalisten im Südtirol: Sie streiken erst am Mittwoch, weil am Montag die Berichterstattung über die Südtiroler Landtagswahl vom Sonntag sichergestellt werden muss. Klein Report


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Abt. Spam of the day



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Abt. Arschkalt


Aus dem Baslerstab: Ein Exhibitionist trieb am Samstag bei einem Supermarkt in der Marie-Curie-Strasse in Lörrach sein Unwesen. Er liess sich weder von der Kälte noch durch mehrere Passanten bei seinem Treiben nicht stören.


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Sonntag, 26. Oktober 2003


Abt. It's not my fault!



Die Website des Grand Casinos bei Basel
: Zwar unübersehbar beworben auf den Plakaten überall in der Stadt, aber bietet nicht mehr als Blindtext. Verständlich: Es sind ja immer noch 5 Tage bis zur Eröffnung.


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Abt. It's not my fault!



...aber die nächste Version dessen, was Microsoft ein Betriebssystem nennt, wird den Namen Longhorn tragen. Keine Angst, die kommt nicht vor Ende 2005.


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Abt. Erkennen Sie die Melodie?!?!


Der Stellenzuwachs der vergangenen Jahre muss aufgrund des verringerten Mittelzuflusses gebrochen werden. Wir haben in den letzten zwei Jahren unsere Stellendotation überschritten und werden dies nun korrigieren. Wären die Planzahlen von 2003 eingehalten worden, hätte die Korrektur 3 Vollzeitstellen (VZS) betragen. Da der Stellenplan 2003 jedoch überschritten wurde, wird eine Korrektur von 15 VZS angestrebt werden müssen. Diese Korrektur soll durch erste Produktivitätsgewinne aus Digitalisierung, Schwerpunktbildung und anderen Optimierungsmassnahmen erreicht werden.
Aus welchem beliebten Evergreen stammen diese Zeilen? Jawohl, aus einem Instant-Klassiker von Minnesänger Wädi Rüegg. Mehr verrat ich nicht!


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Samstag, 25. Oktober 2003


Abt. Kreativer Sprachgebrauch


Oder wie Luther übersetzte: Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über. Diesmal ein Beispiel aus dem Hause Stratenwerth. Nachzulesen in der <a href=www.baz.ch target=_blank>BaZ von heute, Bundspitz Lokalteil, Artikel über den Bericht von Christoph Stratenwerth zum finanziellen Fiasko der Kaserne Basel: Trotz dieser spannungsreichen Vorgeschichte ist der Bericht sachlich und kühl ausgefallen. Sein Zorn sei gross, so Stratenwerth: «Ich bin Kulturschaffender und weiss, was es heisst, mit wenig Mitteln zu arbeiten. Wenn ich sehe, wie hier mit der grossen Kelle Geld durch die Luft geschleudert wurde, wird mir schlecht.»
Muss ich extra erwähnen, dass der sich selbst so deklarierende Kulturschaffende eigentlich hätte wissen müssen, dass hier wenn schon "mit der grossen Kelle angerichtet" und dann "Geld verschleudert" wird? Nur ein gedanklicher Kurzschluss, bei dem alle Kabel durchbrennen, kann daraus mit der grossen Kelle Geld durch die Luft schleudern machen.
Allerdings wäre auch möglich, dass Artikelautor Mathieu von Rohr aus dem Gedächtnis zitiert, Stratenwerth zwar richtig formuliert hat, von Rohr dann aber - keiner weiss warum, oder? - Mumpitz draus gemacht hat. Dann würde die Torte in von Rohrs Gesicht gehören.
Dritte, eher abstrakte Variante: In der Kaserne haben die tatsächlich mit einer grossen Kelle Geld durch die Luft geschleudert (Eric Bart ist alles zuzutraun!). Wenn ich das gesehen hätte, dann wär mir wohl auch schlecht geworden!


