Montag, 25. Juli 2005


Abt. soziale Kontrolle


Weblogs sind ne feine Sache, auch in der Geschäftswelt, haben wir heute gelernt. In dem Paper steht auf S. 11 ein Beispiel, wie Blogs auch zur straffen sozialen Kontrolle im Betrieb eingesetzt werden können: IntranetBlogs als vorgeschriebener Ort für die allseitig einsehbare Ablage der Rapporte über die Erreichung der Tagesziele. lavalova, kaib, fuzzy, supra: Nicht vergessen, heute um 17 Uhr möcht ich hier eure Rapporte sehen!


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Abt. Hasta la Vista?


Nach der Entscheidung des Software-Riesen Microsoft für "Windows Vista" als Namen für die kommende Windows-Version deuten sich juristische Komplikationen an. Laut Seattle Times ist der Gründer der Redmonder Firma Vista.com, John Wall, nicht begeistert von der Namensgebung. Nun wolle Wall prüfen, ob Microsoft mit seiner leicht zungenbrecherischen Wahl Markenrechte seines sechs Jahre alten Unternehmens verletze und mit dem Redmonder Riesen in Kontakt treten. heise.de


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Abt. onanieren für's Vaterland


(SNF) Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds und der Schweizer Armee wird eine Forschungsgruppe der Universität Lausanne in den nächsten zwei Jahren die Fruchtbarkeit junger Schweizer Männer wissenschaftlich untersuchen. Die Studie, die im Juli lanciert wird, benötigt 3000 Freiwillige. Die jungen Männer werden vor und während der Rekrutierung informiert. Die Probenahme erfolgt jedoch ausserhalb des militärischen Dienstbetriebs, ist vollkommen freiwillig und absolut anonym. Das Projekt ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms «Hormonaktive Stoffe».


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Abt. doppelt gemoppelt


CNN erklärt einigermassen schlüssig, warum Apples Wechsel auf Intelprozessoren Sinn macht: Auf einer Apple-Intel-Kiste läuft auch problemlos Windows (das geht heute mit PowerPC-Prozessoren nur über Emulatoren - ist also nur in Notfällen brauchbar). Auf "herkömmlichen" PCs mit "Intel inside" läuft OS X nicht, die können "nur" Windows (und Linux, *BSD usw.).
Apple executives have said that while Mac OS X will continue to run only on Apple hardware, they won't prevent people from running Windows or Linux on Intel Macs. Today there's not much you can do with an outdated Mac, especially if your systems administrators aren't skilled with Mac or Linux servers. But an Intel Mac could easily be repurposed as a standard Windows server, in an IT strategy known as "waterfalling." And if applications aren't available on Mac OS X, a flexible "dual-boot" Mac could be set up to run either Windows or Mac OS X.
Und wenn dereinst immer weniger Leute jene Kisten mit Intel drin kaufen, die "nur" Windows von Microsoft können, weil immer mehr Leute erkennen, dass OS X einfach besser ist, und sie also die Wahl haben wollen, dann kommt wer mittelfristig massiv unter Druck? Genau! Steve zielt ziemlich genau auf Bills Herz.


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Abt. Jööö, Schnüffi!


Alle Jahre wieder jammert der Zürcher über die Restschweiz. Vergangenen Samstag war Tagi-Redaktor Hans-Peter Bieri an der Reihe:

Vielleicht sollte sich die Restschweiz selber an der Nase nehmen. Tatsache ist, dass der Kanton von der übrigen Schweiz ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans, und allen scheint es selbstverständlich. Wenn man sich ausserhalb Zürichs etwas überlegt, dann bloss, ob nicht noch mehr zu holen sei.

Dann lasst uns uns mal an der Nase nehmen. Wenn Basel am Arsch ist, müsste die Nase irgendwo bei St. Gallen sein, oder?


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Abt. So geht das


<a href=eks0.free.fr target=_blank>Den Mitschnitt des Bildschirmgeschehens wenn jemand einen Microsoft IIS Webserver knackt, den hab ich gefunden via digg.com, nachdem mir die Jungs von Diggnation in ihrem Podcast davon vorgeschwärmt haben.


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Abt. Reiner Zufall!


Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Zeitung "Daily Mirror" glauben 85 Prozent der Briten, dass die Beteiligung ihres Landes am Irakkrieg eine der Ursachen für die Terroranschläge ist. Dies sei ein Schlag für Premierminister Tony Blair, kommentierte die Zeitung. Blair betont stets, dass beides nichts miteinander zu tun habe. baz.ch

Update: Dem KleinReport entnehmen wir, dass der schöne Tony in Wirklichkeit gar nicht so fucking beautiful ist: In den vergangenen 6 Jahren gab Blairs Büro 1050.22 Pfund (rund 2300 Franken) für Kosmetika und 791.20 Pfund (rund 1700 Franken) für Make-up-Fachkräfte aus.


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Abt. Spam of the day



Sehr geehrte Film- und Medienschaffende Anbei (antipiracy_6_8_2005 (application/pdf, 236 KB) ) erhalten Sie eine Einladung zur Präsentation über Filmpiraterie im Schweizer Film- und Musikbusiness, die am diesjährigen Filmfestival in Locarno stattfinden wird. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Roger Chevallaz, Natel: 079 / 123 45 67. Mit besten Grüssen, Nicole Fries, Publicity Fox-Warner, a joint-venture operation of Twentieth Century Fox Film Corporation and Warner Bros. (Transatlantic), Inc.

Einer der das ganz anders sieht, ist der US-Multimilliardär Mark Cuban (nomen est... omen?): "Hollywood is lying!" shouts Mark Cuban. But what is he talking about? He's talking about piracy. Cuban states that there is no direct way to stop piracy, and the whole "Hollywood loosing billions of dollars a year" is just a lie! Mark states that if they used the same money they do to stop piracy to find new distributing mechanisms, they'll get much much more out of it. Of course, everything Cuban has done has either resulted in him becoming a millionaire or him becoming a millionaire, so there's no arguing.


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Abt. Bar in luftiger Höhe



"bar bleu" (link zu flickr-diashow)
würd ich sie nennen, die Bar zuoberst auf der Siloterrasse, als Kontrapunkt zur "bar rouge". Offen jeweils Samstags ab 20 Uhr (ohne Gewähr).


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Abt. Microsoft vs. Google


Jedenfalls in Sachen Kartenspiele sind die zwei jetzt neuerdings Kontrahenten.


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Abt. Hier blogt der Chef!


Die IT- und Web-Bude "namics" (90% Tochter der PubliGroup) hat seit einiger Zeit auch einen, einen Weblog. Und <a href=www.namics.com target=_blank>da schreibt der CEO gleich selber recht aktiv. Warum er das tut, steht ausführlich ein einem "Whitepaper Corporate Weblogs". Die Kurzfassung im zugehörigen Posting lautet:

Weblogs erlauben eine authentische, zeitnahe Darstellung von Sachverhalten und Themen mit einer sehr grossen Reichweite rund um die Uhr. Zudem erlauben diese eine direkte, offene Diskussion und erhöhen damit die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Als komplementäre oder leitende Kommunikationsinstrumente gehören Weblogs damit in das professionelle Kommunikations-Arsenal.

Das könnte von fuzzy stammen. Der hat das schon vor über 1000 Tagen allen gesagt, die es nicht hören wollten, Supra inklusive.


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Sonntag, 24. Juli 2005


Abt. Den kenn ich doch!


NZZaS, 10.7.: Josef Estermann, ehemaliger Stadtpräsident von Zürich, wirbt neuerdings fürs Telefonieren via Internet. Das - Voice over IP genannte - Phänomen breitet sich aus, eine von vielen Softwares dazu heisst «Gizmo» der Firma SIPphone in San Diego. Wer von Computer zu Computer telefonieren will, muss seine Bekannten allerdings auf die Software aufmerksam machen, und das kann er mit einer elektronischen Postkarte auf der genannten Internetseite tun. Als Bild-Sujets bieten sich dort an: Josef Estermann (Motto: «Blind Date») und Peter F. Weibel, Präsident der Zürcher Festspielstiftung («My Accountant Says»). Indes: Weder Estermann noch Weibel wissen von ihrer Berühmtheit in Amerika. «Woher auch?», sagt Estermann. Jeff Bonforte, Chef von SIPphone im fernen Kalifornien, erklärt: «Ich war vor zwei Jahren in Zürich an einer Tagung, wo die beiden als Redner auftraten. Seither habe ich sie, mit 5000 anderen Fotos, in meinem Laptop. Als ich Bilder suchte für die Website, fand ich die beiden passend. Der eine sieht vertrauenerweckend aus, wie ein Steuerberater eben. Und der andere sieht ganz durchschnittlich aus, ganz der Herr Jedermann (Estermann). Und er hat schöne blaue Augen.»


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Abt. Keintunnel CH
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