Donnerstag, 14. Juni 2012


Abt. ça suffit! - heute: Heraus zum 23.6.! #asyldemo


Siehe auch: "Was Nothilfe bedeutet" bei Philippe Wamfler oder die Dokus von A-Films. Z.B:


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Mittwoch, 13. Juni 2012


Abt. Arty-farty: Handlauf für Frierende


"farbARTig verstriggt" von Miriam Schaffner und ihren vielen MitstrIckerinnen auf der Wettsteinbrücke. Besser wäre gewesen, sie hätten die ganze Brücke ein gestrickt. Aber das war zumindest mal ein Anfang. Guerilla-Strickete? (Nein! Nicht Striggede, das ist etwas an anderes,) Selbstgestrickte Kunst, aber die Idee ist allemal sehr gut und sympathisch.


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Abt. Arty-farty: Must go (Art Parcours)


Aleksandra Mirs Hommage an Gabriel Orozcos "La DS" mit dem Titel "La 600" in der St. Johanns-Vorstadt

Spannend, überraschend und amüsant: Das sind derei Stichworte, die auf den diesjährigen Art Parcours zutreffen, der im vorderen St. Johann stattfindet. Und der, nicht wie die "Basler Zeitung" (das ist die Zeitung, die sich über die Messeunfreundlichkeit der Stadt beklagt) fälschlicherweise berichtet, Eintritt kostet, sondern für jedermann gratis ist.

Dass es gratis ist, dürfte jedermann beim aufgebockten Wohnwagen "Ring of Fire" von Claude Lévêque am Totentanz sofort klar werden. Weniger offensichtlich ist es bei den vielen Installationen, die in Innenräumen zu entdecken sind: zum Beispiel bei der wunderbaren Installation "150 People" des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros in der Predigerkirche, beim Nachbau von Dieter Roths Atelier im Ackermannshof (der damals noch Volksdruckerei hiess) oder bei der an Körperwelten enrinnernden Knabenskulptur "Bruno" von Pawel Althamer in der Werkstatt der Skulpturhalle an der Schanzenstrasse.

Richtig wild wird es heute Abend zugehen bei der Performance-Installation "Voix de ville" von Kathrin Andrews am St. Johanns-Rheinweg bei der Cargo Bar (heute Abend 20-24 Uhr). Auch dort gibt es Überraschendes zu entdecken, etwa eine schön-gruselige Sack-Skulpturenwelt ("L'innombrable" von Eduardo Basualdo).

Und wer selber installativ eingreifen möchte, kann dies im ersten Stock des Restaurants Mägd tun bei der "Reinvention" von Alla Karpows "Furniture Comedy for Hans Hofmann" mit dem Titel "Push and Pull". Ich hab's getan. Macht Spass.


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Dienstag, 12. Juni 2012


Abt. Arty-farty: Der Auftakt zweiter Teil


Übermorgen öffnet die Art Basel offiziell ihre Tore, heute durften die Super- und Nicht-ganz-so-Super-VIPs einen Blick in die Hauptmesse werfen. Und diese präsentiert sich – im Gegensatz zur etwas behäbig daherkommenden Art Unlimited – in grosser Form. Schon unter der Werken der Klassischen Moderne (all die grossen Namen) bis Pop Art gibt es Hochkarätiges zu kaufen (oder wurde bereits gekauft).

Die Münchner Galerie Daniel Blau zum Beispiel bietet zum Teil wunderbare Zeichnungen von Andy Warhol an, aus einer Zeit, als dieser noch selber den Griffel in der Hand hielt. Hoch im Kurs ist nach wie vor Jean-Michel Basquiat (wer ganz viel Geld hat, kann zum Beispiel bei Bruno Bischofsberger einen schönen Basquiat kaufen). Daneben ist auch viel Gegenwartskunst zu entdecken: viel Dekoratives für die Wohnzimmer- und Bürowände wohlhabender Personen (die selber nicht immer auch einen wohligen Anblick bieten, wie der Gang durch die Preview bewies). Daneben aber auch frechere Arbeiten, die für einen erfrischenden Wind in der alles in allem doch sehr gediegen daherkommenden Auswahl sorgen.


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Abt. Die Basler Mess(e)latte


Welch grossartige Vielfalt strahlen die "Tagestipps" der "Basler Zeitung" aus. Auf den ersten Blick zumindest. Denn gut die Hälfte der angegeben Messen und messeähnlichen Angebote sind heute entweder noch gar nicht oder dann nur für VIPs auf spezielle Einladung hin zugänglich.

