Dienstag, 26. Februar 2013


Abt. Was macht eigentlich ... Heute: Globi


Er rettet keine kleinen Negerli, fährt nicht Paris, geht nicht in Venedig unter, sondern geht zum Zürcher Farbfernsehen, wo er unter anderem auf einen gewissen Herrn Schawinski (auf den beiden Abbildungen links) trifft. Dieser lässt sich vom Mediendienst von SRF mit folgenden Worten zitieren:

"Dass ich nun mit meiner Sendung selbst Teil der unsterblichen Globi-Welt geworden bin, ist deshalb ein unerwartetes Highlight meiner Karriere."
Dass wir das noch erleben dürfen.

Globi beim Fernsehen

Text von: Jürg Lendenmann Illustrator: Daniel Frick Vorwort: Ruedi Matter Sprache: Deutsch Anzahl Seiten: 100 Größe: H240mm x B174mm Format: Kartonierter Einband Altersempfehlung: 3 bis 12 Jahre


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Abt. Italien wählt - heute: Grillo TV


Der Livestream des Beppe Grillo Lagers:

Zahlen gibt's z.B. drüben beim Corriere.

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Montag, 25. Februar 2013


Abt. Bildmanipulation? - heute: @tageswoche


So schreibt Ramseyer auf der Website der Tageswoche die lächerliche Drohung von Ferrari gegen solidar schön. Falls er den Text als Satire meinte, ist sie ziemlich misslungen.

Woher aber der Screenshot kommt, das ist schlicht überhaupt nicht nachzuvollziehen. Unten links ist zu lesen, dass die Aufnahme angeblich von Position 1:59 des Solidar-Videos stamme. Nur: Das Filmchen ist lediglich 57 Sekunden lang!

Liebe Tageswoche, wie ist das zu verstehen?

UPDATE 15.20: Merci, TagesWoche, für die Korrektur :-)


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Abt. Das multioptionale Symbolbild


Bilder können können Geschichten erzählen. Oder sie eignen sich sehr gut zur Illustration derselben. Manche Bilder lassen sich gar für gegenteilige Aussagen nutzen. Zumindest in der "Basler Zeitung", die das Bild hier innerhalb von nur einer Woche erst als Symbol für den Schutz vor Regen und dann als Symbol für das Gegenteil herhalten musste.

Mal schauen, in welchem Zusammenhang das Bild das nächste mal benutzt wird.


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Abt. Plastik sucks - heute: Polystyrol


science in action

Polystyrol (engl. Polystyrene) ist schlecht für Spermien & Zellen in der Petrischale. Das schrieb Andrei P. Sommer letzten September zunächst im Artikel

It is Time for a Change: Petri Dishes Weaken Cells
und dann berichtete er im November am Jahrestreffen der US-"Materials Research Society" gleich nochmals über den Einfluss des offenbar zur Herstellung von Schalen und Schälchen, wie sie in Labors weltweit verwendet werden, äusserst weit verbreiteten Materials. Diesmal auf Spermien. In den "Proceedings" des Treffens liest sich das als:
Sperm Performance Better on Diamond than on Polystyrene
In der Kurzzusammenfassung schrieben Sommer et al., dass in Polystyrol-Schalen, wie sie Labors, die sich mit der künstlichen Befruchtung beschäftigen, häufig verwendeten, die Spermien markant schlechter unterwegs waren, als in diamantbeschichteten Petrischalen:
Polystyrene Petri dishes are today standard in laboratories conducting in vitro fertilization (IVF). Here we proceed and extend the investigation to human spermatozoa and show that their performance (vitality) on polystyrene Petri dishes is low compared to that on diamond Petri dishes. This work may propel further research and inspire the development of a new generation of cell-friendly Petri dishes.
Idiotischerweise ist dieser Artikel mal wieder nicht integral frei zugänglich online, sondern kostet horrende $45.- (obwohl Sommer an einer Deutschen Uni arbeitet...), weshalb Normalsterblichen die Details leider verwehrt bleiben. Bei ScienceNOW ist immerhin unter dem naheliegenden Titel
Diamonds Are a Sperm's Best Friend
zu erfahren, dass in diamantbeschichteten Petrischalen aus Glas ein viel höherer Prozentsatz der Spermien nach 42 Stunden noch lebte:
"Poor sperm performance" is a common problem in in vitro fertilization (IVF), but new research suggests that it might not be all the little guys' fault. It turns out that when your standard polystyrene petri dish gets wet, its surface softens into a toxic goo that might be damaging cells. Coat a quartz petri dish with a nanolayer of diamond, however, and you've created a cellular safe haven. A much higher percentage of sperm survived for 42 hours in diamond-coated petri dishes like the ones pictured above than in the polystyrene containers usually used for IVF (...).
Sommer bringt den Effekt in diesem Artikel in Verbindung mit einer hauchdünnen Schicht "ROS" (reaktive Sauerstoffspezies), die sich am Boden von Polystyrol-Petrischalen bilde, aber bei diamantbeschichteten nicht. Im selben Artikel erklärt ein Reproduktionsmediziner aus Chicago, man wisse um das Problem der ROS in den IVF-Petrischalen. Drum setze man dem Nährmedium in der Regel ROS-Fänger zu. Diamantbeschichtete IVF-Petrischalen könnten aber die Überlebenschancen von darin gezüchteten Embryos zusätzlich markant erhöhen, vermutet er.