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NZZ: Bundesräte sollen Vermögen abgeben


EMS bekommen die Kinder, wenn er BR wird, hat Blocher verkündet. Aber was tut BUR.BL. mit dem Rest seines Vermögens, um Kollusionen koppscher Art zu vermeiden? Die NZZ weiss Rat mit einem Modell, das - Gleichbehandlung! - gleich für alle gelten solle: Um die Risiken solcher Verwicklungen möglichst klein zu halten, kennen angelsächsische Staaten das Institut des «blind trust» für Minister. Das meint nicht blindes Vertrauen in einen Minister, im Gegenteil: Der Minister muss sein Vermögen in einen Fonds geben, der von einem von ihm unabhängigen Treuhänder verwaltet wird. Blind ist der Minister gegenüber der treuhänderischen Vermögensverwaltung. Er sieht nicht, was gekauft oder verkauft wird. Er darf auch keine Anweisungen geben, nachdem der Trust einmal eingerichtet ist. Der erzielte Profit fällt ihm als Eigentümer des Trusts zu. In der Schweiz verpflichtet bis anhin kein Gesetz die Bundesräte, ihr Vermögen während ihrer Amtsdauer in einen solchen «blind trust» oder in ein ähnliches Konstrukt zu geben. Dies freiwillig tun könnten sie indessen jederzeit. Sollte Christoph Blocher in den Bundesrat gewählt werden, wäre ihm die Einrichtung eines «blind trust» mit den Vermögenswerten, die ihm nach dem Erbvorbezug verbleiben, zu empfehlen. Das Risiko und vor allem auch der Anschein möglicher Interessenkollisionen würden deutlich kleiner. Im Sinne der Gleichstellung wäre dann zu prüfen, ob das Regierungskollegium in einem Akt der Selbstregulierung nicht gleich alle seine Mitglieder einladen sollte, ihre Vermögenswerte in einem «blind trust» zu deponieren. Der politischen Hygiene wäre das nur förderlich.


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US-Invasion in Kuba steht bevor


Nein, nicht so wie Du meinst. Nicht à l'irakienne. Mehr à la Mallorca: Der US-Senat hat beschlossen, das Verbot aufzuheben, welches US-BürgerInnen daran hindern soll, zu Fidel zu reisen: About 160,000 Americans visited Cuba legally last year, as members of groups with special dispensation or travelling via Canada and Mexico. Cuba has said it expects about a million Americans to visit in the first year if the ban is lifted. The Senate vote was welcomed by the Cuban Government, which hopes American tourism will boost hard currency earnings to pay for food imports.


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Hannes "längt" nümm


(<a href=www.kleinreport.ch target=_blank>kleinreport.ch) «Tamedia und Hannes Britschgi sind im gegenseitigen Einvernehmen übereingekommen, das Arbeitsverhältnis aufzulösen. Unterschiedliche Auffassungen über die Weiterentwicklung von Facts sind der Grund für den Führungswechsel», schreibt die Tamedia am Freitagabend in einer Mitteilung. «Die Arbeit, die Hannes Britschgi und sein Team geleistet haben, bestärkt den Verwaltungsrat der Tamedia AG, an Facts festzuhalten.» Die Redaktionsleitung übernehme per sofort Stefan Barmettler bis ein neuer Chefredaktor ernannt sei, heisst es weiter. Barmettler ist Gründungsmitglied der «Facts»-Redaktion und war in verschiedenen Funktionen tätig - zuletzt als stellvertretender Chefredaktor.


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Freitag, 24. Oktober 2003


Babypause als Trendsport


Das "Magazin" der New York Times berichtet unter dem Titel "The Opt-Out Revolution" davon, wie angeblich immer häufiger Frauen bewusst auf eine Karriere verzichten zugunsten der Hege und Pflege von Nachwuchs. Diese babywickelnden Post-Neo-Feministinnen treffe man dann im StarBucks und man komme sich vor wie in den 50ern, ausser dass der Kaffee teurer sei und die Mütter alle ihren Master of Business Administration hätten: Wander into any Starbucks in any Starbucks kind of neighborhood in the hours after the commuters are gone. See all those mothers drinking coffee and watching over toddlers at play? If you look past the Lycra gym clothes and the Internet-access cellphones, the scene could be the 50's, but for the fact that the coffee is more expensive and the mothers have M.B.A.'s. (...) Look at the United States Census, which shows that the number of children being cared for by stay-at-home moms has increased nearly 13 percent in less than a decade. At the same time, the percentage of new mothers who go back to work fell from 59 percent in 1998 to 55 percent in 2000. (...) It's why President Bush's adviser Karen Hughes left the White House, saying her family was homesick and wanted to go back to Austin. It's why Brenda C. Barnes, who was the president and C.E.O. of Pepsi-Cola North America, left that job to move back to Illinois with her family. And it's why Wendy Chamberlin, who was ambassador to Pakistan, resigned, because security concerns meant she never saw her two young daughters. Why don't women run the world? Maybe it's because they don't want to.(...)


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by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)