Aber immerhin suggeriert die Karte, dass in Basel rund um die Art doch einiges los ist. In Tat und Wahrheit ist es noch viel mehr. Viel viel viel mehr! Aber alles aufzulisten hätte die Karte wohl so aussehen lassen:

Dies hindert nun aber den Leiter des Ressorts "Basel.Stadt." nicht daran, einmal mehr zu klagen, dass Basel nicht wirklich mitzuleben bereit sei und dass die Geschäfte, die ja alle von der Art profitierten, ihre Schaufenster nicht entsprechend dekorierten und die Confiserien keine Rothko-Törtchen oder Koons-Dääfi anbieten:

"Wer jedoch in dieser Woche durch die Stadt spaziert, merkt kaum, dass Basel die Kunstmetropole sein soll. Ausser- halb der Messehallen findet die Weltveranstaltung nämlich keinen Niederschlag (...) Fast könnte man meinen, Basel sei gar keine Messestadt, so schwach unterstützen die grössten Profiteure die stattfindenden Veranstaltungen."
... widerspricht der Stadtchef der Kulturredaktion. Und letztlich auch sich selbst. Denn noch in der Sonntagsausgabe gewährte er uns einen Insiderblick in die verschlossenen Kreise, in denen sich das wahre Kunstleben abspielt:
"Dieses private Engagement im Umfeld der Kunstmesse Art ist typisch für die noble Basler Gesellschaft. Während an der Art Miami Beach grosse und überschäumende Partys gefeiert werden, treffen sich Galeristen, Sammler und Museumsleute hier in Basel im kleinen und sehr privaten Rahmen."
Ja und nicht einmal beim Wetter hat man sich wirklich Mühe gegeben. Aber unter dem Strich ist der Regen ja auch ganz praktisch, verhindert er doch, dass der Staub der Monsterbaustelle auf dem Messeplatz die illustre Gästeschar allzusehr behelligt.


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Abt. für's Poesiealbum - heute: @tageswoche


Manchmal schreib ich ja auch Stuss, weiss Gott! Aber der da von Berufskollege Loser ist also wirklich einer für's Poesiealbum:

Natürlich ist es anderseits nicht in Ordnung, Polizeiboote anzuzünden. Es ist dumm. Wenn die SVP danach allerdings das Gefühl hat, mit einer offiziellen Medienmitteilung (um es noch einmal festzuhalten: Der Vergleich stammt nicht von einem einzelnen Wirrkopf, er ist quasi offizielle Partei-Haltung), die Geschichte derart unsensibel zu missbrauchen, ist das nicht nur dumm. Es ist vielmehr eine Beleidigung der Intelligenz der vernünftigen Menschen in dieser Stadt und befeuert jenes Klima, das es vorgibt, zu verdammen.
Nochmals in Zeitlupe, Was er genau schreibt:
Wenn die SVP danach allerdings das Gefühl hat, (...) die Geschichte derart unsensibel zu missbrauchen, ist das nicht nur dumm. Es (...) befeuert jenes Klima, das es vorgibt, zu verdammen.
Also: Die SVP hat das Gefühl, die Geschichte zu missbrauchen. Das ist nicht nur dumm. Es gibt vor, ein Klima zu verdammen, aber befeuert es in Tat und Wahrheit. Zusammenfassend: Wer meint, die Geschichte zu missbrauchen, verdammt nicht, sondern befeuert das Klima. Ich versteh kein Wort, aber es klingt irgendwie süss. Vermutlich wollte er schreiben:
Wenn die SVP (...) das Gefühl hat, die Geschichte (...) missbrauchen zu dürfen, ist das dumm, scheinheilig und beleidigt vernünftige Menschen.
Aber niemand wollte ihm den Satz korrekt ins Ohr flüstern.


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Abt. berühmte infamy-Leser - heute: Felix Gutzwiller


Dass das Risiko am Geburtstag eines natürlichen Todes zu sterben höher ist als an jedem anderen Tag des Jahres, weiss das geneigte infamy-Publikum spätestens seit 2010. Damals hatten wir Mr. Präventionsmedizin, Felix Gutzwiller, darum dringend aufgefordert: Tu was! Nun hat er offenbar Folge geleistet. Denn was meldet die Universität Zürich soeben:

Tod am Geburtstag wahrscheinlicher als an anderen Tagen
Nun wollen wir Vladeta Ajdacic-Gross, Daniel Knöpfli, Karin Landolt, Michal Gostynski, Stefan T. Engelter, Philippe A. Lyrer, Felix Gutzwiller und Wulf Rössler ja nicht vorwerfen, sie würden Steuergelder verschleudern durch das Reproduzieren längst bekannter Tatsachen in ihrem Artikel "Death has a preference for birthdays – an analysis of death time series" in den "Annals of Epidemiology", nur weil das Paper "Mortalité et anniversaire de naissance" 1997 in der Zeitschrift - nota bene! - "Sozial- und Präventivmedizin, Volume 42, Number 3 (1997), 155-161" dasselbe bereits festgestellt hatte, was sie zu wissen scheinen, denn sie führen es sogar in den Fussnoten auf. Aber in Versuchung es zu tun, führen sie uns mit ihrer reisserischen Schlagzeile und dem - in Vorspiegelung falscher Tatsachen - nach "Status: Primeur" klingenden Pressetext natürlich schon! Eigentlich haben wir von Gutzwiller & Co den nächsten logischen Schritt erwartet:
Eine nationale Präventionskampagne zur Abschaffung des Geburtstages!
Die ist dringend nötig, denn - in Anlehnung an die deprimierend depressive Kampagne des baselstädtischen Krankheitsdepartements:
Geburtstag kann jede und jeden treffen!
Aber dazu hat wohl, ausser den Zeugen Jehovas, mal wieder niemand den Mumm!