Sommer kommentierte 2010 einen Artikel in Nature über die Verfälschung von Resultaten durch Chemikalien, die unbemerkt aus Plastik-Reagenzgläsern lecken. Für das Recht, den Kommentar zu lesen, will Nature 30 Euro.


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Sonntag, 24. Februar 2013


Abt. Neumodisches Zeugs - heute: Fett weg


Erfrieren oder verbrennen: Deine Fettzellen können wählen. Da macht ein Mediziner aus Zürich im Swiss-Heftli (siehe im Ablagefach in der Rückenlehne des Sitzes vor Dir) doch tatsächlich Werbung

für operationsfreie Methoden, mit der angeblich jene Leute Teile ihres Fettpolsters loswerden können, die z.B. a) ihre Ernährung nicht umstellen wollen, b) von Bewegung nichts halten, c) keine Lust auf Fett-Absaugmethoden haben (medizinisch wirklich indizierte Fälle natürlich immer ausgenommen!). Ungläubig schaut man sich auf dessen Website um (Nein, selber googlen!) und erfährt, dass der Mann zwei Optionen im Angebot hat, ohne "down-time", also sozusagen "drive-by-Fett-weg-Verfahren"...:

  1. Grosse Bauch-Hautfalte (samt Fettzellen) in "lokales Tiefkühlfach" einsaugen für eine Stunde, so durch die Haut hindurch Fettzellen erfrieren und dann innert drei Monaten von körpereigenen Prozessen als totes Material abbauen lassen.

Oder

  1. mittels gezieltem, fokussiertem Ultraschall Fettzellen überhitzen, so abtöten und dann siehe 1.

Man hat nie ausgelernt. Auch wenn es Dinge sind, die man gar nicht wirklich wissen will...


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Abt. Fasnacht, "Basler Zeitung" und Sex


Irgendwie kommt er nicht davon los, der Grüsel-Kolumnist der "Basler Zeitung" mit dem für Grüsel-Kolumnisten in dieser Zeitung geläufigen Einheitsvornamen Mischa. Nachdem er in der Vorfasnachtsausgabe noch eine ganze Seite lang darüber sinnieren durfte, was es nun mit Sex und Fasnacht auf sich hat (oder eben nicht), doppelte er in der Donnerstagsausgabe nach. Nachdem er sich relativ ausführlich über das Vögeln auf Fasnachtsspontibeizentoiletten ausgelassen hat, kommt er ins Brüderlen:

Und dann kam Sarah Wyss, SP-Jung-Politikerin. Yen Duong von der «TagesWoche» hatte sie im Schlepptau. Yen sagte: «Sarah, das ist Mischa, Mischa das ist Sarah» Ich streckte die Hand hin, sagte: «Hallo Sarah», und sie antwortete ungern doch: «Na, ja, Herr B...», und dann gab es ein kleines ­Kommunikationsproblem wohl meinerseits, denn ich verstand: «Na ja, Herr Brüderle.» Am Weisswein lag es nicht. Ich glaube inzwischen, dass es am Décolleté von Frau Wyss gelegen hatte und der nur unwillig gezähmten Wucht darunter, und fast hätte ich gesagt: «Frau Wyss, damit könnten Sie pro­blemlos ein Fasnachts-Kostüm füllen. Mindestens.» Ich weiss, dass ich hier besser nichts über Wyss, äh Konstitution, sagen sollte, aber was soll ich machen? Chronistenpflicht, ob man will oder nicht. Da kann man nicht einfach den Schwanz einziehen, da muss man durch. Und das Décolleté ist bei jenen, die daran nicht vorbeisehen konnten, wirklich Stadtgespräch.
Wahrscheinlich ist der Mischa B. neidisch, dass er sich unbedingt selber wieder zum Stadtgespräch machen möchte. Oder zumindest bei denen, die die Zeitung noch lesen.


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Abt. Partnerstädte - heute: Basel & Rom


Wie Basel

kennt auch Rom trompetespielende Taxichauffeure:

Was prädestinierte die beiden mehr zu einer Städtepartnerschaft?


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Abt. Jööö Schnüffi!™


...das etwas andere kanadische Bärenmanagement ab Minute 7

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Samstag, 23. Februar 2013


Abt. infamy Freitagskino


Must see, gerade jetzt auf 3Sat Rocksteady - The Roots Of Reggae //und für Spätheimkehrer oder stolze Besitzer einer Aufnahmefunktion nochmals ganz am Sonntag um 3:00 Uhr morgens oder im nächsten DVD Shop.


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Abt. Wahldramatik


Die SDA meldet um 11:59 den Tod des Baselbieter Gesundheitsdirektors Peter Zwick. Er sei laut einer Mitteilung der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion heute am frühen Morgen "nach schwerer Krankheit" gestorben. Das verändert - auch wenn es jetzt natürlich (noch) nicht um seine Nachfolge geht - die Ausgangssituation für die (Richtungs-)Wahl am kommenden Wochenende ziemlich radikal. Und dürfte den Führungsgremien der Parteien und vermutlich auch sonst vielen Leuten im Kanton ein ziemlich bewegtes und bewegendes Wochenende bescheren.


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Freitag, 22. Februar 2013


Abt. neulich in Trastevere - heute: Santa Maria


100'000 Plastiksohlen auf Marmorboden...

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infamous for 8599 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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