Samstag, 31. Dezember 2005


Wie war 2005?


Das Jahr 2005 verdient auf der Skala von 1 (sofort vergessen!) bis 10 (supergenial) meiner Meinung nach die:

1
5,9% (1 Stimme)
2
17,6% (3 Stimmen)
3
0% (0 Stimmen)
4
23,5% (4 Stimmen)
5
17,6% (3 Stimmen)
6
0% (0 Stimmen)
7
17,6% (3 Stimmen)
8
11,8% (2 Stimmen)
9
5,9% (1 Stimme)
10
0% (0 Stimmen)
Summe: 17 Stimmen

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vermanschte Marienkäfer im Zinfandel?


oder in anderen kalifornischen Weinen? Jedenfalls schreibt die NZZ:

Um den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu reduzieren, wurde in Amerika ab den 1960er Jahren der gefrässige und leicht zu züchtende asiatische Marienkäfer in grossem Stil ausgesetzt. Er sollte allfällige Schadinsekten auf natürliche Art und Weise vertilgen. Doch die Geister, die man rief, wird man nun nicht wieder los: Ende der achtziger Jahre etablierte sich der asiatische Marienkäfer in den USA in freier Wildbahn. Dort macht er sich aber seither nicht nur über die Blattläuse her, sondern vergreift sich auch an Schmetterlingseiern und den Gelegen einheimischer Marienkäferarten. Heute kommt der konkurrenzstarke Käfer in fast allen amerikanischen Gliedstaaten in zum Teil beachtlicher Dichte vor. Er mischt dort nicht nur die einheimische Marienkäferfauna auf, sondern entwickelt sich auch zu einem ernsten Problem für die Weinbauern. Die Käfer, die sich im Herbst zwischen den reifen Trauben sammeln und mitgeerntet werden, können zu starken Geschmacksbeeinträchtigungen führen.

So so?!?!


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Abt. neue Wörter



heute: hochgoogeln

Damit <a href=blog.handelsblatt.de target=_blank>umschrieb am 30.9. Thomas Knüwer, Journalist und Bloger beim Handelsblatt, was infamy mit der Erwähnung der Kampagne "Du bist Deutschland" erreichen wollte. Scharf beobachtet, Herr Knüwer!


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Abt. (Online-)Blickille des Tages



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Abt. fröhliche Wissenschaft


Kurzselbstdarstellung Eikones, Nationaler Forschungsschwerpunkt, daheim in Basel in der alten Universität am Rheinsprung:

Die digitale Revolution, die seit Beginn der neunziger Jahre ihre globale Dynamik entfaltet hat, macht aus dem alten, trägen Bild ein äusserst flexibles Instrument, das von jedermann zu brauchen, das der weltweiten Kommunikation dient, vor allem aber der Generierung von Wissen. Gerade in den Naturwissenschaften gibt es viele neue Einsichten, die sich ausschliesslich auf ikonischem Wege einstellen. Bilder illustrieren nicht länger, was zuvor gedacht worden ist, sie repräsentieren selbst eine eigene Art des Denkens.

OK, ok, ok. Mag ja alles sein. Aber, Damen und Herren, wie garantieren Sie mir, dass hier nicht einfach Geisteswissenschafter hyperventilieren ob Banalitäten (Bilder als Mittel zur Erkenntnis) des naturwissenschaftlichen Forschungsalltags?

Das Paradigma Bild, das bis dahin nicht existiert hatte, verdient jene wissenschaftliche Aufmerksamkeit, welche die Sprache seit Jahrhunderten geniesst. Sprachwissenschaft ist eine Selbstverständlichkeit, Bildkritik muss es werden. Beide ergänzen sich. Aber nur dann, wenn man die eigene Kapazität des Bildes zu bestimmen vermag. Dazu bedarf es eines grundsätzlichen Umdenkens, denn wir sind gewohnt, Erkenntnis mit Sprache zu identifizieren. Die Sinnpotentiale des Bildes eröffnen neue Wege zur Gegenwart, zur Geschichte und Tradition, in die Zukunft.

Das Bild als sinnstiftende Erkenntnis? Warum nicht? Theaterkritiker, die am Tag nach der Première ein Bild abgeben auf der Redaktion. Die Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg als ein Quadratmeter konstruktive Kunst. Ueli Mäder malt seine nächste Armutsstudie in Aquarell. "Das Kapital" von friedmann als Tuschzeichnung. Die "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" als "malen nach Zahlen". Ich seh's plastisch vor mir! Allerdings meinte Wittgenstein nicht "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man malen", sondern schweigen.


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"Wir haben den Krieg verloren"


...finden jedenfalls zwei prominente Sprecher am Chaos Communication Congress, der gestern zu Ende ging:

We are now deep inside the kind of future we speculated about as a worst case scenario, back then. This is the ugly future, the one we never wanted, the one that we fought to prevent. We failed. And even if it wasn't our fault, we still have to live in it. The activists among us will need to figure out how to exercise the maximum amount of influence in a radically different environment. (...) We need to know much more about the details, but the general technological roadmap for the user-friendly police state is probably as clear to us today as the Internet Future was clear to us in 1993. We must think of ways to leverage this foresight.


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Freitag, 30. Dezember 2005


Abt. Remember Sesam


10 Forschungsmillionen fix auf dem Konto, weitere 12 in Aussicht, am Laufen seit November '05, aber die eigene Website nicht rechtzeitig hingekriegt, resp. nach einer ersten Version wieder eingerollt - anders als der andere, an der Uni BS domizilierte Forschungsschwerpunkt: Was ist los mit Sesam?


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Abt. Was macht eigentlich ...


HEUTE: EX-SWISS-CEO ANDRE DOSE*?

Er politisiert jetzt in seinem Heimatdorf. Und gibt, wenn man ihm Gelegenheit gibt, seine Weisheiten in Interviews zum Besten. In der Interviewausgabe der Weltwoche zum Jahresende schlägt er dem Schweizervolk vor, "eine politischen Seite" mit dem Regieren zu beauftragen.

Was machen Sie mit dem Souverän? Das Volk ist überfordert. Stichwort Sonntagsarbeit: Eine solche Frage in der heutigen Zeit zu stellen, ist ein Witz. Das regelt der Markt. Was stört es den Schweizer, wenn Menschen am Sonntag arbeiten?

Ich denk immer noch nach, aber ich komm nicht drauf. Was will der Mann sagen? Glaubt er wirklich, dass wir alle gern am Sonntag arbeiten möchten? Oder verwendet er den Begriff "Menschen" als Synonym für die AusländerInnen in den Läden?

*Bei uns in der Schule hats geheissen, beim grossen E falle das aigu weg.


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Abt. wir rappen sauber


Zufallsfund: Freestyle Friday, Rapwettbewerb, Regeln: Nicht fluchen und no sexually explicit lyrics (und am Ende gewinnt immer der Mann, auch wenn er schlechter ist):


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Abt. Feriengrüsse


HEUTE AUS: SÜDOSTASIEN


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Delinquent Habits II - Tres Delinquentes live


@ Kuppel, gestern.


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Abt. nie mehr hören!


Aus der Liste der Songs, von denen ich 1988 beschloss, dass ich sie nie mehr hören will:

ABC: "the night you murdered love"

Soeben gelaufen auf fuzzys liebstem öffentlich-rechtlichem Sender.


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infamous for 8676 Days
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