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Montag, 11. Juni 2012


Abt. Arty-farty: Der Auftakt


Nun also hat der Art-Zirkus quasi begonnen… Mit Art Unlimited-Vernissage (Massen kämpften sich an den Baustellen vorbei), der Vernissage von Design Miami Basel (irgendwie fanden die Massen den Weg nicht dorthin), dem Swiss Art Awards (keine Ahnung, ob jemand im Bau-Chaos den Weg an den neuen Ort gefunden hat) und der Liste (mit blendendem Wetter und Berndeutsch-Pop singenden Japanerinnen). Natürlich ist es zu früh, ein seriöses Urteil abzugeben, aber irgendwie beschleicht einen das Gefühlt, dass in Sachen Kunst noch eine Steigerung dinliegen könnte. Oder ist das monströse Darm-"Gekröse" von Franz West wirklich der Kunstästhetik letzter Schluss?

Oder kann ein Lämpchenspiel wie dieses begeistern? (auch wenn man fälschlicherweise "REVOLTA" lesen könnte:

Gut! Wir haben natürlich in den Massen bei weitem nicht alles gesehen. Und den bereits beschriebenen Schnüffi haben wir in der Massen der Special-VIPs nicht gefunden.


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Abt. Gut zu wissen


Samsung hat nun neuerdings Menschen als Zielgruppe für ihre Telefone definiert.


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Abt. Arty-farty: Jööö Schnüffi!™ – Oder: Die Unruhe vor dem Sturm


Am Donnerstag, 14. Juni, beginnt zeitgleich mit der Autogrammstunde mit Pamela Anderson die Art Basel 2012.

Nun ja. Dann beginnt sie für die Normalsterblichen. Eigentlich beginnen tut sie ja heute schon irgendwie. Für handverlesene Gäste mit der Vernissage von Art Basel Unlimited, wo es u.a. diesen Schnüffi zu betrauern gibt, den die Künstlerin Nina Beier unter dem sinnigen Titel "Tragedy" den VIPs zu Füssen gelegt hat.

Zwei weitere Male beginnen wird die Art Basel dann morgen Dienstag: Zuerst (11 Uhr) für die First Choice-VIPs, dann um 14 Uhr für die Preview-VIPs. Und der vierte Beginn vor dem eigentlichen Beginn am Donnerstag findet dann am Mittwoch Nachmittag ab 13 Uhr statt mit der Vernissage.

Wer da nicht dazugehört, kann heute Abend ab 18 Uhr an die LISTE pilgern. Die feiert ihre Vernissage (allerdings ebenfalls nach einer Preview für einen eingeschränkten Kreis) noch immer mit allen, die dazukommen wollen. Freien Zugang haben Krethi und Plethi auch zum Schaulager Satellite auf dem Platzrest vor der Art-Messehalle.

Die "Tageswoche" hat in ihrer jüngsten Ausgabe moniert, dass sich die Art Basel mehr und mehr von seinem Gründungs- und Hauptstandort Basel entfernt. Nun ja. Ein eigentliches Volksfest war die Art ja noch nie, nur gab es früher halt nicht ganz so viele Basel/bieterInnenschaften, die um jeden Preis auch dazugehören wollten.


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Abt. Grenzenlos Wandern


Sans Papiers

Programm in der Schweiz (via)

21. Juni:Überquerung der Schweizer Grenze und Ankunft in Basel 11 Uhr Grenzüberschreitender Antirassistischer Lauf (Zoll Otterbach) 12 Uhr Empfangsfest bei der Bblackboxx (Freiburgerstrasse 36)

22. Juni: Migrationspolitischer Stadtrundgang in Basel 10 Uhr: Treffpunkt NT Areal

23. Juni: Grossdemonstration: Stopp der Menschenverachtenden Migrationspolitik 12 Uhr Treffpunkt vor der ORS-Notunterkunft an der Hochfeldstrasse 42, Bern

24. Juni: Solidaritätscamp um die ORS-Notunterkunft in Wünnewil, Freiburg 11 Uhr: Abmarsch ab Bern, Schützenmatte, Richtung Wünnewil

2. Juli: Aktionstag in Genf

Weitere Infos


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Sonntag, 10. Juni 2012


Abt. Abstimmungsparolen 17.6.2012 - heute: PdA


Die Kommunisten sagen Ja zur AUNS-Initiative in Sachen Staatsverträge.

In ein und demselben Posting, sogar in demselben Satz, ein sachlich gerechtfertigter Link zur PdA und ein ebensolcher zur AUNS! Die vermutlich sich nicht so bald wieder bietende Gelegenheit konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!


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infamous for 8572 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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